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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 110 Antworten
und wurde 8.442 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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JBS Offline




Beiträge: 184

29.11.2019 12:30
#31 RE: Planungsdetails der Kleinstanlage in TT Antworten

Moin,
na gut, dann werfe ich mal meinen absoluten Traumbahnhof für Platzbeschränkte (gezeichnet nach Knipper) in den Ring.
In H0 (!) für 165x40cm ausgelegt.


Feuer frei :-)
Johann

http://null.4jbs.de

OOK Offline




Beiträge: 4.300

29.11.2019 14:27
#32 RE: Planungsdetails der Kleinstanlage in TT Antworten

Zitat von JBS im Beitrag #31
meinen absoluten Traumbahnhof
Ganz so weit würde ich nicht gehen, aber dieser Bf ist a) absolut vorbildnah (gabs x-Male) und b) holt das meiste an Rangieren aus dem bisschen Platz heraus.

Gruß

Otto

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

memento Offline




Beiträge: 92

29.11.2019 15:27
#33 Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

Mir gefällt der Bahnhof spontan sehr gut und natürlich auch, daß er perfekt meine Platzvorgabe erfüllt (165x40cm H0 ≙ 120x30cm TT)

Ich hatte gestern abend das hier gezeichnet.

Endbahnhof Blaubach

Angenommene Vorbildsituation:

- Kurzer Endbahnhof einer ansich etwas längeren Nebenstrecke (sagen wir mal – vielleicht 30 km Gesamtstrecke) irgendwo zwischen Westerwald, Rhein, Eifel und Sauerland.
- Die Strecke zweigt von einer größeren Stadt mit umfangreichem Bahnhof ab, sagen wir Bonn. (Aber das müßte man durch einen genauen Blick auf die Streckenkarte noch bestätigen, die mir leider momentan nicht vorliegt.)
- Zwischen Bonn und Blaubach liegen natürlich noch mehrere andere Bahnhöfe, Haltepunkte und Betriebsstellen.
- Zeitpunkt: Entweder 1925-1929 oder 1950-1953. (Entweder Piko bringt die G7 noch für die DRG raus und/oder Beckmann liefert die T8 für DRG schneller als Kühn die T16 für DB ...)




(Variante b: Lokschuppengleis ist anders angeordnet; ansonsten alles gleich.)

Ansich sind solche "Kleinstbahnhöfe" zwangsläufig irgendwie ähnlich, denke ich.

Ich habe den Bahnhof in Abgrenzung zu Kalenstock jetzt mal Blaubach genannt. Bei meinem Entwurf ist die Anordnung des Anschließers und der Ladestraße anders als bei dem Bahnhof von Johann (bzw. Rolf Knipper). Ich muß eine Sägefahrt machen, um zu dem Kohlenhandel zu kommen. Das ist vielleicht das letzte Element, was noch an Eibenstock ob erinnert (Kohlenhandel mit Sägefahrt).

Gleis 1 hat einen relativ langen Bahnsteig; an gleis 2 noch ein kurzer Bahnsteig für Schienenbus oder kurze GmP oder dergleichen.

Ich hatte den Abzweig Grünebach auf der Strecke Betzdorf-Gießen im Kopf; Vorbild hier:
http://www.sporenplan.nl/html_de/sporenp...gruenebach.html

Dort gab es nicht nur die Anlagen für den Güterumschlag (übrigens ohne Umsetzmöglichkeit, die Züge wurden von Betzdorf aus geschoben), sondern auch zwei Haltepunkte für den Personenverkehr. Von den Eigenarten dieser Vorbildsituation ist bei mir zwar nichts übrig geblieben – nur die Anordnung, daß der Güterschuppen bei mir zwischen zwei Gleisen (2 und 3) liegt, und nicht ganz außen neben den Gleisanlagen.

Aber das könnte man natürlich auch wieder konventioneller planen, auf den Betriebsablauf hat die Anordnung der Gebäude ja keinen weiteren Einfluß. Ich fand es eine modellbahn-szenetechnisch interessante Idee.

