Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 64 Antworten
und wurde 5.216 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Eingleisig Offline




Beiträge: 64

15.01.2019 17:44
#46 RE: Offene, gestaltete Aufstellgleise als Zugspeicher antworten

Einmal gemalt, was Reiner beschreibt (allerdings nicht mit der eingenordeten Karte, sondern der in Lippstadt bekannten Grafik -man beachte den Pfeil):


Die rote Linie stellt den Verkehr von Warstein (Süd/oben) nach Neubeckum/Beckum (Nord/unten) für die WLE-Strecke dar. Hier fahren die sehr langsamen Steinzüge. Mit der grünen Linie kann man nachvollziehen, wie Güterverkehr unter Einbindung der OG, der Aufstellgleise und der Übergaben in Lippstadt durchführen lassen. Ziele waren in der Mehrzahl die nördlichen Streckenabgänge mit den schon oben im Text genannten Gleisanschlüssen und dem Bahnhof Lippstadt-Nord, sowie der Verbindung nach Rheda. Die Strecke nach Rheda wurde mit PmG bedient, der Zug wartete auf dem orangen Gleis. Ob dies entgegen aller anderer Verkehre mit einer Fahrt an Gleis 1 oder 2 bedient wurde oder auch den Weg über Gleis 4 nahm, ist noch nicht geklärt.

Auf jeden Fall, und das gilt bis heute: Es wird ganz viel gekreuzt in Lippstadt. Und dafür wird die Hauptbahn jedes Mal komplett auf "Null" runtergefahren. Dafür müssen die "Kreuzzüge" manchmal auch längere Zeit "vor dem Bahnhof" warten. Und es gibt auch Vorgänge, da hat der Fernverkehr dann den passenden Slot verpasst und bekommt/bekam eine Zusatzpause wegen eines Kreuzzuges.

Beste Grüße

Stefan -Eingleisig-


Lippstadt geplant

Lippstadt im Bau

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

15.01.2019 19:09
#47 RE: Offene, gestaltete Aufstellgleise als Zugspeicher antworten

Hi Stefan,

wo ist denn mein eingenordeter Plan geblieben? Ich finde den Blick von Norden her nach Süden irritierend.

Die Zugbewegungen hatte ich mir genau so ausgemalt, nur an Rheda hatte ich nicht gedacht. Ist aber logisch.

Gruß,
R.

Eingleisig Offline




Beiträge: 64

16.01.2019 13:48
#48 nach Norden geht es aufwärts antworten

Beste Grüße

Stefan -Eingleisig-


Lippstadt geplant

Lippstadt im Bau

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

29.01.2019 22:50
#49 RE: nach Norden geht es aufwärts antworten

Hallo Stefan,

ich glaube, Du und wir alle wissen mittlerweile sehr, sehr viel. Zumindest können wir als geografisch ferne Berater nicht mehr viel liefern – da musst Du schon Deine örtlichen Veteranen weiter aushorchen. Soweit ich das überblicken kann, sind Bücher zur Strecke (KBS 430) allzu neuzeitlich ausgerichtet und bebildert, und private Bilder hat auch niemand geliefert. Da fällt mir ein: Altenbeken wäre noch ein schöner Suchbegriff...

Aber: Gerd Wolff, a.a.O., Band 6 liefert natürlich eine Fülle von Infos und Bildern zur WLE Stammbahn (S. 240 ff.) und zu den Tfz / dem Rollmaterial der WLE (S. 300 ff.)! Erfreulich für Deine Konzeption bzgl. DB auf der WLE-Strecke: Abbildung einer 50kab in Sendenhorst – man muss also gar nicht so streng unterscheiden zwischen WLE (meine minority opinion) und DB als Betreiber, es gibt auch glaubhaft die Zwischenlösung: WLE mit kursorischem Einsatz von DB-Loks. Ansonsten meine ich zusammenfassen zu können: je weiter Richtung Epoche 3 man zurück geht, umso gemischter und kürzer werden die Güterzüge, umgekehrt zur Epoche 5 und 6 hin entwickeln sie sich Richtung Ganzzüge.

