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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 30 Antworten
und wurde 3.647 mal aufgerufen
 IV.2. Betriebsbezogene Überlegungen im Zusammenhang mit Anlagenplanung
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feuerstein Offline



Beiträge: 16

18.01.2010 22:57
Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten



Vollbild

Nach dem Besuch einer Modellbahnausstellung, in der ich mir eine kleine britische Anlage angesehen hatte, wollte ich etwas ähnliches bauen.
Vor 4 Jahren habe ich diese Anlage im Rohbau aufgebaut, aber nicht fertiggestellt. Die Gleise waren verlegt und die Elektrik funktionierte.
Dann habe ich versucht, einen sinnvollen Fahrplanbetrieb zu machen (analog Z-Schaltung 2 Trafos), was mir gelang, aber nicht soviel Spaß bereitete.
Ich denke das Hauptproblem ist der zu geringe Zugspeicher, aber auch ein wenig Paradestrecke fehlt, der Kopfbahnhof sollte ein Kompromiss
zwischen geringer Fläche und guten Betriebsmöglichkeieten sein.

Ich bitte um Eure Meinungen, nicht um hier etwas zu ändern (die Anlage existiert nicht mehr) sondern als Hilfe für meinen neuen Entwurf,
den ich gerade mache.

Beste Grüße
Fred

Martin Offline



Beiträge: 79

18.01.2010 23:47
#2 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Hallo Fred,
es ist ein kleiner Endbahnhof, den Du da geplant hast. Betrieb nach Fahrplan ist damit meiner Meinung nach durchaus möglich. Allerdings kommt da nicht alle fünf Minuten ein Zug an. Auch beim einem eventuell vorhandenen Vorbild, dürfte die Zugfrequenz eher gering gewesen sein. Eine kleine Nebenbahn eben. Morgens die Arbeiter in die Stadt und am Abend wieder zurück. Zwischendurch der eine oder andere PmG oder ein wenig Güterverkehr. Viel mehr gibt die Gleisanlage auch nicht her.
Der Fiddlejard sollte meiner Meinung nach zumindest eine Umsetzmöglichkeit für Lokomotiven haben - z.B. eine Segmentdrehscheibe am Ende, damit man nicht immer mit der Hand eingreifen muß.

Gruß Martin

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

18.01.2010 23:54
#3 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Hallo Fred,

könntest Du bitte noch ein Paar Details zu deinem Betrieb schreiben?
Wie sah der Fahrplan aus? Was für Fahrzeuge wurden verwendet? Gabe es ein Wagenkartensystem oder ähnliches?

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

feuerstein Offline



Beiträge: 16

19.01.2010 09:07
#4 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Hallo Hubert,

mach ich doch gern. Wie Martin es schon beschrieben hat, ist auf so einem Bahnhof natürlich nicht so viel los. Ich hatte das ganze für den Übergang Epoche III zu IV geplant, um verschiedene Fahrzeuge (natürlich in unterschiedlichen Zusammenstellungen und Fahrplänen) verwenden zu können. Morgen und abends je ein Personenzug(1), mittags ein PmG (2), der am Wochenende entfällt, am Wochenende zusätzlich Ausflugsverkehr(3) (10 und 16 Uhr), zwei kleine Nahgüterzüge (4) dazu. Rangieren mit den Zugloks, ein wenig Zugumstellung im Yard.
(1) BR91 mit 3 Donnerbüchsen oder V100 mit 3 Rekowagen
(2) wie (1) nur 2 Personenwagen und ein G-Wagen bzw. Gz-Packwagen
(3) wie (1) mit 2 Personenwagen
(4) BR80 (BR81) mit 4 Güterwagen+Packwagen (G und O-Wagen) oder mit V36

Ich habe auch den Einsatz von Triebwagen und Wendezügen probiert, was dann mehr "Raum" für die Güter lässt.
Ein Wagenkartensystem habe ich nicht verwendet.

