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 II.3. Planen von Anfang an
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BernhardH Offline



Beiträge: 66

07.01.2014 23:04
#136 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Hallo Andreas,

verwechselst Du da das Gleissystem?

Roco Line (ohne Bettung) hat Bogenweichen mit zwei benachbarten Radien: R5/R6 und R9/R10. Von letzeren besitze ich einige, und die haben definitiv kein gerades Stück drin.

Beste Grüße,
Bernhard

Peter U. aus T. Offline




Beiträge: 154

07.01.2014 23:28
#137 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #124
Hallo Wolfgang,

mit dem Plan könnte man noch einiges machen! Da es hier erst mal um Design geht, will ich erst mal nicht so viel Arbeit reinstecken!
Mit der der Wintrackdatei von oben kann man aber gerne die Idee weiter spinnen!

Grüße Hubert


Hallo Hubert, alle,

ich habe jetzt den Entwurf erfolgreich mit Tillig Elite H0 nachgezeichnet. Folgende Änderungen habe ich einfließen lassen:

- Ruhla alias Ruhlingen weiter "nach unten gebogen" zur besseren Raumausnutzung
- Thal alias Thalheim gegenüber dem Vorbildgleisplan leicht verändert, so dass Zugkreuzungen möglich sind
- Anlagenbreite Wutha alias Wuthenberg auf 70cm reduziert (bessere Zugänglichkeit Speicherbahnhof)
- Alle Bahnhöfe gegenüber den Anlagenkanten geneigt, so dass keine parallel zu Anlagenkanten verlaufenden Gleise entstehen
- Gangbreiten so optimiert dass nirgends weniger als 60cm lichter Raum bleibt

Im Gegensatz zu meinen bisherigen Illustrationen liegt diesem Entwurf hier der real mit Wintrack gezeichnete Gleisplan zugrunde. Vermutungen, ob der Gleisplan überhaupt so gebaut werden kann, sind jetzt hinfällig - er kann.

Optimierungspotenzial bietet sich aus meiner (im Moment etwas müden) Sicht auf jeden Fall noch bei den minimalen Gleisradien (vor allem auf der Hauptstrecke) und bei den Anlagenkanten.

Ach ja, und der Rest der Illustration (Gebäude, Straßen, Bäume...) muss noch ergänzt werden. Ich möchte Euch den Plan trotzdem zeigen, damit ich weitere Optimierungsvorschläge gleich mit berücksichtigen kann:



Der Entwurf gefällt mir insbesondere - wie schon angedeutet - wegen seiner Vorbildnähe. Ich glaube, dass der Raum auch gut so ausgenutzt wird. Was meint Ihr?

Edit sagt gerade, dass natürlich auch noch der Gleisverlauf des unsichtbaren Teils der Hauptstrecke berücksichtigt werden muss, daraus könnten sich eventuell noch kleinere Änderungen ergeben.

Viele Grüsse

Peter

Mein Modellbahn-Projekt: Die Wuthenberg-Ruhlinger Eisenbahn
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vauhundert
Beiträge:

07.01.2014 23:53
#138 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Hallo Peter,

da ich mir gerade eine Plandatei für den Fertiggeländefaden zerschossen habe, is nu feddich mit zeichnen.


Deshalb kann ich wenigstens schriftlich ein wenig Senf hinzugeben.
Die vorbildnahe Planung gefällt mir außerordenlich und auch die "Zutat" in Thal mit dem Kreuzungsgleis ist goldrichtig und trifft genau den Nerv dieses tollen Vorbildes. Da ich, wie wir schon festgestellt haben, in H0 nicht so richtig "en vouge" bin, kann ich zu den weiteren Dingen nicht viel schreiben, außer, das Du recht hast mit Deinem Eindruck das die Radien noch ein wenig Optimierungspotential haben. Insbesondere im linken Teil ist das sehr deutlich. Aber das muß ja nicht mehr diese Nacht sein.