Im Vergleich zu dem Plan, den Johann gepostet hat, hätte ich auf Gleis 1 jedenfalls eine größere Nutzlänge für die verkehrenden Personenzüge.

Sobald links an den Bahnhof ein Zugspeicher angeschlossen wird, kann bereits voller Betrieb laufen. Rangierfahrten, wo auf das Streckengleis ausgezogen wird, laufen dann über das jeweils gerade freie Gleis im Zugspeicher. Damit kann ich leben (Stichwort: Kleinstanlage). Außerdem hab ich so eine Ausrede, möglichst schnell auch 1-2 Streckenmodule zu bauen. Da habe ich schon diverse Gestaltungsideen im Kopf.

Was haltet Ihr davon?

Ich glaube, bei so einem kleinen Bahnhof bekomme ich das auch noch hin, einen Fahrplan und einen Plan für das Zustellen der Güterwagen zu entwickeln. Da habe ich noch etwas Respekt vor, weil ich das noch nie gemacht hab.

LG
Thomas

hmmueller Offline



Beiträge: 438

29.11.2019 21:07
#34 RE: Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

Ich fang mit einer Kritik an - probier sie aber dann ins Konstruktive zu wenden:

Die zwei Pläne schauen für mich gar nicht vorbildhaft aus - einfach deshalb, weil Bahnhöfe in aller Regel parallele und darüber hinaus meistens gerade Gleise haben. Das hier - auch bei sporenplan.nl - sind zwar österreichische Bahnhöfe (der Gailtalbahn), aber ich denke, der Unterschied ist klar erkennbar*.

Der Versuch des Konstruktiven: Mir scheint, dass man so kleine Bahnhöfe nicht in einer fiktiven Ebene planen kann - wenn man's hier gedrängt haben will, dann muss die Landschaft den Grund dafür hergeben: Eine Geländestufe dahinter, ein tiefer Bach- oder kleiner Flusslauf daneben, die Lage der Gebäude am Ortsrand, was weiß ich. Wenn ich davon eine Vorstellung hätte, dann würde ich vielleicht überzeugter sein. Ob Du das im Nachhinein reinzeichnest oder Dir als Vorgabe gibst, ist prinzipiell egal - wobei mir das Letztere spannender erschiene.

Der Lokschuppen in der Verlängerung des Einfahrgleises schaut aber immer komisch aus, finde ich ...

H.M.

* Die Ausnahme sind ganz wenige S-Bahnhöfe, wo's seit den 1930er Jahren Ideen gab, wegen des Überblicks bei der Abfertigung die Gleise gebogen zu legen.

memento Offline




Beiträge: 92

29.11.2019 22:36
#35 RE: Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

HM,

danke für den Hinweis. Ein hoffentlich verbesserter Versuch:



Die Notwendigkeit für das Auseinanderlaufen zwischen Gleis 2/2a und Gleis 4 ergibt sich aus den baulichen Gegebenheiten in der Stadt, die natürlich selbst nicht mehr auf das Bahnhofsmodul paßt. Früher lief ein heute nicht mehr existierendes Parallelgleis zu Gleis 4 noch einige 100 Meter weiter, weil in der Verlängerung ein Industrieanschluß lag, nur leider ist diese Fabrik seit langen Jahren bereits geschlossen worden.

Bahnsteige ...

Zwischen Gleis 1 und 2 soll ein Behelfsbahnsteig liegen, falls mal ein Personenzug auf Gleis 2 abgefertigt wird. Dadurch brauche ich etwas mehr Gleisabstand zwischen Gleis 1 und 2 (mindestens 6 Meter) und bei der Kürze des Bahnhofs sieht das natürlich dann hinterher auch alles nicht mehr wirklich parallel zu einander aus. Ich hoffe aber, es ist so wenigstens hinnehmbar?

