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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 68 Antworten
und wurde 4.563 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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OOK Offline




Beiträge: 3.597

29.03.2009 17:21
#61 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten

Zitat von Mundl

Ich nehme an, die grünen Markierungen sind Trennwände/Kulissen? Das ergibt dann also drei getrennte Abschnitte!

Hallo Raimund, freut mich , dass der Plan dir gefällt; dann kann man ja weiter denken. Ja, die dicken grünen Linien sind Kulissen, in der Regel doppelseitig (komm mal bei der BAE schauen, wie ich das gemacht habe). Die optische Unterteilung einer Anlage ist eminent wichtig, damit man das Gefühl von Entfernung bekommt. Der Zug muss "weg" fahren, anderswohin.

Zitat von Mundl
Wie tief würdest Du den Sbf ansetzen; oder würdest Du die Hauptbahn überhaupt tiefer anlegen als die Landesbahn?

Also bevor ich was Neues zeichne, erstmal ein paar Worte:
Ich denke mir Drösing als Ebene ±0. Die Hauptstrecke fällt nach beiden Seiten, nach rechts steiler, sagen wir 2%, so dass der Sbf schon mal einige Zentimeter tiefer kommt. Die Landesbahn kann von Drösing aus kontinuierlich steigen, wobei ich nicht weiß, ob das der Realität entspricht.
Für die Hauptstrecke braucht es eigentlich wirklich nur einen Zugspeicher, Züge werden dort also nicht behandelt. Dann kommst du mit zwei Gleisen pro Richtung aus, da bei der Länge zwei Züge hintereinander passen.

Aber: Wenn du "richtigen" Betrieb machen willst mit einem vorbildentsprechenden Güterwagenumlauf, dann musst du die Eilgüterzüge, die in Drösing Wagen mit der Landesbahn tauschen, täglich neu bilden können. Das würde ein fünftes Gleis ganz vorn bedeuten. Damit du mit geringer Höhendifferenz zwischen Sbf und Landesbahn auskommst, wäre es z.B. sinnvoll, diese weiter nach hinten zu legen, als ich sie gezeichnet habe und vorn ein Stück Landschaft zum Hochklappen zu machen. Das ist beim Anlagenbau technisch und gestalterisch aufwändig, aber für die Bedienung optimal.
Die einfachere Lösung wäre, die Gz zwischen den Sessions umzubilden und dazu heraus zu fahren auf die Strecke, baulich einfacher aber im Betrieb nicht so elegant.

Zistersdorf als Spitzkehre ist möglich, ich mache in Kürze eine Vorschlag.

so, nun schau erstmal, dass du deine 1:1-Züge ordentlich heim bringst, dann schauen wir weiter.
Gruß
Otto

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

29.03.2009 17:31
#62 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten

Hallo Raimund,

ich hätte da noch eine Fachfrage. Weiter oben hast Du ja ein paar Vorbildgleispläne eingestellt.
Wieso hat der Haltepunkt Eichhorn (keine einzige Weiche!) Trapeztafeln?
In deiner Signalordung habe ich da nix gefunden.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Mundl Offline




Beiträge: 57

30.03.2009 00:11
#63 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten
Hallo Otto,
danke für die Einladung, die BAE III zu besichtigen! Mal sehen, ev. ergibt sich eine Gelegenheit dazu!

- ja, das habe ich bereits gelernt, daß optische Trennung ein wichtiger Faktor ist!
Gut, leichtes Gefälle auf der Hauptstrecke; das ist gegen den Uhrzeigersinn (im Original Richtung Wien) auch vorbildgerecht. Die Landesbahn steigt von Drösing aus tatsächlich ein wenig an; auch das entspricht also dem Original!
Der Vorschlag einer Aufklappeinrichtung scheint mir nicht schwierig zu bauen zu sein; das werde ich noch genauer ins Auge fassen. Sollte ich mich getäuscht haben, bietet sich Gleis 4 in Drösing als einfacher FY an, wo auch in der Realität immer wieder Kohlenzüge hinterstellt und vor der Weiterfahrt entsprechend behandelt werden.

