Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 48 Antworten
und wurde 6.826 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
markstutz Offline



Beiträge: 84

29.10.2009 21:28
#46 Fahrpläne oder der tägliche Wahnsinn antworten

Guten Abend

Bei mir ist im Moment an der FH mächtig was los und auch beim Arbeiten bleibt kaum Zeit für Antworten in den einschlägigen Foren. Ich versuche aber wenn immer möglich an diesem Projekt dran zu bleiben. Momentan bin ich gerade dran, mir einen sinnvollen Fahrplan zusammen zu stellen. Es wird voraussichtlich an {W} sechs Personenzugspaare und an {S} vier Paare geben - unter der Woche für Arbeiter und Schüler, am Wochenende für Ausflügler aufs Land.

Beim Güterverkehr lässt die Idee mit dem fiktiven Gla mit wechselnden Funktionen (eine geniale Idee, vielen Dank Boscho!) viel Spielraum für das Wagenaufkommen. Durch die gleisbedingte Einschränkung in der Zugslänge ist ggf. sogar mit mehr als nur einem G-Zugspaar zu rechnen - besonders wenn der Streckenteil nach dem Kopfbahnhof noch ein paar Bahnhöfe mit Güteraufkommen besitzt, von den zwei Sperrfahrten zum Gla abgesehen...

Mal sehen, vielleicht werde ich dieses Wochenende mit einem Entwurf fertig...

markstutz Offline



Beiträge: 84

02.11.2009 21:55
#47 Fahrplanstudie antworten

Noch sind mir keine sinnvolleren Namen als "A-Stadt", "B-Burg" usw. eingefallen, aber für einen Fahrplan reicht das ja eigentlich aus. Der "spielbare" Bereich der Anlage ist als graues Band dargestellt, mit dem sichtbaren Bahnhof als "D-Stadt". Das obligatorische Umfahren eines Zuges dauert angenommene 10 Minuten; dabei ist nur ein Zug im Bahnhof zulässig.



Werktags verkehren sieben Personenzugspaare sowie ein Eilzug und ein Frühzug ab D-Stadt. Dazu kommen zwei Nahgüterzugspaare (eines davon als Bedarfszug für saisonale Verkehrsspitzen) und zwei Paare mit Ganzzügen/Leerzügen für einen Anschliesser in F-Eck (Kohle? Holz? Schizopherer Gla?).

OOK Offline




Beiträge: 3.505

07.11.2009 18:51
#48 RE: Fahrplanstudie antworten

Nun möchte ich den Strang mal vor dem Einschlafen bewahren. Nur bin ich mir jetzt nicht sicher, ob die Diskussion des Bildfahrplanentwurfs nicht in ein anderes Unterforum gehört. Aber ich will einmal zunächst den Zusammenhang mit Markus' Anlagenentwurf nicht durchtrennen.

Also: Da ich dem Strang nicht lückenlos gefolgt bin, musste ich mir erst einmal klar machen, dass der Bahnhof D eine Spitzkehre ist, und die Strecken von/nach E-Berg sowie von/nach Gla zwar virtuell verschieden, real jedoch identisch sind.

Ein Zug, der den sichtbaren Bereich beim Gla verlässt, muss aber noch einige Streckenmeter zurücklegen, bis er wenden oder mit einem Gegenzug kreuzen kann.

Betrachten wir einmal den P3553 und den P 3554 näher. Der 3554 kommt als erster in D an, macht Kopf, dann darf der 3553 einfahren. Spitze Kreuzung, der 3554 fährt nun sofort ab.

Wegen der physikalischen Identität der Strecken können wir die kreuzenden Züge technisch als einander folgende Züge betrachten. Mark hat zwar nichts über die angedachte Zeitraffung mitgeteilt, aber wegen der enorm kurzen Entfernungen müsste sie schon relevant sein, mindestens 1:6. Dann fahren die Züge in wenigen realen Sekunden Abstand.

Laut Plan fährt der 3553 in dem Moment in D ab, wenn der 3554 im virtuellen C-Heim ankommt.
So, und da denke ich, dass das in der Praxis nicht machbar sein wird. Die Zugfolgen sind zu eng, um sie unter den gegebenen Verhältnissen so durchspielen zu können. Hier muss viel mehr Luft rein. Irgendwie müssen die Züge im Untergrund ja auch gewendet werden. Wann soll das passieren? Oder macht das ein Hiwi?

Was mir noch auffällt: Der Ng 1451 verweilt in D kaum länger als die Pz, die hier nur wenden. Wenn nur ein wenig rangiert werden soll, und das soll es doch wohl, müsste es mind. die dreifache Zeit sein.

Langer Rede kurzer Sinn: weniger wäre mehr, also weniger Züge = mehr Spielgenuss.

Meine Gesamtbilanz ist dennoch positiv. Mark hat sehr gut anschaulich gemacht, dass man auch auf so einer winzige Anlage mit simplem Gleisplan einen spannenden Betrieb installieren kann, wenn die Konzeption geschickt ausgearbeitet ist.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

markstutz Offline



Beiträge: 84

08.11.2009 15:26
#49 RE: Fahrplanstudie antworten

Zitat von OOK
Betrachten wir einmal den P3553 und den P 3554 näher. Der 3554 kommt als erster in D an, macht Kopf, dann darf der 3553 einfahren. Spitze Kreuzung, der 3554 fährt nun sofort ab.
Wegen der physikalischen Identität der Strecken können wir die kreuzenden Züge technisch als einander folgende Züge betrachten. Mark hat zwar nichts über die angedachte Zeitraffung mitgeteilt, aber wegen der enorm kurzen Entfernungen müsste sie schon relevant sein, mindestens 1:6. Dann fahren die Züge in wenigen realen Sekunden Abstand.
Laut Plan fährt der 3553 in dem Moment in D ab, wenn der 3554 im virtuellen C-Heim ankommt.
So, und da denke ich, dass das in der Praxis nicht machbar sein wird. Die Zugfolgen sind zu eng, um sie unter den gegebenen Verhältnissen so durchspielen zu können. Hier muss viel mehr Luft rein. Irgendwie müssen die Züge im Untergrund ja auch gewendet werden. Wann soll das passieren?


Ich habe versucht, die für das Umsetzen der Loks benötigte Zeit (die dann auch die Haltdauer bestimmt) und die Fahrzeit nach C-Heim bzw. E-Berg so zu wählen, dass die physisch identische Strecke nur von einem Zug befahren wird. Bei einem Faktor 6 für die Komprimierung hält ein Zug knapp 2 Minuten in D-Stadt; das dürfte m.E. für die Fahrt in den Schattenbahnhof reichen.
Das Umsetzen der Loks kann auch anschliessend stattfinden, wenn der Zugsverkehr für einen Moment ruht.

In Antwort auf:
Was mir noch auffällt: Der Ng 1451 verweilt in D kaum länger als die Pz, die hier nur wenden. Wenn nur ein wenig rangiert werden soll, und das soll es doch wohl, müsste es mind. die dreifache Zeit sein.


Die Wagen von Ng 14513 werden nicht von der Zuglok rangiert, sondern von der stationierten Köf.

In Antwort auf:
Langer Rede kurzer Sinn: weniger wäre mehr, also weniger Züge = mehr Spielgenuss.


Einverstanden! Ich habe eine zweite, ausgedünntere Version eines Fahrplanes in Arbeit - leider komme ich wegen etlichen Klausuren an der FH kaum zum Weitertüfteln.

Seiten 1 | 2 | 3 | 4
 Sprung  

 

Harz-Bahn-Forum

BAE-by-OOK

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de