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Dieses Thema hat 33 Antworten
und wurde 11.548 mal aufgerufen
 II.5. Bahnhofsgleispläne
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Thomas Englich Offline




Beiträge: 267

07.02.2014 16:45
#16 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Hallo Jörn,

eine schöne Idee!!!!
Erinnert mich etwas an die Bahnanlagen in Bad Grund - die man teilweise als Vorbild zur Gestaltung des von Dir veränderten Endbahnhofes hernehmen könnte. Unten ein schöner Link mit so einigen Bildern und Plänen zur dortigen Bahn, der evtl. als Anregung dienen mag:

Kleinbahn Gittelde - Grund "Anno Dazumal"

Es lohnt sich auf der Webseite "herumzustöbern" ...

Gruß Thomas

Meine Webseite:
www.lokalbahn-reminiszenzen.de

Silbergräber Offline



Beiträge: 592

07.02.2014 17:09
#17 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Och Menno, Euch kann man nix vormachen. Natürlich ist das bei der Schwesterkleinbahn geklaut. Aber mal im Ernst: ist eine Waggondrehscheibe in 1:160 nicht ein Betriebshindernis? Wie bewegt man die Waggons auf den Ladegleisen und auf der Scheibe? Und vor allem: kriege ich das in einem Ivar-Segment (30x80) unter?

LG

Jörn

re-entry Offline



Beiträge: 99

07.02.2014 18:46
#18 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Zitat
Wie bewegt man die Waggons auf den Ladegleisen



Mit den Fingern? Ich fände das legitim. Es braucht natürlich eine ruhige Hand. Und warum sollte die Drehscheibe ein Betriebshindernis sein? Auch hier wäre ein Bewegen per Hand denkbar. Genauso gut ist sie mechanisierbar.

Silbergräber Offline



Beiträge: 592

07.02.2014 18:50
#19 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Zitat von re-entry im Beitrag #18
Genauso gut ist sie mechanisierbar.

http://www.wiemo.com/product_info.php?products_id=17111
Nachteil: einen Vierachser (ich habe da an die US-Vierachser von Arnold gedacht) kriegt man da nicht drauf. Umdenken ist an gesagt: die preußischen O-Wagen von Fleischmann? Schaun mer mal.

LG

Jörn

Silbergräber Offline



Beiträge: 592

07.02.2014 18:53
#20 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Zitat von OOK im Beitrag #15
Absolut heiß!

Das aus der Feder desjenigen zu lesen, der die schönsten (Modell)Eisenbahngeschichten erzählt, freut mich

LG

Jörn

OOK Offline




Beiträge: 4.311

07.02.2014 22:25
#21 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #20
Zitat von OOK im Beitrag #15
Absolut heiß!

Das aus der Feder desjenigen zu lesen, der die schönsten (Modell)Eisenbahngeschichten erzählt, freut mich
Eine Kontamination von St. Andreasberg und Bad Grund, den beiden wichtigsten Bergstädten des Harzes, das ist schon was!
Nur das mit der 1200m-Sohle - das wären immerhin 600m unter dem Meeresspiegel, und das im Harzer Fels, das war doch eine sehr mutige Münchhauserei, oder? Aber Hilfe Gottes und Samson durchschlägig, auch nicht schlecht. Vielleicht als schiffbare Wasserstecke?
Oh shit, ich merke gerade, dass ich weit OT abgeschweift bin.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Wanderer Offline



Beiträge: 90

10.02.2014 21:42
#22 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Würde sich der Gleisplan in dieser erweiterten Form mit der Drehscheibe am Ende nicht eventuell auch für eine Spitzkehre in einer Zahnradstrecke eignen? Dann müsste es natürlich eine kleine Lokomotivdrehscheibe sein und keine Wagendrehscheibe.
Mein Gedanke geht dahin, dass man das Ausziehgleis als bergseitiges Streckengleis verwenden könnte. Es könnte sich um eine der Spitzkehren handeln, die erst als Endbahnhof gebaut wurden, und danach wurde die Strecke doch weitergebaut.