Im Personenverkehr käme man (bei einer strengen WLE-Konzeption) leider kaum um die Triebwagen 1031 bis 1033 herum – aua! Geht man weiter zurück, gibt es einerseits eine Art Langenschwalbacher mit 2 Achsen, andererseits allerhand hochherrschaftliche Wagen in tristem grün, die von unterschiedlichen Herstellern zusammenzusuchen wären. Nicht ganz aussichtslos. Mit Güterwagen tätest Du Dir leichter, die Uc gibt oder gab's von Märklin und womöglich auch Piko, da wär' schon viel getan zur Authentizität. Und überhaupt: die Köf, die Privatbahn-V65...!

Nur – Du deutest selbst schon an, dass der bisherige Gleisplan nicht mehr ganz Deine Wünsche realisiert. Da ergibt sich ein Thema: ob Du nicht die offenen Zugspeicher in Frage stellen könntest? Kriegst Du nicht mehr umgesetzt, wenn du rechts und links der Tür jeweils eine Wendel einbaust und den gemeinsamen ZS unter die gestaltete Anlage legst? Zum Beispiel so tief, dass Du gut an alle Gleise herankommst. Wo ich so drüber nachdenke, wäre das ein Argument, auf die Oberleitung zu verzichten... ich liefere gerne mal eine Prinzipskizze.

- Bitte nicht falsch verstehen: dies sind Ideen zur Konzeption, nicht zum (Spiel-)Konzept: völlig unberührt von all dem bleibt der Gedanke, tüchtig mit der 44 und dem RAm Betrieb zu machen!

Viel Spaß beim Hirnen weiterhin,
Reiner

Eingleisig Offline




Beiträge: 64

30.01.2019 11:53
#50 Gedankenkarussel antworten

Wie das Leben so spielt und sich ein Projekt entwickelt: Es geht mal so und es geht mal anders.

Aktueller Zwischenstand - Hardfacts:

Fahrpläne aus der gefragten Zeit sind besorgt und ich habe angefangen sie auszuwerten. Diverse Bücher und Zeitzeugen sind befragt, leider nicht immer der Umfang oder die Qualität der Angaben, die ich benötige, aber da besteht ja auch kein Anspruch drauf. 2-3 Leute sind noch auf meiner Liste als "Zielkontakte", nebenbei habe ich auch einen semiprofessionellen Umbauer für Digitalloks kennengelernt - sehr nett, bestimmt hilfreicher Kontakt. Dazu habe ich das HiFo und einige andere Internetquellen "leergelesen" und Literatur über die Eisenbahnentwicklung der Region im allgemeinen und manches im besonderen durchgearbeitet. Auch Fotorecherchen sind manchmal sehr hilfreich - die zugeordneten Texte zeigen manchmal allerdings Abweichungen zur Literatur. Da habe ich dann die Chance mir die beste Wahrheit herauszupicken .


Im Personenzugverkehr sind auf der langen Strecke etwas weniger Züge unterwegs als erwartet. Da war und ist die nördlichere Magistrale (4-gleisig) über Bielefeld führend. Im Nahverkehr wurden schon einige Relationen eingedampft und auf den Bus verlagert. Die großen Tonnagen im Güterbereich für die Langstrecke sind vermehrt über die obere Ruhrtalstrecke geschubst worden, also südlich von Lippstadt, weil der Einsatzpunkt über Hagen optimaler lag und weniger wichtige Bahnhöfe zu durchfahren waren. Wenn der Güterzug sowieso in Richtung Hamm unterwegs war, wurde er dann direkt über die dedizierte Güterzugstrecke via Bielefeld geleitet. Dem Ganzzug aus dem Ruhrgebiet hat man also andere Strecken zugeordnet. "Meiner Strecke" blieben aber noch ausreichend Züge, vor allem gemischtes, was in Hamm oder Dortmund zusammengestellt wurde und dann über Altenbeken nach Nordhessen (Kassel) oder ins südliche Niedersachsen (Wolfsburg) gingen. Oder die regionale Versorgung und Bedienung der lokalen Industrie zum Zwecke hatte. Als Güterzugausweichstrecke für beide Strecken wurde Soest-Paderborn immer wieder genommen.

