Zitat von sr-kamera Hallo Thomas Ohne Dir zu Nahe treten zu wollen, aber das mußt Du mir erklären. Glühlampen haben 2500 bis 2700K, Halogen je 3200 oder 3400 je nachdem ob man das normale Filmlicht oder das Fotolicht nimmt. Halogenlicht IST kälter als Glühlichtm also näher an Tageslicht. Eine Halogenlampe ist ebenso ein Temperaturstrahler wie eine Glühlampe. Bei beiden wird ein Draht zum Glühen gebrahct und strahlt dadurch Licht ab. Auch das Spektrum ist mindestens genauso kontinuierlich. Warum würden sonst wohl 90% aller Kinofilme weltweit auf Filmgedreht der für Halogenlicht sensibilisiert ist und auch mit selbigem Licht beleuchtet. Genau, wegen der Farbwiedergabe.
Wollte eigentlich nicht weiter akademisch bleiben, aber wenn ich schon gefragt werde: 3400 K ist wärmer als 2500 K, da beisst die Maus keinen Faden ab. Trotzdem passt für mich das Licht einer Glühlampe besser zu dem was ich sehe als Halogenlicht. Das wirkt immer so "kuschelig" oder halt "warm". Und ja, eine Halogenlampe ist auch ein thermischer Strahler, hoffe ich habe nichts anders behauptet.
Und natürlich kann man auch "ordinäre" 840er Leuchtstofflampen nehmen, insbesondere wenn man 25 m bestücken muss, aber eine Sache ist dann wirklich wichtig: über den Arbeitstisch mit den Farben zum Altern gehört dann auch eine 840er, sonst kann die Farbwahl ganz schnell ins Auge gehen. Ein Beispiel? Habe neulich die Leuchtstoffröhre im Aquarium meines Sohnes ausgetauscht und dabei eine gewählt, die deutlich mehr rote & gelbe Anteile im Spektrum hat & mit 18.000 K angegeben ist (zweiteres hab ich erst später gesehen). Kommentar: Papaaa, meine Fische brennen! An den Fischen lag es nicht.
Sicherlich ist die Glüh-Wendel in nem Strahler mit 3400K wärmer als die in nem Strahlermit 2500K (nämlich ist die Glüh-Wendel um 900K heißer) Das Licht oder sollte ich sagen die Lichtfarbe ist jedoch kühler. Es enthält mehr blau und weniger rote Wellenlängen.
Hohe Farbtemperaturen (Kelvin-Werte) bedeuten kühlere Lichtfarbe.
Es passt zwar noch nicht so ganz zu der ursprünglichen Frage. Aber ich wollte mal was einstellen was der Bedeutung von Licht zum Thema Stimmung / Atmosphäre zumindest ansatzweise Gewicht verleihen könnte. Vor einiger Zeit hab ich mal im Zuge von Bestandsbereinigung für nen ebay-Verkauf fotografiert.
Hiervon möcht ich hier mal drei Bilder einstellen.
Alle drei entstanden zur gleichen Zeit am gleichen Ort mit dem gleichen Motiv.
Völlig off topic die Frage: was sind das für Folien (?) über den Strahlern?
Grüße! B.
PS: Eigentlich wäre dieses spezielle Thema (Kopie des Beitrags von sr-kamera mitsamt meiner abgeschnittenen Antwort in der Rubrik "Modellbahnfotografie" besser aufgehoben. Otto? )
Genau das habe ich auch überlegt und war mir unschlüssig ob dorthin oder hierhin.
Nun zur OT-Frage (die nach Verschiebung keine mehr wäre...
Die Folien sind Filterfolien, von dem Haupt-Filmnationen, den Amis und Engländern Gels (von Gelatine) genannt.
Die Folien gibt es in mehreren hundert Varianten (Farbe, Dichte, Streuwirkung) im Zubehörbedarf für professionelle Fotografie und Film (schließt auch Video ein) für ca 20€ den laufenden Meter. (Standard 1,22m breit)
Sie sind bis ca 180 Grad Celsius temperaturbeständig und sind teilweise in ihren optischen Eigenschaften und Bezeichnungen genormt (trotz verschiedenere Hersteller. Auch heute im digitalen zeitalter haben sie noch ihre Berechtigung. Zwar kann man am PC Bilder einfach kühler oder wärmer machen, aber eine Lampe bzw Lichtrichtung separat in der Farbe oder Härte ändern geht ohne Vorkorrektur bei der Aufnahme sehr schwierig bis gar nicht.
Man kann sie abgesehen von Aufnahmezwecken aber auch zum Verändern des Lichtcharakters jeglicher anderer Lampen nehmen, also z.B. im Wohnbereich, oder beim Anlagenbeau :-)
PS: Vielleicht doch besser bei Fotografie aufgehoben, daher hätte ich nix gegen Verschiebung.