So weit ich weiß müssen ab einer bestimmten Steigung Zahnraddampflokomotiven ja immer mit der Feuerbüchse zum Tal stehen (deshalb gab es in Honau und Lichtenstein ja auch die Drehscheiben). Wenn nun in einer entsprechend steilen Zahnradstrecke eine Spitzkehre vorkommt, dann müsste diese Spitzkehre also auch eine Drehscheibe enthalten.

Nur vermute ich mal, dass von der Geographie her in St. Andreasberg eine Spitzkehre keinen Sinn ergeben würde.

Viele Grüße
Rolf

re-entry Offline



Beiträge: 99

11.02.2014 00:23
#23 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Zitat von Wanderer im Beitrag #24
So weit ich weiß müssen ab einer bestimmten Steigung Zahnraddampflokomotiven ja immer mit der Feuerbüchse zum Tal stehen (deshalb gab es in Honau und Lichtenstein ja auch die Drehscheiben). Wenn nun in einer entsprechend steilen Zahnradstrecke eine Spitzkehre vorkommt, dann müsste diese Spitzkehre also auch eine Drehscheibe enthalten.


Feuerbüchse zum Tal/Rauchkammer zum Berg hat wahrscheinlich mit der Wasserverteilung im Kessel zu tun. Bei einigen Zahnradbahnen sind ja die Kessel der Dampfloks zur Rauchkammer, also zur Bergseite hin nach unten geneigt. Dadurch liegen die Kessel bei Fahrt in der Steigung annähernd in der Waagrechten. Allerdings ergibt das mit den Drehscheiben in Hohnau und Lichtenstein keinen Sinn. Die Zahnradloks mussten nicht gedreht werden, um mit der Rauchkammer zum Berg zu stehen. Wozu dann eigentlich die Drehscheiben? Wurden die Loks für Fahrten auf den auf den angrenzenden Streckenteilen gedreht?
Es gibt im Harz eine Spitzkehre, die unterhalb wie oberhalb mit Zahnstangengleis aufwarten konnte: Michaelstein. Dort gab es keine Drehscheibe. Auch bei einer weiteren Spitzkehre gab es, solange die Strecke mit Zahnstange ausgerüstet war und die Züge geschoben wurden keine Drehscheibe: Rennsteig. Dort gab es auch keine Umsetzmöglichkeit. Diese war schlicht nicht erforderlich, weil die Spitzkehre den Streckenscheitelpunkt darstellte und beide abgehenden Streckenäste fielen. Die Loks standen also ohne Umsetzen immer vorschriftsgemäß talseitig am Zug, mit der Rauchkammer zum Berg.

Grüße, Mathias

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.921

22.02.2014 00:41
#24 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Zitat von sieben_k
ich vermute zwar, daß ich hiermit nichts neues verkünde, aber im Februarheft des "Eisenbahn-Journal" S. 35 fiel mir ein Winterbild vom Endbahnhof St. Andreasberg auf.

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

eisenhans Offline




Beiträge: 396

07.03.2014 21:16
#25 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Zitat von re-entry im Beitrag #23
Wozu dann eigentlich die Drehscheiben? Wurden die Loks für Fahrten auf den auf den angrenzenden Streckenteilen gedreht?
Auf dem Gleisplan, den Silbergräber in Post 14 eingestellt hat, dient die Drehscheibe ja dazu, Wagen um ca. 90° zu drehen um in Gleisstummel zu kommen, in die man sonst nie käme. Es gibt auch Lokdrehscheiben als Weichenersatz, auf denen Loks Loks aber normalerweise nicht um 180° gedreht werden, sondern nur bis zum benachbarten Gleis. Meint

Der Eisenhans

Steffend Offline



Beiträge: 35

30.03.2014 18:44
#26 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

im Harz wurden die Drehscheibe auch zum wenden von Schneepflügen genutzt

OOK Offline




Beiträge: 4.311

30.03.2014 19:10
#27 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Zitat von Steffend im Beitrag #26
im Harz wurden die Drehscheibe auch zum wenden von Schneepflügen genutzt
Im Prinzip ja, sagt Radio Eriwan. Aber in diesem Fall bestimmt nicht, denn es wurde stets nur bergab gepflügt. Bergauf wäre nicht zu schaffen gewesen.

