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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 86 Antworten
und wurde 7.564 mal aufgerufen
 II.5. Diskussion veröffentlichter Anlagenpläne
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OOK Offline




Beiträge: 3.599

09.04.2014 12:57
#16 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Auch wenn das Interesse an der Weiterentwicklung dieses Planes nicht so sonderlich groß ist, reizt es mich doch, weiter damit rumzudaddeln. Hier mal meine Versionen 4a und 4b:



Ich habe mir überlegt, dass die Umsetzlängen ja nun im Unterwegsbahnhof (ex Abzweigbahnhof) nicht mehr so lang sein müssen, jedenfalls nicht wesentlich länger als beim Endbahnhof, denn Züge, die aus dem SFY kommen und bis zum Endbahnhof fahren sollen, dürfen entweder nicht länger sein als die Umsetzlänge in letzterem oder aber um ein bis zwei Wagen gekürzt werden. Daher habe ich dem unteren Bf ein Abstellgleis spendiert, wo man die hinstellen kann.
Im Endbahnhof habe ich meine Anmerkung vom letzten Mal umgesetzt und den Gs von der anderen Seite her anfahrbar gemacht. Dazu musste der Bahnsteig etwas Richtung Gleisende rücken. Die Züge müssen zum Umsetzen dann ein Stück zurückgedrückt werden. Umständlich aber a) kommt beim Vorbild häufiger vor und b) betriebsbelebend.

OOK
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OOK Offline




Beiträge: 3.599

09.04.2014 18:41
#17 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #14
Der Rundkurs war mit der berüchtigten Märklin-Oberleitung versehen, darauf drehten 141 und E44 ihre Runden: Trafo auf, und laß laufen mit vernünftiger Geschwindigkeit. Die Lok für die Nebenstrecke rückte mit ihrem Personenwagen an den Bahnsteig. Bei der nächsten Gelgenheit hielten 141 001 oder E44 039 und die Fahrgäste konnten umsteigen. Dann kam es je nach Fahrtrichtung zu einer Parallelausfahrt oder auch nicht. Elektrolok drehte munter ihre Runden, und Nebenbahn zuckelte mit ihrm Personenwagen den Berg rauf.
Na, das ist ja doch mal was. Die Steinzeitversion des Automatikbetriebes, aber immerhin. Aber wie ich es verstehe, hast du die Rundkurszüge einfach per Regler angehalten, wenn du es brauchtest, um einen Anschluss vorzutäuschen und dann wieder weiterfahren lassen.

Zitat
Neben den beiden erwähnten Loks kam auch der Märklin-Schienenbus zum Einsatz, der ja mangels Steuerwagen ein dankbares Vobild für Betrieb ist.

Au ja, du meinste den VT 95/VB 142, gelle? Damit bin ich als Schüler immer von Lauterberg nach Scharzfeld gefahren. Dort musste umgesetzt werden. Herrlich!

Zitat
Außerdem war das Umschalten ein Krampf: wenn die Strecken von der Einspeisung zu weit entfernt ist, sind die Verluste zu groß und die Lok rauscht bei Trafo-um-Umschaltmodus mit wahnsinniger Geschwindigkeit

Kenne ich auch. Aber wer hat einem damals gesagt, dass man nur ein weiteres Anschlussgleis an der entferntesten Stelle einbauen muss!?
So, war hier vielleicht ein wenig OT, musste aber mal sein.

OOK
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plogan65 Offline



Beiträge: 9

09.04.2014 19:36
#18 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Gehe ich richtig in der Annahme, dass im unteren Bahnhof
die meisten Personenzüge entweder Kopf machen oder als
Wendezug zurückfahren?

Und der obere End Bhf nur von Triebwagen, Schienenbussen o.ä.
angefahren wird, abgesehen vom NG?

