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Dieses Thema hat 23 Antworten
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ow Offline




Beiträge: 243

11.04.2009 16:37
#16 RE: Fiddle Yards: Sinn, Funktion, Möglichkeiten und Grenzen antworten

Noch einmal zum FY und Schattenbahnhof

Erst nachdem ich gestern meine Schattenbahnhofschublade vorgestellt, habe ich leider das Forum- Thema „Schattenbahnhöfe ans Licht" durchgelesen.
(Neulinge brauchen noch eine Zeit bis sie den Diskussionsstand aufgheholt haben !)
Zu folgendem möchte ich meinen Beitrag leisten:


Zitat OOK vom 11.6.08
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Den gleichen Nachteil hatte der Zugspeicher Braunlage, ein von HFy gebauter Fiddle-Yard für das Modulsystem des FKSB, der nach Betriebsschluss zusammengeklappt und in den Keller gebracht werden musste. Na und? Immer noch viel besser als ein Schattenbahnhof. Und man konnte an den Zügen fiddlen.
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In meinem herausziebaren Schattenbahnhof mit Kassetten (Depotelemente, wie ich sie genannt habe) statt Gleisen braucht nur eingeschoben zu werden und es kann dann nach herzenslust gefieddelt werden.


Zitat Wyk vom 29.7.08
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Wie dem auch sei. Ein nicht im Dunkel liegender Schattenbahnhof kann gerade als Kehrschleife eine Forderung erfüllen, die immer wieder im Raum steht. Er kann die Lok "drehen" und den Personenzug so stehen lassen, wie er in den "(End-)Bahnhof" eingefahren ist. Wenn es nur Züge sind, deren Wagen bei der Ausfahrt in der gleichen Reihung stehen,
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Bei der Schublade können Wendezüge ohne gewendet zu werden; wieder zurück, bezw. Kann die Lok problemlos umgesetzt werden. Oder durch wenden der ganzen Kassette kann Wendeschleife
gespielt werden.


Zitat CST vom 22.3.09
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Die Train-Safe-Röhren haben ihren Charme als befahrbare Vitrine. Allerdings konservieren sie den Zug 1:1, verhindern also jeglich Fiddle-Eingriffe (vom Preis mal ganz abgesehen). Daher erscheinen mir die hier schon öfter erwähnten offenen Kassetten geeigneter. Frei nach den Vorbildern aus GB bzw. Herberts Minimax-Buch reicht ein Holzbrett mit zwei Alu-Winkelleisten, zwei Griffen und ggf. einer Absturzsicherung.
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Genau so habe ich den Schattenbahnhof gemacht, ohne das Minimax-Buch zu kennen.(Ich kenn es jetzt auch noch nicht). Das Rad ist wirklich schon millionenfach neu erfunden worden.



Zitat Pfalzbahn vom 23.3.09
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...... durchgehende Schnell- und Durchgangszüge geben. Die werden den Bahnhof in vielecht 10 Sekunden durchfahren und du bist dann 30 Sekunden beschäftigt die Kassette zu wechseln. Ist das Wechseln bei 2,4 Länge überhaupt vom einer Person möglich,..........
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Ich habe nun die Schattenbahnhofsschublade seit ca. 9 Monate im Betrieb (provisorischen Rundkurs), meine Erfahrung daraus:
1. der Wechsel geht sehr schnell, vorausgesetzt die Anschlußadapter vorne und hinten sind dementsprechend ausgelegt. 2.Zum händeln sollten die Kassetten nicht länger als ca. 1,5 m sein (meine sind 1,2 m und an der Grenze der Sperrigkeit). Es kommt natürlich darauf an ob gedreht werden muß.


Zitat CST vom 25.3.09
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Das Heben einer Kassette von 2,24m Länge werde ich testen, sollte aber bei hinreichender Stabilität, Absturzsicherungen und günstigen Tragepunkten funktionieren.
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Zur Stabilität kommt hinzu daß absolut verwindungssteife Leisten benützt werden. Da bin ich schon auf die Nase gefallen. Als Absturzsicherungen sind für N-Modelle Holzdübel mit aufgezogenem O-Ring zum Schutz der Kupplungen ausreichend.

