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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 27 Antworten
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 VII.2. Techniken, Methoden, Kniffe,
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Kabees240 Offline




Beiträge: 250

23.07.2020 18:01
#16 fotorealistischer Mittelgrund vor gemaltem Hintergrund Antworten

Hallo zusammen,

die hintere Segmentkante ist gleichzeitig die Grundstücksgrenze der DB-Güteranlage. Dahinter beginnen Gärten mit Baumbestand der Häuser, teilweise waren es Bauernhöfe, auf der Christian-Rötzel-Allee (Walzwerk Rötzel!!).
Bis 1992 wurde das gesamte Gelände bis an die Lade-/Zufuhrstraße von Bäumen und Büschen besiedelt. Daraus leite ich nun die Begründung für eine Tarnung der Kante durch den Besatz mit wenigen Bäumen und vielen Büschen ab.
Damit hatte ich rechts vom GS mit Testbäumchen begonnen. Auf dem nächsten, dem dritten Segment bereite ich gerade Wiesenboden vor. Danach beginnen die Tarnarbeiten.
Wie der Baum- und Buschbestand in Epoche 3 war, weiß ich leider nicht.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans

Gilpin Offline




Beiträge: 1.485

24.07.2020 10:22
#17 RE: fotorealistischer Mittelgrund vor gemaltem Hintergrund Antworten

Hallo Hans,

erneut hast Du Deine Idee (Grundstück der DB-Güteranlage) sehr anschaulich umgesetzt (gerade Kanten der rechteckigen Grasfläche) - ich hatte in der Tat das "Gefühl", dass das brachliegende, aber gemähte Areal zur Bahnanlage gehörte. Zugegeben, eine sehr ähnliche Situation besteht in einem Bahnhof, der uns beiden sehr am Herzen liegt, die vor meinem inneren Auge hochgepoppt sein mag. Letzteres aber nur bei willentlichem Hinsehen - meine Aufmerksamkeit galt erst einmal den Waggons, wobei die Stricker-Aufschrift auf dem G10 zusätzlich attraktiv wirkte, gerade weil ich sie schon kannte. Himmel, Wiesen, bahnferne Gebäude: alles pastellfarben, in sich uniform, letztlich wünschenswert uninteressant.

Zum Baum- und Buschbestand in der Epoche 3 werden wir wohl noch forschen müssen. Vermutlich war er geringer - und ein richtig knorriger heutiger Baum war wohl damals noch ein Setzling...

Bis dahin,
Dein Reiner

Und schon kommt die Edith um die Ecke: Nö, in alten Postkarten ist so ein geringerer, jüngerer Baumbestand kaum zu entdecken, weder in der Epoche 3 noch davor. Kleines Fundstück zum Trost...

Und nach Edith kommt die Friederike: in Breyell ist man noch nicht so recht auf dem Trip Industriekultur, was für uns hilfreich wäre - was man stattdessen tut ist aber schon sehenswert!

Kabees240 Offline




Beiträge: 250

25.07.2020 00:07
#18  fotorealistischer Mittelgrund vor gemaltem Hintergrund Antworten

Zitat von BerndK im Beitrag #14

Die Ränder der Bäume auszuschneiden war wahrscheinlich ne Geduldsprobe ;-)


Hallo Bernd,
mittlerweile habe ich Übung
Mit einer feinen Haut-/Nagelschere dauert es ca. 30 min pro Din A4 Foto. Nach 2 bis 3 Bildern wendet man sich aber besser einer anderen Tätigkeit zu.



Zitat von Gilpin im Beitrag #17

Zum Baum- und Buschbestand in der Epoche 3 werden wir wohl noch forschen müssen. Vermutlich war er geringer - und ein richtig knorriger heutiger Baum war wohl damals noch ein Setzling...
Und schon kommt die Edith um die Ecke: Nö, in alten Postkarten ist so ein geringerer, jüngerer Baumbestand kaum zu entdecken, weder in der Epoche 3 noch davor. Kleines Fundstück zum Trost...