OOK Offline




Beiträge: 3.599

09.04.2014 19:59
#19 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Zitat von plogan65 im Beitrag #18
Gehe ich richtig in der Annahme, dass im unteren Bahnhof die meisten Personenzüge entweder Kopf machen oder als Wendezug zurückfahren?
Und der obere End Bhf nur von Triebwagen, Schienenbussen o.ä. angefahren wird, abgesehen vom NG?
Nein wieso? Das wäre doch un-spannend. Wenn man die passende Epoche wählt (vor den Silberlingen), kann man z.B. mit drei Donnerbüchsen zum Endbahnhof fahren und dort ordentlich umsetzen.
Im unteren Abschnitt, also SBH bis unterer Bahnhof können die Züge, wie erwähnt, ein bis zwei Wagen länger sein, die müssen dann vor der Weiterfahrt gekürzt werde. Oder es kommt z.B. ein Eilzug mit Vierachsern, der in der Tat im unteren Bf endet und einen Anschluss zum Endbahnhof hat. Wenn das wie in meinem vorigen Post erwähnt, ein einmotoriger Schienenbus mit Beiwagen ist, muss auch oben und unten umgesetzt werden. Wer es lieber unspannender hat, nimmt den VT 98 mit Steuerwagen.

OOK
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Silbergräber Offline



Beiträge: 326

09.04.2014 20:00
#20 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Der letzte Entwurf ist völlig OOK-untypisch: ich hätte erwartet, dass der Strang nach rechts gekappt wird und so eine Spitzkehre entsteht
Auf jeden Fall inspiriert so etwas mal zu einem Vater-Sohn-Projekt

Andererseits: Kiddis brauchen Kreisverkehr zum abhängen.

LG

Jörn

OOK Offline




Beiträge: 3.599

09.04.2014 20:02
#21 RE: Fromm(e)s Revival antworten

*vor-den-Kopf-schlag* Habe ich Töffel doch tatsächlich die Spitzkehre vergessen. Wie konnte das nur passieren?

OOK
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Wanderer Offline



Beiträge: 90

09.04.2014 21:41
#22 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Ich hoffe, ich darf auch mal eine dumme Anfängerfrage stellen.
Aber was ich nicht verstehe ist, wie im oberen Bahnhof umgesetzt werden soll. In so einer engen Kurve wie in diesem Bahnhof würden meine Wagen sich eher aus dem Gleis heben lassen, als dass die Kupplungen aufgehen würden, und ankuppeln ginge wenn überhaupt nur, wenn ich den Wagenzug festhalte und mit der Lok mit viel Schwung dagegenfahre, wobei dann wahrscheinlich danach auch ein paar Wagen neben dem Gleis stünden.

Also entweder mache ich was grundlegend falsch, oder Ihr verwendet völlig andere Kupplungen als ich.

Die Bahnhofsgleise im engen Bogen habe ich aus diesem Grund schon im blauen Buch nicht verstanden, aber ich habe den Eindruck, dass es zumindest bei Schmalspur eine Lösung dafür gibt - sonst würde das ja nicht so gebaut.

Viele Grüße
Rolf

Casey Jones Offline



Beiträge: 95

09.04.2014 23:55
#23 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Zitat
OOK
"....bis unterer Bahnhof können die Züge, wie erwähnt, ein bis zwei Wagen länger sein, die müssen dann vor der Weiterfahrt gekürzt werden"


das wäre der blanke Horror für das Zug- und Bahnhofspersonal: Ein Zug, der in seinem Laufweg plötzlich verkleinert wird.
Alleine, wie lange die Umsteigerei dauert, was den nicht so reisegewohnten erst mal erklärt werden muß, dann muß ja wohl die Zuglok die Rangierarbeit übernehmen und die "Kurswagen" - solches sind sie nämlich, abstellen, nachdem sie auf Sitzenbleiber durchsucht wurden. Dann Neuberechnung der Bremshundertstel, neue Bremsprobe usw.

Und um im unteren Bf hochwertigere Züge regelmäßig enden zu lassen, dazu ist der Bf zu klein, und die anschließende Nebenbahn zu kurz, um irgendwie glaubwürdig zu sein. Es macht doch nichts, wenn die hier verkehrenden Züge im unteren Bf nicht von Weichengrenzzeichen zu Weichengrenzzeichen reichen, das wirkt sowieso nie vorbildgerecht.