Beste Grüße
Fred

Martin Offline



Beiträge: 79

19.01.2010 22:44
#5 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Hallo Fred,
das sieht doch soweit ganz gut aus. Mit einem Wagenkartensystem könnte man den Güterverkehr noch besser organisieren, so dass die Güterwagen nicht ohne Sinn und Zweck herumgeschoben werden.

Aber was mich noch interessieren würde: Was war denn letztendlich der Grund, wo Du dir dann gesagt hast - nee will ich doch nicht - weg damit?
Ich frage deshalb, weil ich finde, dass der Fahrplan ganz gut zu der Anlage passt. Du hast scheinbar irgendwo bei der Planung, einen Denkfehler bei den Notwendigkeiten gemacht.

Gruß Martin

OOK Offline




Beiträge: 4.090

19.01.2010 22:50
#6 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Zu wenig los?
Nun hat Fred ja leider nicht dargestellt, wie die Betriebsabläufe auf seiner ehemaligen TT-Anlage abliefen. Auf jeden Fall war es ihm zu wenig. Eine alte Modellbahnerweisheit sagt aber: Kleine Anlagen sind nicht größer. Somit lautet die Frage: wie kann man auf dieser winzigen Fläche mehr Betrieb machen, so dass er eine Weile fesselt?

Ich habe ein wenig über den Plan nachgedacht und geplant. Oberstes Gebot: Anstricken gilt nicht. Es bleibt bei 70 x 180 und basta.



Der Kopfbahnhof, dem ich den Namen Schierkenberg verpasst habe (Anspielung an Schierker Feuerstein!), ist geblieben wie in Freds Plan. Die wesentlichen Änderungen liegen im hinteren Bereich der Anlage, wo der Fiddle Yard liegt. Den fand Fred zu klein, ich habe ihn noch weiter abgespeckt. Darüber gleich mehr.

Das vorderste Gleis des bisherigen FY habe ich nach vorn in den sichtbaren Bereich vor der Kulisse gezogen. Es ist jetzt ein Anschlussgleis aus dem Bf Schierkenberg, das mit länglichen Übergabefährten bedient wird. Welche Fabrik man dort ansiedelt, ist zweitrangig, je nach Geschmac, ich habe sie als Holzwollefabrik deklariert.

Die verbliebenen zwei Gleise des FY enden schon zehn Zentimeter hinter der Weiche, dann geht es in Wechselkassetten à la ow weiter. Und auch die gehen nicht bis ans Anlagenende, wozu auch, länger als die Züge, die Schierkenberg aufnehmen kann, brauchen sie eh nicht zu sein.

Die Rückseite der Hintergrundkulisse dient als Regalwand. Und auf den Börden dieses Regals kann man Wechselkassetten abstellen. Natürlich kann ein Börd auch für einzelne Güterwagen reserviert bleiben, die je nach Bedarf eingewechselt werden.

An hinteren Ende des FY befindet sich eine Schiebebühne, die ein Verschieben von Fahrzeugen von einer Kassette in die andere erlaubt, aber auch ein Verschieben aus oder in die Fabrik. Wem das technisch zu aufwändig ist, kann das auch mit dem Fünffingerkran machen. Der ist bei einer so kleinen Anlage eh nicht außer Dienst zu setzen.

Vorn rechts am rechten Ende von Schierkenberg gibt es ein gestricheltes Gleis, das, wenn die Aufstellung der Platte das erlaubt, zu einem weiteren Anschluss für Wechselkassetten führt. Dann wäre Schierkenberg eine Spitzkehre. Diese Option spiele ich hier aber nicht durch.

