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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 21 Antworten
und wurde 1.717 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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pesfan Offline



Beiträge: 37

03.02.2013 17:32
#16 RE: Es gibt ein Leben nach der Abrissbirne - Teil 3 antworten

Hallo Michael

Zitat
Problematisch: hier ist nicht um einen Kriechgang rum zu kommen. Ich habe versucht ihn einigermaßen in die Höhe zu bekommen (155). Die Strecke nach Hzbg fällt mit der Voreinstellung von max. 3,3 %, bis sie in Herzberg bei 130 cm ankommt., die Anschlussbahn steigt hingegen bis auf 165 cm.
Juchhu! Hier entsteht sogar Fahrstrecke und das auch noch durch eine landschaftlich sehr reizvolle Strecke. Allerdings fällt das Ganze etwas bescheidener in Sachen Betriebsstellen aus. Und halt der Nachteil mit dem Duckunder....


Zum Gleisplan direkt habe ich zwar keinen Vorschlag, zur Vermeidung des Kriechgangs hatte ich aber folgende Idee: Falls dein Raum genug hoch ist, könntest du den gesamten Boden ca. 20cm mit Podesten aufzustocken. Vor dem Kriechgang dann das normale Bodenniveau beibehalten (also eine Stufe einbauen). Dadurch erreicht der Durchgang eine angenehmere Höhe (ca. 175cm) . Um am FY sinnvoll arbeiten zu können, muss dort eventuell wieder ein Podest installiert werden.

Gruss
Pascal

Michael Sterna Offline




Beiträge: 92

12.02.2013 19:33
#17 RE: Es gibt ein Leben nach der Abrissbirne - Teil 3 antworten

Und weiter gehts...

Bislang hatte ich den Bhf. Hasten um die fiktive Industrieanschlussbahn Stockden ergänzt, ein Pseudo-Spitzkehrenbahnhof entstand.
Was wäre, wenn Hasten zu einer 'echten' Spitzkehre würde? Mit all den betrieblichen Leckereien, von denen nicht nur der Betreiber dieses Forums schwärmt.
Offensichtlich wurden tatsächlich mal Gedanken laut geäußert, ob nicht eine Verbindung von Hasten nach Cronenberg machbar wäre, immerhin liegen beide Orte nur wenige Kilometer Luftlinie auseinander. So könnte der Remscheider mit dem Wuppertaler Raum verbunden werden. Allein die Topografie mit dem dazwischen liegenden Morsbachtal verhinderte derlei Bestrebungen. Das könnte man aber im Modell ändern!

Ich will hier nicht in epischer Länge wiedergeben, was ich dazu bereits auf meiner HP geschrieben habe - schaut da doch mal rein.
http://kleinbahn-spur0.jimdo.com/die-bossanova-bahn-1/
entsteht also die Bossanova-Bahn!

Mein erster Entwurf dazu ist eine doppelstöckige Bahn, in der die Cronenberger Strecke mit 3% Neigung den Anlagenraum umfährt und 25 cm unterhalb von Hasten ein Stück offen ausgeführt wird. Da geht natürlich nicht viel, schon gar kein händischer Eingriff, aber ein Stück Strecke, ein Haltepunkt und ein kleiner Industrieanschluss am vorderen Anlagenrand ist da schon machbar. Von der Höhe habe ich das auch positiv getestet (auch auf meiner HP zu sehen).



So sehe die untere Etage aus:



Beide Fiddleyards kämen übereinander im Vorraum zu liegen, jeweils mit Schubladenauszügen, so dass auch in 'Cronenberg' ein manuelles Eingreifen möglich wäre.

Ein großartiger Entwurf, in den ich mich schwer verliebt hatte. Bis, ja bis...

Bis ich die Steigung mit meiner Köf und der V60 getestet habe. Das war bitter ernüchternd. Eigentlich sollten 3 % doch machbar sein. Die Köf bekommt nicht mehr als 3 (in Worten: drei) Wagen auf einer Testrampe gezogen, die V 60 schafft zwar fünf, aber schon mit deutlichen Mühen. Habe ich den Versuchsaufbau falsch gemacht? Ich denke nicht. Die Steigung weniger stark zu bauen würde die untere Etage so wie hier geplant unmöglich machen, ergibt also keinen Sinn.

Da ich mich aber doch schon sehr mit den betrieblichen Möglichkeiten dieses Konzeptes angefreundet hatte, kam ich zu einem neuen Entwurf. Zeigt sich in der Beschränkung der Meister?



Der Fy Cronenberg liegt nun also an der anderen Raumseite und ermöglicht dieselben betrieblichen Optionen. Dafür mussten einige ausgestaltete Gleisanschlüsse geopfert werden. Das Stahlwerk habe ich in abgespeckter Form von Hasten aus angeschlossen. Alle möglichen Kunden meiner Bahn sind nun quasi virtuell in den beiden 'Fummelhöfen' zu bedienen.

Ich bin sehr gespannt auf eure Meinung, also haut in die Tasten!

Liebe Grüße aus Ostwestfalen!