Wenn man Ursprungsplan und Letztentwurf vergleicht, so war ersteres eine Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn. Jetzt ist es eine Nebenbahn, grundsätzlich natürlich wesentlich verbessert und betriebstauglich, aber eben etwas völlig anderes. Für einen Hauptbahnfreund natürlich inakzeptabel.

Noch zwei Bemerkungen zum gebogenen Endbf:

- Ein Kuppeln und Entkuppeln von Fahrzeugen ist durch Einsatz eines kleinen Stäbchens (Zahnstocher, Schaschlikspieß) ohne weiteres und in jedem Bogen möglich, mit Schwung und Festhalten geht da gar nichts. Man muß lediglich die Kupplungen etwas aus der Mitte schwenken, damit sie in eine gerade Linie kommen. Etwas Übung ist da sicher nicht verkehrt.
Aber eine dumme Anfängerfrage ist das nicht. Ich sehe durchaus die verbreitete Einstellung, daß man mit den Fingern nicht in den Betrieb eingreift, weil das als ehrenrührig gelten mag, und es dafür ja Entkupplungsgleise gibt.

- Die eingezeichnete DKW muß, da der ganze Bf im Bogen liegt, ebenfalls eine gebogene sein, um nicht ein äußerst unschönes Bild mehrfacher Krümmungswechsel abzugeben. Solche gebogenen DKWs verwendet die große Bahn sehr häufig, nur die Modellbahnindustrie nicht. Es könnte eventuell funktionieren, eine der recht flexiblen Tillig-Weichen zu verbiegen, ohne einen Totalschaden zu riskieren. Das dürfte jedoch Interessenten für Gleispläne wie diesen völlig überfordern, daher würde ich das niemandem empfehlen.
Insgesamt hat der Plan jedoch sehr gewonnen - wenn man die Konzeptänderung zur Nebenbahn akzeptiert.

Grüße
Christian

>>Ich lasse meinen Computer nicht mit meiner Eisenbahn spielen!<<

OOK Offline




Beiträge: 3.599

10.04.2014 03:48
#24 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Zitat von Wanderer im Beitrag #22
Aber was ich nicht verstehe ist, wie im oberen Bahnhof umgesetzt werden soll. In so einer engen Kurve wie in diesem Bahnhof würden meine Wagen sich eher aus dem Gleis heben lassen, als dass die Kupplungen aufgehen würden, und ankuppeln ginge wenn überhaupt nur, wenn ich den Wagenzug festhalte und mit der Lok mit viel Schwung dagegenfahre, wobei dann wahrscheinlich danach auch ein paar Wagen neben dem Gleis stünden.
Also entweder mache ich was grundlegend falsch, oder Ihr verwendet völlig andere Kupplungen als ich.
Zitat von Casey Jones im Beitrag #23
Ein Kuppeln und Entkuppeln von Fahrzeugen ist durch Einsatz eines kleinen Stäbchens (Zahnstocher, Schaschlikspieß) ohne weiteres und in jedem Bogen möglich, mit Schwung und Festhalten geht da gar nichts. Man muß lediglich die Kupplungen etwas aus der Mitte schwenken, damit sie in eine gerade Linie kommen. Etwas Übung ist da sicher nicht verkehrt.
Aber eine dumme Anfängerfrage ist das nicht. Ich sehe durchaus die verbreitete Einstellung, daß man mit den Fingern nicht in den Betrieb eingreift, weil das als ehrenrührig gelten mag, und es dafür ja Entkupplungsgleise gibt.