OOK
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www.0m-Blog.de

lokonaut Offline



Beiträge: 121

28.09.2014 19:12
#28 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Hallo Jörn,

bin gerade eben erst über diese Planung gestolpert und muss sagen: Feine Sache.
Hätte ich nicht schon meine Bad Grund Segmente im Bau, könnte ich glatt noch mal schwach werden.

Wegen der Drehscheibenwagneritis:
Ich mach ja in 0e, bei mir passt ein kleiner Rangiertraktor mitsamt Bachmann Selbstentlader gerade noch auf die Drehscheibe. Das mit der funktionierenden Spillanlage wollte ich mir nicht antun und Handverschub fand ich irgendwie unangebracht.
Wenn der Traktor nur auf der Drehscheibe und den Grubengleise verkehren darf (so ist das bei mir geplant), könnte der vielleicht sogar auch einen Antrieb per Magnetkraft aus dem Untergrund bekommen. Ein vernünftig funktionierender Breuer in N dürfte schwierig werden...?

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

Lutterberger Offline




Beiträge: 120

29.09.2014 20:06
#29 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Zitat von OOK im Beitrag #21
Nur das mit der 1200m-Sohle - das wären immerhin 600m unter dem Meeresspiegel, und das im Harzer Fels, das war doch eine sehr mutige Münchhauserei, oder? Aber Hilfe Gottes und Samson durchschlägig, auch nicht schlecht. Vielleicht als schiffbare Wasserstecke?
Schade, dass Silbergräber, der doch was mit Bergbau zu tun zu haben scheint, hier ausgestiegen ist. Warum nur?

Es grüßt der Exil-Harzer
Lutterberger

Udo Offline




Beiträge: 93

16.02.2015 14:09
#30 RE: St. Andreasberg Stadt Antworten

Zitat von OOK im Beitrag #1
Hubert schrieb im Harzbahnforum über die Auflösung von Kunos Rätsel:

Zitat
PS: Der Gleisplan wäre was für das MAPUD-Forum!

Also los:


Das ist natürlich ganz was Spezielles. Denn es ist der Endbahnhof einer Zahnradbahn, bei der die Loks immer am talseitigen Zugende fuhren, daher gibt es keine Umsetzmöglichkeit. Hat trotzdem was, oder?




Als Ergänzung ist vielleicht noch dieser Plan des Bahnhofs aus dem Jahr 1911 interessant. Danach war für den Bahnhof wohl ursprünglich eine Drehscheibe vorgesehen. Allerdings wurde der Plan durch die Eisenbahnbehörde abgeändert und stammt vermutlich aus der Planungs- / Genehmigungsphase der Bahn.



Der Plan ist nur ein kleiner (und zus. verkleinerter) Ausschnitt aus dem (2teiligem) Gesamtplan der St. Andreasberger Kleinbahn. Dieser ist im Wikipedia-Artikel "St. Andreasberger Kleinbahn" zu finden.

Direktlinks zu Blatt 1 und Blatt 2 des Plans.
Da die beiden Blätter sehr groß sind (je ca. 7.513px × 2.000px), ist ggf. mit längeren Ladezeiten zu rechnen.

Infos über den Fahrzeugpark der Bahn fand ich bei www.werkbahn.de auf der Seite "St. Andreasberger Kleinbahn GmbH (1913-1959)" und die Fahrzeiten von z. B. 1944 hier.


Viele Grüße ÷ Udo

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