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Dieses Thema hat 81 Antworten
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 VII.1. Anlagenbau konkret
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Fdl Triptis Offline




Beiträge: 506

05.04.2020 10:27
#61 RE: Hilfeee! Wir haben keine Bremsen!! Oder wie war das denn so damals? Antworten

Hallo Thomas, ich habe eine Anmerkung zu deinem Kleinvieh-Transportwagen in #49, den du noch etwas überarbeiten musst:

Laut Brems-Eckenmarkierung hat der Wagen eine international zugelassene Güterzugbremse mit G/P-Umschaltung, das widerspricht der tatsächlich sichtbaren Ausrüstung. Du müsstest einfach die untere Markierung überpinseln, dann stimmt es.

Außerdem fehlt bei dem Wagen der Zwischenboden, der ist als Kleinviehwagen zweistöckig und hat auch zwei übereinander unabhängig öffnende Schiebetüren. Das lässt sich auch sehr leicht korrigieren (oder du belässt die Türen ständig geschlossen).

Mit Hp1-Gruß - Helmut (Entschuldigung für meine Pingeligkeit!)

memento Offline




Beiträge: 92

05.04.2020 18:53
#62 RE: Hilfeee! Wir haben keine Bremsen!! Oder wie war das denn so damals? Antworten

Hallo Helmut,

danke für die Anmerkungen. Ja, wenn man genau hinschaut: Das sollen wirklich Türen übereinander sein ... blöd, daß die dennoch nur als gesamte Tür aufzuschieben sind.

Jetzt kommt aber eine Eigenart von mir, da bin ich ganz eigen: Ich verändere meine Fahrzeuge niemals. Dafür bin ich zu sehr Sammler. Auch wenn das alles nicht unbedingt seltene Sammlerstücke sind, muß alles 100% original bleiben. Das ist wie beim Auto, da müssen auch immer originale Felgen drauf und auch im Winter niemals Radkappen, die nicht original für den betreffenden Fahrzeugtyp vom Hersteller stammen.


Es sei denn, mir fiele mal direkt ein beschädigtes oder sehr stark bespieltes Modell in die Finger, dann kann ich das auch verändern. Aber meistens suche ich da gar nicht erst nach ...

Aber: ich werde bei dem Wagen zumindest die Türen jetzt geschlossen halten ...

Allerdings ist Dein Tip trotzdem sehr wichtig, ich hätte den Wagen nämlich ansonsten für den Transport von Rindern und Schafen eingeteilt. Nun weiß ich, daß das so nicht geht und ich dafür noch einen anderen Viehtransportwagen benötige.

LG
Thomas

PS. hier wird fröhlich weiter geschottert. Und heute sollen tatsächlich endlich die Holzzuschnitte für den Rahmen eintreffen!

memento Offline




Beiträge: 92

06.04.2020 20:52
#63 Der Rahmen von Loitzerwald Antworten

Hallo zusammen,

Loitzerwald hat einen Rahmen.

Ähm ja...

Das ist bei jeder anderen Anlage wohl das erste, was man baut. Den Schritt habe ich jetzt nachgeholt, nachdem die Zuschnitte von expresszuschnitt.de per DPD eingetroffen sind.

Der Rahmen ist jetzt insgesamt 6 cm hoch. Ich weiß, das ist sehr niedrig. Grund ist, daß ich finde, daß später an der Wand im Regal oder auf der langen Kommode es so einfach besser ausschaut. So ganz genau, wie ich das alles am Ende ausgestalte, weiß ich noch nicht. Vielleicht baue ich rund um die "Minimalkonfiguration" (Bahnhof Loitzerwald + 1 Streckenmodul als Auszugsgleis) ein schmales Wandregal mit integrierter Beleuchtung. Oder die Anlage kommt (nach etwas Möbelrückerei) auf eine lange Kommoden-Zeile (240 x 40 cm oder sogar 360 x 40 cm).

Was jedenfalls nicht vorrangig geplant ist: die Module auf eigenen Beinen im Raum aufzustellen.

