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Dieses Thema hat 56 Antworten
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 III.3. Konkrete Konzeptionen - von Forumsmitgliedern eingebracht
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sr-kamera Offline




Beiträge: 58

04.02.2010 14:09
#16 RE: Württemberg um 1914 antworten

Hallo Hubert...

Märklin K, zum allergrößten Teil Vollprofil, glücklicherweise nur in geringen Teilen Hohlprofil
davon ca 50% Flexgleise und überwiegend schlanke Weichen, also wenig Märklin-typische Radien und Weichen

Das kann ich zur Not immernoch für die Nebenbahn verwenden

PS: Hubert, woher stammt denn dieses Zitat? Irgendwie kommts mir bekannt vor...

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sieben_k Offline



Beiträge: 111

04.02.2010 22:59
#17 RE: Württemberg um 1914 antworten

Sinn des Hosenträgers

Diese Gleisverbindung hat immer den Sinn, vorhandene Gleisanlagen möglichst gut auszunutzen und den Betrieb so einfach wie möglich zu gestalten, was zu früheren Zeiten (heute würde diese Gleisfigur unter allen Umständen vermieden) als wichtiger angesehen wurde, als die größere Investition und der höhere Wartungsaufwand.

Den betrieblichen und räumlichen Sinn kannst du dir am einfachsten vor Augen führen, wenn du nacheinander eine der Verbindungen wegläßt:

z.B. von links unten nach rechts oben: Du bemerkst sofort, daß das Stumpfgleis, das in Verlängerung des Bws nach rechts läuft, so gut wie unbenutzbar ist, da es nur noch von kurzen Einheiten über Sägefahrten fast auf die Drehscheibe erreicht werden kann.

Jetzt lass die andere Verbindung weg: Nun ist das Bw ist nur noch über eine Sägefahrt erreichbar, die Nutzlänge des rechten Gleises wird dadurch stark vermindert.
Auch eine "Auflösung" des Hosenträgers durch Verschieben der Verbindung links oben-rechts unten ganz nach rechts bringt keine Verbesserung: das Stumpfgleis wäre zwar nun rechts mit der Strecke verbunden, die Nutzlänge aber auch wieder durch die ins Bw sägenden Lokomotiven verkürzt.
Für die gegebenen örtlichen Verhältnisse ist der Hosenträger also genial, weil er das äußerste an Nutzlängen aus dem Gleisplan herausholt: Das Bw hat die kürzestmögliche Zufahrt und das Stumpfgleis die maximal mögliche Nutzlänge.

Jetzt wird dir vielleicht auch aufgehen, daß dich das Weglassen desselben in deinem überarbeiteten Plan die Ausnutzung eines der beiden Stumpfgleise am GS kostet: Ist links belegt, mußt du rechts freihalten, ist rechts belegt, kommst du nach links schon gar nicht. Ein Hosenträger dagegen....

sieben_k

sr-kamera Offline




Beiträge: 58

05.02.2010 14:58
#18 RE: Württemberg um 1914 antworten

Hallo.

Danke für die Erklärungen. Die prinzipiellen Vorteile des Hosenträgers sind mir bekannt.
Aber: Trotz der ausführlichen Erklärung - ganz verstanden hab ich den anscheinend immensen Nachteil des Weglassens der Verbindung von rechts unten nach links oben noch nicht.

So wie ich jetzt geplant habe, kann ich doch das BW (untersuchungsgrube) dennoch erreichen, selbst wenn das lange Stumpfgles belegt ist bis zur Weiche. Allerdings muß ich dann mit der Lok über die Drehscheibe "sägen". Nur wo ist daran das Problem? Irgendwie steh ich aufm Schlauch. Abgesehen davon sah die Dienstvorschrift sowieso immer Rauchkammer vorraus vor, wenn es bergan ging, deswegen auch in Honau und Lichtenstein die Drehscheiben. Also mußten vermutlich eh wesentlich mehr Loks auf die Scheibe als auf die Grube. Und nur bei direkter Zufahrt zur Grube von Gleis 2 (oder eben entgegenngesetzt aus hätte der Hosenträger nen entscheidenden Vorteil. Die Drehscheibe kann ich auch ohne genauso schnell erreichen und der Wasserturm befand sich im übrigen am Bahnsteig in Richtung Kleinengstingen.

