Zitat von windbergbahn (vom 7.3.2009) ich verwende heute Kork-Unterlagen. Früher hatte ich Thermotapete (Papier beschichtetes Styropor) verwendet, da musste ich in Gleisnähe immer sehr mit Lösemittel haltigen Farben und Klebstoffen aufpassen. Bei Schaumstoff hätte ich kein gutes Gefühl bezüglich seines Langzeitverhaltens. Moessner-Material und anderes, z.B. auch in Lokliegen verwendetes Schaumstoff sind mir spätestens nach 20 Jahren weggebröselt. .........
Von der Gleisbett- und Dammgestaltung abgesehen soll ja die Kork -und Moessnerbettung auch geräuschdämmend wirken. Unhabhängig von der direkten Dämmung am Gleis habe ich mit folgender Technik gute Erfahrungen gemacht:
Der Rahmen (von der offenen Rahmenbauweise) wird gegenüber der Wand- oder Fußbodenbefestigung flexibel montiert. Dadurch übertragen sich die Vibrationen nicht auf das Tragegestell und auf den Raum.
Dazu habe ich die Elemente aus dem Automobilbau verwendet die der Motoraufhängung dienen. (Siehe Bild). Ich kann natürlich nur von einer "Rechteckanlage oder Platte" berichten. Aber eine anderWandlanganlage auf stabilen Wandkonsolen ohne Beine ist sicher so auch gut zu dämmen. Stauraum, der nicht durch Stützen verstellt ist, kann doch auch immer gebraucht werden.
Ich verzichte (schon immer) auf jegliche Geräuschdämmung. Das lässt sich aber nicht auf eine nirmale H0-anlage übertragen. In 0m hat man nicht so viele Achsen im Zug und vor allen Dingen fährt man viel langsamer. Da gibt es nicht dieses als unangenehm empfundene Rauschen der fahren Züge. Bei mir rattern die Züge so laut, wie es (umgerechnet) vorbildentsprechend ist. Man stelle sich vor, man steht am Bahndamm, ein Zug fährt vorbei und man hört fast nichts. Wäre doch enttäuschend, oder?