Aus der Fotorecherche ist der Einsatz der Loks erkennbar. Da waren auch mit schon installiertem Fahrdraht im Güterverkehr die Dampfloks tragend, und im Nahverkehr wie in Teilen des Personenfernverkehrs fuhr man noch mit Dampf- und Diesel. Meinen Ursprungsgedanken (s. Eingangspost) von zwei Epochen die ich alternativ fahren lasse, könnte ich damit teilweise fallen lassen. Ganz interessant ist auch, wie unterschiedlich die Zuglängen mitunter waren. Da gibt es von einer 01.10 mit 4-dreichachsigen Umbauwagen bis zur V200 mit viiiielen D-Zugwaggons nahezu alles. Auch der Güterverkehr glänzte mit nicht darstellbar langen Waggonreihungen oder einer BR50kab mit 2 gedeckten Anhängern. Auch der Postverkehr kann ein Teil meines Interesses werden.

Ich werde mir also jetzt die Rosinen herauspicken und im Rahmen des Freelancingprogramms die Lücken ausarbeiten, was denn gewesen sein könnte/müsste. Da ich ja zusätzlich eh einen Teil des Bahnsystems in Lippstadt umbaue, in dem ich die WLE verstaatliche und in die Deutsche Bahn eingliedere. Damit kann ich natürlich auch Relationen verändern. Im Kopf spuken bis dato folgende Gedanken:
1. Fernzugverkehr analog dem historischen Fahrplan.
2. Nahverkehr von der Straße auf die Bahn. Eilzüge, die laut Fahrplan in Soest eingesetzt wurden, auf zwei Bildern ab schon von Lippstadt losgefahren waren, kommen natürlich auch in LP vor.
3. Den Personenverkehr auf der Nebenstrecke werde ich ebenfalls vom Bus zurück holen ansonsten was Relation und Frequenz angeht aber am Original orientieren.
4. Der Güterverkehr für Lippstadt und Umgebung wird etwas mehr durch Lippstadt-HBF abgewickelt, als in der Historie belegt, da die WLE die Übergaben aus Platzgründen in Neubeckum vorgenommen haben. Dazu gehören dann auch die Löschkalkzüge aus Warstein uU., die schon in Lippstadt ins Ruhrgebiet "abbiegen". Da müsste dann ein Umsetzen der schweren Güterzuglok (bei einer BR44 inkl. drehen) möglich gemacht werden. Es gab auch real immer wieder Zeiten wo Lippstadt so genutzt wurde. Also ist es nicht vorbildfremd.
5. Die Bedienung der Gleisanschlüsse direkt vor Ort, insoweit dediziert auch abbildbar möchte ich an den aufgenommenen Schilderungen anlehnen.

Soweit so gut.

Dann "quält" mich genau das was Reiner auch ansprach: Das passende Setup. Zu allererst habe ich mir eurer Kritik angenommen . Ich glaube es war Otto der hinterfragte, warum ich den den Bahnhof gespiegelt habe. Das ist aktuell nicht mehr der Fall und es gefällt mir viel besser so. Dann bin ich mit der Fensterfrage weitergekommen und mich aktuell/noch für die platzfressende Form der Aufstellhöhe 130cm entschieden, was dem Bahnhof Raum kostet. Parallel ist das Layout noch auf dem Prüfstand: Hier habe ich schon einige Planvarianten durch, mit zentralem Schattenbahnhof und Wendeln, mit verändertem Fiddleyard, mit nur einem Fiddleyard, der über eine verdeckte Strecke auch das andere Anlagenende bedient oder mit einem zentralen Fiddleyard, der als Zunge mittig im Raum, aber von der Nordseite angebunden wird. Seit letzter Woche tüftele ich an einer Variante mit einem Duckunder vor der Tür und einem zentralen etwas größerem Fiddleyard, evtl mit stellenweise 2 Fahrebenen (Hauptbahn/Nebenbahn).