Zudem möchte ich kleinere Streckenmodule mit Casani Holzkörpern bauen können und die sind auch 6 cm hoch:
https://www.boesner.com/malgruende/malgr...eue-bildformate

Die Holzzuschnitte von expresszuschnitt.de sind also die zwei langen Seitenteile (5,2 x 120 cm) und 4 Querverstrebungen (5,2 x 28,4 cm), alles aus 8 mm Pappelsperrholz. Jedes Teil ist einzeln mit einem Aufkleber beschriftet gewesen:



Die Bahnhofsgrundfläche ist ebenfalls aus 8 mm Pappelsperrholz und stammt noch vom Baumarkt.

Die Expresszuschnitteile sind m.E. sauberer zugeschnitten als das Zeug vom Baumarkt. Außerdem ist das Material vom Baumarkt um ca. 2 mm kleiner. Das ist in meinem Fall nicht tragisch, da es ja ein Endbahnhof sein soll. Ansonsten hätte ich die beiden langen Seitenteile um 2 mm kürzen müssen ...

Also für meine vermutlich relativ bescheidenen Ansprüche ist die Qualität absolut auslangend.

Jedenfalls sieht Loitzerwald jetzt wie ein richtiges Bahnhofs-Modul aus.



Von unten offenbart sich die nächste Baustelle. Die Elektrik:



Voraus gesagt sei, daß meine letzte Anlage mit elektrischen Weichen, elektrischen Signalen, Entkupplern usw. meine Lego Eisenbahn von 1980 war. Seitdem habe ich immer nur Kleinstanlagen in Spur N gebaut, bei denen, wenn überhaupt mal 1-2 Weichen verbaut wurden, diese einfach manuell geschaltet wurde ... und die waren auch nicht polarisiert.

Es ist also jetzt auch der Zeitpunkt gekommen, auch die elektrisch-mechanische Weichenschalterei mit den Kippschaltern und den Polarisierungen in Angriff zu nehmen.

LG
Thomas

memento Offline




Beiträge: 92

07.04.2020 12:47
#64 Hilfe! Gleisoberbau überdimensioniert ...? Antworten

Hallo zusammen,



auf das obenstehende Foto hatte ich im Stummiforum jetzt schon mehrere tendentiell negative Antworten bekommen. Der Tenor: es sieht alles viel zu überdimensioniert aus. Eher würde man da eine ausgewachsene 44er mit einem Kohlezug vermuten als eine beschauliche Nebenbahn.

Ich verstehe die Kritik prinzipiell. Beispielsweise könnte auf einer ausgesprochenen Nebenbahn der Schwellenabstand etwas größer sein. Da ich die Gleise schon fest verklebt und verlegt habe, würde ich das natürlich gerne vermeiden. Jetzt ist ja auch schon der Schotter drauf, das würde einen Totalrückbau mit entsprechendem Aufwand bedeuten.

Eine "Verlegenheitsgeschichte" wie daß die Strecke aus militärstrategischen Gründen überdimensioniert gebaut wurde, möchte ich ansich vermeiden.

Ich persönlich finde nicht mal, daß der Oberbau so "massiv" ausschaut. Vielleicht liegt das an der vergleichsweise "altmodischen" Farbe des Gesteins. Aber vielleicht sehe ich das auch einfach mit den Eisenbahner-Augen von 2020 und in Wahrheit ist doch einfach alles vollkommen überdimensioniert ...

Wie seht denn Ihr das?

LG
Thomas

hmmueller Offline



Beiträge: 438

07.04.2020 13:40
#65 RE: Hilfe! Gleisoberbau überdimensioniert ...? Antworten

Vielleicht hilft:

Vorbild laut Röll von 1912

Und dann die letzten beiden Spalten von diesem hier (auch aus dem Röll-Artikel; Draufklicken macht's lesbar auf).

Im Text steht 80...100 cm, die Beispiele in der Tabelle haben 70...80 cm Mittenabstand, aber letzteres sind sicher Hauptbahnen. Ideal für eine Nebenbahn im Maßstab 1:87 wären also wohl 10 mm; alles drunter wirkt sicher "schwer" - aber was soll's, ist halt solid gebaut.

