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Dieses Thema hat 24 Antworten
und wurde 5.774 mal aufgerufen
 II.5. Diskussion veröffentlichter Anlagenpläne
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vauhundert
Beiträge:

31.12.2013 18:54
#16 RE: Gleisplan der Woche (3) Weilheim antworten

Die Verkehrsbeziehung könnte nur zwischen zwei "niedlichen" Guterschuppen erfolgen, also durchaus mit einem denkbaren realen Hintergrund, aber ohne eine einzige Möglichkeit etwas im "Schatten" umzustellen, da dort nichts vorhanden war.

Die handwerklichen Tips sehen einen Hilfsrahmen, sowie in den ausgeschnittenen Bereichen unterfütternde Holzplatten vor.
Alles durchaus solide und gangbar. Dies hatte ich beim Einstellen Deines ersten Bildes im Auge und so die großzügigen Änderungen meines Vorschlages als einen Weg angesehen.

vauhundert
Beiträge:

02.01.2014 01:37
#17 RE: Gleisplan der Woche (3) Weilheim antworten

Hallo zusammen,

ich habe den Entwurf noch einmal ein wenig verändert, zumal wir ja im letzten Jahr festgestellt haben, das eine tief in die Statik eingreifende Veränderung dieser Fertiggelände durchaus möglich ist. Möglicherweise geht das auch Schrittweise, in dem man je nach Interesse erst nach und nach die entsprechend zu erstellenden Teile einbaut. Also so wie das bei Vollbach beschriebene Prinzip.

Mir war in der ersten Version aufgefallen, das der Lokschuppen da eigentlich wenig Platz hat und dem Bediener auf dieser Seite der „Platte“ eine Betriebsstelle dadurch flöten geht. Der erste Gedanke, die Ver-…äh…Bekohlung der immer auf Sparsamkeit bedachten Industriebahn im ohnedies vorhandenen Kohlengleis des Gaswerkes durchzuführen, scheiterte an der vermutlich verwendeten anderen Kohlensorte, wie auch an der immer noch nicht veränderten „Sittwatzion“ im Bf. Viehhof.
Deshalb habe ich mir erlaubt dort am ehemaligen Standpunkt des Lokschuppens eine kleine Schraubenfabrik zu platzieren, sodass der Bf. Viehhof nun die vergleichsweise sauberere Seite der Anlage ist.

Hier der geänderte Plan, allerdings ohne die verdeckten Gleise:



Die „schmutzige“ Seite für den anderen Bediener, weist neben den Kohlenanlieferungen für das Gaswerk, zu dem ich tendiere, weil es ebenso wie ein einfaches Kesselhaus (Gas-)kohle bezieht, aber eben auch Nebenprodukte der Gasproduktion versenden kann, natürlich noch die duften Viehtransporte auf. Die Schlachtabfälle werden in speziellen Wagen abtransportiert, welche eine gewisse Ähnlichkeit mit Klappdeckelwagen aufweisen. Desweiteren wird nun auch Lokomotivkohle für den Lokschuppen angeliefert und natürlich auch der städtische Bauhof (Lagerplatz) bedient werden müssen.

Eine kleine Aufstellung der Waren und Wagenarten sei ebenso hinzugefügt:

Bf. Viehhof
Kühlhausrampe: Schlachtfleisch - Kühlwagen für den Transport
Schraubenfabrik: Metallhalbzeuge, wie Stahldrahtrollen, Fertigprodukte - Rungenwagen, gedeckte Wagen
Öffentliche Ladestraße für im „Off“ angesiedelte Fabriken, Händler, usw. - verschiedene Bauarten nach Bedarf

Anschlußbahn Schlachthof
Städt. Lagerplatz, Baumaterialien z.B. Strommasten (Holz), Bauholz, Steine, Sand udgl. – R-Wagen, O-Wagen, G-Wagen
Schlachthof, Schweine, Kühe, Geflügel, Abfälle – Viehwagen, Spezialwagen
Gaswerkanschluß, Kohlen Anlieferung, Nebenprodukte Abfuhr – O-Wagen, Kesselwagen
Lokschuppen, Kohle, Verbrauchsstoffe – O-Wagen, G-Wagen

Wie schon weiter vorne in diesem Faden beschrieben, ist der durchführbare Betrieb durchaus vielschichtig, wenn man davon ausgeht, dass diese Industriebahn eine etwas längere Ausdehnung hat. Für eine Staatsbahnhaltestelle würde ich den Bf. Viehhof nicht für ausreichend halten, denn das wäre doch etwas viel verlangt. Außerdem hätte dann die Anschlussbahn keinerlei Umfahrungsmöglichkeit, weil das Umsetzten immer über das „Streckengleis“ sicher nicht erlaubt wäre.

