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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 65 Antworten
und wurde 15.065 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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sieben_k Offline



Beiträge: 111

10.02.2010 00:16
#16 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Zitat
...passt die Anzahl und Länge der Hauptgleise nicht zu den Ladestellen


Dieser Meinung kann ich mich aus eigener Erfahrung nur anschließen.
Gerade wenn wie hier relativ viele Anschließer nach entgegengesetzten Richtungen abzweigen, ist zum Zerlegen eines Gz und zum Zustellen der einzelnen Wagen ein häufiges Umfahren des Restzuges nötig. Das aber ist bei nur einer Umfahrmöglichkeit fast nicht mit normalen Rangierbewegungen zu machen. Es entsteht ständig eine "timesaver"-Atmosphäre, die für eine Normalanlage wenig vorbildgetreu ist. Und an einen zusätzlichen ankommender Zug wäre gar nicht zu denken.
Ich bin eigentlich auch ein Freund von minimalistischen Gleisplänen, trotzdem hat sich bei mir die Lage erst mit einer dritten Umfahrmöglichkeit entspannt, bzw. ist vorbildähnlicher geworden. Man muß auch bedenken, daß die Anschlußgleise ja selten ganz leer sind, sondern z.T. mit versandbereiten Wagen teilbelegt (nicht vollgestellt), die sich dann mit den Neuankömmlingen "raufen", weil man die ja nicht vornedran stellen kann.
Besser ein Anschließer weniger, dafür ein drittes beidseitig angeschlossenes Gleis. Betrieb bleibt dann immer noch mehr als genug.
Ich gestehe selbstverständlich, daß ich zu dieser Erkenntnis auch erst nach einigen Betriebssitzungen gelangt bin.

sieben_k

fgee Offline



Beiträge: 118

10.02.2010 00:17
#17 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Zitat
Pfalzbahn schrieb
irgendwie fehlt hier noch ein Güterzugaufstellgleis.



Hat was! Das heisst, ein langes Abstellgleis für Zu- & Abfuhr würde eigentlich bereits genügen. Nur wüsste ich beim besten Willen nicht, wo das noch untergebracht werden könnte

Zitat
sieben_k schrieb
viele Anschließer nach entgegengesetzten Richtungen abzweigen, ist zum Zerlegen eines Gz und zum Zustellen der einzelnen Wagen ein häufiges Umfahren des Restzuges nötig. Das aber ist bei nur einer Umfahrmöglichkeit fast nicht mit normalen Rangierbewegungen zu machen.



Diese Meinung hingegen teile ich nicht. Die Aussage zeugt von wenig Erfahrung im Rangierdienst. Aufgabe des Rangierleiters ist es ja gerade, den Rangierdienst mit möglichst wenig Bewegungen durchzuführen. - Tipp: Wagen für "Sägegleise" am Zugschluss einreihen und nach Einfahrt des Zuges erst mal über die Einfahrweiche zurückschieben. Dann mit den übrigen Wagen wieder vorziehen und diese mit der Lok umfahren, so dass die Lok genau zwischen die "Sägewagen" am ehemaligen Zugschluss und die übrigen Wagen zu stehen kommt...

Felix

Pfalzbahn Online




Beiträge: 1.525

10.02.2010 07:37
#18 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Hallo Felix,

hier kann eine ausgetüfelte Zugbildung vielleicht etwas helfen, aber das von sieben_k beschriebene Grundproblem bleibt: Wohin mit den vorhandenen Wagen, wenn der Zugschwanz auf der Strecke bleibt?

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 3.599

10.02.2010 09:09
#19 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Zitat von Pfalzbahn
nach meiner bescheidenen Meinung passt die Anzahl und Länge der Hauptgleise nicht zu den Ladestellen. Der Ng kann maximal nur 5 Wagen lang sein und die Ladegleise bieten Platz für das Drei- bis Vierfache. Wie auch bei dem Beispiel von Felix kann eigentlich sich immer nur ein Zug im Bahnhof aufhalten, irgendwie fehlt hier noch ein Güterzugaufstellgleis. Was meint ihr?
Gruß Hubert


Ein Fünfwagengüterzug wäre schon passend für diesen Bahnhof. Es ist auch nicht damit zu rechnen, dass alle Anschlüsse zugleich bedient werden müssen, Nicht jeder Anschließer bekommt oder versendet jeden Tag etwas.

Außerdem: wenn das Ziel ist, auf der kleinen zur Verfügung stehenden Fläche maximalen Betrieb zu machen, ist das eins der Os aus dem ZOFF (e-book!) Das führt dann halt zu mehr Anschlüssen und wenn eine weitere Umfahrung dann nicht geht, dann liegt das einfach daran, dass kleine Anlagen nicht größer sind (modellbahnerische Binsenweisheit).

