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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 162 mal aufgerufen
 VII.3. Weichen und Signale stellen
Silbergräber Online



Beiträge: 529

08.05.2019 08:48
Ein Schlüsselwerk für Oberschulenberg antworten

Moin,

nachdem der Thread über das Stellwerk Unterschulenberg sehr fruchtbar war und sehr weit gediehen ist (jetzt fehlt nur noch die Realisierung...) möchte ich etwas ähnliches für Oberschulenberg durchführen.

Hier der Gleisplan:



Die Strecke nach Oberschulenberg weist eine maximale Steigung von 5 % auf. Die Einfahrweiche 1 liegt in Grundstellung in gerade Richtung, so dass Zugfahren aus Unterschulenberg direkt einfahren können (das ist in der Zeichnung noch falsch dargestellt). Der Zugführer führt den Schlüssel für Weiche 1 mit und bringt diese nach Einfahrt des Zuges in abzweigende Stellung, um Einfahrten in die Steilstrecke zu unterbinden. Damit gibt er den oder die Schlüssel für die Weichen 2 und 3 frei. Nach meiner Meinung können die Schlüssel für 2 und 3 identisch sein.

Stimmt das Konzept soweit?

LG

Jörn

H0m ist ein Ponyhof!
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Mein Planungsthread:
"Auf schmaler Spur in den Oberharz"
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=144119

Mein Wagenschnitzer-Thread:
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hmmueller Offline



Beiträge: 292

08.05.2019 18:07
#2 RE: Ein Schlüsselwerk für Oberschulenberg antworten

Ich find's gut.

- Ein vereinfachtes Schlüsselwerk brauchst Du eigentlich trotzdem - an echten Weichen gibt es m.W. kein Schloss, das 2 Schlüssel auf einmal freigibt. Und dann bringt es nichts, wenn die zwei Schlüssel gleich sind.

- Die Weichennummerierung ist "chaotisch" - wobei es wohl in der rauen Wirklichkeit immer wieder solche Durcheinander gegeben hat ...

Angenehm zum Verschieben ist der Gleisplan nicht - aber wenn sich's im steilen Gebirge nicht anders ausgegangen ist, dann ist es eben so.

H.M.

Silbergräber Online



Beiträge: 529

08.05.2019 18:37
#3 RE: Ein Schlüsselwerk für Oberschulenberg antworten

Wegen der Nummerierung - mach einen Vorschlag. Die Realität würde wohl so aussehen, dass W1 in Grundstellung verschlossen ist (Schlosstyp Outbus 3b). Der Zugführer führt den Schlüssel für W1 mit, schließt auf, legt um, entnimmt den bis dato eingeschlossenen Schlüssel für W3 (Outbus 3c). Diese schließt er auf und könnte den dort steckenden Schlüssel entnehmen, um W2 (Outbus 3a) aufzuschließen.
Alternativ müsste ein Schlüsselwerk ins EG, um mit dem freigegebenen Schlüssel von W1 die dort verschlossenen Schlüssel von W2 und W3 frei zu geben. Diese Möglichkeit gefällt mir eigentlich am besten.

LG

Jörn

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hmmueller Offline



Beiträge: 292

08.05.2019 18:47
#4 RE: Ein Schlüsselwerk für Oberschulenberg antworten

Nummerierung: Ich würde kilometrisch aufsteigend nummerieren, also
alt 3 => 1
alt 1 => 2
alt 4 => 3
(oder 2 und 3 umgekehrt - ist aus dem Gleisplan nicht klar ersichtlich, aber "so genau" wurde auch in der Realität nicht nummeriert)
alt 5 => 4
alt 2 => 5

Das Verfahren mit den c-Outbus-Schlössern (die keine Folgeabhängigkeit zwischen Weichen, sondern nur zwischen Schlössern herstellen) kenne ich in der Realität nicht - ich bin aber österreichzentriert und weiß nicht, was in deutschen Landen so gebaut wurde (und wie). Nicht nur, aber auch deswegen finde ich auch ein Schlüsselwerk im EG "schöner".

----

Mit Schlüsselwerk könnte man noch eine andere, "normalere" Logik realisieren: Es gibt wie üblich einen "Betriebsstellenschlüssel", und der versperrt im Schlüsselwerk zwei Schlüssel, die die Einfahrweiche (neu 2) und die Umfahrweiche (neu 5) in der Grundstellung festlegen. Die Weiche neu 1 ist über eine Folgeabhängigkeit von der Einfahrweiche auch in der Grundstellung verschlossen. Nach Ankunft des Zuges gibt der Zf über den Betriebsstellenschlüssel die beiden Weichenschlüssel frei; die daraufhin mögliche Umstellung der Einfahrweiche gibt auch den Schlüssel für die Weiche neu 1 frei.

Mit diesem Verfahren gäbe es eine klare Trennung in Betriebsstellen/Fahrstraßenschlüssel und Weichenschlüssel - ich meine, das ist "sauberer", als wenn man einen Weichenschlüssel spazieren führt, der dann über eine Folgeabhängigkeit einen Schlüssel freigibt, der wiederum in ein Schlüsselwerk geht. Die Logik im Bahnhof ist dann nämlich klassisch: Einfahren, zum Schlüsselwerk im EG gehen (muss man sowieso, um Zugvermerk auszufüllen, evtl. telefon. Rückmeldung nach Unterschulenberg und was weiß ich noch), dort Betr.st.-Schlüssel einsperren und dafür die Weichenschlüssel bekommen, mit denen man dann auf Wanderschaft und zum Rangieren geht.

Beim anderen Verfahren würde man mehrfach zwischen EG und Weichen hin und herlaufen, was m.E. "nicht richtig", wohl "nicht vorbildgerecht" und "irgendwie komisch" (<- unqualifiziertes Urteil ...) ist.

H.M.

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