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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 50 Antworten
und wurde 3.689 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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KlausM Offline




Beiträge: 13

18.03.2020 16:22
Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Hallo werte Mapudianer,

Wie schon in meiner Vorstellung angedroht, möchte ich nun meine ersten Gedanken zu einer halbwegs sinnvollen 0e-Modellbahnanlage in meinem „Arbeitszimmer“ vor- und zur Diskussion stellen. Vielleicht lässt sich daraus ja etwas machen.

Mein Zimmer:


Das Grundthema der Anlage ist die „Lassiner Kleinbahn“, eine Schmalspurbahn mit 750mm Spurweite an der vorpommerschen Ostseeküste, die um 1900 nach dem preußischen Kleinbahngesetz durch die Firma Lenz & Co erbaut und die ersten Jahre auch betrieben worden ist. Die Bahn diente und dient dem Güterverkehr insbesondere der Landwirtschaft und der Versorgung des kleinen Küstenortes Lassin sowie in mäßigem Umfang dem Personenverkehr für regionale Bedürfnisse, aber auch dem Ausflugs- und Urlauberverkehr. Die dargestellte Situation soll in den späten 1960er Jahren angesiedelt sein.



Der Name „Lassin“ ist eine Vermischung aus „Lubmin“ = Seebad am Greifswalder Bodden und ehemals Endbahnhof der KGW (Kleinbahn Greifswald Wolgast, 750 mm) sowie „Lassan“, ein kleines Landstädtchen an der Peene und Endbahnhof der ALKB (Anklam Lassaner Kleinbahn, 600 mm), dieser hat den Gleisplan für Lassin „gespendet“. Einen Bahnhof Bredenfelde hat es dagegen tatsächlich gegeben, und zwar als Endbahnhof im Netz der DKBW (Demminer Kleinbahnen West, 750 mm), allerdings ohne BHG Lagerschuppen nebst Anschlussgleis dorthin. Derartige Einrichtungen waren aber an mehreren Bahnhöfen der ehemaligen Rügenschen Kleinbahnen vorhanden. Ob der Name „Bredenfelde“ letztlich beibehalten wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Alle vier genannten Bahnen waren übrigens vorpommersche Lenz-Bahnen reinsten Wassers.

Die Gleispläne der Bahnhöfe sind noch nicht ganz zufriedenstellend. In Bredenfelde ist es leider nicht möglich, gleichzeitig mit einer Zugkreuzung das Lade- und das Anschlussgleis zu bedienen, weil die sich kreuzenden Züge die entsprechenden Weichen blockieren. In Lassin ist die Anordnung von Güterschuppen und Ladestraße ungünstig und es fehlt irgendwie eine Möglichkeit, nicht genutzte Fahrzeuge abzustellen. Es ist mir aber bisher nicht gelungen, dort ein weiteres Gleis anzuordnen, ohne diesen Anlagenteil total zu überladen. Kaum zu glauben, dass der Bahnhof Lassan mit seinem fast identischen Gleisplan tatsächlich der Betriebsmittelpunkt der ALKB war!

Was mir an dem Entwurf aber ganz und gar missfällt und fast zum Verwerfen aller 0e-Gedanken geführt hat, ist die geradezu lächerlich kurze offene Strecke zwischen den Bahnhöfen. Von Einfahrweiche zu Einfahrweiche sind es gerademal 2,07 m, das wären beim Vorbild ganze 93 m! Dabei habe ich immer davon geträumt, meinen Lenz-Bahn-Zug auch ausgiebig durch die typische dazu gehörende Landschaft fahren zu sehen!