Weitere Anpassungen entstammen aus den Anregungen, den Bahnhofsgedanken zu verwerfen. Wenn wir meinen Entwurf als "Hauptbahn-Paradestrecke mit abzweigender Nebenbahn und Nebenbahnendbahnhof, sowie einem lokalen Klein-BW (Aussenstelle)" verstehen, wird es klarer. Die Paradestrecke ist der Bahnhof, mit dem Vorteil, dass fast alles anhalten muss. Dann sind abzweigender Bahnhof und Endbahnhof auch noch in einen Gleisplan - vorbildgerecht - vereint. So weit alles erfüllt und auch das kleine BW ist vorbildgerecht. Bilder von einsetzenden P8s, die natürlich in LP gedreht werden mussten, geben mir Unterstützung. Was mir allerdings bislang fehlte ist ein wenig Fahrstrecke für die Nebenbahn. Das muss ich jetzt noch unterbringen und dafür muss ich natürlich an anderer Stelle knapsen. Hierfür ist im Moment ein weitgehender Verzicht auf die OG angedacht. Das wird gedanklich ausserhalb der Anlage, also im FY abgehandelt. Der Güterschuppen und das Eilgutgleis müssen allerdings erhalten bleiben, auch will ich einen GA auf jeden Fall irgendwie unterbringen. Ganz schwierig wird dann die o.a. Abbildung des Abbiegeverkehrs Warstein-Lippstadt. Am Bahnsteig ist das Gleis zu kurz (auch in Wirklichkeit kaum länger als 200m) zum Umsetzen. Und wenn ich den Zug quasi über das Bahnhofsvorfeld in den Güterbereich drücke, müsste ich bei aktuellem Gleisgedanken direkt in den FY zurückschieben. Da fehlt dann das Umsetzungsmanöver und ich habe Zweifel an der Betriebssicherheit. Ausserdem verlangt das dann ein Layout, bei dem der FY nah am Ausgang Hamm/Soest steht, da ich sicher nicht mit einem Zug über 2m Länge rückwärts über Kilometer in einen Abstellbereich drücken möchte. Ob und wie das klappen kann, werde ich vielleicht in ein paar Tagen herausgefunden haben. Ich möchte Euch jetzt nicht mit zu vielen halbgaren Gleisplänen belasten, da ich bis heute noch keine ausreichend vorzeigbaren Varianten habe, die ernsthaft zu diskutieren wären.

Beste Grüße

Stefan -Eingleisig-


Lippstadt geplant

Lippstadt im Bau

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

30.01.2019 16:48
#51 RE: Gedankenkarussel antworten

Hallo Stefan,

nur ein paar launige Bemerkungen: zu

Zitat von Eingleisig im Beitrag #50
die zugeordneten Texte zeigen manchmal allerdings Abweichungen zur Literatur.
Nun, das ist Teil des Vergnügens! Und bzgl.
Zitat von Eingleisig im Beitrag #50
Auch der Postverkehr kann ein Teil meines Interesses werden
kann ich nur zustimmen - das ist ein eigenes Themengebiet, das ich mitunter einfach vergesse.

Dann mal weiterhin Viel Spaß beim Planen - und Vorsicht mit dem duck under wenn man keine Ente ist ("ich hab' Rücken" sagt schon Horst Schlemmer),
Reiner

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

05.02.2019 23:01
#52 Großräumiger Blick antworten

Hall Stefan, hallo Mitdenker,

und schon kommt weiträumige Info daher! Vielleicht ein weiterer Anstoß, alles bisherige in konkrete Planung einfließen zu lassen...