// EDIT: Ich hab einmal ein paar 100 meiner Fotos durchgeklickt - erstaunlich, wie selten man Schwellen von der Seite oder von oben aufnimmt. Jedenfalls: Mein Eindruck ist, dass bei Hauptbahnen Schwellenbreite zu Schwellenzwischenraum so ca. 1:1 ist; auf Nebenbahnen und Nebengleisen eher 1:1,5, teils sogar 1:2. Dann verstehe ich, dass Deine Schienen auf manche wie "Hauptbahn" wirken ... weiß aber auch nicht, was man da tun könnte. Fotos verlinke ich, wenn ich Zeit habe (auch, damit man meine Aussage kritisieren kann).

// EDIT2: Noch ein 100 Fotos weiter - das ist schon eklatant, wie verschieden Holzschwellen aussehen können, wenn man nur genau schaut (was ich bisher nie getan habe). Eine Sache fällt mir auf: Viele Schwellen (aber nicht alle!) auf meinen österreichischen Bildern haben abgeschrägte Kanten - das macht sie in der Draufsicht optisch i.d.R. signifikant schmaler. Ich weiß allerdings nicht, ob Du all Deinen Schwellen mit einem Stanleymesser zuleibe rücken willst ... Fotogalerie mache ich heute Abend.

H.M.

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.911

07.04.2020 17:16
#66 RE: Hilfe! Gleisoberbau überdimensioniert ...? Antworten

Zitat von memento im Beitrag #64
Eine "Verlegenheitsgeschichte" wie daß die Strecke aus militärstrategischen Gründen überdimensioniert gebaut wurde, möchte ich ansich vermeiden.

Würde auch nicht funktionieren, oder hättest Du eine Laderampe für einen halben Militärzug von 290 Meter?

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Gilpin Offline




Beiträge: 1.456

07.04.2020 17:54
#67 RE: Hilfe! Gleisoberbau überdimensioniert ...? Antworten

Hallo Thomas,

Najaa, ich teile diese Meinung nicht:

Zitat von memento im Beitrag #64
Der Tenor: es sieht alles viel zu überdimensioniert aus.
Leider ist die Schotterfotografie nicht wirklich mein Hobby. Und, noch schlimmer, ein paar womöglich einschlägige Bilder sind verschwunden. Meine schäbige Ausbeute:



Das ist eine Museumsbahn einer Nebenbahn (DFB); Scheinbar hat man dort das Schottern zum Teil des Vereinszwecks gemacht. Immerhin: eine ziemliche Schüttung! Flacher hält's DB-Netz aktuell bei Langlau (ebf. in Franken):



Militärzüge fände ich auch nicht so toll. Es gibt aber sicher weitere Gründe, den Oberbau stärker ausfallen zu lassen... Noch zu Hubert: eine Kopframpe würde doch reichen!

Ich würde einfach weiter machen,
so als der Hobby-Modell-Bahner

memento Offline




Beiträge: 92

07.04.2020 18:00
#68 RE: Hilfe! Gleisoberbau überdimensioniert ...? Antworten

Hallo H.M,
hallo Hubert,
hallo Reiner,

die Verlegensheits-Rahmengeschichte würde dann beinhalten, daß die Strecke hinter Loitzerwald in der ursprünglichen Planung weiterführt zu einem nicht näher definierten Endbahnhof, wo dann Platz für diese Militärzüge wäre ... aber das gefällt mir nicht, erstens möchte ich keine Militär-Geschichten im Hinterkopf haben, zweitens ist es auch einfach arg konstruiert.

Was ich begreiflicherweise nach Möglichkeit auch nicht möchte, ist die bereits gebauten Streckenteile wieder abreißen. Vor allem nicht die beiden Gleise zwischen den Weichen, wenn sich das irgendwie vermeiden ließe.

Was ich noch machen könnte?

Die Stumpfgleise (Güterschuppen, Laderampe, Umsetzgleis) könnten aber unproblematisch noch mal neu verlegt werden mit z.B. etwas größerem Schwellenabstand. Die könnten auch teilweise in Sand gebettet werden.

Vielleicht mache ich das jetzt einfach mal bei einem der Gleise und gucke, wie das ausschaut.