Hallo Reiner,
ich will hier jetzt nicht diesen Faden kapern. Nur so viel: in #72 meines Fadens sind die Bäume hinterm GS in den 80er Jahren schon ziemlich hoch.
Aber ich werde mich auch mit dem Anpflanzen von Bäumen auf die letzten Zentimeter des Segments beschränken.
Von dem Anschlussgleis-Schild habe ich ein eigenes Foto ohne Eselsohr, das muss jemand glattgebügelt haben.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans

Silbergräber Offline



Beiträge: 595

26.07.2020 21:05
#19 RE: fotorealistischer Mittelgrund vor gemaltem Hintergrund Antworten

Moin,

gestern war der Kurs, und ich habe einige Maltechniken gelernt, wie man schnell Landschaft zaubern kann:



Mit Gebäuden hapert es allerdings noch.

Grüße

Jörn

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 527

27.07.2020 17:11
#20 RE: Verschiedene Hintergrund-Lösungen in Triptis II Antworten

Hallo Forumer, das Hintergrund-Thema beschäftigt mich schon seit Jahrzehnten, nämlich seit ich anfing, die erste echt stationäre Anlage Triptis I zu planen; hier ein Bild des Hp Traun aus dem letzten Jahrhundert:
01

Damals habe ich die käuflichen Foto-Hintergründe verwendet, wie hier den Hintergründ "Löwenstein" (ich glaube, der war von Faller). Die dargestellte hügelige Landschaft passt sehr gut zu meinem Vorbild in Thüringen.

Die alte Anlage hatte immerhin etwa 12 m laufenden Hintergrund an der Wand, da hat eine einzige solche Foto-"Tapete" gar nicht ausgereicht. Ich hatte deshalb je zweimal den "Löwenstein" und den "Schwarzwald-Baar" angeschafft und die Anschlüsse so gestaltet, dass die Wiederholungen nicht so stark auffielen. Sonst gab es nur Hochgebirgs-Motive zu kaufen, die auf meine Anlage so gar nicht passten.

Die von Hubert erwähnten MZZ-Hintergrund-Motive gab es damals auch schon, die habe ich auch damals schon eingesetzt, z. B. um zu auffällige Doppel-Bilder zu variieren.

Als Träger für die Foto-Motive habe ich jede Menge Spanplatten-Paneele mit den Maßen 48 cm X 40 cm zugeschnitten, die Motive wurden wie Tapete mit Kleister aufgezogen. Die Paneele wurden am hinteren Anlagenrand, im Eckbereich polygonartig befestigt.

Doch hier erstmal mein Kommentar zur Bob Ross-Überschrift dieses Themas: Nach meiner Meinung ist es so, wie Reiner es schon dargestellt hat: Der Hintergrund soll ja den Betrachter nicht ablenken, er soll ja nur zur eigentlich dargestellten Aktivität passen. Und Modellbahnanlagen mit romantisch-schneebedeckten Matterhörnern im Hintergrund sind wohl eher selten. Und was noch (für mich) dazu kommt, ist mein fehlendes malerisches Talent; Auf dem nächsten Bild habe ich mich mal an einem bekannten Triptis-Motiv versucht, die mangelnde Fertigkeit im Malen ist deutlich zu erkennen, das sollte doch besser wirklich im Hintergrund bleiben:
02

Da ist Jörn im Beitrag #19 schon ein Stück weiter; meine selbstgemalten Wolken sind deutlich weniger überzeigend.

In Triptis II habe ich doppelt so lange Hintergrund-Bereiche (weil die Anlage mehrstöckig ist, so dass auch die zweite Ebene einen Hintergrund braucht). Um die Hintergründe darzustellen, habe ich verschiedene Methoden angewendet, die ich in den folgenen Bildern dokumentieren möchte. Man wird die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden vielleicht erkennen und auch aus meinen Fehlern lernen. Man muss mir zu Gute halten, dass ich diese Anlage allein gebaut habe; bei dem Umfang der Arbeiten darf man nicht zu pingelig sein; die "good enough"-Grenze wird bei vielen Forumern sicher etwas höher liegen. Dafür ist meine Anlage aber weitgehend fertig geworden!