Was es in meinem Anlagenplan mit dem Gleis im Anschluss an den Bahnhof Bredenfelde (hinter dem Schrank mit Regal und der aufgeschlagenen Tür) auf sich hat und wie ich mir einen möglichen Zugspeicher, evtl. sogar Fiddleyard, vorstellen könnte, davon später mehr. Hier erstmal mein ZOFF:

Zwänge:
Die räumlichen Gegebenheiten sind der Zeichnung von meinem Zimmer zu entnehmen. Dabei ist zu beachten, dass das Zimmer auch bei betriebsbereiter Anlage einen „wohnlichen“ Charakter behalten soll und alle nicht mit der Modellbahn in Zusammenhang stehenden Funktionen gewährleistet bleiben. Die vorhandene Möblierung ist relativ neu und sollte weiterhin genutzt werden. Die Couch steht aber zur Disposition. Alle Schränke müssen erreichbar und der Schreibtisch mit Computerarbeitsplatz betutzbar bleiben. Wenn die Anlage nicht betrieben wird, sollte sie sich möglichst harmonisch als eine Art Zimmerschmuck in das Zimmer einfügen.
Für den Gleisbau möchte ich Peco 0e Weichen und Flexgleis verwenden.

Obligationen:
Da steht ganz vorne auf der Liste das Grundthema der Anlage (siehe oben), das ist nicht verhandelbar. Weiterhin möchte ich nicht auf die Lokstation im Endbahnhof verzichten.

Favoriten:
Die Hauptwerkstatt meines ehemals selbstständigen Kleinbahnunternehmens auch darzustellen wäre nett. Das gehört irgendwie dazu und muss nicht viel Fläche beanspruchen (siehe Bahnhof Lassan der ALKB).

Fakultativa:
Da fällt mir jetzt nicht mehr viel ein. Vielleicht ein weiterer Gleisanschluss (z.B. Molkerei, Ziegelei), aber nur, wenn dadurch die Anlage nicht überladen wird!

Hoffentlich habe ich nichts vergessen.

Viele Grüße und bleibt gesund!
Klaus-Matthias

Edit: Nachtrag: Eigentlich wollte ich zwei Zeichnungen (im JPG-Format) einfügen, das ist mir leider nicht gelungen. Versuche es nochmal.
Edit2: Jetzt hat´s gefunzt!

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.921

18.03.2020 17:11
#2 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Hallo Klaus-Matthias,

am Gleisplan gibt es erst mal keine große Kritik.
Ich würde Dir aber empfehlen die Anlage höher zu legen, so auf ca. 1,3 oder 1,4 Meter.
Einen Einleger am Fenster hast Du ja schon vorgesehen.
Auf das Regal und Schrank unten an der Tür würde ich verzichten und Bredefelde weiter nach lnks legen.
Daraus würde auch etwas mehr Strecke folgen und der Schreibtisch als Bedienhinternis wäre auch ein bisschen aus dem Weg.

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Fischkopp Offline




Beiträge: 448

18.03.2020 17:41
#3 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Moin Klaus,
auch mir gefällt das Projekt so schon mal ganz gut.
Ich fang dann gleich mal an, in Deiner Einrichtung rumzupfuschen
Wenn man den 198 cm hohen Schrank links unten neben dem Schreibtisch
verschwinden ließe (wie genau sei jetzt mal dahingestellt) und
man in Kauf nähme, daß die Tür nicht mehr ganz 90° weit öffnet,
könnte man Lassin ja an die Unterseite des Raumes legen,
der Fiddleyard käme dann als schlichtes Brett vor dem 240 cm hohen
Bücherschrank oben links zu liegen, wo er den Zugriff auf das
Regal eigentlich auch nicht behindern sollte.

Könntest Du, nur mal für mich als Anregung, eine kurze Skizze
von Lassan zeigen?
So weit erstmal von mir,

Gruß
Alex

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.921

18.03.2020 18:05
#4 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

PS: Und vielleicht mal prüfen ob man die Tür drehen könnte Optimale Raumausnutzung für Quasi-RAWE (10)

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

HFy Offline



Beiträge: 495

18.03.2020 21:18
#5 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

In der Tat, das Problem sind die vorhandenen Möbel. Man sollte sich nicht von vorhandenen Schränken beschränken lassen. Unter der Anlage findet sich vermutlich noch genug Stauraum.
Herber

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 517

19.03.2020 11:53
#6 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Hallo Klaus-Matthias, was ist denn im Raum vor der Tür? Wenn es nicht gerade das Treppenhaus wäre, könnte man vielleicht die Tür aushängen und durch eine Vorhang-Konstruktion oder durch eine Falt-Schiebetür ersetzen. Dann hättest du mehr Platz für Bredenfelde.