Michael

http://kleinbahn-spur0.jimdo.com/
http://kleinbahnfreund.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

13.02.2013 11:00
#18 RE: Es gibt ein Leben nach der Abrissbirne - Bossanova-Bahn antworten

Zitat von Michael Sterna im Beitrag #17

Bis ich die Steigung mit meiner Köf und der V60 getestet habe. Das war bitter ernüchternd. Eigentlich sollten 3 % doch machbar sein. Die Köf bekommt nicht mehr als 3 (in Worten: drei) Wagen auf einer Testrampe gezogen, die V 60 schafft zwar fünf, aber schon mit deutlichen Mühen.
Hallo Michael,

die Doppelstockanlage würde ich noch nicht ad acta legen! Bei der Köf könnte man mit den 3 Wagen noch gerade leben, aber das die V60 bei einer vorbildgerechten Steigung von 3 % schlapp macht ist nicht normal! Ich würde mal in den Spur 0 Foren das Problem ansprechen oder mal bei der Firma Lenz nachfragen! Vielleicht hilft auch schon etwas Ballast? Bei welcher Steigung ist die Zugkraft der V60 zufriedenstellend?

Beim zweiten Entwurf der Bossanova-Bahn frisst mir persönlich der 2. Fiddleyard einfach zu viel Anlagefläche!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Michael Sterna Offline




Beiträge: 92

13.02.2013 17:06
#19 RE: Es gibt ein Leben nach der Abrissbirne - Bossanova-Bahn antworten

Hallo Hubert,

ich hatte lediglich einen 'fliegenden' Aufbau zum Testen: einen Regalboden, den ich passend in der Steigung ausgerichtet habe. Dass die Steigung korrekt war, bin ich mir sehr sicher. Durch die Länge des Brettes war die möglich Zahl anzuhängender Wagen für die V60 schon begrenzt, so weiß ich letzten Endes auch nicht sicher, wieviele Wagen noch gegangen wären. Aber schwer getan hat sie es sich schon mit den fünf Wagen.
Die Köf kam mit dreien kaum in die Gänge, mit vieren gar nicht. Auch bei drei Wagen hatte ich das Gefühl, dass es keine gut Idee ist solche Last öfter dran zu hängen. Nun ist aber mein Konzept (im Kopf, noch nicht auf Papier) so, dass die in Hasten stationierte Köf auch die nächstgelegenen Bahnhöfe und Gleisanschließer mit bedienen soll. Da müsste sie halt auch mit der Steigung der Cronenberger Strecke fertig werden.

Solche Bedienfahrten können natürlich auch zu den Fiddleyards stattfinden.
Bsp.: der Ng aus Remscheid "schmeißt" in Hasten nicht nur die Wagen für die dortigen Anschlüsse raus, sondern auch die für Vieringhausen bestimmten. Die werden dann von der Köf übernommen und zurück zum Fiddleyard gefahren, der in diesem Augenblick nicht mehr Remscheid heißt, sondern halt Vieringhausen. Gleiches gilt analog auch für die Gegenrichtung nach Cronenberg. Mit dem Wagenkartensystem und den entsprechend gekennzeichneten Kartenhalterungen an allen exponierten Stellen bleiben diese Wagen somit im Spiel, sie müssen dann dort entsprechend irgendwann wieder abgeholt und über Hasten dem passenden Ng zugestellt werden.
In dem Sinne mangelt es eigentlich noch an einem Aufstellgleis in Hasten.

Dies Abläufe sind prinzipiell in beiden Entwürfen möglich. Eleganter in der Ausgestaltung ist auf jeden Fall die doppelstöckige Variante.

Ich werde vermutlich noch eine etwas genauere Testserie zu den Steigungen machen. Dazu muss ich aber erstmal eine passende Rampe bauen, auf der auch längere Züge fahren können. Am besten sogar noch eine, bei der die Steigung verstellbar ist, die Übergangsneigungen aus der Horizontalen hat und die möglicherweise auch noch (teilweise) in dem gewünschten Radius verläuft.
Ziemlicher Aufwand; will ich aber vll. doch noch in diese Richung weiter planen, muss der wohl sein.

Aber nicht in den nächsten Tagen. Im Moment hat mich die Erkältungswelle voll erwischt und 'flachgelegt'.

Liebe Grüße aus Ostwestfalen!

Michael

http://kleinbahn-spur0.jimdo.com/
http://kleinbahnfreund.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

13.02.2013 18:06
#20 RE: Es gibt ein Leben nach der Abrissbirne - Bossanova-Bahn antworten

Hallo Michael,

im Spur 0 Magazin Forum wird bei der Besprechung der Lenz V60 von 20 Güterwagen auf einer 1:40 Steigung berichtet!

In der Realität konnte die V60 auf 3 % Steigung ca. 260 t mit 5 km/h, 215 t mit 10 km/h und 113 t mit 20 km/h befördern!
Die Köf II konnte nur 60 t im 1. Gang auf 3 % befördern!

Gruß und gute Besserung

Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

13.02.2013 19:29
#21 RE: Es gibt ein Leben nach der Abrissbirne - Bossanova-Bahn antworten

Nachschlag:

Ich habe mal versucht die Steigungen flacher werden zu lassen. Die Anbindung BSI Werk erfolgt nun direkt aus dem Bahnhof Remscheid-Hasten.
Das Werk liegt hier bei 145 cm. Die Steigung ist nun maximal bei 2,5 %.
Nachteil: Ein Einleger mit 2 Gleisen.





Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

14.02.2013 13:32
#22 RE: Es gibt ein Leben nach der Abrissbirne - Bossanova-Bahn antworten

Nachschlag 2: Variation Gleisanschluss BSI-Werk



Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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