Zumindest dort würde die geschwungene Linienführung wie in Wolfgangs Entwürfen gut hinpassen und keine Probleme mit den Kupplungen machen. War da nicht mal die Überlegung weiter vorne im Faden mit Kadee-Kupplungen die Radien bis 700mm verkraften? Vielleicht ist das ja doch eine Option die ein wenig "Hüftschwung" in die Kurven bringt.

Ich finde auf alle Fälle, auch wenn ich mich wiederhole, das dies eine sehr schöne Planung geworden ist, welche gerade durch die "Originalität" wirkt.

Beste Grüße und Wünsche aus dem Bergischen

Michael

vauhundert
Beiträge:

07.01.2014 23:56
#139 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Ach und nochwas...

versuche doch einmal die Einfahrtweiche Thalheim in eine schlanke Linksweiche zu ändern. Das gibt, auch wenn dann das Hauptgleis ablenkend verläuft, ein paar Grad für eine geschwungenere Kurve und außen vielleicht etwas mehr Platz...

OOK Offline




Beiträge: 4.090

08.01.2014 10:12
#140 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Mir gefällt der neue Plan auch gut. Nur finde ich die Umsetzlängen auf der Nebenbahn arg kurz. Wie viele zweiachsige Güterwagen lassen sich da umfahren? Außerdem sind sie in Thalheim und Ruhlingen nur etwa halb so lang wie in Wurtha Klb.

OOK
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01-Fan Offline



Beiträge: 38

08.01.2014 17:49
#141 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Hallo Peter,

hatte heute die Mittagspause genutzt und auf Basis von Huberts WinTrack-Plan noch mal eine Alternative erarbeitet.
In einem der frühreren Postings hatte ich geschreiben, dass es einen Fiddle Yard unter Ruhla gibt.
Wie dieser ins Gesamtkonzept eingebunden kannst du hier sehen.
Die Trennung erfolgt nach den Weichen - die geraden Gleise lassen sich wie bei einer Schublade nach vorn ausziehen.
Was sich erschwerdend auswirken könnte sind die Weichenantrieb von Ruhla, wenn du diese nicht ortsbedient von der Anlagenkante stellen willst.
Hierzu hattest Du noch nichts geschrieben, was von dir favorisiert wird.
Der Radius in der Kehre beträgt 40cm / 42,5 cm.
Alle anderen sichtbaren Radien betragen > 70cm.
Auch habe ich wie bei meinem vorherigen Entwurf die Nutzlängen der Gleise angepasst.
Beispielhaft wurde Rollmaterial auf die Gleise gestellt.
Thal wurde aus Zeitgründen nicht dargestellt.
Ansonsten habe ich nur gerinfügige Anpassungen bei Wutha vorgenommen.
Was die Raumausnutzung betrifft, so finde ich diese Lösung die bessere.
Weil ein Durchgang und der schmale Verbindungsteil zw. Thal und Ruhla, welcher nur eine bedingte Ausgesaltung zulässt entfällt.
Vielleicht eine Anregung über die Streckenführung der Kleinbahn noch mal nachzudenken.
Schwachstelle bei meinem Entwurf ist nach wie vor der zu geringe Abstand zw. den beiden Streckenästen auf der Zunge.

GP


Gesamtansicht


Fiddle Yard


LG
Wolfgang

Peter U. aus T. Offline




Beiträge: 154

08.01.2014 20:14
#142 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Zitat von 01-Fan im Beitrag #141

Vielleicht eine Anregung über die Streckenführung der Kleinbahn noch mal nachzudenken.


Hallo Wolfgang, alle,

wir verzetteln uns jetzt zu sehr. Gut finde ich natürlich die großzügigeren Ausrundungen. Einen Fiddle-Yard im Bereich der Nebenstrecke hatte ich aber bisher nicht vorgesehen. Weniger, weil ich einen Fiddle-Yard nicht für gut befinde, eher schon, weil es auch beim Vorbild keinen gab (respektive keine Betriebsstelle, die der F-Y darstellen könnte). Aber der Hauptgrund:

Zitat
Schwachstelle bei meinem Entwurf ist nach wie vor der zu geringe Abstand zw. den beiden Streckenästen auf der Zunge.