Und über den raumhohen Schank auf der linken Seite solltest du mal (nochmal?) mit deiner Familie diskutieren.

Ist denn HaNull-e schon 100%ig ausgeschlossen? Das könnte die Streckenlänge deutlich verbessern.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 517

19.03.2020 13:03
#7 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Hallo Klaus-Matthias, ich habe mir erlaubt, in deinem Bild rumzumalen. Ich wollte mal sehen, wie es wäre, wenn du auf HaNull-e umsteigen würdest und wenn du die Tür aushängen könntest:



Der Gewinn an Streckenlänge wäre enorm, außerdem gäbe es mehr Platz im Raum.

Viel Spaß beim Weiterplanen, mit Hp1-Gruß - Helmut

P. S. (edit) Mit 61 müsstest du noch genügend feinmotorische Fähigkeiten haben, um auch mit H0e klar zu kommen. Ich bin kurz vor 80 und habe vor paar Tagen einen PluX-22 Adapter für meinen neuen ETA 150 umgebaut. Das war in puncto Feinmotorik allerdings grenzwertig! Gruß - H.

OOK Offline




Beiträge: 4.315

19.03.2020 17:24
#8 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Ich nehme diesen interessanten Fred leider erst jetzt wahr, da ich mit anderen Dingen schwer eingedeckt bin. Dabei ist er natürlich gerade für mich äußerst interessant.

Irgendwann werde ich das gut genug durchdacht haben, um ein paar konstruktive Vorschläge zu machen. Zunächst einmal als Schnellschuss nur zwei Dinge:
1. Huberts Empfehlung, die Tür umzudrehen ist nach meiner Ansicht zwingend. Alle Gegenargumente sind bekannt, die fege ich vom Tisch. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
2. Helmuts Vorschlag, H0e statt 0e zu planen, trifft bei mir auf keine Gegenliebe.
Die durchaus vertrackte Situation in Klaus-Mattias Zimmer ist doch gerade ein ideales Feld für Anlagen-Design. Aus dem vorhandenen Platz das Maximale an Strecke und Betriebsmöglichkeiten herauszukitzeln, das ist eine ganz tolle Aufgae, die hier mal wieder so schön vor uns liegt. Das sollten wir uns doch nicht selber wegnehmen, sondern uns der Herausforderung stellen und uns die Hände reiben wie Obelix, wenn er Wildschweine sieht.

Gruß

Otto

PS: Klaus-Matthias, was hat dich denn dazu bewogen, die Anlage auf der wirbelsäulenfeindlichen Höhe von 1m anzusetzen, bei der man hauptsächlich Dächer der Fahrzeuge sieht? Ich habe das nur durch die Bemerkung von Hubert gemerkt. 1,2m ist wohl das Mindeste für einen durchschnittlichen Erwachsenen, 1,3 ist gut (FREMO) und darüber braucht es schon wieder Tricks.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.921

19.03.2020 18:07
#9 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Zitat von Fdl Triptis im Beitrag #7
Ich bin kurz vor 80 und habe vor paar Tagen einen PluX-22 Adapter für meinen neuen ETA 150 umgebaut. Das war in puncto Feinmotorik allerdings grenzwertig!

Ich habe mit meine 52 Jahren am letzten Wochenende zwei Lokomotiven "zerlötet" und kurz über einen Spurwechsel nachgedacht. Es wird wohl eine Gartenbahn ....

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 4.315

19.03.2020 18:24
#10 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Zitat von KlausM im Beitrag #1
Die Gleispläne der Bahnhöfe sind noch nicht ganz zufriedenstellend. In Bredenfelde ist es leider nicht möglich, gleichzeitig mit einer Zugkreuzung das Lade- und das Anschlussgleis zu bedienen, weil die sich kreuzenden Züge die entsprechenden Weichen blockieren.
Hallo Klaus-Matthias. Da hätte dich Herr Lenz (der aus Berlin, nicht der aus Gießen) ziemlich verständnislos angeschaut. Eine Zugkreuzung plus rangieren im Bahnhof? Dafür hat der geizige Herr Lenz seine Stationen nicht gebaut, dafür gab es auch keinen Bedarf. Die beiden Bahnhofspläne sind ja prinzipiell identisch und völlig ausreichend, nur sollte die Umfahrmöglichkeit von Bredenfeld irgendwie der von Lassin angepasst werden. Darüber ist noch zu reden.