Soviel vorab

OW

ow Offline




Beiträge: 243

11.04.2009 16:41
#17 RE: Fiddle Yards: Sinn, Funktion, Möglichkeiten und Grenzen antworten

('')Fehler! Nicht gestern habe ich mein FY vorgestellt sondern am 8.4.09 ow

Bocklbahn Offline




Beiträge: 76

17.04.2009 21:32
#18 RE: Fiddle Yards: Sinn, Funktion, Möglichkeiten und Grenzen antworten

Hallo miteinander,

zum Thema Fiddle Yard muß ich jetzt noch mal was loswerden. Anstatt eines richtigen Modellgleises würde mich die im Forum aufgezeigte Möglichkeit mit den Aluwinkel als Gleisersatz und gleichzeitiger Seitenschutz sehr gefallen. Nun war ich letzte Woche in meiner Umgebung in diversen Baumärkten (obi, hagebau ...) und habe erschrocken festgestellt, das ein normaler Aluwinkel, 25 x 25 mm Kantenmaß im Schnitt 5 Euro pro Laufmeter kostet.
Da man ja links und rechts pro Kassette einen braucht, kostet das Alu für einen lfm Kassette also rund 10 Euro und ist damit etwa doppelt so teuer wie ein Peco-Flexgleis von meinen Modellbahn-Dealer. Nun überlege ich, wo Aluwinkel in großen Mengen verarbeitet werden könnten (Bau, Sanitär....), um da mal anzusetzen, habe aber keine rechte Eingebung. Hat evtl. jemand im Forum einen Tip bzw. wenn jemand schon mal so gebaut hat - wo kommt man günstig(er) ran?

Gruß Robert

OOK Offline




Beiträge: 3.506

18.04.2009 09:06
#19 RE: Fiddle Yards: Sinn, Funktion, Möglichkeiten und Grenzen antworten
Zitat von Bocklbahn
... Nun überlege ich, wo Aluwinkel in großen Mengen verarbeitet werden könnten (Bau, Sanitär....), um da mal anzusetzen, habe aber keine rechte Eingebung. Hat evtl. jemand im Forum einen Tip bzw. wenn jemand schon mal so gebaut hat - wo kommt man günstig(er) ran?

Ein berechtigtes und wichtiges Anliegen, das jedoch in das Unterforum Produkttipps für Anlagenauer gehört. Dorthin werde ich diese Anfrage kopieren und evtl. Antworten bitte ebenfalls nur dorthin. Hier diskutieren wir weiter inhaltlich über Fiddle Yards.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

OOK Offline




Beiträge: 3.506

07.09.2013 22:45
#20 RE: Fiddle Yards: Sinn, Funktion, Möglichkeiten und Grenzen antworten

Ich erlaube mir, diesen alten Strang aus aktuellen Gründen hochzuholen. Also:

Zitat von Pfalzbahn
Was mich am Fiddleyard ein wenig stört ist das ein Mitspieler im schnöden Sperrholz die Arbeit für die Anderen macht (vor allem beim NÖPSL) und der Einsatz des Fünffingerkrans,
besser wäre es die Zugbildungsaufgaben wie beim Vorbild in einem richtigen Bahnhof auf der Anlage zu machen und dies im Betriebsspiel einzubinden.