Sehe ich nicht so. Das lässt sich bei der Raumgröße unter Berücksichtigung von PAN wohl gar nicht vermeiden. Vielmehr besteht die Schwachstelle darin, dass die zweigleisige Hauptstrecke gleich zwei mal unten durch muss! Damit hätten wir jetzt an dieser Stelle ein "dreistöckiges Konstrukt", das viel zu viel Höhenentwicklung mit sich bringt!

Im Moment halte ich daher an zwei Planungsständen fest:

1. Mein Entwurf von gestern abend (#137) auf der Basis von Huberts Vorschlag

2. Mein Entwurf vom 30.12.13 12:51 (#88)

Beide müssen noch weiter optimiert werden. Damit wir uns nicht zu sehr verfransen, bitte ich im folgenden um Vorschläge zum Plan von gestern abend. Dieser ist am weitesten am Vorbild dran und wird daher von mir favorisiert.

Zur Frage der Weichen: alle Weichen werden mit Servos ausgerüstet und digital geschaltet.

Als nächstes werde ich jetzt die Rundungen verbessern, wobei ich da irgendwie mit den Bogenweichen experimentieren muss (danke auch für den Hinweis mit den Roco-Line-Bogenweichen, vielleicht hilft das was). Und dann müssen die Anlagenkanten optimiert werden. Und ich muss (in Wintrack) unbedingt die restliche unterirdische Hauptstrecke einschließlich Schattenbahnhof zeichnen, um zu ermitteln, was das (im speziellen) für die vorderen Anlagenteile (Thal alias Thalheim, Brückenstück am Eingang) für Konsequenzen hat!

Im übrigen muss ich mit einem Kompromiss leben, das wird mir immer klarer: Entweder muss ich maximale Rundungen einführen, dann muss ich damit leben, dass ich entweder nie mehr richtig rangieren kann oder alle Kupplungen einschließlich deren KK-Kulissen umbauen muss (oder beides) oder ich muss mit einer weniger schönen Optik und dafür mit einer höheren Betriebssicherheit und guten Rangiermöglichkeiten auf geraden Güter- und Personengleisen leben. Im Moment favorisiere ich eindeutig das letztere! Und ich kann damit leben!

Viele Grüsse

Peter

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Peter U. aus T. Offline




Beiträge: 154

08.01.2014 20:38
#143 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Zitat von OOK im Beitrag #140
Mir gefällt der neue Plan auch gut. Nur finde ich die Umsetzlängen auf der Nebenbahn arg kurz. Wie viele zweiachsige Güterwagen lassen sich da umfahren? Außerdem sind sie in Thalheim und Ruhlingen nur etwa halb so lang wie in Wurtha Klb.

Hallo Otto,

das täuscht, jedenfalls weitgehend. Wuthenberg Kbf ist eigentlich zu lang und müsste etwas gekürzt werden.

Hier mal ein Blick auf Thalheim und Ruhlingen mit je zwei (zufällig ausgewählten) 5-Wagen-Zügen:





Allenfalls in Ruhlingen könnte man noch ein Gleis einfügen, dann müsste die Einfahrt aber weiter in die Kurve gelegt werden.

Viele Grüsse

Peter

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vauhundert
Beiträge:

08.01.2014 20:54
#144 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Hallo Peter,

eine Frage noch zum Plan in #137.
Da ist in der linken Einfahrt von Wuthenberg eine Weichenverbindung im Bogen, welche zum einem in Wutha nicht vorhanden war und im Modell auch so allgemein keinen Sinn ergibt, es sei denn Du hättest einen kompletten Gleiswechselbetrieb einrichten wollen? (Also die zweite Verbindung vom "inneren" Hauptgleis ins "äußere" Gleis)

B.G.a.d.B.