Zitat
In Lassin ist die Anordnung von Güterschuppen und Ladestraße ungünstig und es fehlt irgendwie eine Möglichkeit, nicht genutzte Fahrzeuge abzustellen. Es ist mir aber bisher nicht gelungen, dort ein weiteres Gleis anzuordnen, ohne diesen Anlagenteil total zu überladen.

Entweder du führst aus Gl. 1 noch einen kurzen Stummel nach rechts heraus (ich sehe da keine Überladung) oder du erlässt die Bestimmung, dass in Lassin anfallende Leerwagen stets nach "Name des Fiddleyards" abzufahren sind.

Gruß

Otto

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

HFy Offline



Beiträge: 495

19.03.2020 20:20
#11 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Die Strecke ist zu kurz, weil die vorhandenen Möbel im Weg sind. Da gibt es natürlich die Möglichkeit, die Baugröße zu wechseln (womöglich unter Verlust bisheriger Investitionen) oder das Hobby ganz aufzugeben, aber mit den Jahresringen sollte die Spurweite eher zu- als abnehmen, und jede Anlage ist besser als keine.
Oder aber für die Möbel eine neue Verwendung in der Wohnung oder bei den Kindern oder Enkeln zu finden (zur Not bietet sich ebay an). Warum soll der Berg zum Propheten kommen, wenn der Prophet zum Berg gehen kann?
Herbert

lokonaut Offline



Beiträge: 121

19.03.2020 22:04
#12 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Hallo Klaus-Matthias,

um mal meine Vorredner bzw. Schreiber zu wiederholen: SOK rund 1m über Fußboden ist nicht ideal. Sitzendes zugucken dürfte eher bei 80-90cm ein schönes Erlebnis sein und stehende Bedienung ist eher ab 1,20m Höhe der Anlage ergonomisch und optisch ein Genuss. Nach Abzug von Ober- und Unterbau bleiben dir auch nur ca. 20 "Luft" zwischen Anlagenunterkante und Schreibtisch. Für einen Stehsammler oder Leitz-Ordner (oder anderere sinnvolle Sachen) brauchts aber rund 35cm.
Außerdem bleibt bei größerer Anlagenhöhe einfach mehr Raum darunter frei und den kann man ja - nicht nur aber ganz besonders - beim Bau der Anlage gut gebrauchen. Von meinen bescheidenen Erfahrungen diesbezüglich ist mir der Bedarf an "Arbeits- und Abstellraum" jedenfalls noch ganz gut in Erinnerung.

0e in dem Raum wird in Kombination mit der Vorbildwahl (größere Steigungen sind da ja wohl eher unmotiviert?) keine gewaltigen Streckenlängen ermöglichen. Mir fällt in dem Zusammenhang noch eine Doppeldeckeranlage mit Zuglift zwischen den Ebenen ein (auch 0e, ähnliche Region), müsste mal ein größerer Bericht im Mittelpuffer erscheinen sein? So ein Doppeldecker ist dann aber schon sehr dominant in einem auch noch anderweitig genutzten Raum.

Schon mal überlegt, ob du nicht 1-2 Anlagensegmente (oder gar Module) nur für den Betrieb an die Anlage andockst? Alternativ dazu und flotter in Betrieb zu nehmen wäre natürlich ein abklappbarer Anlagenteil.

Und wo ichs schon erwähnt habe: So richtig Streckenerlebnis gäbe es natürlich im Zusammenspiel mit anderen Modellbahnern und deren Modulen, aber das ist dann eine andere Geschichte.

Und ja, die Möbel im Raum sind der freien Entfaltung der Modellbahnerpersönlichkeit schon recht hinderlich. Müssen die wirklich bleiben?

