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Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

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Dieses Thema hat 10 Antworten
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 II.4. Mitglieder stellen eigene Entwürfe zur Diskussion
Simplicissimus Offline




Beiträge: 26

17.12.2012 19:30
#1 Zungenanlage Linz/Rh. antworten

Moin,

es ist unhöflich, auf eine Party bei einem unbekannten Gastgeber zu kommen, gleich zum Buffet zu stürmen, sich den Teller voll zu machen ohne sich vorher zumindest einmal vorgestellt zu haben. Andererseits möchte ich die Leser auch nicht mit dem Urschleim meiner Modellbahnerischen Vta langweilen. Deshalb nur stichwortartig mein erstes Modellbahnerleben.
- Märklin H0 zu Weihnachten im Vorschulalter in den frühen Siebzigern
- Kreisfahren auf einer großen Pressspanplatte ohne Landschaft im Keller
- Später Kreisfahren mit "Landschaft (die Strecke muss durch einen Findling in der topfebenen Landschaft
- In den Achtzigern der erste gefaltete Hundeknochen (natürlich zweigleisige Nebenstrecke mit Nebenbahn-Endbahnhof in einer Zuglänge Entfernung)
- Das Zimmer wird wegen was Wichtigerem als Modellbahn gebraucht
- Abbau und Hobbywechsel 1992


Seit 1992 mein Hobby: Opel Rekord C und Commodore A - zuerst aufgemachte Kisten mit dicken Reifen, heute schmale Reifen und Originallack.

2011: Wie die Jungfrau zum Kind komme ich zu einem Haus mit einem Stück ehemaliger Bahntrasse im Garten. Die Strecke Linz/Rh. – Flammersfeld lief durch meinen heutigen Garten und ein Hektometerstein von der Strecke steht auch noch da:


Durch viel zusätzliches Erdreich steht der Stein mittlerweile recht schief.

Die Verbindung von Bahnstrecke im Garten und Haus mit 4 x 10 m großem Kellerraum drängte die Rückbesinnung auf das alte Hobby förmlich auf. Das zweite Modellbahnerleben begann (jetzt folgt eine ausführlichere Beschreibung. Nach rund einem Jahr hatte ich diese Anlage fertig:


Der Bahnhof auf der Mittelzunge ist der um zwei Gleise gestutzte (und gekürzte) Bahnhof Linz/Rh. Das braune Etwas links unten neben der Türe ist die Erpeler Ley – der rechtsrheinische Brückenkopf der Ludendorffbrücke wäre da auch zu sehen gewesen. Die rechte Rheinstrecke wäre aber nur notwendiges Beiwerk dereigentlichen Attraktion gewesen: Die Steilstrecke Linz - Kalenborn mit der 785-mm-Schmalspurbahn auf der Linzer Höhe. Weil ich diese Anlage nicht hätte steuern können, habe ich dann auf Spur 0 umgesattelt.

In der Spur 0 habe ich auch planerisch bei 0 angefangen – 4 x 10 m können wirklich eng werden! Über die ersten Pläne werfe ich lieber den Mantes des Schweigens/Vergessens! ;-)

Der erste enstzunehmende Entwurf war eine Art eierlegende Wollmilchsau mit
- Kleinbahn-Endbahnhof
- Bahnlinie im Straßenplanum (da stehe ich total drauf)
- kombiniertem Point-to-Point- und Rundkursverkehr


Der sichtbare Teil der Anlage.


Der unsichtbare Teil der Anlage: Dreh- und Angelpunkt der Anlage ist der Verteilerkreis links unten in der Ecke. Er ermöglicht es, einen Zug in nahezu jeder Richtung aus jedem der beiden Portale kommen zu lassen-

Die Ankündigung von Lenz, die BR 94.5 herausbringen zu wollen, bedeutete einen sofortigen Planungsstop zugunsten einer Steilstrecken-Anlage. Natürlich sollte es die Wiedtalbahn sein. Entgegen früheren Planungen wollte ich jetzt aber nicht die Steilstrecke zwischen Linz und Kalenborn darstellen. Von Kalenborn aus kommend geht es über eine gegenläufige Steilstrecke hinab ins Wiedtal. Zwischen beiden Steilstrecken lag der Spitzkehrenbahnhof St. Katharinen. Um die Steilstrecke einigermaßen glaubhaft darstellen zu können, habe ich auf ein Zwei-Deck-Konzept umgesattelt: Oben das Hochplateau im Bereich Kalenborn bis St. Katharinen. Von da aus geht es 70 cm herab auf das untere Deck mit dem Bahnhof Wiedmühle. Dazwischen lagen zwar noch einige Bahnhöfe, aber irgendwas ist ja immer! ;-)


Die obere Ebene der Anlage: Grün ist die Regelspurstrecke, rot ist die Schmalspurstrecke.