Alternativ könnte ich den Behelfsbahnsteig natürlich auch "unterhalb" von Gleis 2, also rechts neben der abzweigenden Weichenstraße zu Gleis 4 anlegen. Mein Eindruck ist aber der, daß man beim Vorbild diesen Bahnsteig eben eher zwischen Gleis 1 und 2 legen würde?

Ein zusätzliches Gleis

Ich habe noch ein Gleis dazugelegt, Gleis 2a. In der "Insel" zwischen Gleis 2/2a und Gleis 4 steht heute der Güterschuppen. Laderampen sind sowohl an Gleis 2a als auch an Gleis 4 vorhanden.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob das nicht alles zu gedrungen wird auf der kurzen Länge, also wäre die Alternative, Gleis 2a doch wegzulassen.

2 Fragen ...

1.
Benötigt so ein kleiner Bahnhof eigentlich eine Gleiswaage?

2.
Zu dem von Johann eingebrachten Vorschlag (#31) auch noch eine Frage: Der Bahnsteig verläuft ja bis zum Ende des Auszugsgleises, was eigentlich für das Umsetzen der Lok genutzt wird. Ganz dumm gefragt: Wie funktioniert denn das? So sind doch weite Teile des Bahnsteigs für die Reisenden gar nicht nutzbar?

LG
Thomas

JBS Offline




Beiträge: 184

30.11.2019 00:13
#36 RE: Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

Zitat von memento im Beitrag #35
Zu dem von Johann eingebrachten Vorschlag (#31) auch noch eine Frage: Der Bahnsteig verläuft ja bis zum Ende des Auszugsgleises, was eigentlich für das Umsetzen der Lok genutzt wird. Ganz dumm gefragt: Wie funktioniert denn das? So sind doch weite Teile des Bahnsteigs für die Reisenden gar nicht nutzbar? Thomas

Ankommender Zug fährt in das Bahnsteiggleis bis zum Prellbock ein.
Die Reisenden steigen aus.
Die Lok drückt die Wagen soweit zurück bis die Weiche (rechts) frei ist.
Lok holt neue Vorräte in der Lokstation.
Lok setzt vor die Waggons und drückt diese bis zum Prellbock zurück.
Neue Reisende steigen ein.
Abfahrt.
Voila.
Viele Grüße,
Johann

http://null.4jbs.de

OOK Offline




Beiträge: 4.300

30.11.2019 03:40
#37 RE: Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

Zitat von hmmueller im Beitrag #34
Die zwei Pläne schauen für mich gar nicht vorbildhaft aus - einfach deshalb, weil Bahnhöfe in aller Regel parallele und darüber hinaus meistens gerade Gleise haben.
Guuuuut, dass Harald diesen Grundsatz mal wieder auf den Tisch bringt.Zum Glück ist es in diesem Forum nicht so schlimm wie anderswo und wie auf manchen Modulen zu sehen, wo der ästhetische "Grundsatz", geschwungene Gleise sähen eleganter aus, immer irgendwie im Hintergrund lauert. Alles Banane.

Selbst eine Schmalspurbahn im Gebirge wird immer versuchen, die Stationsgleise in der Geraden zu halten, insbesondere den Bahnsteigbereich. Ein gebogenes Bahnsteiggleis war bei der Zugabfertigung - vor Einführiung irgendwelcher technischen Hilfsmittel - eine Katastrophe.

Nun wird der "Grund" für die Bogenführung auf einem Modul oder einer Kleinstanlage immer ausserhalb derselben liegen. Der Grund für nicht parallelel Gleise wird schwer zu finden sein.
Gruß

Otto

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

BerndK Offline



Beiträge: 256

30.11.2019 08:20
#38 RE: Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

Hallo zusammen

@OOK
aber es gibt sie, sogar auf Hauptbahnen:
Hausen im Tal
natürlich ist der Radius etwas großzügiger ;-)

@memento
Ich finde Dein Plan hat betrieblich keinerlei Vorteile zu dem in #14 und sieht für mich nicht ansatzweise so realistisch/gefällig aus wie #14. Ich mutmaße insbesondere bei so kurzen Gleislängen könnte das gebogene Verlegen wirklich kontraproduktiv sein, wie es hm und Otto schon angesprochen haben.