Der Betrieb

Schauen wir mal, was jetzt auf der veränderten Anlage (ohne den gestrichelten Anschluss) möglich ist.
Bei Betriebsbeginn befinden sich zwei Kassetten im FY, ein Personenzug und ein Nahgüterzug. In diesem befinden sich folgende Wagen (Ziel in Klammern): ein Stückgutwagen (Gs), ein G-Wagen und ein O-Wagen (Brau), ein G-Wagen (Flgl), 2 beladene O-Wagen (Holzw).
Die Zielgleise sind nicht leer, auf ihnen stehen abholbereite Wagen, nur der am Freiladegleis (dunklere Tönung) muss stehen bleiben.

Der Personenzug fährt als erster und macht in Schierkenberg Kopf. Dann geht der Ng auf die Reise, spitze Kreuzung in Schierkenberg. Wen der Pz weg ist, kann der Ng anfangen, zu rangieren. Das will ich jetzt nicht ausmalen, das möge ein jeder für sich selber tun. Wenn der Ng wieder abfahrbereit ist, müssen sich die oben aufgezählten Wagen an den genannten Plätzen befinden, die hellen Wagen aber im Zuge. Der dunklere Wagen an der Ladestraße steht immer noch an seinem Platz, d.h. der Neuankömmling muss hinter ihm am Ende des Gleises stehen.
Wenn der Ng abfahrbereit auf Gl.2 steht, kann schon der nächste Pz kommen, wieder spitze Kreuzung. „Schon“ ist gut. Da ist ne Menge Zeit vergangen. Schließlich musste neben all der Vor- und Zurückjuckelei zweimal der Anschluss der Holzwollefabrik bedient werden: zuerst die leeren Wagen abholen, dann die mit Holz beladenen zustellen). Wer Lust hat, kann ja mal alle Rangierbewegungen auf ein Blatt Papier mit Schnipseln für die Wagen durchspielen und das Ergebnis hier einstellen. Ich schätze mal, dass das Ganze bis hierher ca. 45 min. gedauert hat. Dann raucht erstmal der Kopf und eine Kaffeepause ist angesagt.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.844

19.01.2010 23:15
#7 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Otto, hat mal wieder gezeigt: Betrieb geht in der kleinsten Hütte!
Ich hätte nur noch eine kleine technische Anmerkung zum Gleisplan des Endbahnhofs. Ein drittes paralleles Gleis (Güterzugaufstellgleis) an der vorderen Anlagenkante würde z.B. ermöglichen das beim P-Zug die Lok ans andere Zugende umsetzen kann während der Ng im Bahnhof ist. Geht so beim Ausgangsplan nicht.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

fgee Offline



Beiträge: 118

19.01.2010 23:50
#8 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Den Vorschlag von OOK finde ich wirklich gut!
Ich habe da nur eine Verständnisfrage: Wenn ich davon ausgehe, dass die eingezeichneten Güterwagen wirklich so lang sind, ist der Ng mit seinen 6 Wagen erheblich länger als das Umsetzgleis. Ist das so? Wenn ja, dürfte das Zustellen der Wagen schwierig werden. Auch vorziehen zum Prellbock und erst mal in die Brauerei zustellen hilft nicht weiter, da die Lok ja auch noch Platz benötigt.

Also wenn ich das richtig verstanden habe, hat der angedachte Betrieb das Zeug zu einem grossen Wurf, scheitert aber an der zu kurzen Länge des Umsetzgleises.

Felix

Martin Offline



Beiträge: 79

20.01.2010 00:13
#9 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Wir sollten vielleicht erst mal abwarten, was sich Fred für seinen neuen Entwurf überhaupt vorstellt....
Bevor eine Anlage optimiert wird, die es überhaupt nicht mehr gibt.

Gruß Martin

ow Offline




Beiträge: 249

20.01.2010 21:22
#10 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Zitat von OOK
... Wer Lust hat, kann ja mal alle Rangierbewegungen auf ein Blatt Papier mit Schnipseln für die Wagen durchspielen ..


Irgendwo im Forum habe ich die Anregung aufgenommen, statt Schnipsel Büroklammern zu verwenden. Die fliegen bei einem Niesanfall (kommt bei meiner Allergie manchmal vor) nicht gleich über den ganzen Gleisplan. Farbige Klammern stellen auch die verschiedenen Wagen dar.