Michael

Peter U. aus T. Offline




Beiträge: 154

08.01.2014 21:07
#145 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Zitat von vauhundert im Beitrag #144
Da ist in der linken Einfahrt von Wuthenberg eine Weichenverbindung im Bogen, welche zum einem in Wutha nicht vorhanden war und im Modell auch so allgemein keinen Sinn ergibt, es sei denn Du hättest einen kompletten Gleiswechselbetrieb einrichten wollen? (Also die zweite Verbindung vom "inneren" Hauptgleis ins "äußere" Gleis)


Hallo Michael,

verdammt gut aufgepasst!

In der Tat ist das eine Verbindung, die es ermöglichen soll, ein in Wuthenberg Pbf besetztes Gleis zu umfahren, und zwar aus beiden Richtungen. Eine Hilfslösung, so wie die umgekehrte Einfahrweiche von Thalheim, um den Zugbegegnungsverkehr zu ermöglichen.

Gleichzeitig sorgen insbesondere die beiden Bogenweichen auf der linken Seite für Bauchschmerzen, weil es bei Tillig Elite H0 halt keine "großradigen" IBWs gibt. Aber dafür fällt mir schon noch was ein...

Viele Grüsse

Peter

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Peter U. aus T. Offline




Beiträge: 154

09.01.2014 20:05
#146 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Geschafft!

Seit heute früh 10:00 Uhr ist die hinderliche Tür im Hobbyraum GESCHICHTE! Sie wurde vom örtlichen Schreiner mit relativ überschaubarem Aufwand und ohne Materialverlust einfach um 180 Grad gedreht, so dass sie jetzt in den Flur hinein öffnet (präzisier: die Zarge wurde ausgebaut, was zum Glück ohne Beschädigung ablief, und dann anschließend wurde die Zarge um 180 Grad gedreht wieder eingebaut, wobei die Tür dank sofort aushärtendem Bauschaum bereits nach wenigen Minuten wieder eingehängt werden konnte).

Jetzt kann es also losgehen!

Aber halt, da war noch was. Ach ja, der Gleisplan ist noch nicht fertig...

Viele Grüsse

Peter

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OHE Offline



Beiträge: 39

09.01.2014 21:08
#147 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Hallo Bernhard

Zitat von BernhardH im Beitrag #136

Roco Line (ohne Bettung) hat Bogenweichen mit zwei benachbarten Radien: R5/R6 und R9/R10. Von letzeren besitze ich einige, und die haben definitiv kein gerades Stück drin.



Es ist vertrakt mit den Bogenweichen. Die Roco-Line Weichen werden von Roco genau so bezeichnet, wie du es erwähnt hast. Bloß leider weisen beide Bögen den gleichen Radius auf. Nachzulesen ist dies in älteren Beschreibungen (>10a)zu diesem damals neuen Gleissystem.

Bei den von dir genutzten Bogenweichen wird infolge der geringen Krümmung die gerade Komponente am Anfang des Zungenbereichens nicht mehr sichtbar sein. Bei den Bw mit kleineren Radien wird bei genauer Betrachtung das gerade Stück an der Außenschiene sichtbar.

Nichtsdestotrotz sind diese Weichen, bzw. ihre Bauart, durchaus vorbildgemäß!

Viele Grüße
Andreas

OOK Offline




Beiträge: 4.090

09.01.2014 21:13
#148 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Zitat von Peter U. aus T. im Beitrag #146
Geschafft! Seit heute früh 10:00 Uhr ist die hinderliche Tür im Hobbyraum GESCHICHTE! Sie wurde vom örtlichen Schreiner mit relativ überschaubarem Aufwand und ohne Materialverlust einfach um 180 Grad gedreht, so dass sie jetzt in den Flur hinein öffnet (präzisier: die Zarge wurde ausgebaut, was zum Glück ohne Beschädigung ablief, und dann anschließend wurde die Zarge um 180 Grad gedreht wieder eingebaut, wobei die Tür dank sofort aushärtendem Bauschaum bereits nach wenigen Minuten wieder eingehängt werden konnte).
Jetzt kann es also losgehen!
Toll Peter! Da komme ich mir nicht mehr vor wie der Prediger in der Wüste.