Noch ein kleines OT: In einem anderen Strang wurde gerade heute morgen der gute Stil in unserem Forum gelobt. Dazu passt es auch, wenn man seine eigenen Erfahrungen darlegt oder gegen ein Argument ins Spiel bringt ohne dem anderen einen Mangel an selbiger unterstellt.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

sieben_k Offline



Beiträge: 111

10.02.2010 10:05
#20 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Zitat
Die Aussage zeugt von wenig Erfahrung im Rangierdienst.


fgee,

Mein Herr, was soll das? (Zitat von dir selbst)
Gerade du legst großen Wert darauf, z.B. nicht "missioniert zu werden". Da bitte ich doch im Gegenzug darum, auf persönliche Unterstellungen zu verzichten. Woher willst du denn wissen, wieviel Erfahrung im Rangieren ich habe?
Ich habe mir diese Erkenntnis in langen Stunden erarbeitet und weiß mich in recht guter Gesellschaft des Vorbilds, wo es kleine Endbahnhöfe mit drei(!) durchgehenden Gleisen und vielleicht einem Anschließer zuhauf gibt, weniger dagegen mit zwei durchgehenden Gleisen und fünf Anschließern.
Also bitte etwas sachlicher bleiben.

sieben_k

markstutz Offline



Beiträge: 84

10.02.2010 10:13
#21 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Guten Morgen allerseits!

Ja, mit nur wenig Abstand stelle ich selber fest, dass der Bogen weit überspannt wurde.

Das Dilemma lässt durch den Wunsch nach möglichst vollständigem Einsatz aller verfügbaren Fahrzeugtypen erklären. Oder durch den Wunsch nach möglichst vielfältigen Ladestellen. Nur - wie vielfältig müssen die Ladestellen sein, damit der Wageneinsatz möglichst bunt wird? Und wie viele Ladestellen braucht es bzw. dürfen aufgrund der Grundstruktur vorhanden sein? Nicht zu vergessen: wie gross muss das Wagenaufkommen sein, damit der Güterverkehr nicht mehr per PmG abgewickelt werden kann, sondern einen (oder mehrere) Ng begründet?

Fest steht: das Hauptgleis mit Verkehrsgleis war bisher das Maximum, was ich dem Platz zumuten wollte. Es sei denn, am Ende läge eine Segmentdrehscheibe, dann könnte evtl. auch das unterste Gleis durchfahrbar gemacht werden. Diese Option sagt mir aber nicht zu, darum muss anders argumentiert und korrigiert werden (letzteres darum, weil sicher Gleise 'fallen' werden).

Die nun anstehende Korrektur ist aber im Prinzip keine planerische Diskussion mehr, sondern geht eher Richtung Betrieb. Ich werden im Sinne der Forums-Logik eine entsprechende Weiterführung dort initiieren, dazu allerdings vorgängig noch einige Illustrationen machen. Nur noch als Ergänzung (ich hoffe OOK drückt hier kräftig ein Auge zu), quasi als Zeichen der Läuterung eine Variante mit einem dritten Hauptgleis. (Das bedingt einfach, dass der FY wirklich erst auf der ggü. liegenden Seite des Raumes liegt - und damit wäre evtl. ein Gla weiter 'draussen' im Bogen noch möglich...



Nun also noch mit den Standard-Ladestellen R, Gsch und Lstr und einem zusätzlich Gla in Form einer landw. Genossenschaft / Raiffeisen. Ich hoffe, mit dieser Variante (die mir übrigens persönlich sehr gut gefällt) die Vorschläge und Einwände eurerseits möglichst treffend übernommen zu haben. Wenn jetzt draussen beim Einfahrsignal noch ein Gla wäre... dann würd' ich sagen: passt.

Danke für eure Geduld, eure Einwände und überhaupt:

fgee Offline



Beiträge: 118

10.02.2010 11:09
#22 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Ist ja gut. Da bin ich übers Ziel hinausgeschossen.

Ich mache einen neuen Versuch: Bei dem Statement "da braucht es drei Umfahrmöglichkeiten" (zuzüglich Umfahrgleis? (unklar)) habe ich mich doch sehr gewundert. In meinem eigenen Bahnhof sind die Gleisanlagen für mich mehr als ausreichend. Auch dann, wenn ich die "Sägewagen" nicht im Streckengleis stehen lasse.

Und dann ist es ja auch so, dass die Herausforderung für den Rangierleiter durch grosszügigere Gleisanlagen leider nicht grösser, sondern kleiner wird... Es gilt, den Punkt zu finden, wo es noch Spass macht und noch nicht in Pein umschlägt.