Die Steilstrecke als Verbindung zwischen beiden Ebenen.


Die untere Ebene mit einem Hafenanschluss, der vom Hafen Rasselstein bei Neuwied inspiriert wurde (nur wird im Spielbetrieb Basalt statt Metall verladen).

Wiedmühle war an sich der Bahnhof, in dem Güterzüge für den Weg über die beiden Steilstrecken geteilt wurden (Gewicht max. 160 t). 1945 und dann wieder ab 1960 war es auch der Endpunkt der Strecke. 1910 und 1946 war von hier aus eine Strecke nach Neuwied geplant. Allerdings wurde sie beide male aus Kostengründen nicht realisiert.

Ursprünglich sollte es von Wiedmühle aus in einen Schattenbahnhof gehen. Allerdings erschien mir der Raum schon von Anfang an als zu schade für für einen Schattenbahnhof. Letztendlich hat die BAE III den Ausschlag gegeben, einen fast zu Ende gedachten Gedanken wirklich umzusetzen.

So, jetzt habt ihr einen Eindruck, bezüglich meiner modellbahnerischen Entwicklung seit den ersten Gedanken an den Neueinstieg. Die komplette Übersicht gibt es im Stummi-Forum.

Viele Grüße,
Thorsten

"Wahre Größe ist am Ende, dem "Kleinen" nicht seine Größe zu demonstrieren, sondern ihm beim wachsen zu helfen."

Pfalzbahn Online




Beiträge: 1.524

17.12.2012 19:41
#2 Zungenanlage Linz/Rh. antworten

Hallo Thorsten,

willkommen in Forum! Ich kenne dich ja schon vom Stummiforum und Du mich da als Challenger! ;-)

Zu deinem letzten Plan wäre einiges zu Bemerken bezgl. PAN, aber das an vielleicht an anderer Stelle!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Simplicissimus Offline




Beiträge: 26

17.12.2012 20:03
#3 Zungenanlage Linz/Rh. antworten

Hallo Hubert,

ich hab dich schon am Benutzerbild in Verbindung mit dem Namen erkannt. :-)

Bei der oberen Ebene bin ich an der langen Wand zwischen Vorbildsituation und Erreichbarkeit hin und her gerissen. Die obere Ebene ist noch aus der Zeit, als unten ein großer Schattenbahnhof geplant war. Mit dem Hafen wäre es sinnvoller die Basaltverladestelle zu drehen. Aber im Moment baue ich lieber ein wenig an meiner Übungsanlage ...


So in etwa soll es mal aussehen (allerdings auch nicht mehr die ganz aktuelle Planung) ...


... und so sah es vor ein paar Wochen aus.


So sieht es gegenwärtig aus: Papier-Dummies als Test für Selbstbaugebäude. Die Köf sieht auch in 0 vergleichbar klein aus ... im Gegensatz zum Papiermodell des Teerturms.

Viele Grüße,
Thorsten

PS: Das Gaswerk ist übrigens stark inspiriert von dem Film über das Gaswerk Osnabrück.

"Wahre Größe ist am Ende, dem "Kleinen" nicht seine Größe zu demonstrieren, sondern ihm beim wachsen zu helfen."

OOK Offline




Beiträge: 3.597

17.12.2012 20:11
#4 Zungenanlage Linz/Rh. antworten

Hallo Thorsten,
schön, dass du zu uns gefunden hast und dich auch gleich vorstellst. Allerdings ist der Vorstellungthread dazu gedacht, dass der Modellbahner sich vorstellt. Seine Anlagen stellt man eigentlich in den betreffenden Kapiteln vor. Ich werde daher deine Anlagenvorstellung verschieben. Wäöre doch auch schade, wenn sie keiner findet, nur weil sie an einer Stelle steht, wo niemand sie vermutet. OK?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Simplicissimus Offline




Beiträge: 26

18.12.2012 09:03
#5 Thorstens Kelleranlage antworten

Moin,

ich bin da recht entspannt, was solche Dinge angeht, wenn mit Wohlwollen und Verstand agiert wird. :-)

Da ich ja eine Art Luxusproblem beim Platz habe, wäre es vielleicht nicht verkehrt die Thread-Titel nach den Räumlichkeiten zu wählen. Es ist noch nicht hundertprozentig festgelegt, welches Thema ich in welcher Spurweite und welchem Raum realisieren werde (es ist zwar eine starke Tendenz da, aber noch keine Gewissheit). :-o

Viele Grüße,
Thorsten

"Wahre Größe ist am Ende, dem "Kleinen" nicht seine Größe zu demonstrieren, sondern ihm beim wachsen zu helfen."