Die geretteten Paneele aus Triptis I waren zum größten Teil noch brauchbar, die habe ich vorwiegend in der oberen Ebene eingebaut, hier z. B. hinter dem Kraftwerk:
03
Hinter der Schaltanlage sieht man die etwas dilettantisch eingefügten Wolken.

Hinter dem EG Auma (das schon vor Jahren in Karton-Bauweise nach dem Vorbild gebaut wurde) habe ich ein selbst aufgenommenes Panorama-Foto aufgeklebt. Man sieht aber beim genaueren Hinschauen, dass - besonders bei dem Haus links - die Perspektive nicht ganz stimmt.
04

Links daneben habe ich für den Marktplatz ein komplettes Fachwerkhaus und die Kirche mit einem MZZ-Hintergrund kombiniert, wobei das MZZ-Haus nochmal gespiegelt ist. das ergibt natürlich wieder perspektivische Fehler, aber so genau hat da noch niemand hingeschaut:
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Weiter links neben dem recht neuen Gebäude der G. Schmidt Landmaschinenfabrik sieht man die Schnittstelle zwischen zwei Schwarzwald-Paneelen, die farblich nicht mehr so ganz zusammenpassen, immerhin passt das Wolkenbild:
06

Daran schließt sich eine nicht ganz saubere Ecklösung an, die Paneele stoßen hinter diesem Felsen im Winkel von 90° aneinander, das hätte man (allerdings mit mehr Bau-Aufwand) besser lösen können. Die Strecke im Vordergrund ist die Einfahrt von Traun nach Triptis, dahinter die Nebenstrecke von Auma Richtung Krölpa. Das sichtbare Signal ist von Mä, das ist bestimmt 50 Jahre alt und funktioniert noch. Weil es nicht so direkt im Blickfeld liegt, fällt diese etwas plumpere Bauweise kaum auf.
07

Das nächste Bild zeigt den rechten Ausfahrbereich des Bahnhofs Triptis. Das Gleis, das über die Brücke verläuft, zeigt die Nebenstrecke von Auma nach Krölpa, das Gleis unter der Brücke ist die Ausfahrt von Triptis nach Auma. Hier ist mir endlich mal eine positive Hintergrund-Lösung eingefallen: Es fällt von weitem gar nicht auf, dass das Ausfahrgleis durch eine Lücke zwischen den beiden Wolken-Paneelen in den Bereich hinter der Blende verschwindet. Die Häuser vor dem linken Hintergrund sind Fotos aus dem Internet.
08

Hier befinden wir uns schon im Bahnsteigbereich von Triptis. Vor den geklebten Hintergrund-Häusern verläuft der Damm mit dem Nebenstrecken-Gleis, das ergibt etwas Tiefenwirkung, die hier auf dem Bild nicht so sichtbar wird:
09

Die Fortsetzung nach links zeigt wieder mal den Einsatz der MZZ-Motive, das hellblaue Haus hatten wir schon mal in Auma. Der Baum hinter dem Bahndamm ist leider abgestorben.
10

Hinter dem linken Bahnhofskopf ist ein größerer Platz mit Häusern, diesmal in Halbrelieftechnik. Das Gebäude am linken Bildrand gehört zur Ga, im früheren Leben war das das EG Triptis I.
11

Das waren alles Bilder aus den oberen Ebenen, jetzt kommen noch ein paar Motive von weiter unten.