OOK
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Peter U. aus T. Offline




Beiträge: 154

12.01.2014 16:51
#149 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Zitat von Peter U. aus T. im Beitrag #146
Aber halt, da war noch was. Ach ja, der Gleisplan ist noch nicht fertig...


Hallo Otto, alle,

ich habe jetzt die gesamte WRE in Wintrack durchgeplant. Das war insbesondere wegen des Schattenbahnhofs und der zu- und ablaufenden Strecken notwendig. Daraus ergaben sich aber nur geringfügige Anpassungen.

Desweiteren habe ich nach langem Hin- und Herüberlegen die Variante vom 30.12.13 (Posting #88) endgültig über Bord gekippt und favorisiere jetzt ausschließllich eine vorbildnahe Lösung auf der Basis von Huberts Vorschlag. Gegenüber meinem letzten Entwurf vom 7.1.14 13:28 Uhr habe ich jetzt folgendes geändert:

1. Der Plan ist komplett mit Tillig Elite H0 gezeichnet. Damit kann ich durchgängig mit einem einzigen Gleissystem bauen. Kein (sichtbares) Gleis ist parallel zu irgendeiner Anlagenkante!

2. Alle Radien auf der Hauptstrecke sowie auf den Übergabegleisen zum Kleinbahnhof und im Kleinbahnhof selbst sind mind. r >= 866 mm! Nur auf der Nebenbahn gibt es kleinere Radien, aber die sind immer noch r >= 543 mm! Die beiden Hauptgleisradien ganz oben rechts sind r = 1102 mm und r = 1043 mm!

3. Auf der Hauptstrecke sowie auf den Übergabegleisen zum Kleinbahnhof und im Kleinbahnhof selbst gibt es keine Bogenweichen (mehr)! Hintergrund ist die einfache Tatsache, dass die Elite-Bogenweichen mit dem größten Radius immer noch einen Innenradius von nur 543 mm haben und damit für die Hauptstrecke viel zu „eng“ sind! Trotz des Verzichts auf Bogenweichen ist es gelungen, die Hauptstrecke, insbesondere die Verbindung zwischen Personenbf und Übergabegleisen (im Plan rechts oben) im großzügigen Bogen anzulegen ohne die Länge der Übergabegleise merklich zu verkürzen!

4. Die Gleispläne der Bahnhöfe orientieren sich sehr stark an den Vorbildgleisplänen! Bei Ruhlingen wurde der Gleisplan etwas vereinfacht, damit er auf die Anlagenzunge passt, trotzdem ist der Wiedererkennungswert dieses besonderen Bahnhofes sehr hoch! Die Einfahrt von Ruhlingen wurde in den Bogen gelegt (hier kommen Bogenweichen zum Einsatz, die hier wegen der geringeren Radien passen), so dass die „freie Gleislänge“ ausreichend hoch ist zum Umsetzen der Loks! Außerdem sind Güterschuppen, Wasserkran, Kleinbekohlung und der Lokschuppen vorhanden – und natürlich die Uhrenfabrik!

5. Bei Thalheim habe ich – wie schon zuvor – die erste Weiche nach der Einfahrt aus Wuthenberg abweichend vom Vorbild eingebaut, damit hier Zugkreuzungen stattfinden können. Außerdem habe ich eine Fabrik, die dort durchaus hätte sein können, als Anschließer hinzugefügt. Güterschuppen und Freiladegleis gibt es natürlich auch!

6. Wuthenberg Kleinbf entspricht vom Gleisplan her genau dem Vorbild. Hinzugefügt habe ich lediglich einen Lokschuppen.

7. Wuthenberg Personenbf entspricht vom Gleisplan her fast genau dem Vorbild. Lediglich die Zufahrt zum Güterschuppen wurde anders gelöst.