Alles in Allem könnte ich mir, jetzt unabhängig von dem Fertiggelände, einen Bau dieser Anlage auf den üblichen 4 zu 8 Fuß als recht lohnenswert vorstellen, allein schon wegen der benötigten vielfältigen Wagenbauarten. Aber das wäre dann natürlich schon wieder eine ganz andere Anlagenplanung und würde in ein anderes Unterforum gehören.

Auf Eure Meinungen wartend, aus dem Bergischen grüßend und das Beste wünschend

Michael

eisenhans Offline




Beiträge: 369

02.01.2014 10:30
#18 RE: Gleisplan der Woche (3) Weilheim antworten

Vauhundert hat aus der Weilheim-Anlage eine sehr spannend wirkende Rangieranlage gemacht. Das kommt mir aber so vor, als wenn ich auf ein Fahrgestell eine neue Karosserie setze und anschließend unter die Karosserie ein neues Fahrgestell. Manche meinen ja, dann sei es immer noch das gleiche Gefährt. Aber hier ist kein Stein auf dem anderen geblieben, von der ursprünglichen Weilheim-Anlage ist nichts geblieben außer den Außenmaßen.

Achtung: Damit ist nicht gesagt, dass der Planentwurf von Vauhundert nicht gut ist. Ganz im Gegenteil! Besser als John Allens Timesaver.

Dennoch hatte ich gedacht, man könnte Weilheim weiterentwickeln ohne das Grundmotiv total zu massakrieren. Ob das wohl geht? Fragt

Der Eisenhans

OOK Offline




Beiträge: 3.505

02.01.2014 12:10
#19 RE: Gleisplan der Woche (3) Weilheim antworten

Zitat von eisenhans im Beitrag #18
Vauhundert hat aus der Weilheim-Anlage eine sehr spannend wirkende Rangieranlage gemacht....
Das finde ich auch. Deshalb habe ich mal einen Schemaplan gezeichnet, der verdeutlicht, was da wirklich abgehen kann:



Eisenhans schrieb noch: "Besser als John Allens Timesaver." Ganz meiner Meinung!
Eine Frage habe ich noch: von wo / an welcher Stelle kommen denn die Ü-Fahrten auf die Anlage?

Zitat
Dennoch hatte ich gedacht, man könnte Weilheim weiterentwickeln ohne das Grundmotiv total zu massakrieren. Ob das wohl geht? Fragt

Das ist jetzt wiederum eine Steilvorlage, die es mir ermöglicht, ein Tor zu schießen. Und zwar habe ich die alten Grafiken gefunden, die wir seinerzeit im alten Weilheim-Strang hatten. Die werde ich mal einstellen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

vauhundert
Beiträge:

02.01.2014 13:08
#20 RE: Gleisplan der Woche (3) Weilheim antworten

Hallo zusammen,

na die Ehre besser als so eine Legende wie John Allen zu sein behagt mir nicht ganz, aber ich danke für die Lohrbären.

@ Otto: Die Angaben sind vermutlich schon wieder in den vielen Texten von mir untergegangen. An den beiden im Untergrund liegenden Weichen solten ZAKs angeschlossen werden, sodass auf der rechten Seite "die Staatsbahn" ist, also die Übergaben von links durch den Tunnel kommen und nach rechts zum "Industriebahnendbahnhof" auf der linken Seite fahren.

Ich habe dann noch einen abgespeckten Entwurf für eine Ausweichanschlussstelle in einer der Vorlage entsprechender hübscher, idyllischer, waldreicher Mittelgebirgslandschaft vorzuweisen. Das Ganze liegt dann an einer eingleisigen Nebenbahn mit entsprechendem Mainstreamverkehr (also BR 98, 64, 86, VT95/98/LVT, V60, V100, diverser Bauarten gedeckter und offener Güterwagen der Gattungen R,G,O). Der Betrieb wird selbstredent mit Staatsbahnlokomotiven durchgeführt und durch die Bedeutung der Betriebe reicht eine einzige maximal zweimalige werktägliche Bedienungsfahrt völlig aus und man kann sich ganz darauf konzentrieren auf der Nebenbahn einen Fahren zu lassen.