Hier erstmal ein Streckenbild vom Streckenabschnitt an der Türwand. Auf der rechten Seite ist die Bepflanzung auf schmale Plexiglas-Platten aufgeklebt; ich habe dabei eher an den Lokführer des Videozugs gedacht, von außen sieht das eher grau aus:
12

Ein ziemlich simpler Hintergrund in einem unspektakulären Streckenabschnitt hinten in der Ecke (wo kaum jemand hinkommt): Eine Art Vorhang aus Stoff.
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Der Haltepunkt Neunhofen befindet sich auch hinten in der gleichen Ecke wie die Vorhanglösung; hier habe ich mir etwas mehr Mühe gegeben und habe ein identitätsstiftendes Foto verwendet: Die Kirche von Neunhofen ist bein Vorbild weithin sichtbar und gehört zu den ältesten Bauwerken der Region Orlasenke.
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Um zu brauchbaren Baum/Waldrand-Motiven zu kommen, bin ich mal vor Jahren länger am Neckar spazieren gegangen und habe konsequent alle 80 m ein Foto vom gegenüberliegenden Ufer gemacht. Das Ergebnis habe ich dann mit dem Laserdrucker auf A4-Hochformat ausgedruckt, das ließ sich dann recht gut mit Tapetenkleister direkt auf die Wand kleben. Tintenstrahldrucker sind aus zwei Gründen weniger geeignet: Der Druck ist wasserlöslich und die UV-Stabilität ist geringer als beim Laserdruck.
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Das Ga-Gebäude ist ein ziemlich dünnes Relief aus dem Internet.

Das EG Neustadt stammt zum großen Teil aus dem Drucker, man beachte hinter dem unteren linken Fenster die Befehlstelle; da stand ich als Bub oft davor und habe gerätselt, was der Mensch da drinnen eigentlich an seinem grünen Kasten macht. Den Hintergrund (mit den Bäumen vom Mannheimer Neckarufer) habe ich durch ein Detail am Horizont ergänzt, das noch niemandem aufgefallen ist: Der Bismarckturm, der in der ganzen Orlasenke zu sehen ist. Das Wappen am rechten Bildrand steht sogar heute noch auf dem Bahnsteig.
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Zum Schluss noch ein Bild vom Biergarten Rodaborn, hier habe ich den Hintergrund in der Ecke ausgerundet. Rodaborn war eigentlich eine Autobahn-Raststätte in der Nähe von Triptis, ein der ersten an der heutigen A9.
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Der gemauerte Teil der Treppe sieht doch echt aus? Das ist einfach aufgedruckt, man muss schon sehr nah ran gehen, um diesen optischen Betrug zu erkennen!

Mit Hp1-Gruß aus Triptis - Helmut

BerndK Offline



Beiträge: 265

28.07.2020 12:53
#21 RE: Bob Ross-Maltechnik für Hintergrundkulisse? Antworten

Hallo Jörn,

ich finde der Kurs hat sich schon bezahlt gemacht. Auf vernünftig Erlerntem kann man effizient was Vorzeigbares aufbauen. Ich würde gemalte Gebäude generell später nicht auf den Hintergrund setzen, nicht mal von einem erfahrenen Künstler gemalt. Allein schon aufgrund des ewigen Perspektivenproblems.

@Helmut
Du hast Recht, Du hast ne fahrfertige Anlage und die meisten Leute in Foren meiner Vermutung nach nicht. Man muß Prioritäten setzen. Was mir bei Dir ins Auge fällt und vielleicht nicht so viel Mehraufwand gewesen wäre sind die Plattenübergänge des Hintergrundes. Primär durch die dunklen Fugen dazwischen, machnchmal passt aber auch das Gemalte am Stoß nicht zueinander. Diese Trennfugen fallen zumindest mir noch mehr auf als perspektivische oder maltechnische "gut genug Ansätze". Dicht gefolgt von - und das sieht man ganz oft selbst auf Ausstellungsanlagen von Leuten die sich viel Zeit nehmen - "Sky Corners" anstatt verrundeten 90° Übergängen. In meinem in #2 Erwähnten Buch von Danneman macht er sich die Arbeit und baut den (später bemalten) Hintergrund nahtlos aus einem Stück. Der Aufwand mach sich bezahlt. Aber man muß sich die Zeit dazu nehmen. Sieht allerdings wirklich 1a aus.

Nach meiner Meinung ist es so, wie Reiner es schon dargestellt hat: Der Hintergrund soll ja den Betrachter nicht ablenken, er soll ja nur zur eigentlich dargestellten Aktivität passen. Und Modellbahnanlagen mit romantisch-schneebedeckten Matterhörnern im Hintergrund sind wohl eher selten.