Wanderers Frage ist ja von Casey schon hinlänglich beantwortet worden. Die Grundsatzfrage, ob man in die Anlage zum Kuppeln/Entkupeln eingreifen "darf", haben wir ja schon anderswo behandelt. Wer sich das verbietet, muss dass bei der Gleisplanung natürlich berücksichtigen und am besten nicht so kleine Anlagen bauen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

OOK Offline




Beiträge: 3.599

10.04.2014 04:06
#25 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Zitat von Casey Jones im Beitrag #23

Zitat
OOK
"....bis unterer Bahnhof können die Züge, wie erwähnt, ein bis zwei Wagen länger sein, die müssen dann vor der Weiterfahrt gekürzt werden"

das wäre der blanke Horror für das Zug- und Bahnhofspersonal: Ein Zug, der in seinem Laufweg plötzlich verkleinert wird.
Alleine, wie lange die Umsteigerei dauert, was den nicht so reisegewohnten erst mal erklärt werden muß, dann muß ja wohl die Zuglok die Rangierarbeit übernehmen und die "Kurswagen" - solches sind sie nämlich, abstellen, nachdem sie auf Sitzenbleiber durchsucht wurden. Dann Neuberechnung der Bremshundertstel, neue Bremsprobe usw.

Findet hier in Hamm täglich gefühlte hundert Mal statt, wenn die von Berlin kommenden ICE geflügelt werden und immer noch Reisende trotz drei- oder viermaliger Durchsage im falschen Zugteil sitzen, desgleichen jede Stunde, wenn die Eurobahn aus Münster eintrifft und der erste Teil nach Warburg weiter fährt, der zweite jedoch Kopf macht und nach Bielefeld fährt.
Früher, als noch nicht alles so per Triebwagen lief, wurden halt Wagen abgehängt. Noch heute wird dem IC nach Westerland auf Sylt in der Saison in Niebüll ein Wagen (manchmal auch zwei) abgehängt und dann vom Triebwagen der Kleinbahn Niebüll - Dagebüll aufgegabelt und nach Dagebüll Mole weiterbefördert.

Zitat
Und um im unteren Bf hochwertigere Züge regelmäßig enden zu lassen, dazu ist der Bf zu klein, und die anschließende Nebenbahn zu kurz, um irgendwie glaubwürdig zu sein.

Einige Posts weiter vorn wurde von der Notwendigkeit der Phantasie gesprochen. Wenn wir die Nebenstrecke als so kurz empfinden wie sie wirklich ist, braucht da gar kein Zug zu fahren, ein Lift würde es auch tun. Unsere Einbildungskraft lässt die Strecke aber länger werden und wir dürfen virtuell auch noch zwei Unterwegsbahnhöfe durchfahren.

Zitat
Wenn man Ursprungsplan und Letztentwurf vergleicht, so war ersteres eine Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn. Jetzt ist es eine Nebenbahn, grundsätzlich natürlich wesentlich verbessert und betriebstauglich, aber eben etwas völlig anderes. Für einen Hauptbahnfreund natürlich inakzeptabel.

Schon klar. Der akzeptiert halt lieber den superengen zweigleisigen Rundkurs. Da gibt es nichts zu diskutieren.

Zitat
Die eingezeichnete DKW muß, da der ganze Bf im Bogen liegt, ebenfalls eine gebogene sein, um nicht ein äußerst unschönes Bild mehrfacher Krümmungswechsel abzugeben. Solche gebogenen DKWs verwendet die große Bahn sehr häufig, nur die Modellbahnindustrie nicht.

Ja, leider!

Zitat
Es könnte eventuell funktionieren, eine der recht flexiblen Tillig-Weichen zu verbiegen, ohne einen Totalschaden zu riskieren. Das dürfte jedoch Interessenten für Gleispläne wie diesen völlig überfordern, daher würde ich das niemandem empfehlen.

Das Problem sehe ich auch. Der Plan, den ich gezeichnet habe, ist vermutlich so nicht realisierbar. Ich sehe das auch mehr als Fingerübung im Anlagendesign und im Betriebstauglich-Machen von Anlagenkonzepten. Schließlich geht es mir vorrangig darum, dafür zu werben, den Betriebsgedanken bei der Planung mehr in Kopf zu haben.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

eisenhans Offline




Beiträge: 376

10.04.2014 12:53
#26 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Zitat von Casey Jones im Beitrag #23
Die eingezeichnete DKW muß, da der ganze Bf im Bogen liegt, ebenfalls eine gebogene sein, um nicht ein äußerst unschönes Bild mehrfacher Krümmungswechsel abzugeben. Solche gebogenen DKWs verwendet die große Bahn sehr häufig, nur die Modellbahnindustrie nicht.