Ich muß das Vorbild nicht sklavisch nachbilden, aber vielleicht würde das ja schon von der Wirkung her den Zweck erfüllen, wenn man zumindest sieht, daß die Nebengleise teilweise auch noch eine abweichende Schwellenlage haben und die ganze Geschichte bekommt etwas mehr den Nebenbahncharakter, den ich anstrebe.

Ach und @ Reiner, danke für das Bild mit dem "flachen" Gleisbett! Ich kann nämlich auch einfach den hohen Bahndamm im Vordergrund meines Bahnhofs noch etwas flacher machen. Dann sieht der Schotter nicht so massiv aufgehäuft aus. Oder ich lege da noch einen Damm aus Sand hin. Also den Wirtschaftsweg nach "oben" in Gleisebene und dann aus Sand bzw. es ist ja eher so eine Art Kies ... aufgeschüttet den Damm neben den Gleisen.

Mögliche Varianten der Vorgeschichte von Bf. Loitzerwald ...

Ich bin Euch ja auch immer noch die Vorgeschichte um das fiktive Eifeltal, das bis nach Loitzerwald führt, schuldig. Eine Möglichkeit ist, daß die Strecke relativ "neu" ist. Als Entstehungszeitraum schwebt mir da ein Jahr um 1900-1902 vor. Dann könnte ich noch den Einsatz einer T3 verargumentieren – 1904 wurde bei den preußischen Nebenbahnen die Höchstgschwindigkeit auf 60 km/h hochgesetzt und somit ja auch der Einsatz neuere Loktypen wie T9 eingeläutet. Wenn ich 1902 gerade die Strecke neu gebaut habe und die Preußen haben da zwei frische T3 stationiert, haben sie halt bis 1925 oder 1928 diese Loks nicht schon wieder abgezogen oder ausgemustert. Der Fuhrpark wird ja von der T9 eh unterstütz.

In jedem Fall, angenommen die Strecke nach Loitzerwald wurde 1902 neu gebaut, dann hat sie zumindest nicht die ganz altmodischen einfachen Gleisanlagen aus den 1870er oder 1880er Jahren. Im Zeitraum 1925-1928, den ich in etwa nachempfinden möchte, wäre die Strecke gerade mal um die 25 Jahre alt.

In einer alternativen Realität wiederum ist die Strecke nach Loitzerwald vom Grundsatz her so alt, beispielsweise um 1860 oder 1865 erbaut, daß in den 1910er Jahren kurz vor oder sogar erst kurz nach dem ersten Weltkrieg der Oberbau komplett saniert werden mußte. In diesem Verlauf der Geschichte könnte ich also den Streckenbau nochmals etwas moderner verargumentieren. Die T3, von der ich schon ganz gerne mal eine laufen lassen möchte, kann ich sicher auch so noch unterbringen.

LG
Thomas

hmmueller Offline



Beiträge: 438

07.04.2020 19:03
#69 RE: Hilfe! Gleisoberbau überdimensioniert ...? Antworten

Ich riskiere hier, einmal eine "Batterie" von Schwellenfotos zu zeigen - ich habe dazu ca. ein Viertel meiner Bilder vaon ca. 1980 durchgeblättert, ich hätte also noch mehr
Etwa die Hälfte der Bilder, die ich ausgesucht habe, zeigen Schwellen mehr oder weniger deutlich von der Seite - ich denke, man kann daraus lernen, wieso eine Schwellenlage "schwer" oder "leichter" aussieht; der Rest sind Schrägaufnahmen. Zu jedem Bild schreibe ich einen kurzen Kommentar und versuche mich daran, eine "Theorie der Schwellenansicht" zu finden.
Unterhalb jedes Bildes ist ein Link zum Dia in Vollauflösung, erst dort sieht man i.d.R., was ich beschreibe - die sind einige Tausend Pixel breit!, aber dadurch sieht man alle Details.