Auch was das Weglassen besagter Verbindung mit der Ausnutzung des zweiten Stumpfgleises am GS (welches zweite Stumpfleis? ich hab da doch nur eines ?) zu tun hat versteh ich überhaupt nicht. Ich behaupte nicht Recht zu haben, ich vermute vielmehr ich steh total aufm Schlauch und hab was Wichtiges übersehen.

Irgendwas hab ich noch nicht verstanden... fragt sich Sascha. (um Hilfe dankbar)


Übrigens hängt jetzt hie rmal mein erster Entwurf an



Zu sagen dazu gibts im Moment nicht soviel.
Vielleicht, dass im Bereich des Bahnhofs Muensungen die Anlage doppelstöckig ist.
Auf der unteren Ebene befindet sich aber ausschließlich Landschaft. Evtl entsteht dort noch ein Industrieanschluß.
Die Bahnhöfe orientieren sich von der Bebauung an den weiter oben im Thread gezeigten Entwürfen.
Die drei Zufahrten zu den drei Schattenbahnhöfen sollen alle in verstekcten Tunnelportalen in Hügeleinschnitten verschwinden, so wie hier z.B.http://www.vergessene-bahnen.de/Bilder/E...nUrleswald1.jpg (Das Beispiel stammt von der Strecke)

Erwähnt werden sollte noch, dass der lange Außenbogen im Anstieg nach Kleinengstingen als angeschnittener "verkehrter Berg" gedacht ist, dass sich also der Berghang am Außenbogen befindet und die Bahn quasi ein kleines rundes Seitental am Hang entlang ausfährt.

paar Zahlen

Kleinster Radius sichtbar 424,6mm
kleinster Radius als Außenbogen sichtbar 618,5mm
größte Steigung 10% (Steilstrecke bzw Zanhstange)
größte Steigung außerhalb Zahnstange 2%

Honau liegt auf +/-0
Kleinengstingen auf +50
Muensingen auf +70
der obere Schattenbahnhof etwa auf +45 unterhalb Münsingen
der untere Schattenbahnhof etwa auf -25 unterhalb Münsingen

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sr-kamera Offline




Beiträge: 58

05.02.2010 17:21
#19 RE: Württemberg um 1914 antworten



Mal grob mit den 16 Farben von Paint ein versuchter Eindruck von Landschaft und Umgebung.

Komischerweise... je mehr ich mir das bildlich vorstelle, umso mehr sehe ich zuviel Gleise und zuwenig Umfeld, sprich Albhochfläche mit Feldern, Bauernhöfen, einem Teil eines kleinen Dorfes.
Das Verrückte da dran ist, dass der Raum schon 5x4.5m hat und ich ihn mir jetzt bereits komplett einverleibt hab.

Mal sehen ob der Bahnhof Münsingen die weiteren Planungen so in der Form übersteht oder ob da ein kleiner Haltepunkt mit Dorf draus wird.

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

05.02.2010 17:51
#20 RE: Württemberg um 1914 antworten

Mal 'ne Frage: Wo und wie breit ist die Tür? Und wie hoch ist der Raum?

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

sr-kamera Offline




Beiträge: 58

05.02.2010 17:58
#21 RE: Württemberg um 1914 antworten

Die Tür ist da wo keine Anlage ist :-) Bzw kommt da hin. Die Tür kann an der unteren Wand an jeder beliebigen Stelle in jeder beliebigen Breite sein.

Der Raum ist zur Zeit etwa 2.30m hoch, ich würde aber nur mit 2,20m rechnen.

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

05.02.2010 18:05
#22 RE: Württemberg um 1914 antworten

Zitat von sr-kamera
Die Tür ist da wo keine Anlage ist :-)

Schlecht, bei meiner Idee ist überall Anlage!

Gruß Hubert

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sr-kamera Offline




Beiträge: 58

05.02.2010 18:16
#23 RE: Württemberg um 1914 antworten

Also... noch ist die Wand nicht aufgestellt. Und damit auch die Position der Tür nicht festgelegt. Diese kann also an der unteren Wand an jeder Stelle enstehen (mit Ausnahme eines ca 80cm breiten Stückes links unten) und nach aussen aufgehen.

Jetzt würde mich deine Idee aber mal interessieren... Rundum?