Gruß
Bernd

hmmueller Offline



Beiträge: 438

30.11.2019 08:40
#39 RE: Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

Nur als Klarstellung: Parallel sind Gleise praktisch immer (mit den erwähnten S-Bahn-Ausnahmen) - wenn man sich daran nicht hält, wird es Spielzeug. Gerade sind sie nur, wenn's geht - natürlich hat z.B. Kolbnitz an einer Hochgebirgsbahn geschwungene Gleise, weil's der Berg nicht anders hergibt.

H.M.

memento Offline




Beiträge: 92

30.11.2019 08:56
#40 RE: Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

Hallo zusammen,

okay, in der Tat hab ich jahrzehntelang Gleisplanbücher und ähnliches durchgeschaut und alle wollten, dass man die Gleise immer "geschwungen" verlegt. Da muß ich jetzt wohl dazulernen. Als Wahl-Kölner ist es ja für mich nochmal verschärft, da in Köln alles auch extrem gebogen ist (Hauptbahnhof sowie der Kölner Betriebsbahnhof, wo die Abstellanlagen in einer 90 Grad Kurve verlaufen).

Gut, dann versuche ich, meinen Bahnhof noch etwas gerader zu entwickeln.

@OOK

Zitat von OOK im Beitrag #37
Selbst eine Schmalspurbahn im Gebirge wird immer versuchen, die Stationsgleise in der Geraden zu halten, insbesondere den Bahnsteigbereich. Ein gebogenes Bahnsteiggleis war bei der Zugabfertigung - vor Einführiung irgendwelcher technischen Hilfsmittel - eine Katastrophe.


Was ist denn daran eigentlich so schlimm? Also welcher zusätzliche Aufwand entsteht, wenn das Bahnsteiggleis im Bogen liegt?

@BerndK

Zitat von BerndK im Beitrag #38
Ich finde Dein Plan hat betrieblich keinerlei Vorteile zu dem in #14 und sieht für mich nicht ansatzweise so realistisch/gefällig aus wie #14. Ich mutmaße insbesondere bei so kurzen Gleislängen könnte das gebogene Verlegen wirklich kontraproduktiv sein, wie es hm und Otto schon angesprochen haben.


Du meinst sicher #31 und nicht #14, oder?

@Johann

Danke für die Erklärungen bezüglich des Betriebsablaufs! Mir war nicht klar, daß man den ganzen Zug tatsächlich vom Bahnsteig weg bzw. später wieder dorthin verschoben hat, nur um die Lok umzusetzen. Aber ich kenne Lokumsetzen auch nur sehr sporadisch aus dem Museumsbetrieb ... das ist wohl der Fluch der späten Geburt!

LG
Thomas

BerndK Offline



Beiträge: 256

30.11.2019 09:23
#41 RE: Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

Hallo Thomas,

ja #31, nicht #14, frühmorgendlicher Kurzschluß meinerseits ;-)

Gruß
Bernd

memento Offline




Beiträge: 92

30.11.2019 11:48
#42 RE: Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

Hallo zusammen,

ein kurzer Planungsvorstoß in Richtung "mehr Realismus" (hoffentlich).

Beide auf 125x35 cm TT (also ca. 175x50 H0).

Bf. Blaubach gemäß der Idee von Rolf Knipper:



Zu den Gleisen / Gebäuden usw. keine weiteren Angaben, da alles in #31 ja bereits dargelegt ist ...

Variante: Vielleicht kann ich noch einen zusätzlichen Anschließer unterbringen, ohne die hoffentliche Vorbildtreue wieder komplett zu verlieren?