Simplicissimus Offline




Beiträge: 26

18.12.2012 19:46
#6 RE: Thorstens Kelleranlage antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #2
Hallo Thorsten,

willkommen in Forum! Ich kenne dich ja schon vom Stummiforum und Du mich da als Challenger! ;-)

Zu deinem letzten Plan wäre einiges zu Bemerken bezgl. PAN, aber das an vielleicht an anderer Stelle!

Grüße Hubert

Moin Hubert,

ich habe mich jetzt ein wenig in den Sprachgebrauch des Forums eingelesen und verstehe jetzt, was du mit PAN meinst. Wenn ich das PAN-Konzept richtig verstehe, ist es ein Konzept für Betriebsbahner die möglichst nah an der zugeteilten Aufgabe bleiben sollen oder können sollen? Man mag es vielleicht gar nicht glauben, aber ich betrachte mich als "Spielbahner mit Vorbildorientierung". Zwar möchte ich dem Vorbild möglichst nahe kommen, was die Gleisanlagen und die Landschaft betrifft. Bei Rollenspielen gebe ich Orks & Hobbits oder Lack & Leder den Vorzug vor blauen Uniformjacken & roten Mützen! ;-)

Heute habe ich mal die Basaltverladestelle um 180° gedreht und das Streckengleis an den vorderen Rand gelegt. Das entspricht zwar ziemlich wenig den realen Gegebenheiten, aber zumindest würde sich dem Betrachter eine Perspektive wie auf dem obersten Bild ergeben.

Der nachträglich Hafenbahnhof ist auch noch ein gewisses Problem. Beim Betrieb auf der unteren Ebene ist geplant, dass ich auf einem rollbaren Hocker hin und her rollen kann. Für die Sichtseite des Hafenbahnhofs müsste ich natürlich um die Mittelzunge herumrollen (oder einen anderen Hocker nehmen). ;-)

Viele Grüße,
Thorsten

"Wahre Größe ist am Ende, dem "Kleinen" nicht seine Größe zu demonstrieren, sondern ihm beim wachsen zu helfen."

absolute_Null Offline



Beiträge: 137

19.12.2012 07:02
#7 RE: Thorstens Kelleranlage antworten

Hallo Thorsten,

ich hatte bisher noch nie eine blaue Jacke und rote Mütze beim "spielen" mit der Modellbahn auf! (Naja, 'ne rote Mütze und 'ne Kelle hatte ich mal als Fünfjähriger - da gibt es ein "Beweisfoto"!)
Dennoch solltest Du das Betriebliche nicht gleich "verteufeln".
Du gehst mit Deinen Planungen (wahrscheinlich bisher unbewusst) schon in diese Richtung.
Unbewusst daher, weil Du den "einen" richtigen Plan bisher noch nicht "gefunden" hast und weil Dir hierzu wohl noch die praktische Erfahrung fehlt.

Probier mal eine Zeit lang einen Zug im Kreis fahren zu lassen und schau mal, ob das nach 4 Stunden immer noch spannend ist.
Danach rangier mal 4 Stunden im Gaswerk.
Zum Schluss fahr mal nach Fahrplan mit Frachtaufträgen nach den hier beschriebenen Grundsätzen 4 Stunden lang.

Meine persönliche Erfahrung zu den oben genannten Themen:
Im Kreis fahren fasziniert mich genau 1,5 Runden, aber keine 4 Stunden!
Rangieren ohne Plan fesselt mich ca. 10 Minuten!
Beim Betrieb (egal wie groß die Anlagen ist) sind 4 Stunden gar nichts! (...habe ich nicht eben erst angefangen?)

...aber jeder ist da anders!