Diesbezüglich sind an der BAE Überlegungen für den Bahnhof Sieber im Gange. Sieber ist ja ein Doppelbahnhof: Sieber Nord (Sin), der im Endzustand richtig gestaltet sein soll und Sieber Reichsbahn (Sir), der ein Fiddle Yard ist und bleiben soll. Hier das Schema:


Bisher haben wir es im Betrieb so gemacht, dass die Güterzüge ab Sieber in Sir händisch gebildet werden und fertig in Sin ankommen. Das hatte und hat auch damit zu tun,dass die Weichen in Sin nur nach und nach funktionsfähig gemacht werden konnten und ein richtiges Rangieren dort gar nicht möglich war. Jetzt ist das schon so weit gediehen, dass man - mit ein paar Abstrichen - in Sin ganz gut rangieren kann und auch die Zugbildung und Reihung der Ng dort vornehmen könnte. Das hieße in der Praxis: Ng werden nach dem Ergebnis der Kartenauswertung in Sir ungeordnet aufs Gleis gestellt und so nach Sin verfahren. Dort findet dann die korrekte Reihung statt, und zwar mit regelrechtem Rangieren. Noch haben wir es so nicht gemacht, wollen es aber demnächst ausprobieren. Allerdings hat das auch Auswirkungen auf den Fahrplan, denn das korrekte Rangieren braucht wesentlich mehr Zeit als das Fiddlen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

absolute_Null Offline



Beiträge: 137

08.09.2013 11:11
#21 RE: Fiddle Yards: Sinn, Funktion, Möglichkeiten und Grenzen antworten

Hallo,

ich bin auch kein Fan von klassischen Schattenbahnhöfen und mag auch keine Sperrholzwüsten als Fiddle Yard.

Die Idee von SIN und SIR ist ein Kompromiss, täuscht aber dennoch über die Tatsache hinweg, dass die Züge eben trotzdem in SIR (im Fiddle Yard) zusammen gestellt werden.
SIR bleibt somit ein klassischer Fiddle Yard.

SIR/SIN bietet eigentlich schon ganz gut die Möglichkeit Züge zu bilden.
BRL leider nicht.
Könnte man hier die Gleisanlagen entsprechend erweitern, so dass BRL Zugbildungsaufgaben wahrnehmen könnte, könnte man auf Fiddle Yards ganz verzichten.

Vielleicht wäre es möglich BRL bis SIR zur verlängern und die Gleisanlagen von SIR/SIN und BRL so zu erweitern, dass beide Bahnhöfe auf einen Wagenpark zugreifen können und in der Lage sind Zugbildungsaufgaben ohne "Fünffingerkran" zu übernehmen. Also 2 in 1.
Der voreder Teil der Bahnhöfe wird durchgestaltet, der hintere bleib zwar "Sperrholzwüste", aber das "klassische Fiddeln" könnte so minimiert werden bis ganz wegfallen.

Gegebenenfalls gestaltet man den "Wagenspeicher" auch ein wenig aus, so dass zumindest keine Sperrholzwüste mehr vorhanden wäre.

Man könnte (wenn der Wagenpark mal komplett ist) dennoch auf einer strikten Trennung BRL/SIR bestehen und Wagenanforderungen entsprechend behandeln.


Gruß
Joachim

OOK Offline




Beiträge: 3.506

09.09.2013 20:07
#22 RE: Fiddle Yards: Sinn, Funktion, Möglichkeiten und Grenzen antworten

Hallo Joachim,
du magst Fiddle Yards nicht, ich finde sie gut und praktisch. Es kann nicht meine Absicht sein, dich zu meiner Auffassung zu "bekehren". Deswegen möchte ich nicht wie in Foren üblich, deine Statements einen nach dem anderen bearbeiten und meine Auffassung dagegensetzen.
Es gibt nur einen Punkt, wo ich dies tun möchte, weil wir da offenbar von verschiedenen Dingen reden. Ich meine diesen Passus:

Zitat von absolute_Null im Beitrag #21
Vielleicht wäre es möglich BRL bis SIR zur verlängern und die Gleisanlagen von SIR/SIN und BRL so zu erweitern, dass beide Bahnhöfe auf einen Wagenpark zugreifen können und in der Lage sind Zugbildungsaufgaben ohne "Fünffingerkran" zu übernehmen. Also 2 in 1.
Der voreder Teil der Bahnhöfe wird durchgestaltet, der hintere bleib zwar "Sperrholzwüste", aber das "klassische Fiddeln" könnte so minimiert werden bis ganz wegfallen.