Ich weiß, das Gleis zur Ladestraße "oberhalb" des Bahnsteigs läuft hier in beiden Varianten wieder nicht so richtig parallel. Aber nur so kann ich ja die notwendige Tiefe für einen größeren Bahnsteig gewinnen. Und die Situation, daß der Bahnsteig bzw. Verladerampen oder dergleichen nicht immer 100% parallel zwischen zwei Gleisen liegen, habe ich z.B. in Abzweig Grünebach im Westerwald ja auch gesehen ...?

http://www.sporenplan.nl/html_de/sporenp...gruenebach.html

Ich habe mich bemüht, daß alle anderen Gleise weitgehendst parallel liegen.

LG
Thomas

Gilpin Offline




Beiträge: 1.456

30.11.2019 11:51
#43 RE: Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

Hi Thomas, hi alle Mitdenker,

ich habe diesen Beitrag schon gestern geschrieben (und mit "Vorschau" gesichert); er berücksichtigt also nicht alle seitherigen Kommentare... Also:

Es geht voran! Ein paar Kleinsthinweise:

Zitat von memento im Beitrag #33
...sagen wir Bonn. (Aber das müßte man durch einen genauen Blick auf die Streckenkarte noch bestätigen
Guckstdu.

Zitat von memento im Beitrag #33
Entweder Piko bringt die G7 ... und/oder Beckmann liefert die T8 ...
Ich meine, dass die Kompaktheit des Bahnhofs eher kleine Tenderloks verträgt - also eher die T8. Nur so ein Gefühl.

Eine interessante Erkenntnis:
Zitat von memento im Beitrag #33
Ansich sind solche "Kleinstbahnhöfe" zwangsläufig irgendwie ähnlich, denke ich.
Das kann ich bestätigen, auch über Preußen hinaus.

Zitat von memento im Beitrag #33
an gleis 2 noch ein kurzer Bahnsteig für Schienenbus oder kurze GmP
Wenn ich in dem Bhf etwas zu sagen hätte, würde ich das Gleis 2 dringend freihalten. Da würde ich aber gern weitere Meinungen hören und werde auch selbst noch einmal in die Literatur gucken. Selbst-.

Zitat von memento im Beitrag #33
Rangierfahrten, wo auf das Streckengleis ausgezogen wird, laufen dann über das jeweils gerade freie Gleis im Zugspeicher. Damit kann ich leben
und nicht nur Du, sondern auch das Vorbild, Stichwort Tegernsee. Ich muss mich noch entschuldigen für den Begriff SB: ich hatte mich da verlocken lassen, weil die Gleise hinter einer Baumreihe versteckt, also verschattet* werden sollten - korrekt ist Zugspeicher, klar.
Zitat von memento im Beitrag #33
die Anordnung, daß der Güterschuppen bei mir zwischen zwei Gleisen (2 und 3) liegt ... eine modellbahn-szenetechnisch interessante Idee
zu der mir sofort eine Vorbildsituation einfällt, und zwar für einen Nebenbahnendbahnhof. Nur: wenn der GS etwas höher ausfällt (Giebel) könnte er den Blick auf wichtige Weichen verstellen. (Was zur Frage führt, wie hoch Du die Anlage aufstellen willst?)

Noch ein großer Lapsus meinerseits: der Irrtum, Du wolltest die Anlage/die Strecke über den Bhf hinaus erweitern wolltest; Danke Silbergräber für die Klarstellung in #28! Schön, dass Du auch für die neue Planung daran denkst, ein paar Streckenmodule zu erstellen. Wenn ich noch einmal auf Eibenstock zurückkommen darf: war da nicht etwas mit einer Brauerei irgendwo unterwegs? Gerade wenn sie so klein gewesen sein sollte, dass sie kein Anschlussgleis erhielt: einen Haltepunkt wird man doch eingerichtet haben?