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

Eingleisig Offline




Beiträge: 64

10.02.2019 17:35
#53 RE: Großräumiger Blick antworten

Danke Reiner.

Binm aktuell unterwegs und konnte meine Vorbereitungen für den nächsten Lippstadt-Block noch nicht vollenden. Einem Gleisplanentwurf der meinen meisten Wünschen entgegen kommt muss noch durch einen Musterfahrplan auf Funktionsfähigkeit geprüft werden. Dabei ist die Grösse der Zugspeicher und die Gleissystematik für den nicht mehr vorhandenen OG-Bereich zu testen.

Beste Grüße

Stefan -Eingleisig-


Lippstadt geplant

Lippstadt im Bau

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

11.02.2019 11:32
#54 Aktuelles antworten

Hallo Weiter-weg-als-Stefan-Wohnende, hallo Stefan,

hoch interessante aktuelle (!) Bilder finden sich im DSO. Auch wenn sich die Verkehrsströme seit Epoche 3 bis 4 deutlich gewandelt haben, lässt sich doch einiges gedanklich zurückdatieren. Etwa, wo Oberleitungen hängen und wo nicht. Die dortigen Diskutanten heben stark auf die diversen 185 und Vektron ab - mich verblüfft eher der Transformatorentransporter im letzten Bild!

Auch für das Thema 'Häuserzeilen an der Bahn' gibt's was zu finden...

Schöne Arbeitswoche, hab' ich auch,
Reiner

Eingleisig Offline




Beiträge: 64

21.02.2019 22:04
#55 Einen Schritt weiter antworten

Einen Schritt weiter!

Die letzten Wochen hatte ich nicht so viel Zeit, aber Eure Anregungen zeigen Wirkung: Die Idee von Alex - Fiddleyard und Güterbahnhof zusammenlegen - hat zur Interpretation angeregt. Die zwischenzeitliche Fragestellung „Fenster“ ist mit der räumlich unzufriedenstellendsten Lösung geworden – ich bleibe vorerst bei 130cm Höhe und akzeptiere weniger Fläche. Der Personenzugfahrplan ist adaptiert.

Hier mal ein paar Originalausschnitte aus dem Fahrplan der Bahn:




Zurück zum Modell: Meine Aufgabe war es mehr „Identität“ zu erhalten: Erstens weg vom gespiegelten Plan, zweitens der Gleisplan sollte noch ein Stück näher ans Original, drittens wollte ich den Bahnübergang, der im Gleisvorfeld die Bahnsteige begrenzt.

Herausgekommen ist folgender Plan, den ich erstmal skizziere:



Die roten Gleise und Flächen fallen weg, die grünen müssen verschoben werden, die gelbe Weiche ist jetzt als „neue“ notwendig.

Die Umsetzung auf die verfügbare Fläche sollte nicht wieder darunter leiden, dass zwei Schenkel für einen Fiddleyard belegt werden. Zwischenzeitliche Versuche mit Wendeln und klassischen Schattenbahnhöfen wirkten verkrampft. Die Metamorphose der Gleise beließ dann einen Wendel links, dem eine Umrundung des Bahnhofs zum zentralen Fiddleyard ermöglichte. Ich hatte auf einmal viel Fahrstrecke: WOW! Leider nur unterirdisch.

Hieraus ergab sich der Gedanke, vor der Tür zu kreuzen, das ist auch noch aktueller Planungsstand. Ob es ein "Duckunder" wird, dann bleibt die Tür draußen oder das Blatt auf die andere Seite gesetzt werden, oder es die skizzierte Schwenklösung gibt, werden dann Versuche ergeben. Aktueller Favorit ist die „Schwenkbahn“.