Gruß
Joachim

Simplicissimus Offline




Beiträge: 26

19.12.2012 10:25
#8 RE: Thorstens Kelleranlage antworten

Hallo Joachim,

ich verteufele das Betriebliche nicht, es ist nur einfach nicht das wobei ich Entspannung und Ausgleich finde - und genau das soll ein Hobby in meinen Augen bieten. Wer dabei seinen Ausgleich findet, soll das in meinen Augen gerne tun. Ein Problem damit habe ich erst, wenn es als das Allheilmittel propagiert wird. Vermutlich ist die Modellbahn für mich eher eine Erweiterung des Dioramen-Modellbaus um nicht-statische Elemente, als eine Reduzierung von Betriebsabläufen auf einen kleineren Maßstab.

Um ehrlich zu sein: Ich glaube das Einzige was mir nach vier Stunden nicht langweilig wäre, ist eine gute Flasche torfiger Scotch! Bei der Modellbahn ist es in meinen Augen wie bei vielen anderen Dingen im Leben auch: Die Menge macht das Gift. ;-)

Du hattest ja mal im Spur-0-Ost-Forum erwähnt, dass die Kelleranlage bei der Größe doch sehr langweilig/spartanisch ist. Darauf hin habe ich mal mit einem kleinen Excel-Formular ausgerechnet, wie lange ein Zug von einem Endpunkt zum anderen Endpunkt der Strecke unterwegs ist. Im Grunde genommen ist das Szenario ja, ein paar Waggons Basalt aus einem Steinbruch im Westerwald zu einem Hafen am Rhein zu bringen. Allein damit bin ich schon ca. 30 Minuten beschäftigt. Während der Verladezeiten kann ein steilstreckentauglicher Personenzug fahren. Je nach dargestellter Epoche variieren auch die Fahrtzeiten, denn ca. 1968 wurde nach meinen Informationen die erlaubte Geschwindigkeit auf den Steilstrecken von Schrittgeschwindigkeit auf immerhin 30 km/h heraufgesetzt.

Bei mir ist es wirklich so, dass mir das Bauen und basteln Spaß macht. Das wird bei der Konstruktion des Unterbaus nach eigenen Plänen anfangen und bei der Modellierung vom Felsformationen noch lange nicht aufhören. Es ist viel mehr die Lust am Gestalten der Landschaft und der Gebäude die mich treibt, als die Lust am Bahnbetrieb! Nicht zuletzt deshalb wähle ich auch Szenarien bei denen nur eine sehr begrenzte Vielfalt und Anzahl an Fahrzeugen eingesetzt werden kann. :-o

Viele Grüße,
Thorsten

"Wahre Größe ist am Ende, dem "Kleinen" nicht seine Größe zu demonstrieren, sondern ihm beim wachsen zu helfen."

OOK Offline




Beiträge: 3.597

20.12.2012 19:52
#9 RE: Thorstens Kelleranlage antworten

Hallo Thorsten,
vielleicht hättest du doch lieber den Nick "Kompliziertissimus" wählen sollen, denn durcheinanderer als deine Gedanken ist kaum vorstellbar.

Zitat von Simplicissimus im Beitrag #8
Im Grunde genommen ist das Szenario ja, ein paar Waggons Basalt aus einem Steinbruch im Westerwald zu einem Hafen am Rhein zu bringen. Allein damit bin ich schon ca. 30 Minuten beschäftigt. Während der Verladezeiten kann ein steilstreckentauglicher Personenzug fahren. Je nach dargestellter Epoche variieren auch die Fahrtzeiten, denn ca. 1968 wurde nach meinen Informationen die erlaubte Geschwindigkeit auf den Steilstrecken von Schrittgeschwindigkeit auf immerhin 30 km/h heraufgesetzt.

Könnte glatt von mir sein oder einem anderen Betriebsfetischisten. Vermutlich hast du mehr Interesse an Betrieb, als du dir selber zugibst, hast nur noch nicht die Form dafür gefunden, die dir auch wirklich Freude machen würde.

Zitat
Um ehrlich zu sein: Ich glaube das Einzige was mir nach vier Stunden nicht langweilig wäre, ist eine gute Flasche torfiger Scotch! Bei der Modellbahn ist es in meinen Augen wie bei vielen anderen Dingen im Leben auch: Die Menge macht das Gift. ;-)

Eine Flasche? Sagst du nicht selber, die Menge sei das Gift?
Also, wie schon an anderer Stelle geschrieben: Komm jetzt mit konkreten Plänen, deren Diskussion lohnt, weil sie zu einem Ende führen sollen. Der hehren Worte sind genug gewechselt.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Simplicissimus Offline




Beiträge: 26

20.12.2012 20:59
#10 RE: Thorstens Kelleranlage antworten

Moin,

im ersten Beitrag habe ich die Entwicklung vom Modellbahn-Neueinstieg dargestellt. Die Steilstreckenanlage in Spur 0 ist das was gebaut werden soll, wenn der Raum soweit ist (also Isolierung der Keller-Außenwände und Heizung eingebaut sind).