Was es aber wirklich braucht in Marks Bahnhof ist ein Gleis, wo die Zu-/Abfuhr aufgestellt werden kann, so dass eine Umfahrmöglichkeit frei bleibt. Dies ist im neuen Plan gegeben. Aber auch mit diesem Plan können nicht Gz und Pz gleichzeitig abgefertigt werden, weil der P auf Gleis 1 einfahren muss.

Felix

Martin Offline



Beiträge: 79

10.02.2010 20:15
#23 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Version 15 gefällt mir auch sehr gut. Das sieht wenigstens nach Eisenbahn aus.
Alle weiteren Ladestellen müssten sich dann in der Peripherie befinden.
So dürfte es bei der großen Bahn auch gelaufen sein. Gleise werden bei Bedarf verlängert oder ganz neu verlegt. Die weitere Nachfrage regelt die zukünftige Größe der Bahnanlagen.
Natürlich wäre es schön, wenn der ganze Bahnhof etwas mehr in die Länge gezogen wäre, aber wie OOK weiter oben schon schrieb: " ... dann liegt das einfach daran, dass kleine Anlagen nicht größer sind "

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Gruß Martin

Pfalzbahn Online




Beiträge: 1.525

11.02.2010 13:37
#24 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Zitat von markstutz
Nur - wie vielfältig müssen die Ladestellen sein, damit der Wageneinsatz möglichst bunt wird?

Eigentlich gar nicht, es reicht Freiladegleis und Rampe. Der Kohlehändler braucht keinen eigenen Anschluss, er kann am Freiladegleis die Kohle umschaufeln. Die Raffeisen verlädt dort den Dünger in Sacken aus dem G-Wagen und aus dem Kesselwagen kann die Flüssigkeit in den Tanklaster umgepumpt werden. In einem HP1 war mal ein Vorbildfoto aus den 60er, wo eine 98er ein relativ modernen Drucgaskesselwagen vom Freiladegleis abgeholt hat. Und an der Vogelsberger Westbahn wurde ein OOtz auch am Freiladegleis Erz verladen mit Hilfe eines Förderbandes.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 3.599

11.02.2010 16:59
#25 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Zitat
Eigentlich gar nicht, es reicht Freiladegleis und Rampe.



Das ist auf jeden Fall eine wichtige Grunderkenntnis für die Betriebsplanung, wenn es, wie Mark, um möglichst vielseitigen Einsatz von Wagen unterschiedlichster Gattung geht.Geht es einem jedoch um mögl. zahlreiche interessante Rangierbewegungen, sind einige extra Anschlüsse doch ergiebiger.

Für mich ist ein Bahnhof ohne Freiladegleis so gut wie undenkbar bzw. in Sinne von Rangieren undankbar. Und dann je nach Platz ein bis zwei extra Anschlüsse, dann wird's schon was mit interessanten Rangieraufenthalten.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

HFy Offline



Beiträge: 466

14.02.2010 21:54
#26 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Wenn ich mir Bahnhöfe an Nebenbahnen so anschaue, ist es eigentlich nicht ungewöhnlich, daß an die Ladestellen mehr Wagen passen als ins Hauptgleis. Eine zweite Umfahrmöglichkeit gibt es eher selten, denn solche Bahnen wurden oft nur mit dem Nötigsten ausgestattet. Unter "Vorbilder" habe ich mal den Bahnhof Lendersdorf an der Strecke Düren-Heimbach eingestellt, wo es ganz einfach (aber wohl zu teuer) gewesen wäre, mit einer Weichenverbindung eine solche Möglichkeit zu schaffen. Daß das Ladegleis zweiseitig angeschlossen war, steht auf einem anderen Blatt; bis in die frühen achtziger standen hier immer Güterwagen, so daß man nicht umfahren konnte.
Selbstverständlich wird der Güterzug nicht jedesmal für jede Ladestelle einen Wagen mitbringen, geschweige denn so viele, daß alle Gleise vollstehen. Daher sehe ich keine unbedingte Notwendigkeit für ein Aufstellgleis, das beim Vorbild bei Nebenbahnen wahrscheinlich schon bei der Planung dem Rotstift zum Opfer gefallen wäre.
Bei entsprechendem Verkehr kann eine Nebenbahn auch mehrmals am Tag von Nahgüterzügen bedient werden, soweit ich mich noch dunkel erinnere, standen auf den Strecken um Düren herum etliche Üg in den Buchfahrplänen, die aber nicht alle wirklich gefahren wurden. Richtung Heimbach fuhren zwei Paare, da morgens Stückgutwagen mitzunehmen und nachmittags abzuholen waren.
Herbert

Martin Offline



Beiträge: 79

15.02.2010 10:01
#27 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Zitat von HFy
Eine zweite Umfahrmöglichkeit gibt es eher selten, denn solche Bahnen wurden oft nur mit dem Nötigsten ausgestattet.