Übrigens ziehe ich meinen imaginären Hut vor Deinem Weitblick, was die Behandlung der ein- und ausgehenden Züge angeht.
- tatsächlich hat Drösing bis 1990 über ein Gleis 5 verfügt, welches von Dir vorgeschlagen wurde, ersichtlich am alten Plan aus sporenplan. Zum Vergleich füge ich auch noch einen anläßlich des Umbaus 1990 entstandenen Plan ein, der (hell) die alte und (dünkler) die neue Gleislage zeigt; man erkennt darauf die Verschwenkung von Gleis 1 auf Höhe ehem. Gleis 3 zwecks Verbreiterung und Neulage des Bahnsteigs, sowie die neuen Weichenverbindungen und die Reduzierung des Landesbahnanschlußes auf ein Stumpfgleis (ehem. Gl. 5, nunmehr Gl. 3) mit Weichenverbindung nach Gleis 1. Welche Version es schlussendlich werden wird, möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entscheiden.

nun schau erstmal, dass du deine 1:1-Züge ordentlich heim bringst - das hat natürlich immer oberste Priorität und ist mir bisher gottseidank auch ganz gut gelungen!

Hallo Hubert,
ich muss gestehen, daß ich darüber auch schon gegrübelt habe... Einzige Vorstellung von mir wäre, daß das noch aus einer besseren Zeit stammt, als auch Eichhorn wenigstens eine Weiche und ein zweites Gleis hatte? Eine andere Möglichkeit wäre, da die Strecke bisher als Zugleitstrecke betrieben wurde, ein Fahrplanbezugspunkt, an dem vor der Weiterfahrt eine Fahranfrage gestellt werden musste.
Hilft nichts, da muss ich mich bei unseren alten Hasen schlau machen. Am Samstag, den 11.4. habe ich dazu im Zuge eines Fahrtags des Zistersdorfer MBC auch gleich eine sehr gute Gelegenheit. Und da dort ebenfalls die Landesbahn Anlagenthema ist, werde ich auch ein paar Fotos mitbringen!

Jetzt aber erstmal eine Runde schlafen (nach der Nachtschicht von Sa auf So),

Gruß, Raimund

Angefügte Bilder:
droesing.jpg   drösing_90.jpg  
Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

30.03.2009 08:03
#64 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten

Hallo Zusammen,
ich wollte noch was zum Thema Anzahl der Gleise im Schattenbahnhof los werden.
Tony Koester hat mal gesagt: Nimm die Anzahl der Gleise die Du brauchst und verdoppel sie!
Hier würde ich mindestens 4 pro Richtung vorsehen:
a) Fernverkehr Personenzüge (D,E)
b) Fernverkehr Güterzüge (Dg, Gag)
c) Nahrverkehr Personenzüge (N, P)
d) Nahverkehr Güterzüge (Ng, Üb, Ne)
e) event. Aufstellgleis für Ng (Option)
Der Vorteil ist das man mit weniger Garnituren einen einigermassen vorbildlichen Betrieb auf der Hauptbahn machen kann.
Ich muss nicht immer den D-Zug fahren, damit mein Bummelzug fahren kann.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 3.597

30.03.2009 08:58
#65 RE: Ein leeres Blatt Papier antworten

Diese Frage ist genereller Natur, daher habe ich den Beitrag in das Thema "Anschluss an die Welt" im Unterforum Diskussion des e-books kopiert. Bitte dort weiter diskutieren, hier nur, was konkret mit Mundls Anlage zu tun hat.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

