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Dieses Thema hat 61 Antworten
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 II.3. Planen von Anfang an
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Eingleisig Offline




Beiträge: 52

20.03.2019 19:41
#61 In den letzten Zügen antworten

Die Planung der Gleise und der Grundstruktur festigt sich langsam. Es sind nur noch wenige Änderungen, die mich an den Rechner binden. Das Spiel mit der Maus soll dann bald mit der Holzbearbeitung getauscht werden.

Als alter Schmeichler Danke ich dem Forum für die Ideen und Anregungen und auch die dadurch selbstentfachte Forderung an die Planung mit Betriebsgedanken!

Hier meine letzten Änderungen am Gleisplan: Im Wesentlichen wurde der Übergang von der östlichen Ausfahrt zur FY-Halbinsel nun fest als „Untertaucher“ vorgesehen und aus dem Schwenkbereich der Tür genommen. Dadurch wurde die sichtbare Fahrtstrecke der Nebenbahn nach Warstein verlängert. Auch musste die Einfahrt in den FY-Paderborn angepasst werden. Auf das Aufgleisstück für Tenderloks am unteren Ende werde ich vorerst verzichten. Ob sich da noch Detailanpassungen ergeben, denke ich, wird der konkrete Aufbau dann ergeben. Manchmal sieht es ja auch einfach anders aus, wenn das Gleis dann so vor einem liegt. Detailarbeit dann noch an der nördlichen Ausfahrt nach Warstein und den Anpassungen der Höhen zum FY der Nebenstrecken.

Sichtbar:

Das lila gezeichnete Gleis östlich i.R. Paderborn ist nicht sichtbar! In Richtung Westen endet der sichtbare Bereich am orangen Balken. Die Einfaht in den FY und den Güterbereich (leicht abschattiert) ist ebenfalls nicht sichtbar.

Der Komplettplan:

Das lila gezeichnete Gleis östlich i.R. Paderborn ist nicht sichtbar! In Richtung Westen endet der sichtbare Bereich am orangen Balken. Die Einfaht in den FY und den Güterbereich (leicht abschattiert) ist ebenfalls nicht sichtbar.

Hier dann noch einzeln mit herausgezogenen Fiddleyards, zur besseren Übersicht.


Ich hadere, wenn überhaupt, auch noch mit den Gleislängen des OG-Bereiches im Schatten (grau). Die Gleise sind ein wenig kurz, würden bei Verlängerung aber den Zugang zu FY-Paderborn behindern. Das hat hier Priorität.

Die Steigungen sind 1:33 im Bereich Auffahrt nach Warstein (vorbildgerecht) für das giftgrün gezeichnete Gleis. Auf der anderen Seite steigt die Strecke nach Neubeckum und Rheda mit 1:45.
Mit 1:55 fällt der westliche Teil Bahnhof/Ausfahrt vom Bahnübergang in Richtung Hamm, um unter dem anderen FY abzutauchen. Auf dem Paderborner Flügel sind es nochmals 1:45. Ich denke, dass diese Steigungen keine Probleme in der Praxis oder der Optik bringen.

Weiterhin habe ich mit Peko-Gleisen geplant, mit 12° Weichen und min. 900 mm Radius, sowie Radien in den Fahrstrecken von >1300 mm. Ob ich das auch umsetze, muss die Praxis zeigen. Einige Anlagenvorstellungen haben sich ja im Gleismaterial dann auch auf einfacher zu verlegendes Material geändert.

Recht sicher bin ich mir jetzt beim Thema analog/digital. Ich werde die Zugsteuerung wohl von Beginn an schon für digital vorsehen. Allerdings gab es genügend Hinweise aus den Parallelforen, einzelne Gleisbereiche auch weiterhin abschaltbar zu gestalten. Mit der Entscheidung, ob ich die Weichen- und Signalsteuerung dann auch digitalisiere, lasse ich mir noch etwas Zeit.