Hallo Herbert,
auf den meisten Modellbahnen dürfte zu viel Gleismaterial liegen - einfach als Zugeständnis an die Betriebsmöglichkeiten. Marc hatte zwischendurch auch ein paar Entwürfe eingestellt, bei denen ich dachte, mehr passt jetzt wirklich nicht mehr auf die Platte. Solange kein Vorbild mit Originalgleisplan wiedergegeben werden soll, sehe ich kein Problem, wenn man die Möglichkeiten zum eigenen Vergnügen etwas "ausdehnt" - zumindest wenn das mit Maß und Ziel geschieht.

Gruß Martin

markstutz Offline



Beiträge: 84

15.02.2010 11:35
#28 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Hallo zusammen

nach ein paar Tagen im Schnee habe ich mich hingesetzt und die Gedanken, die ich mir in dieser kurzen 'Auszeit' gemacht habe, in Pläne umgesetzt.

Um etwas mehr Ordnung in meine Gedanken zu bringen, habe ich versucht, eine 'geschichtliche' Logik in den Gleisplan für den Bahnhof zu bringen.



So sah der Bahnhof bei der Eröffnung der Strecke aus: Nebst zwei Gleisen für Zugskreuzungen und -überholungen gibt es einen Güterschuppen und eine Ladestrasse. Sowohl die Ladestellen als auch die Nutzlängen der Gleise dürften den damaligen Verhältnissen entsprechend ausreichend gewesen sein.


Einige Jahre später wurde ein Lagerhaus für die örtliche Raiffeisen gebaut, da das alte Lagerhaus aus allen Nähten platzte. Das benötigte Land hatte man sich schon vor Eröffnung der Bahn gesichert und konnte den Gla nun einfach erstellen.


Das Lagerhaus der Raiffeisen brannte im Sommer 1953 ab. Für einen Neubau reichte das vorhandene Gelände abermal nicht aus und so suchte man nach einem günstigen Landstück. Man wurde schliesslich fündig und erstellte auf Teilen des alten Obstgartens einen funktionellen Neubau.
Die weiterführende Strecke erforderte inzwischen immer dringender die Sanierung eines Tunnels (rechts ausserhalb der sichtbaren Anlagenfläche). Im Sommer 1954 wurde die Strecke eingestellt, da die Kosten für eine Sanierung weit über den erwarteten Einnahmen lagen und einige Bahnhöfe ausserhalb der Orte lagen, so dass eine Umstellung auf einen Omnibusbetrieb auch von der Bevölkerung begrüsst wurde. So wurde der Unterwegsbahnhof plötzlich zum Endbahnhof, mit der Konsequenz dass der Bahnübergang für das Umsetzen der Lok weiterhin bestehen bleiben musste.


Die zunehmende Gütermenge machte den Bau eines dritten Gleises für Ladestrasse und Rampe nötig. Dafür konnte die obere Ladestrasse beim Güterschuppen aufgelassen bzw. für Spitzenzeiten (Ernte im Herbst) reserviert werden.



Ich hoffe, die Erläuterungen tönen einigermassen plausibel. Was mir noch nicht ganz klar ist: macht der ehem. Gla zur Raiffeisen unten rechts nach deren Brand noch Sinn oder sollten die Gleise wie im letzten Zustand 1956 bis hinter die Strasse abgebaut werden?

Martin Offline



Beiträge: 79

15.02.2010 13:30
#29 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Hallo Marc,
eine schöne Geschichte hast Du dir da ausgedacht. Für mich klingt das schon plausibel.
Der Erhalt des Gleisanschlusses zum ehemaligen Raiffeisen Lagerhaus macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn dieser zwischenzeitlich eine neue Nutzung gefunden hat. Keine Bahngesellschaft würde an abgelegener Stelle eine DKW für einen Anschluss einbauen und unterhalten, den niemand braucht.
Vom logischen her würde ich sagen: Anschluss weg, DKW weg und durch eine normale Weiche ersetzen.

Man könnte aber auch statt der DKW eine normale Weiche einbauen, den Gleisanschluss damit abklemmen, aber das Gleis mit viel Rost und viel Bewuchs trotzdem darstellen, um darauf hinzuweisen dass da früher mal etwas gewesen ist.

Gruß Martin

markstutz Offline



Beiträge: 84

15.02.2010 14:00
#30 RE: Minimax Spur 0: Der Endbahnhof antworten

Ei logisch! Das mit der DKW ist nun wirklich ein übler Lapsus, danke Martin.

Durch den Neubau der Raiffeisen wurde der Gleisanschluss zum alten Standort ausser Betrieb genommen und die vorhandene Weiche um 180° gedreht. Das alte Gleis liegt aber noch und rostet nun langsam vor sich hin...

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