Ein unauffälliger Hintergrund hat doch weniger mit dem Motiv zu tun sondern hauptsächlich mit der Maltechnik, ihn unauffällig zu gestalten. Auffällig ist für mich was ganz anderes: Ein lieblos gemachter Hintergrund. Dann lieber nur einen schlichten Himmel. Oder so wie Du (auf den zweit-, dritt- und viertletzten Bildern) und Hans es auch gemacht haben - Vegetation mit Himmel. Als Bild aufs Gemalte draufkleben oder eben als blasses Fertigmotiv.

Und was noch (für mich) dazu kommt, ist mein fehlendes malerisches Talent;

Deswegen ja ... Kurse ;-) Nicht alles klappt in vernünftigen Zeitrahmen autodidaktisch. Man spart sich einfach ne Menge Frust. Nicht nur bei der Modellbahn.

Gruß
Bernd

Gilpin Offline




Beiträge: 1.485

28.07.2020 21:48
#22 RE: Bob Ross-Maltechnik für Hintergrundkulisse? Antworten

Hallo Jörn, hallo Alle,

so langsam schließt sich der Kreis: das Bild ist doch recht gelungen und der typische Bob Ross Stil und seine Maltechnik (Tupfen mit dem Pinsel, die Stämme der Bäume; ich höre wirklich das sonore "there, there...") sind gut zu erkennen! Nicht dass Du nun das Hobby wechselst!

In amerikanischen Magazinen gab es immer mal wieder Bezüge auf Bob Ross, meist im Tenor "I am not Bob Ross", "I don't have his skills...". Nun traf gerade die Narrow Gauge Gazette, March/April 2020 (Corona-bedingt so verzögert?), ein. Dort schreibt Vinny Pelliteri in seinem ausführlichen Anlagenbericht (Vinny Pellitreri: The West Side Lumber Company in Sn3, Part 1, p. 42 ff., NGG, White River Productions, Bucklin, MO) unter der Überschrift The Backdrop:

Backdrop painting is fun. ... The rest of the painting proceeds just as Bob Ross taught on TV. ... his lessons and techniques can be found on the internet. ... Although backdrops are a key component of a finished scene ... they should never be a stand-alone works of art. Instead they should simply serve as a conduit to draw the viewer more deeply into the scene you worked so hard to create.


Dt.: "Hintergründe Malen macht Spaß. ... Der Rest des Malens geht genauso weiter, wie Bob Ross es im Fernsehen vermittelt hat. ... seine Darstellungen und Techniken sind im Internet zu finden. ... Obwohl Hintergründe eine Schlüsselkomponente einer fertiggestellten Szene sind ... sollten sie niemals eigenständige Kunstwerke sein. Stattdessen sollten sie einfach als Mittler dienen, um den Betrachter tiefer in die Szene hineinzuziehen, an der man so hart gearbeitet hat." (Übers. auf Basis google translate mit stilistischen Abänderungen meinerseits, R.)

Noch kurz zu Bernd:

Zitat von BerndK im Beitrag #21
Und was noch (für mich) dazu kommt, ist mein fehlendes malerisches Talent;
ich nenne das mal einen Dich limitierenden Glaubenssatz - wer so wie Du drei- und zweidimensional gestalterisch denkt und das auch noch kommuniziert, kann da gar nicht völlig talentfrei sein! Völlig unberührt ist davon die Einsicht bzw. der Tip
Zitat von BerndK im Beitrag #21
Deswegen ja ... Kurse ;-) Nicht alles klappt in vernünftigen Zeitrahmen autodidaktisch.
Jetzt reden wir aber von Lernen und Üben!