Aktuell belese ich mich noch etwas mit „aktuellen Trends“ im Anlagenunterbau. Es scheint aber so, dass da wenig Dynamik herrscht. Ich rechne mit einem Beginn der ersten Holzarbeiten für Mai/Juni. Derweil habe ich auch schon ein paar Dinge zur Rangiertätigkeit in Lippstadt vorbereitet, die ich dann in den nächsten Tagen hochladen werden. An der Stelle auch noch mal der Dank an Otto, der einen schönen Threat wiederbelebt hat. Da kommt dann auch noch mein grüner Senf dazu, wenn die Zeit es erlaubt.

Und dann schäme ich mich, da ich aus dem Bekanntenkreis ja ein kleines Konvolut rollendes Material aus einem Nachlass erstanden habe. Das war die falsche Priorität, aber es war zu verlockend. Die Elloks werden weiter verdrängt: Werde ich doch ohne Oberleitung bauen?. Neu hinzu kommen: BR 38, 41, 44, 50kab, 50Wanne, V36 und ein VT08.5 . Damit ist der Bedarf an Loks schon mehr als gedeckt.

Ganz im Sinne der meisten Mitforisti konnte ich in diesem Zusammenhang eine nette Bekanntschaft machen, mit gleichem Hobby. Vielleicht findet sich ja so ein Mitfahrer, der beim Betrieb helfen kann. Ich denke, dass es neben Zugleitung auch einen FDL geben kann/sollte/muss. Aber dazu später mehr.

Beste Grüße

Stefan -Eingleisig-


Lippstadt geplant

Lippstadt im Bau

Eingleisig Offline




Beiträge: 52

04.06.2019 12:39
#62 Anpassungen antworten

So, jetzt habe ich dann mit dem Bau begonnen. Näheres dazu dann in einem anderen Forumsteil.

Und schon nach wenigen Tagen zeigt die Praxis, wo die Theorie die Fehler macht. Mit der Erstellung des Grundgerüsts sind die Dimensionen des geplanten Bahnhofs im Raum besser zu ergreifen. Es passt an vielen Stellen gut ud ich bin froh, auch die Lattenkonstruktion und ein paar andere Dinge im Gleisplanprogramm mit geplant zu haben. Sicher, ich habe dann bei der konkreten Umsetzung ein paar Dinge geändert, Leisten eingezogen, wo vorher keine waren, Abstände verändert und die Position der einen oder anderen Stütze verschoben. Da ich diese Änderungen dann auch direkt wieder im Plan mit umgesetzt habe, konnte ich stets erkennen,, wo sich was verschiebt und ob damit der Gesamtplan noch so passt.



- Gerüstplan -

Erste Änderung: Die Anlage kommt 10cm tiefer, da sonst nicht genügend Freiraum zur beginnen Dachschräge vorhanden ist. Das "Bild" ist mir schon so etwas zu gedrückt, aber die Bauhöhe von (jetzt) 110-120 cm über Boden passt mir.

Zweite Änderung: Der Gleisanschluss der UNION Drahtwerke wandert (im Raum) von Nord nach Süd (Himmelsrichtungen im Plan). Damit habe ich weniger Eingriffstiefe im Betrieb und er ist näher am Originalzustand positioniert.



- So ändert sich das Gleisschema -

Im Bauplan sieht es nun so aus:


Damit ist der kleine Zipfel "hinter" der Tür gut genutzt und die Übergabefahrt aus dem Fiddleyard nutzt quasi die komplette Anlagenstrecke aus. Der verbleibende Bereich am Fenster kann dann schön für eine städtische Randbebauung - hier schon angedeutet - genutzt werden. Ausserdem ist das "verschwinden" der Strecke nach Paderborn hinter höheren Bäumen und der ansteigenden Strecke bis hin zum GLA unspektakulärer und kann ohne Brücke/Tunnel o.ä. vonstatten gehen.

Weiteres dann im Baubeitrag!

Beste Grüße

Stefan -Eingleisig-


Lippstadt geplant

Lippstadt im Bau

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