Zu guter letzt noch eine Minderheitsmeinung: musst Du wirklich
Zitat von memento im Beitrag #33
einen Plan für das Zustellen der Güterwagen ... entwickeln
? Wo die hingehören ist auf dieser kleinen Anlage doch offensichtlich!

Neuer Kommentar nach Lesen aller seitherigen: die Geradlinigkeit der Gleise wäre auch mir ein Anliegen. Edith: der Beitrag '31 fand erst recht keine Berücksichtigung!

Insofern wünsche ich ein kreatives Wochenende,
Reiner


* Die Rechtschreibfunktion denkt wie immer mit und schlägt "verschüttet" vor...

hmmueller Offline



Beiträge: 438

30.11.2019 12:51
#44 RE: Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #43
Der Beitrag '31 fand erst recht keine Berücksichtigung!

Doch, als #42 erster Vorschlag.

Zum dortigen zweiten Vorschlag:

Zitat von memento im Beitrag #42
Ich habe mich bemüht, daß alle anderen Gleise weitgehendst parallel liegen.

Großartig - wirklich! Schaut richtig echt aus.

Zitat von memento im Beitrag #42
Variante: Vielleicht kann ich noch einen zusätzlichen Anschließer unterbringen, ohne die hoffentliche Vorbildtreue wieder komplett zu verlieren?


Ich hab ja vielleicht eine naive, und das heißt zu rationale, Einstellung zur Gleisplanung: Aber so würde man einen Anschließer doch nur mit vorgehaltener Pistole anknüpfen (also z.B., wenn links neben dem Bahnhof ein tiefer Graben ist, über den dann das Streckengleis mit einer Brücke direkt die Spitzenweiche erreicht = der Bahnhof konnte sich auf keinen Fall weiter nach links erstrecken): Denn zur Bedienung dieses Anschließers wird das Ladestraßengleis nun zum Ausziehgleis aus diesem Anschließer - d.h. mindestens eine Lok und ein Wagen - oder lieber zwei, wenn man Wagen tauschen will! -, müssen rechts von der Weiche noch Platz haben. Die Ladestraße muss also - und kann - auf die gegenüberliegende Seite, denn wozu wäre denn sonst das Stumpfgleis dort?

Aber sogar für den Gs wird's knapp: Ein Wagen muss dort Platz haben; aber zwei sollten es in der Herbstkampagne auch einmal sein dürfen. Aber gut, wir planen eine Kleinststation - also nur einer.

In Summe müssen es dann aber von Weichenspitze* bis Prellbock noch immer Wagen+Lok+ein bissl Abstand (2m im Maßstab)+Wagen sein. Wenn das sich ausgeht, dann gerne den Anschließer - aber bitte mit dieser Geländeerklärung, denn sonst hätte man den von links her vom Streckengleis (außerhalb Deines Rechtecks) angeschlossen (und das Einfahrsignal/die Trapeztafel dafür ein Stück nach außen gerückt).

* Ok - nur die erste Achse muss hinter den Zungen zum Stehen kommen: D.h., der Wagen darf über die Zungen/die Weiche ein Stück überhängen. Wieder 2 cm rausgeschunden ... (bis dann die Schlepptenderlok einmal kommt - nach dem Krieg sind 52er und Ähnliches auf solchen Nebenbahnen noch "zu Ende gefahren worden" -; dann muss man immer zuerst den Gs leerräumen ... zusätzliche verzwickte Manöver!, die man mögen kann oder auch nicht).

H.M.

Gilpin Offline




Beiträge: 1.456

30.11.2019 13:27
#45 RE: Idee 2: Kleiner Endbahnhof Blaubach Antworten

Hi HM,

nur ein Missverständnis:

Zitat von Gilpin im Beitrag #43
Der Beitrag '31 fand erst recht keine Berücksichtigung!
- das betraf doch nur meinen post, also fand erst recht keine Berücksichtigung durch mich! Da haben sich die Beiträge zeitlich überschnitten...

Allerhand los hier!
Gruß,
Reiner

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