Zitat von OOK
Ja, leider!

Wer so eine kleine Anlage hat bzw. baut, braucht ja recht wenige Triebfahrzeuge. Für eine eingesparte Lok kann man sich aber eine gebogene DKW nach Maß von einem Profi (z. Weichen-Walter) gönnen. Das kostet ne Kleinigkeit, klar, aber, wie gesagt, die spart man anderswo ein. Findet

Der Eisenhans

Lutterberger Offline




Beiträge: 120

10.04.2014 17:27
#27 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #20
Der letzte Entwurf ist völlig OOK-untypisch: ich hätte erwartet, dass der Strang nach rechts gekappt wird und so eine Spitzkehre entsteht
Stimmt, eine Spitzkehre hätte man von OOK schon erwartet.

Zitat
Auf jeden Fall inspiriert so etwas mal zu einem Vater-Sohn-Projekt

Jedenfalls wäre diese Anlage gut allein zu bedienen aber auch sehr gut zu zweit. Das gäbe vielleicht einen etwas zu dichten Fahrplan, aber ständig im unteren Bahnhiof kreuzen und ggf. rangieren, das hat was!

Es grüßt der Exil-Harzer
Lutterberger

Wanderer Offline



Beiträge: 90

10.04.2014 21:05
#28 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Danke für die Aufklärung bezüglich Kuppeln und entkuppeln im Bogen! Das probiere ich demnächst auf einem Probiergleis mal aus.

Viele Grüße
Rolf

Minimax
Beiträge:

10.04.2014 21:13
#29 RE: Fromm(e)s Revival antworten

wenn man die Entwicklungen von Plänen hier im Forum beobachtet, stellt man fest, dass aus jedem x-beliebigen Plan irgendwann ein PtP-Plan mit Spitzkehre wird, wenn lange genug dran geschraubt wird.
Vielleicht sollte das mal namensgebend eingebaut werden...

OOK Offline




Beiträge: 3.599

11.04.2014 03:10
#30 RE: Fromm(e)s Revival antworten

Zitat von eisenhans im Beitrag #26
Wer so eine kleine Anlage hat bzw. baut, braucht ja recht wenige Triebfahrzeuge. Für eine eingesparte Lok kann man sich aber eine gebogene DKW nach Maß von einem Profi (z. Weichen-Walter) gönnen. Das kostet ne Kleinigkeit, klar, aber, wie gesagt, die spart man anderswo ein. Findet
Ja, das ist eine gute Anmerkung. Es ist ja tatsächlich so, dass besonders dann, wenn man aus Kleinanlagen ein Maximum an Betrieb herausholen will, besondere unkonventionelle Lösungen gefunden werden müssen. Und eine gebogene DKW ist schon sehr besonders, schließlich gibt es (meines Wissens) nicht einmal gebogene Kreuzungen.

Ich finde den Gedanken der Investitionsumlenkung von Eisenhans sehr hilfreich. Wenn man eine Vitrine voller schicker Triebfahrzeuge hat, die man auf der Anlage gar nicht fahren lassen kann, weil sie nicht einmal drauf passen, ist es doch klüger, sich eine teuere Sonderkonstruktion zu leisten anstatt dieser uneinsetzbaren Vielzahl noch weitere Exemplare hinzuzufügen.
Da mag mancher sagen, Loks kaufen sei halt "geiler" als Spezialweichen herstellen lassen. OK, wenn Loks in der Vitrine angucken geiler ist als sie im Betrieb einzusetzen, dann ist das so und wir brauchen nicht mehr zu reden.
Aber vielleicht ist da ja auch mal ein Sinneswandel möglich.

OOK
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