OOK Offline




Beiträge: 3.597

30.03.2009 09:03
#66 Schattenbahnhof für Mundls Anlage antworten
Wie ich schon schrieb, sind die Schattenbahnhofsgleise mind. doppelt so lang wie die Gleise von Drösing, daher können zwei Züge hintereinander stehen. Das ist kein Nachteil, denn bei Fahrplanbetrieb fahren Züge in einer vorgegebenen Reihenfolge. Vergessen wir nicht, dass die "Hauptstrecke" bei Raimunds Betrieb eher die Nebenstrecke ist, manchmal nur Dekoration. Da sollte er den Aufwand dafür niedrig halten.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

30.03.2009 09:30
#67 RE: Schattenbahnhof für Mundls Anlage antworten
Auch wenn die Hauptbahn hier im Moment nebensächlich ist, würde ich in diesem Fall ein bisschen in die Zukunft investieren. Über die Jahre wird noch ein wenig Hauptbahnmaterial hinzu kommen und zum Beispiel verkehrt der Nahverkehr jede Stunde und der D-Zug nur alle 4 Stunden, so rein sequentiell läüft es halt nicht ab. Ein alter (Bild-) Fahrplan der Hauptstrecke wäre jetzt nicht schlecht. Nebenbei hier könnten die Gleise auch für 3 Garnituren ausgelegt werden (ca 6 m).

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Mundl Offline




Beiträge: 57

31.03.2009 00:44
#68 RE: Schattenbahnhof für Mundls Anlage antworten
Hallo Hubert,

wenn ich Deine Aufstellung a)-e) übernehmen möchte, gehen mir aktuell spätestens bei d) die Wagen aus.

Daher kann ich Deiner Anmerkung Über die Jahre wird noch ein wenig Hauptbahnmaterial hinzu kommen nur zustimmen, zumal ich an unverkürzten 1:87-Wagen Gefallen gefunden habe. (Kleinbahn, der bei mir zum Großteil vertretene Hersteller, baut seine Wagen ja in 1:100)

Wenn Otto schreibt denn bei Fahrplanbetrieb fahren Züge in einer vorgegebenen Reihenfolge, dann tut er das aus vermutlich aus Unkenntnis der tschechischen Mentalität im mährischen Grenzraum - meine "Spitzenleistung" waren einmal 8h Wartezeit auf einen Zug, der bereits "fertig" gemeldet war...

Zitat von OOK
Vergessen wir nicht, dass die "Hauptstrecke" bei Raimunds Betrieb eher die Nebenstrecke ist, manchmal nur Dekoration. Da sollte er den Aufwand dafür niedrig halten





Übrigens; wie kann ich mir ein der Länge nach unterteiltes Gleis im Betrieb vorstellen? Hinter Gleisabschnitt frei; Zug fährt ein + besetzt den Abschnitt; vorderer Zug fährt aus; hinterer Zug rückt in den vorderen Abschnitt vor? Hmm.

Ob ich auch einen alten Bildfahrplan auftreibe, wage ich nicht zu versprechen; aber ich habe schon eine Idee, wen ich danach fragen könnte...

Gruß, Raimund

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

31.03.2009 07:31
#69 RE: Schattenbahnhof für Mundls Anlage antworten

Hallo Raimund,

du kannst natürlich die Gleise nur vorsehen, den Platz würde ich auf jedenfall reservieren und sogar die ersten Weichen einbauen damit das Nachrüsten einfacher wird, es gibt nix schlimmeres als im Schattenbahnhof umzubauen.
Das mit sequentiellen Schattenbahnhof für verschiedene Zugarten ist nicht auf meinen Mist gewachsen, es gab mal ein Artikel in der MIBA oder MIBA-Spezial.

Zitat von Mundl

Übrigens; wie kann ich mir ein der Länge nach unterteiltes Gleis im Betrieb vorstellen? Hinter Gleisabschnitt frei; Zug fährt ein + besetzt den Abschnitt; vorderer Zug fährt aus; hinterer Zug rückt in den vorderen Abschnitt vor? Hmm


Genau so, obwohl heute ist dies mit der Digitaltechnik schwieriger zu bewerkstelligen, als mit der Analogtechnik. Es tut aber auch ein Taster, damit der Zug vorrückt.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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