Zum Handwerklichen verweise ich auf die anderen Posts hier im Faden. Der im Plan angeführte Hügel lässt sich ohne Probleme mit einem Kern aus Styrodur so fertigen, das er jederzeit entfernbar ist. Man könnte natürlich auf diese Art der Trennung auch verzichten und den Weg/Blick für den EinMannSpieler freihalten, nur könnte man sich dann fragen, warum die Betriebe dort nicht gleich einen Anschluß an der Strecke haben.

Einziger Struktureingriff bliebe dann die nicht sehr aufwändige Verlegung des rechten „Abgangsloches“.
ZAKs oder auch modulmäßige Endpunkte sind hier an den unterirdischen Weichen auch vorzusehen oder durch jeweils nur ein Gleis darzustellen.

Ich bin wirklich mal gespannt auf die älteren Versuche.

Es grüßt und dank nochmals besonders aus dem Bergischen

Michael

vauhundert
Beiträge:

02.01.2014 15:20
#21 RE: Gleisplan der Woche (3) Weilheim antworten

So, Hausmeister Krause hat wieder etwas Zeit, bis die Korkbodenplatten im Gäste-WC fest sind. Bei solchen Arbeiten kann man sich gut mit Betriebsaufgaben im Kopf betäuben.

Aufgrund der topografischen Verhältnisse der Awanst wäre eigentlich alles unterhalb einer V36 oder V60 ungeeignet, zumal man davon ausgehen kann, dass auch die Zuführungsstrecke erhebliche Neigungen aufzuweisen hat. Die entsprechende Übergabe lassen wir mal wieder aus der rechten ZAK kommen, damit wir verwirrenderweise die Awanst von links kommend erreichen.

Die Schlüssel für die Weichen sind im Büro der Wartehalle bzw. der Güteragentur untergebracht. Eigentlich müsste die Üg zunächst im Streckengleis halten, bis der Zugführer/Rangierleiter die Schlüssel angenommen hat, um dann mit der ganzen Chose wieder zurückzudrücken und ins Awanstgleis zu fahren.
Da aber Bergische Eisenbahner durchaus pfiffig sein können, hat sich unter den natürlich untereinander bekannten Beteiligten ein anderes Verfahren eingebürgert, welches durch konspirative Anrufe über Basa geregelt wird. Kurz vor der Abfahrt der Üg wird der Güteragenturist angerufen, der einen ehemals verlorenen Hauptschlüssel bevoratet und kommt so mit den Weichenschlüsseln, bis an die Einfahrweiche. Die Üg hält davor an, Weiche rum, Üg rein.
Aber wehe wenn das einer von Euch verrät!

Wenn sie nun drin ist, die Üg, dann umläüft die Lok zunächst die Wagen mit den an der Spitze laufenden Wagen der Schmiede, kuppelt an, zieht in die Anschlußbahn vor und tauscht die an der zweiten Stellen laufenden Wagen für die Güteragentur mit den dort stehenden aus. Das Zeitfenster ist dazu ausreichend bemessen, denn die Truppe hat ja durch den Anruf Zeit gespart.

Die ausgetauschten Wagen der Güteragentur verbleiben nun im Hauptgleis der Awanst und die Üg kann sich mit dem Rangierer am Spitzenwagen hängend, auf den beschwerlichen Weg zu den Anschließern machen. Oben angekommen wird zunächst die Gesenkschmiede bedient und der mitgebrachte Wagen gegen den Ausgangswagen getauscht, der allerdings dann erst einmal im Anschlußgleis verbleibt, damit im Ziehgleis genug Platz zum "Ausziehen" bleibt.In aller Seelenruhe können nun die Wagen für die Maschinenfabrik verteilt werden. Selbige, der Fachmann erkennt es sofort, mussten nicht einmal feinsortiert angebracht werden, sondern stehen wild in der Gruppe "Maschfab".

Getz küddet! Bevor nun die Üg für die Rücktour zusammengeknotet wird, steht ersteinmal das gemeinsame Frühstück in der Betriebskantine der Maschinenfabrik an, die für ihre guten Hausgemachten Frikadellen von Margarete, der Küchenchefin, bekannt ist. Frisch gestärkt geht es nun daran die Wagen zu kuppeln, den abgehenden Wagen der Gesenkschmiede nicht vergessen und zunächst eine Bremsprobe auszuführen, denn das Gleis der Awanst hat es wie schon gesehen in sich und die Aufsichtsbehörde verfügte daher schon zu Kaisers Zeiten den Bau einer zusätzlichen Schutzweiche.