Zweigleisige Hauptbahn (Schwarzach-St.Veit): Stark abgeschrägte ("gebrochene")Schwellenkanten:

http://www.hmmueller.de/DVD1/00080.jpg

Zweigleisige Hauptbahn (Knittelfeld): Die Schwellen vorne rechts in einem Ausweichgleis sind offenbar nur halb so breit wie der Schwellenzwischenraum:

http://www.hmmueller.de/DVD1/04032.jpg

Eingleisige Hauptbahn (Lienz): Auch hier sind ganz rechts vorne die (Holz-)Schwellen etwa halb so breit wie der Zwischenraum:

http://www.hmmueller.de/DVD1/04056.jpg

Kaum befahrenes, aber frisch geschottertes Nebengleis (Simmering Ost):

http://www.hmmueller.de/DVD2/09020.jpg

Hauptbahn (Landeck, am Fuß der Arlbergbahn): Ca 1:1:

http://www.hmmueller.de/DVD2/10075.jpg

Nebenbahn (Oberweiden): Wieder stark gebrochene Kanten:

http://www.hmmueller.de/DVD2/80042.jpg

Hauptbahn (Payerbach, am Fuße der Semmeringbahn): Wieder stark gebrochene Kanten:

http://www.hmmueller.de/DVD3/1600-024.jpg

Hauptbahn (Lindau): Verhältnis 1:1,5:

http://www.hmmueller.de/DVD3/1600-067.jpg

Nebengleis einer Hauptbahn (Feldkirch):

http://www.hmmueller.de/DVD3/1600-073.jpg

Hauptbahn (Bludenz, auf der anderen Seite am Fuße der Arlbergbahn): Auch hier sind die Schwellen signifikant schmaler als die Zwischenräume:

http://www.hmmueller.de/DVD3/1600-100.jpg

Hauptbahn (Dalaas, am Arlberg): Wieder stark gebrochene Kanten:

http://www.hmmueller.de/DVD3/1700-025.jpg

In Summe:
* Der Zwischenraum zwischen Schwellen sollte wohl 1,5 bis 2 mal so breit wie die Schwellen sein;
* mit stark gebrochenen Kanten zwischen den Schienen kann man einen schmäleren Eindruck erreichen - das könnte man (in elendiger Handarbeit?) auch bei einem eingebauten Flexgleis noch machen ...
* Schwellenfächer sehr voll füllen reduziert auch den Eindruck zu "mächtiger" Schwellen (nur bei Strecken für höhere Geschwindigkeiten gibt es diese Einsenkung in der Mitte)
meine ich, als Diskussionsbeitrag.

H.M.

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.911

07.04.2020 19:55
#70 RE: Hilfe! Gleisoberbau überdimensioniert ...? Antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #67
Noch zu Hubert: eine Kopframpe würde doch reichen!

@Gilpin In früheren Zeiten waren die Landser oft zu Fuß oder zu Pferde unterwegs, gehe mal eher von einem G10 aus!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

JBS Offline




Beiträge: 184

07.04.2020 22:40
#71 RE: Hilfe! Gleisoberbau überdimensioniert ...? Antworten

Moin Thomas, twimc,
also ich finde deine Schotterungen und auch den ganzen Bahnhof ziemlich gelungen.
Das Ganze sieht noch etwas neu und künstlich aus, weil der Kontrast zwischen dunklen Schienen und Schwellen gegenüber dem sehr hellen Schotter und dem ultrasauberen Randwegen zu hoch ist.
Einfach mit einem sehr dünnen Wash aus braun/schwarz/grün über alles drüber, ggf. mehrfach, und du wirst es nicht wiedererkennen.

Das Ganze wird schon aufgrund der steilen Weichen und kurzen Nutzlängen nie wirklich vorbildgerecht sein können, aber betrieblich und auch optisch für das minimale Platzangebot fast schon perfekt.
Vor allem: Es wurde gebaut!

Viele Grüße,
Johann

http://null.4jbs.de

memento Offline




Beiträge: 92

08.04.2020 22:34
#72 RE: Hilfe! Gleisoberbau überdimensioniert ...? Antworten

Hallo zusammen,

ich habe alle Eure Beiträge mit großem Interesse gelesen.