Wieso sollten beide Endbahnhöfe auf einen Wagenpark zugreifen können? In Brl kommen Wagen aus Richtung Walkenried und Tanne, in Sin kommen Wagen an, die in Sir durch Umladung aus Regelspurwagen beladen sind. Und in beiden Fiddles können nur Wagen verwendet werden, die vorher per Zug dorthin gelangt sind. Es wäre gegen jeden Sinn des Güterwagenumlaufs, einen z.B. von Sonnenberg nach Sieber gelaufenen Wagen mit einem Zug weiterzubefördern, der ab Braunlage läuft. Das Gleiche gilt für Reisezugwagen.
Falls ich dich irgendwie falsch interpretiere, musst du mich korrigieren.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Bahnfahrer Offline



Beiträge: 11

10.09.2013 17:28
#23 RE: Fiddle Yards: Sinn, Funktion, Möglichkeiten und Grenzen antworten

Hallo Joachim,

möchte auch einige Worte zu Sieber loswerden, weil ich Mitstreiter bei der BAE bin. Die Idee von Otto in Sieber zu rangieren und den Zug so zu bilden wie es Sinn macht fand ich gut und habe das mal weitergedacht.

Wie wird aus SIN und SIR ein richtiger Bahnhof. Meine Vorstellung ist die das SIN einmal richtig durchgestaltet ist, SIR noch etwas Farbe bekommt. In SIR ist Gleis 1 für den Personenverkehr vorzuhalten, hier wird umgestiegen von der Reichsbahn. Der Personenzug besteht aus zwei Wagen die bereit stehen. Nicht einfach mit der Hand hingstellt, sondern bei Betriebsschluß reingedrückt, danach die Lok ins BW.
Gleis 2 ist das Umladegleis zur Reichsbahn. Die Güterzüge die in SIN und SIR einfahren müssen dann wieder rangiert werden. Und zwar die Wagen zur Umladung auf Gleis 2 in SIR, die Wagen die leer nach Sieber kamen, kommen nach Gleis 2a.
Gleis 3 in SIR ist die Schüttrampe (gedacht) für die Spatwagen.
Wenn es bei der nächsten Session wieder los geht werden neue Karten gezogen und es wird wieder rangiert. Die Wagen die in SIR stehen und nicht gebraucht werden (was selten vorkommt) werden nicht mit der Hand rausgenommen sondern werden in SIN auf Gleis 2a abgestellt bis sie wieder gebraucht werden. Der Personnenzug steht abfahrbereit auf Gleis 1
Also wenn das mal alles fertig ist wird SIN und SIR kein Fiddle Yard mehr sein, sondern ein richtiger Bahnhof.

Braunlage wird sicher als Fiddle Yard weiter bestehen, weil wir ja den Anschluß an die weite Harzer Schmalspurwelt brauchen. Ich finde das so ein FY schon Sinn macht, nicht unbedingt als Abstellsteicher sondern als weite Welt. Irgendwann werden wir auch in Braunlage so weit sein das nicht mehr händisch eingegriffen wird.

Gruß
Rudi

OOK Offline




Beiträge: 3.506

10.09.2013 20:15
#24 RE: Fiddle Yards: Sinn, Funktion, Möglichkeiten und Grenzen antworten

Zitat von Bahnfahrer im Beitrag #23
Braunlage wird sicher als Fiddle Yard weiter bestehen, weil wir ja den Anschluß an die weite Harzer Schmalspurwelt brauchen. Ich finde das so ein FY schon Sinn macht, nicht unbedingt als Abstellspeicher sondern als weite Welt. Irgendwann werden wir auch in Braunlage so weit sein das nicht mehr händisch eingegriffen wird.

Ganz in meinem Sinne, vielleicht kriegen wir doch noch ein Gleis in Brl hin und das jetzige Gleis 3 an die Schwenkscheibe angebunden. An Gleis 1 steht übrigens "Lokumlaufgleis" dran, da richtet sich aber bisher keiner danach. Bei einem Gleis mehr würde das vermutlich besser klappen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

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