8. Die Übergabegleise sind zwar zum Teil im Bogen angelegt, entsprechen aber im wesentlichen dem Vorbild. Lediglich die Ausfädelung zum Güterschuppen wurde anders angeordnet (eingleisige Ausfädelung, siehe 7.). Sogar das Stumpfgleis an der Ausfahrt wurde berücksichtigt (unten)!

9. Auch die Fabrik in Wuthenberg ist mit ihren beiden Gleisen vorhanden.

10. Die Anlagenzunge mit Ruhlingen ist weniger stark „nach unten gebogen“, was der Gleisführung und der „freien Gleislänge“ zu Gute kommt.

11. Es sind überall mindestens 60 cm Durchgangsbreite vorhanden!

12. Die Steigungen sind überall auf 3 % begrenzt. Der Schattenbahnhof liegt 20 cm unter dem Hauptbahnhof. Es nutzt allerdings nicht die volle Anlagenbreite aus, es bleibt zwischen dem hintersten Gleis und der Wand ein 20 cm breiter freier Streifen, durch den man im Notfall von unten her eingreifen kann. Dadurch ist auch die Tiefe des Schattenbahnhofes begrenzt, was dem Eingriff von vorne zu Gute kommt.

13. BayWa und Schotterwerk sind ersatzlos entfallen. Wobei: in Thalheim gibt es jetzt ja die Fabrik.

14. Zwischen Wuthenberg und Thalheim gibt es einen kurzen Durchstich, der die Einfahrt der Hauptstrecke zum Schattenbahnhof kaschiert und außerdem für Distanz auf der Nebenstrecke sorgt. Eine Straße gibt es hier nicht!

15. Zwischen Thalheim und Ruhlingen gibt nur Wald, keine Straßenverbindung. Dies soll ebenfalls Distanz schaffen!

Hier jetzt der Entwurf im aktuellen Stand:

Zuerst der Gleisplan (nur mit den Plattenkanten, den Wänden und den Gebäuden einschließlich Beschriftung), dann der Schattenbahnhof einschließlich Zu- und Abfahrten und zum Schluss das ganze aus der Vogelperspektive (sogar die Wände habe ich blau eingefärbt):





Nebenbei: Ein Zug, der von Ruhlingen startet und über Thalheim nach Wuthenberg Kleinbf, von dort weiter über Gotha/Eisenach (Schattenbahnhof) und weiter nach Wuthenberg Personenbf (Gleis 1) fährt, legt eine Strecke von insgesamt knapp 40 m zurück. Für die geringen Raummaße nicht schlecht, oder?

Optimierungspotenzial bleibt noch bei den Anlagenkanten. Ansonsten habe ich schon ein ziemlich gutes Gefühl. Langsam fängt es auch an, in den Fingern zu kribbeln.

Was meint Ihr?

Viele Grüsse

Peter

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

12.01.2014 17:25
#150 RE: Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE antworten

Hallo Peter,

sieht schon mal ganz gut aus! :-)
Beim Schattenbahnhof liegt aber noch was im Argen! Zu einem sollten die Anzahl der Gleise pro Richtung gleich sein! Im Moment gibt es für die eine Richtung 6 Gleise und für die andere nur Zwei!
Die Gesamtlänge der Gleise im Schattenbahnhof für meinen Geschmack für ein Hauptbahnthema auch zu kurz, es wäre zu prüfen ob der rechte Teil im Untergrund der Anlage auch benutzt werden könnte!
Links würde ich die Hauptstrecke früher im Tunnel verschwinden lassen und damit die unterschiedlichen Richtungen anzudeuten bzw. die Strecken besser optisch zu trennen! Damit könnte auch auf den Durchstich verzichtet werden!

PS: Teste mal vorher deine Radien mit den verwendeten Kupplungen! Nicht da es noch da böse Überraschungen gibt!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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