Okay, ich sehe ein, daß die Schwellenlage beim Tillig-Gleis etwas überdimensioniert ist. Die Schwellen sind nicht so schmal und abgerundet – wobei ich finde, daß die breiten, eckigen Schwellen ja gerade auch "altmodisch" ausschauen. Und sie stehen sehr eng. Aber ich möchte die Gleise nach Möglichkeit nicht komplett abreißen und neu verlegen, um das zu korrigieren. Gerade Weichen baut man ja nicht ein und aus ohne echte Not ...

Als ersten Versuch habe ich jetzt nur den Bahndamm am vordersten Gleis bearbeitet, also da, wo die Gleisanlagen dann zur Umgebung übergehen.

Bin auf Eure Meinung gespannt!

Bisher sah das so aus:



Jetzt habe ich den Sandweg unten am Schotterbett entfernt und werde ihn nach oben auf Gleisebene verlegen. Da liegt im Moment noch kein Sand, da erst der Schotter gründlich durchtrocknen muß:







Der Vorteil ist, daß jetzt Lokführer und Rangierer auch einfacher zu den Weichenstellhebeln gelangen, ohne erst den geschotterten Bahndamm runter- und wieder hochklettern zu müssen. (Die Weichenstellhebel muß ich noch verbauen, es werden aber einfache Attrappen von Auhagen, also keine maßstäblich beweglichen Hebel.)

Da wo jetzt, weiter außen, die Böschung liegt, kann dann im Prinzip bereits begrünt oder sonstwie die Umgebung des Bahngeländes gestaltet werden.

LG
Thomas

hmmueller Offline



Beiträge: 438

08.04.2020 22:43
#73 RE: Hilfe! Gleisoberbau überdimensioniert ...? Antworten

Besser - und vorbildgetreuer (meiner Meinung nach).

Zu den Begriffen: Das, was Du Bahndamm nennst, ist die (Schotter-)Bettung; sie ist ein Teil des Oberbaus. Bahndämme sind die (mehr oder weniger) "hohen Dämme" aus Erdmaterial, sie gehören - wie Einschnitte, aber auch Kunstbauten wie Brücken und Tunnel - zum Unterbau der Eisenbahn; daher gibt es "geschotterte Bahndämme" nicht, wenn alles regelgerecht gebaut wird.

... wobei, in Deiner neuen Ausführung ist jetzt doch ein wenig von einem Bahndamm da, mit einer Höhe von einem halben Meter oder so - nämlich das Ding mit der Böschung.

Edit: Mhm - vielleicht versteh ich den Aufbau nicht: Auf welcher Höhe war denn vorher, und ist jetzt, das Planum?

H.M.

memento Offline




Beiträge: 92

08.04.2020 23:24
#74 RE: Hilfe! Gleisoberbau überdimensioniert ...? Antworten

Hallo H.M.,

die Gleise liegen 3 mm über der Grundplatte. Also im Vorbild 26 cm. Das ist jetzt die Höhe der Böschung.

LG
Thomas

memento Offline




Beiträge: 92

09.04.2020 16:44
#75 RE: Hilfe! Gleisoberbau überdimensioniert ...? Antworten

Irgendwie wirft H0 doch viele Detailfragen auf, wenn man nicht mehr mit Märklin M-Gleis baut

Heute: Weichenstellhebel


Vorbildfoto:
https://www.bahnbilder.de/bild/Deutschla...stellhebel.html

Meine Weichenhebel sind von Auhagen, ganz primitiv feststehend ohne Bewegungsmimik. Auch die Laternen stehen fest. Bewegliche Hebel und Laternen sind leider doch ziemlich sauteuer und/oder extreme Bastelarbeit, vielleicht in ein paar Jahren mal ... also jetzt jedenfalls reicht es mir so. Momentaner Zwischenstand:



Die Stellschwelle von Tillig ist doch für so eine ortsgestellte Weiche jetzt irgendwie überdimensioniert, oder? Also einfach das an der Seite weit herausstehende Stück der Stellschwelle einkürzen?

Dieses herausstehende Stück brauche ich auch modell-technisch nicht. ich kann den Draht zum Weichenantrieb unter der Anlagenplatte stattdessen einfach in der Mitte zwischen den beiden Weichenzungen durch die Stellschwelle stecken, die hat da nämlich ein zweites Loch ...

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