Nach dem glücklichen Eintreffen im Tal, es sind dort schon ein VT, der längere Schülerzug und ein Dg in verschiedenen Richtungen durchgefahren, bzw. haben sogar gehalten, kann nun die Lok mit dem einen Wagen den ganzen Zug umlaufen, selbigen dann hinten dran hängen, wieder umlaufen und die Agenturwagen ebenfalls kuppeln. Dann ist noch einmal ein Einschließen erforderlich, denn es kreuzt der VT schon wieder auf. Die Zeit wird für die volle Bremsprobe genutzt, währenddessen der Agenturist, sein mitgeliefertes Frühstück verputzt. Frisch gestärkt geht es auch für ihn wieder hinaus, um nun die Sache mit dem Schlüssel wieder in Ordnung zu bringen und die Üg ins Tal, Richtung dem nächsten Bahnhof verschwinden zu lassen.

So war das damals, jedenfalls so ungefähr oder auch ganz anders...

vauhundert
Beiträge:

02.01.2014 19:53
#22 RE: Gleisplan der Woche (3) Weilheim antworten

Ich kanns echt nicht lassen.
Beim weiteren Schwellen verlegen, auch so eine meditative Arbeit, kam mir die Erleuchtung, was mir vorhin schon schemenhaft im Kopf herumspukte...

Die Kraftzentralen im Bergischen waren zunächst nicht unbedingt Dampfmaschinen, sondern nutzten die heimische Wasserkraft. Also habe ich der Kraftzentrale, neben einem Schornstein für die neuere Dampfmaschine (Kohlentransport!), auch noch den Zulauf aus einem Stauteich spendiert, der Untergraben, also das was nach dem Wasserrad kommt, fließt dann in den "auffe Platte" vorhanden Tümpel und dann wieder weiter ins "Off". Der Bachlauf, sowie der Obergraben und der Stauteich finden sich ebenfalls außerhalb der Anlage, genau wie der Zulauf vom Untergraben zum eigentlichen Bach.
Damit wäre dann auch diese tolle Noch-Brücken-Kauforgie begründet.

Außerdem könnte man damit ganz lustig, äh listig die zu sehenden Fabriken und die umständliche Anschlußanlage begründen. Ein paar bergischen Fachwerkhäuser im Bereich wo im Katalogbild das Empfangsgebäude steht, sollten reichen. Da gab es im Original wirklich kleine "Hundehütten", denn an Reichtum sind die Schleifer und Schmiede nicht unbedingt gestorben.

Hier nun der neue Plan, in der Hoffnung nicht so viel von der eigenlichen Noch-Anlage kaputtgemacht zu haben



SO nun geh ich weiter Schwellen kleben....

hwunderlich Offline




Beiträge: 350

02.01.2014 23:10
#23 RE: Gleisplan der Woche (3) Weilheim antworten

Hey Michael,
guten Abend Alle,

der letzte Entwurf ist ja echt fett!! RESPEKT!!

Da könnte man unten links jetzt noch 'ne Schraubenbude o.ä.
einfügen...

Dann könnte man sich dort mit 'nem Dreirad (will sagen V60 ;-)) den
ganzen Tag lang pusseln.

Oder mit 'ner ELNA, Henschel, Jung... # TRÄUM #

Klasse, was Du aus dem "ollen" Fertiggelände 'rausgeholt hast!!

MfG Hartmut

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

vauhundert
Beiträge:

24.07.2014 12:53
#24 RE: Gleisplan der Woche (3) Weilheim antworten

Hallo zusammen,

seit einiger Zeit gibt es in diesem Faden im Spur Null Magazin Forum, die anstehende Bitte um Planungshilfe für einen Raum von 3,00m x 2,20m. Ich habe mehr zur Entspannung einmal versucht ob so etwas wie "Weilheim" auch mit Lenz-Spur-0-Gleisen zu verwirklichen sein könnte.

Abgesehen von der im Plan linken Einfahrt in den Fiddlebereich, die wegen der Verwendung von Stückgleisen eigentlich noch (mit Flexgleisen an der Schlachthofbahn) entzerrt werden müsste, scheint die Verwendung der "Weilheim-Idee" jedoch zu funktionieren. Ein Gedanke auf die Linke Fiddleeinfahrt zu verzichten, würde jedoch auch bedeuten, die weiter oben beschriebene Betriebsabwicklung(* Kopie siehe unten) mit dem "Kopfmachen" zu verlieren.