Die Anlage Schierkenberg halte ich für eine ideale Junioren und Übungsbahn. In irgendeinem Thread habe ich mal erwähnt, daß ich meinen Enkel (11 J)bislang nicht besonders für die Moba erwärmen konnte. Meine Anlage ist auch viel zu komplex für ein Kind.
Wenn ich diese Anlage ohne Detailausgestaltung mit meinem überzähligen Piccole-Gleismaterial aus den Anfangstagen für meinen Enkel aufbauen würde, könnte es vielleicht gelingen ihn zu begeistern. In "N" würden sogar 170x65 cm reichen, passend unter das Juniorbett. Auch die Kassetten (60 cm lang) sind ja schon vorhanden. Und er könnte beim Aufbau schon Hand anlegen, Fehler sind ja hier erlaubt.
Meint der hoffnungsvolle Großvater Otto (ow)

feuerstein Offline



Beiträge: 16

20.01.2010 22:05
#11 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Hallo Martin,

ich nutze ein anderes System für den Güterwagenumlauf, ich lege für jede Bedarfstelle einen durchschnittlichen Bedarf an Transportkapazität (wieviele Wagen welcher Bauart in einem festgelegten Zeitraum, also zum Beispiel 4 G-Wagen am Tag und ein Kesselwagen je Woche für den Anschluß Maschinenfabrik) fest. Ich berücksichtige dabei, ob Wagen nur für den Wareneingang ankommen oder nur für den Versand angefordert werden oder die eingehenden Wagen auch gleich wieder für Ausgang genutzt werden können (Sägewerk bekommt Stämme auf Rungenwagen und fährt Bretter auch auf Rungenwagen ab) Natürlich sind im letzten Fall die Wagen länger am Anschluß.
Ich missbrauche mein Notebook als "Modellzeituhr". Ich habe in dieses Programm ein Modell des Güterwagenumlaufs eingearbeitet, dass von oben beschrieben Daten ausgeht (und zwar für jede Quelle und Senke) und eine Zufallskomponente mit ins Spiel bringt (in der Praxis spricht man von einer Gaußschen Glockenkurve) was bedeutet, dass Mittelwerte am häufigsten vorkommen und Ausreißer selten sind. Das Ganze bringt eine Zufallskomponente ins Spiel, zu recht unterschiedlichen Zeitpunkten werden Wagen gebraucht oder stehen zur Abholung bereit.
Dabei kann es vorkommen, das ein Nahgüterzug nicht fahren braucht bzw. einer nicht alles mitnehmen kann. Die Personenzüge müssen natürlich pünktlich fahren. Mit vorigen Anlagen war das möglich, hier nicht; es fehlten sowohl im Yard als auch im Bahnhof Abstellgleise.

Ich hatte diese Anlage bewußt so sparsam aufgebaut, alle meine früheren "Werke" waren etwas größer und hatte mehr Gleisentwicklung. Nach vielen mich nicht zufriedenstellenden Modellbahnabenden habe ich mich entschlossen, sie wieder abzubauen, um etwas mit mehr Betriebsmöglichkeiten zu planen und da bin ich immer noch.

Beste Grüße
Fred

feuerstein Offline



Beiträge: 16

20.01.2010 22:32
#12 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Hallo Otto,

toll was Du daraus gemacht hast, hätte es dieses Forum schon früher gegeben, wäre die Anlage bestimmt noch da. Die Wechselkassettenidee, der zusätzliche Anschluß, dadurch etwas mehr einsehbare Strecke, das hätte schon etwas gebracht. Aber kann das ja auch für die zuküftige Planung gebrauchen.. Vielen Dank für den Denkanstoß! Im Bahnhof Schierkenberg passen auf ein Gleis etwa 5 Güterwagen plus Lok, also wäre Dein Fahrplan ohne Schwierigkeiten möglich. So etwas ähnliches (allerdings ohne den zusätzlichen Anschluß) habe ich damals auch probiert. Ein Spitzkehre bietet natürlich mehr Betriebsmöglichkeiten (Anschlüße, Überholungen...) braucht aber etwas mehr Platz, und den setze ich auch für meine Planung voraus.