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

Gilpin Offline




Beiträge: 1.476

19.03.2020 22:09
#13 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Hallo Klaus-Matthias,

Erst einmal Glückwunsch zu Deiner Themenwahl – wieder 'was gelernt: über eine Gegend, die mir vollkommen fremd ist und zwei und mehr Bahnen von hohem Niedlichkeitsfaktor. Im Netz findet man rasch sehr viel zur AKLB, stößt dann aber genauso schnell an Grenzen; zu de Demminer Kleinbahnen habe sogar ich im Bücherschrank (der hat so ungefähr die Maße Deines Schrankes, ist auf jeden Fall deutlich kleiner als Dein Bücherschrank…) den Band Walter Bauchspies, Torsten Berg: Die Demminer Kleinbahnen, Freiburg: EK 2004. Insofern geht's mir wie dem Fischkopp: könntest Du uns bitte einen Gleisplan von Lassan zeigen?

Anregungen gab es v.a. zu Möblierung und Aufhängung der Tür. Da schließe ich mich allen Vorrednern an, unterstütze aber auch Deinen Anspruch,

Zitat von KlausM im Beitrag #1
dass das Zimmer ... einen „wohnlichen“ Charakter behalten soll ... . Wenn die Anlage nicht betrieben wird, sollte sie sich möglichst harmonisch ... in das Zimmer einfügen.
und verweise darauf, dass die empfohlene Anlagenhöhe von 1,30 m locker erlaubt, alle Unterschränke samt dem Drucker darunter zu platzieren – und, verschiebbar, auch den Schreibtisch samt Tastatur und umgeklapptem Bildschirm. (Letzteres ist zweifellos mein schwächstes Argument, aber: so wie er jetzt eingeplant ist behindert er doch arg manche Einwirkung – Entkuppeln – in den Bahnhof Bredenfelde.) Ich setze gleich noch einen drauf: könnte man das Bücherregal zersägen, natürlich auf 1,30 m Höhe (!), und den oberen Teil an die Wand dübeln? Überhaupt könntest Du mit einer schönen Anlagenvorderkante, optisch durchgehenden Kleinmöbeln darunter und wieder über der Anlage erreichen, dass die Möblierung den Raum bestimmt und nicht die Bahn. Leichter gesagt...

Aber mal zur Planung als solcher: ich finde die Idee, einen free-lance-Bahnhof Bredenfelde zu nennen, zumindest irritierend – warum nimmst Du nicht den von Sarow als Ausgangspunkt, der immerhin in einer Kurve liegt und über ein Anschlussgleis verfügt? (ebda., S. 55) Und wo wir dabei sind: ermöglichen die vielen Anlagenverlängerungen, die wir vorschlagen, nicht vielleicht den Bahnhof Altenhagen...? Von wegen Zugkreuzungen?

Noch ein wenig Kleinkram: Du nennst fakultativ Molkerei und Ziegelei als möglichen weiteren Gleisanschluss; ist nicht Rübenverladung/-verkehr viel typischer für die Gegend? Und: der Lokschuppen Lassin behindert zwar keine wichtigen Eingriffe, nur die Sicht, ist aber zu klein. Nicht dass er unbedingt mehr Gleise bräuchte, aber Übernachtungsmöglichkeiten für das Personal, also Anbauten. Siehe hier den Lokschuppen Metschow (S. 67) und andere.

Ich bin gespannt, was Du aus all dem machst...; Zeit haben wir ja plötzlich Alle,
Reiner (Gilpin)