Mit freundlichem Gruß
für den Rest der Woche,
Reiner

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 527

29.07.2020 11:16
#23 RE: Bob Ross-Maltechnik für Hintergrundkulisse? Antworten

Hallo Forumer, hier noch eine Anmerkung zu den Trennfugen:

Die sind tatsächlich deutlich sichtbar und stören mich auch (etwas). Es gibt aber auch Vorteile. Die Träger-Paneele hatte ich schon für die alte Anlage vor dem Einbau fortlaufend mit den Hintergrund-Tapeten beklebt, die Paneele wurden dann von hinten an den hinteren Anlagenrand geschraubt. Die Trennfugen waren dadurch auch schon in der alten Anlage sichtbar. Wenn man auffällige Trennfugen vermeiden will, dann muss man erst die (unbeklebten) Paneele am Anlagenrand befestigen und danach die Hintergrund-Tapete kleben. Dann kann man die Stoßstellen so platzieren, dass sie nicht gerade mit einer Paneel-Trennfuge zusammenfallen, damit werden sie weniger auffällig. Allerdings hat diese Methode einen Nachteil: Der Hintergrund ist nur sehr schlecht wiederverwendbar! Ich konnte von den mehr als 20 Paneelen aus der alten Anlage 18 Stück ohne große Modifikation wiederverwenden, das hat den Anlagenbau sehr beschleunigt! An die Trennfugen habe ich mich inzwischen gewöhnt.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

Gilpin Offline




Beiträge: 1.485

29.07.2020 12:13
#24 Trennkanten werden überschätzt... Antworten

Hallo Helmut,

Du hast uns eine schöne Demonstration Deiner Hintergründe mit Augenmerk auf die Trennkanten geliefert. Das ist aber außerhalb dieses thread nicht unser gewünschter Blickwinkel - mal exemplarisch: im Bild 06 interessiert mich zunächst die E 410 (184) und natürlich der "Königsbacher", und wenn ich mich da sattgesehen habe und den Blick ungesteuert herumschweifen lasse, stoße ich auf das rot umrandete Schild am Zaun und auf den Briefträger (Armer Teufel, wenn der da jeden Tag hochklettern muss!). Die Kante entdecke ich fast nicht. q.e.d.

Schönen Rest der Woche noch,
Reiner

Silbergräber Offline



Beiträge: 595

29.07.2020 13:13
#25 RE: Trennkanten werden überschätzt... Antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #24
im Bild 06 interessiert mich zunächst die E 310 (181)

Das sieht mir eher wie eine Europalok der Baureihe E410/184 aus. Vermutlich von Trix/Märlin oder eher (wegen der roten Stromabnehmer) von LS-Models.

Grüße

Jörn

Gilpin Offline




Beiträge: 1.485

29.07.2020 13:51
#26 RE: Trennkanten werden überschätzt... Antworten

Hi Jörn,

Du hast recht und ich habe die Textstelle korrigiert. Äußeres Unterscheidungsmerkmal zwischen E310 und E410 sind die zwei bzw. vier Stromabnehmer. Bleibt die Frage, was die Lok auf Helmuts oberleitungsloser Anlage tut?

Gruß, Reiner

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 527

29.07.2020 14:04
#27 RE: Trennkanten werden überschätzt... Antworten

Hallo Forumer, bevor das hier völlig vom eigentlichen Thema ins O.T. wegdriftet, werde ich das Bild 6 nochmal im "Sammelgleis" posten und dort meinen Senf dazugeben.
- Gruß H.

BerndK Offline



Beiträge: 265

06.08.2020 12:51
#28 mögliche Tiefenwirkung eines gemalten Hintegrundes Antworten

Hallo zusammen,

(leicht OT, nur mal um zu zeigen was malerisch möglich ist)

Zufällig gefunden beim Stöbern - von einem Profi zum entsprechend ordentlichen Kurs gemalt. Absolut grandiose Tiefenwirkung, hätte ich nicht für möglich gehalten:

Mehr Infos hier

Um wieder auf selbst Machbares zurück zu kommen: Hier stellt der sehr engagierte Modellbahnkollege Axel T seine Variante eines gemalten Hintergrundes mit vielen Bildern, Materialien und weiteren Videolinks ausführlich untermauert vor. Hervorragende Info-Sammlung zum Thema

Gruß
Bernd

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