Beste Grüße
Fred

jaffa Offline




Beiträge: 122

21.01.2010 14:35
#13 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Große Klasse! Die minimalen Änderungen von OOK am minimalistischen Entwurf finde ich absolut überzeugend. Die Beschreibung des Fahrbetriebs macht mir wieder mal deutlich, dass es keine "hochgerüsteten" Riesenanlagen braucht, um interessanten Betrieb zu machen. Wichtiger ist die stimmige Komposition zwischen Betriebskonzept und (einfachem) Gleisplan.

Dass das Zugmagazin von ow gleich brühwarm eingebunden wird, zeigt, wie Synergieeffekte eines funktionierenden Forums sein können!

Gruß --- Jürgen

P.S.: Die Sache mit dem Zugmagazin werde ich für künftige Planungen im Hinterkopf behalten. Zurzeit bin ich dabei vergleichbare Probleme auf andere Weise zu lösen:
Schiebebühne


Mein Modellbahnprojekt: »Innerstetalbahn«
Meine Modellbahner-Serviceseiten mit Gleisplan- und Tipps&Tricks-Datenbanken: www.moba-trickkiste.de

Martin Offline



Beiträge: 79

22.01.2010 21:05
#14 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Hallo Fred,
hört sich interessant an mit dem Güterwagenumlauf. Den Einsatz des Notebooks und die Zufallskomponente finde ich gut, da nicht alles von Anfang an fest vorgegeben ist.

Ein Bahnhof, bei dem immer alles voll belegt ist, sieht aber nicht wirklich gut aus. Der Kohlenhändler auf dem Land bekommt nicht jeden Tag einen Wagen mit Briketts. Wenn Du mehr Platz zur Verfügung hast, plane lieber etwas größer, damit nicht immer alle Gleise und Anschlüsse belegt werden müssen. Natürlich ist das in erster Linie von deinen Betriebswünschen abhängig.

feuerstein Offline



Beiträge: 16

23.01.2010 22:59
#15 RE: Minimalistischer Entwurf - zu wenig Betrieb? antworten

Hallo Martin

Zitat
Ein Bahnhof, bei dem immer alles voll belegt ist, sieht aber nicht wirklich gut aus.


So wie meine Anlage war, hat mich der Betrieb nicht befriedigt. Die Fahrzeuge standen sich selbst im Wege und der Zugpeicher bot auch nicht viel Kapazität. So etwas ähnliches wie Ottos Ideen hatte ich damals nicht. Leider!

Zitat
Der Kohlenhändler auf dem Land bekommt nicht jeden Tag einen Wagen mit Briketts.


Das konnte ich im meinem Programm berücksichtigen. Bei durchschnittlich einer Lieferung pro Woche und der letzten Lieferung z.B. am Dienstag, könnte die nächste Lieferung am nächsten Dienstag aber auch schon Montag oder erst Donnerstag kommen. Dadurch können je Woche auch mal 2 oder kein Wagen kommen. Bei Kohle müsste als Parameter auch die Jahreszeit vorgegeben werden.

Zitat
Wenn Du mehr Platz zur Verfügung hast, plane lieber etwas größer, damit nicht immer alle Gleise und Anschlüsse belegt werden müssen. Natürlich ist das in erster Linie von deinen Betriebswünschen abhängig.


Zum Glück habe jetzt etwas mehr Platz zur Verfügung!
Was ich hier gelernt habe, wird sicher mit einfließen in die Planung. Danke nochmal für die Hilfe.
Wenn meine Pläne ausgereifter sind, melde ich mich hier wieder.

Beste Grüße
Fred

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