Die Nutzung der R1 Bögen ist nicht unbedingt sehr Schick, aber rein technisch kein Problem. Auch hier hapert es an den Gleislängen der Umsetzmöglichkeiten! Da es aber durch die "Granaten-Steigungen" auch bei entsprechenden Vorbildern keine 700m Züge ;-) gegeben hat, sind die möglichen 5-6 Wagen sicherlich noch akzeptabel.

Bei Gelegenheit werde ich einmal versuchen das Weilheim-Konzept in einen etwas größeren Raum von 3,65m x 4,10m mit Peco-Gleismaterial umsetzen, so wie bei meiner Spur-0-Anlage "Marscheider-Industriebahn" beschrieben, da solche Raummaße um 3,5 bis 4 Meter ja relativ häufig zu finden sind.

Hier also etwas für Gr-0-ßspurige zur besseren Ansicht zum Anklicken:



Beste Grüße aus dem Bergischen

Michael

* Für den Betrieb könnte man von folgenden Begebenheiten ausgehen:

Ep.I bis frühe III
- auch der Personenverkehr wird durch Fahrzeuge der Kleinbahn durchgeführt
- zu Schichtbeginn verkehrt der Zug vom Staatsbahnhof (linke Strecke) kommend und hält am Bahnsteig des Viehhofes und der Verwaltung
- weiter verläuft die Fahrt nach dem Endpunkte der Strecke (rechte Seite) wo auch die Pz-Garnitur bis zum Feierabendverkehr abgestellt ist
- die Lok des Zuges kommt dann aus Richtung Endbf mit den ersten abgängigen Wagen von dort und nimmt im Bf Viehhof die von der zweiten Lok zugeführten Wagen mit in Richtung Staatsbahn
- die zweite Lok verbleibt hinten am Zuge, wenn bekannt ist, das die erste Übergabe mehr als 12 Achsen oder 180t hat, da eine Lok damit überfordert wäre
- die Schiebelok verbleibt dann wieder im Bereich Viehhof, während die Zuglok mit ihrem Teil Richtung Endbahnhof weiterfährt

Ep. III
- der Personenverkehr wird mit VT/VS durch die Staatsbahn abgewickelt
- es ist nur noch eine Lok vorhanden, daher werden die Übergaben aus dem Tal kommend, von einer V36 oder V60 geschoben und ab Bf. Viehhof durch die Klb-Lok weiterverteilt
- die Übergaben in Richtung Staatsbahn werden im Bf. Viehhof von der V36 oder V60 abgeholt, gelegentlich auch von einer Köf III oder II (letztere muß eine Druckluftbremse haben)
- Köf II mit Druckluftbremse als Leihlok oder gebraucht erworbene V 20 im Einsatz
- Ersatz der letzten, völlig abgewirtschafteten Dampflok durch ein Produkt aus dem Hause Henschel

Bf. Viehhof
Schraubenfabrik: Metallhalbzeuge, wie Stahldrahtrollen, Fertigprodukte - Rungenwagen, gedeckte Wagen
Öffentliche Ladestraße für im „Off“ angesiedelte Fabriken, Händler, usw. - verschiedene Bauarten nach Bedarf

Anschlußbahn Schlachthof
Kühlhausrampe: Schlachtfleisch - Kühlwagen für den Transport
Städt. Lagerplatz, Baumaterialien z.B. Strommasten (Holz), Bauholz, Steine, Sand udgl. – R-Wagen, O-Wagen, G-Wagen
Schlachthof, Schweine, Kühe, Geflügel, Abfälle – Viehwagen, Spezialwagen
Gaswerkanschluß, Kohlen Anlieferung, Nebenprodukte Abfuhr – O-Wagen, Kesselwagen

Wie schon weiter vorne in diesem Faden beschrieben, ist der durchführbare Betrieb durchaus vielschichtig, wenn man davon ausgeht, dass diese Industriebahn eine etwas längere Ausdehnung hat. Für eine Staatsbahnhaltestelle würde ich den Bf. Viehhof nicht für ausreichend halten, denn das wäre doch etwas viel verlangt. Außerdem hätte dann die Anschlussbahn keinerlei Umfahrungsmöglichkeit, weil das Umsetzten immer über das „Streckengleis“ sicher nicht so einfach erlaubt wäre.

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.487

24.07.2014 19:14
#25 RE: Gleisplan der Woche (3) Weilheim antworten

Nicht schlecht Herr Specht!

Grüß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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