KlausM Offline




Beiträge: 13

19.03.2020 22:23
#14 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Hallo werte Mapudianer,

danke, danke an alle für die vielen Hinweise! Da kann ich erst nach und nach gründlich darauf eingehen. Für heute nur soviel: H0e ist nicht zu 100% ausgeschlossen. Rational betrachtet spricht sogar entschieden mehr dafür als dagegen (vorhandenes, sogar zum Thema passendes Lok- und Wagenmaterial, ausreichend vorhandenes Gleismaterial, geringerer Platzbedarf), während für 0e alles bis auf einige Weichen neu beschafft werden muss, dabei die Fahrzeuge sogar im Selbst- bzw. Umbau! Aber mich reizt die Vorstellung von dem größeren Maßstab und von einer ganz individuellen, einmaligen und selbst erschaffenen Bahn. Ja, ja, solche Verrücktheiten kommen dabei heraus, wenn man zu viel im MP liest, oder im BEA Buch...
Die Tür zu drehen (so dass sie nach außen aufschlägt) ist mit vertretbarem Aufwand möglich. Aber würde es wirklich Vorteile bringen? Aber dazu dann demnächst mehr.

Gute Nacht
Klaus-Matthias

absolute_Null Offline



Beiträge: 186

20.03.2020 06:44
#15 RE: Die Lassiner Kleinbahn Antworten

Hallo Klaus-Matthias,

ganz mein Thema!
Konzept und Entwurf finde ich auch gut.
Was mir jedoch gar nicht gefällt, ist die Einrichtung des Raumes!

Die Couch steht da, wo man rangieren muss, genauso der Schreibtisch. Der Bücherschrank blockiert viel Raum.So hart es auch klingen mag, aber gerade der Bücherschrank kann sehr gut unter die Anlage verschwinden bzw. der Inhalt, genauso wie das Regal. Der Schrank ist recht klein. Wäre toll, wenn sich da in irgend einem anderen Raum Platz für finden ließe.

Für die Couch und den Schreibtisch habe ich derzeit noch keine Idee, aber sie fressen unendlich viel Platz und stören immens beim Betrieb. Durch ihre natürliche Breite können sie leider auch nicht wirklich unter der Anlage verschwinden (beim jetzigen Entwurf), so dass ich sie - ehrlich gesagt - gegen andere Möbel austauschen würde, die nicht so viel Platz fressen.

Vom Schreibtisch kannst Du beim Entwurf sowieso nur die Hälfte nutzen. Der Rest ist Ablagefläche. Ein schmaler Schreibtisch, der unter der Anlage verschwinden und bei Bedarf herausgezogen werden kann würde also reichen. Die Ablagefläche für Unterlagen, ggf. PC, Drucker etc. kann rechts oder links bzw. unter dem schmalen Schreibtisch angeordnet werden.
Die Couch kann gegen 2 schmale Sessel oder Stühle getauscht werden.

Der Raum behält damit die gleiche Funktionalität, aber Du gewinnst enorm viel Platz und kannst den ganzen Raum nutzen.

Zum Gleisplan
Lassin würde ich dort anordnen, wo Bredenfelde liegt. Bredenfelde dort wo Lassin sich befindet und dann würde ich die Strecke weiterführen über den (verschwundenen) Bücherschrank wieder in den Raum hinein (unter der Couch wo sich die Legende befindet) und dort einen Endbahnhof mit Abstellmöglichkeiten für Wagen (und Hauptwerkstatt) vorsehen. Unterwegs würde ich noch einen Ladestelle (oder Molkerei, Ziegelei) vorsehen.

Dmit würde fast eine Verdopplung der Gleisanlagen einhergehen, den Betrieb (das rankommen an die Anlage) verbessern und die Funktionalität des Raumes dennoch beibehalten.
...nur die Möbel müssten halt dran glauben!

Ich würde auch bei 0e bleiben.
Was die Anlagenhöhe angeht, kommt es auf die eigene Körpergröße und auf die räumlichen Gegebenheiten an. Wenn sich das Fenster bei 1 m Höhe öffnen lässt, wäre es ein Argument für diese Höhe. Höher ist zwar besser, aber bis 1,70 m Körperhöhe würde ich auch noch 1,0 m Anlagenhöhe akzeptieren.

Wenn der Raum frei (von Möbeln) ist, gibt es unendlich viele Möglichkeiten die Anlage zu vergrößern (Stichworte: Doppeldecker, Fährverkehr, in den Raum hineinragende Zunge - unter der dann auch ggf. die Couch verschwinden könnte usw.).


Gruß
Joachim

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