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

05.02.2010 18:41
#24 RE: Württemberg um 1914 antworten

Hallo Sascha,

ja rundrum und natürlich doppelstöckig mit Ausnahme der Mittelzunge!
Mein Problem ist das ich in den nächsten Wochen nicht so arg viel Zeit haben werde den Plan durchzuzeichnen.
Deshalb erst mal in Worten: Die Strecke kommt aus den Untergrund der Mittelzunge und erreicht Reutlingen Süd an einer Längsseite, die Strecke fährt dann die nächste Wand ab und erreicht Honau an der gegenüberliegende Seite von Reutlingen. Von Honau geht die Steilstrecke auf die Mittelzunge über und steigt dann mit 10% die Mittelzunge entlang. Nach ca. 5 bis 6 m Stecke und ca. 50 cm Höhenunterschied erreichen wir Lichtenstein, was noch auf der Mittelzunge liegen sollte. Danach geht es weiter die Wand entlang nach Kleinenstingen. Und wieder weiter die Wand entlang zum Wendel abwärts, der im Ansatz der Mittelzunge steckt. Die Anlage ist an den Wänden ca. 50 cm breit, die Mittelzunge teilweise 1,50 m. Ich hoffe das war verständlich genung!

Gruß Hubert

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sr-kamera Offline




Beiträge: 58

05.02.2010 18:58
#25 RE: Württemberg um 1914 antworten

Hallo Pfalzbahn. Ich glaube ich habs noch nicht so genau verstanden wie Du die Anordnung machen würdest.

Nichtsdestotrotz ein interessesanter Gedanke Münsingen zu streichen, aber dafür Lichtenstein und Kleinengstingen wieder vorbildgerecht zu trennen anstatt wie ich es getan habe zu verschmelzen.

Genau diesen Gedanken hatte ich auch schon, als mir Münsingen zu groß erschien. Dann wäre Kleinengstingen der neue "große Bahnhof" der Anlage. Wo ich Reutlingen-Süd noch unterbringen sollte ist mir zur Zeit noch nicht klar. Mal sehen.

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markstutz Offline



Beiträge: 84

06.02.2010 22:01
#26 RE: Württemberg um 1914 antworten

Einfach als Idee. Nicht ganz so ganz raumfüllend wie Huberts Vorschlag - aber vielleicht mit doch etwas höherer Ausnutzungsziffer:

jimknopf Offline




Beiträge: 170

06.02.2010 22:09
#27 RE: Württemberg um 1914 antworten

Zitat von markstutz
Einfach als Idee. Nicht ganz so ganz raumfüllend wie Huberts Vorschlag - aber vielleicht mit doch etwas höherer Ausnutzungsziffer:



Wenn du die Gleise auf der Zunge nicht kreuzen läßt, bist du näher am PAN ;-)
Ansonsten eine gute Idee..

markstutz Offline



Beiträge: 84

06.02.2010 22:14
#28 RE: Württemberg um 1914 antworten

Zitat von jimknopf

Wenn du die Gleise auf der Zunge nicht kreuzen läßt, bist du näher am PAN ;-)
Ansonsten eine gute Idee..



In der Tat, da bin ich etwas gar vorschnell mit Absenden gewesen (es fehlt nämlich auch die Darstellung der Tunnelstrecke unter dem Bahnhof der Zunge).

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

06.02.2010 22:30
#29 RE: Württemberg um 1914 antworten

Zitat von markstutz
....aber vielleicht mit doch etwas höherer Ausnutzungsziffer:

Hallo Mark,

dieses neue Mass musst Du mir mal bitte erklären! Bei meiner Idee habe ich einen Bahnhof mehr und über das Doppelte an Streckenlänge! Nicht vergessen doppelstöckig!

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

markstutz Offline



Beiträge: 84

06.02.2010 22:36
#30 RE: Württemberg um 1914 antworten

Ich hatte eine Blockwoche "Raumplanung und Politik" an der FH. Darum very OT: Ausnützungsziffer = Verhältnis Bruttogeschossfläche eines Gebäudes zur Gesamtfläche des Grundstückes. Dieser Quotient muss nach Vorgabe des Baurechts je nach Bauzone in einem Band drin liegen.

Zitat von Pfalzbahn

Zitat von markstutz
....aber vielleicht mit doch etwas höherer Ausnutzungsziffer:

Hallo Mark,
dieses neue Mass musst Du mir mal bitte erklären! Bei meiner Idee habe ich einen Bahnhof mehr und über das Doppelte an Streckenlänge!




Natürlich, deine Variante bringt praktisch die doppelte Anlagenfläche. Ich meinte nur im Vergleich zur ursprünglichen Idee... heute drücke ich mich aber auch wirklich sehr unklar aus -

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