Da ich eine neue Baugröße nicht gleich mit einer raumfüllenden Großanlage beginnen will, habe ich als Vorprojekt erst mal die Schaukastenanlage gestartet. Aufgabe dieser Anlage ist, mögliche Fehler und Probleme in meiner Vorgehensweise aufzudecken, bevor es kostenintensive Fehlentwicklungen bei der Großanlage gibt. Die unteren drei Bilder der Pläne für die Kelleranlage spiegeln also den fast aktuellen Stand der Planung für die Kelleranlage wider.

Die Kelleranlage soll ein sinnentleertes Kreiseln von Zügen über die Anlage vermeiden. Es soll durchaus sinnvoll von Punkt A nach B oder C zu fahren sein. Mich interessiert daran aber eher der Transportweg als die detaillierten Aktionen der Bahnbediensteten. Ich denke schon, dass ich eine Form gefunden habe, die mir gefällt. Aber das Bessere ist der Feind des Guten. Entsprechend suche ich immer nach Gedanken und Ideen die zu einer Weiterentwicklung von der Anlage, von mir oder von beidem führen kann. Da sich dieses Forum deutlich von anderen Foren abhebt, habe ich mich hier angemeldet.

Viele Grüße,
Thorsten

"Wahre Größe ist am Ende, dem "Kleinen" nicht seine Größe zu demonstrieren, sondern ihm beim wachsen zu helfen."

Simplicissimus Offline




Beiträge: 26

21.12.2012 09:13
#11 RE: Thorstens Kelleranlage antworten

Zitat von OOK im Beitrag #9
Zitat von Simplicissimus im Beitrag #8
Im Grunde genommen ist das Szenario ja, ein paar Waggons Basalt aus einem Steinbruch im Westerwald zu einem Hafen am Rhein zu bringen. Allein damit bin ich schon ca. 30 Minuten beschäftigt. Während der Verladezeiten kann ein steilstreckentauglicher Personenzug fahren. Je nach dargestellter Epoche variieren auch die Fahrtzeiten, denn ca. 1968 wurde nach meinen Informationen die erlaubte Geschwindigkeit auf den Steilstrecken von Schrittgeschwindigkeit auf immerhin 30 km/h heraufgesetzt.

Könnte glatt von mir sein oder einem anderen Betriebsfetischisten. Vermutlich hast du mehr Interesse an Betrieb, als du dir selber zugibst, hast nur noch nicht die Form dafür gefunden, die dir auch wirklich Freude machen würde.


Moin,

ich habe mir mal intensivere Gedanken gemacht, aus welcher Perspektive ich die Modellbahn sehe. Die Essenz der Gedanken ist die Perspektive eines Ballonfahrers. Einerseits hat er keine Einblicke in die betrieblichen Vorgänge des Bahnbetriebs, andererseits kann er die Züge über eine gewisse regionale Distanz "von oben herab" verfolgen und sich Gedanken über den Zweck der Fahrt machen. Die Gedanken sind aber nur Vermutungen und bleiben das auch.

In einem anderen Forum hatte ich mal festgestellt, dass eine passende Anlagenhöhe vom Maßstab abhängt und dafür Unverständnis geerntet (u. a. von Hubert - wenn ich mich recht erinnere). Auch hier ist die Ballonfahrerperspektive ein erklärender Ansatz: Je größer die Distanz zwischen Ballongondel und Erdboden ist, desto kleiner erscheinen die Fahrzeuge (also auch je geringer die Höhe, desto größer die Fahrzeuge). Eine Spur-T-Anlage sollte also eher Richtung Oberschenkelhöhe, eine Spur-0-Anlage eher Richtung Brusthöhe gehen. In Beiden Fällen ist ein Einblick in die Betriebsabläufe nicht wirklich notwendig.

Viele Grüße,
Thorsten

"Wahre Größe ist am Ende, dem "Kleinen" nicht seine Größe zu demonstrieren, sondern ihm beim wachsen zu helfen."

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