Zum konkreten Gleisplan, hier erst mal die Übersicht der sichtbaren Gleise:


Dazu kommt dann „in der Mitte“ der große Fiddleyard-Bereich. Jeder Ausgang hat seinen eigenen Abstellbereich, aus Gründen der Bahnhofseinfahrt in mehreren Etagen:



Lila Gleise für die Strecke von und nach Paderborn (5 gleisig) – Ebene -100 mm


rote Gleise für die Strecke von und nach Hamm (5 gleisig) – Ebene -10 mm
daran anschließend dunkel rot der Güterzugbereich (3+1 Gleise) mit 2 separaten Einfahrten
graue Gleise für ein bisschen „Fake-OG“, damit man auch mal etwas zu einer nicht vorhandenen Laderampe bringen kann und auch wieder dort etwas abholen kann. (Ebene 0 mm)


Und vor Kopf in grün der Schattenbahnhof/Fiddleyard der Nebenbahnstrecken nach Rheda, Münster und Warstein. Dem ursprünglichen Plan jeder Destination eine eigene Fläche zu geben habe ich hier auch „nur ein wenig aufgegeben. Die Kopfbahnhöfe sind einfach gegenseitig zueinander gewachsen. Zusätzlich gibt es noch ein schönes langes Aufstellgleis, dass parallel zu den anderen FY-Gleisen liegt.


Zur Orientierung hier noch eine Gleisplanskizze und einen Schnitt für die Höhen.



Jetzt wird noch der Gleisplan mit „Musterzügen“ und dem entwickelten Modellfahrplan nachgestellt, damit ich sehen kann, ob das mit den Fiddleyard Gleisen und dem Rest so klappen kann.

Hier einmal der komplette Plan.

Beste Grüße

Stefan -Eingleisig-


Lippstadt geplant

Lippstadt im Bau

OOK Offline




Beiträge: 4.090

22.02.2019 07:01
#56 RE: Einen Schritt weiter antworten

Nur mal so zwischendurch. Auch wenn ich derzeit wenig Energie für Planungen übrig habe (zu viel eigene Sachen in der Mache und gesundheitlich nicht fit), so verfolge ich doch deinen Strang mit höchstem Interesse. Interessante Entwicklungen. Bei dir und beim Gleisplan.

PS: Von wann sind die Fahrplanseiten?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Eingleisig Offline




Beiträge: 64

22.02.2019 09:56
#57 RE: Einen Schritt weiter antworten

Danke!

Fahrplan ist IMHO Winter 1967.

Beste Grüße

Stefan -Eingleisig-


Lippstadt geplant

Lippstadt im Bau

Eingleisig Offline




Beiträge: 64

22.02.2019 10:58
#58 Anhänger und Märklinmaterial antworten

Beim nochmaligen Durchlesen bin ich noch eine Nachfrage schuldig geblieben.

Der übernommene Fundus ist noch etwas unübersichtlich groß. Das Fahrzeugmaterial umfasst grob 30 Personenzuganhänger (tw. nicht brauchbar) und 100 Güterzugwaggons, die tw. auch w/Zustand oder Epoche keine Verwendung finden werden. Unzählige Trafos und Schalteinheiten, sowie Elektozubehör. Diese werde ich mit steigender Kenntnis und Bedarf integrieren, so weit es geht. Da ich im Ausbauzustand ja die Loks digitalisiert haben möchte ist da auch och Knowhow anzueignen. Am Ende sind dann noch viiiiiiele Gebäude, die ca. 95% im Umzugskarton die nächsten Jahrzehnte verweilen, es sei denn ich erkenne eine Verwendung, und wenn es nur ein sinnvolles verschenken wäre. Freude habe ich an einem größeren Sortiment von Preiserleins, Herpa-Autos und vielen Lampen und Detailmaterial (Büsche, Bäume, Plakate etc).

Zu den Loks und Gleisen (für den FY), die ich ja zum Großteil einsetzen werden, gehören auch noch die eleganten Oberleitungen von Märklin sowie die sicher zu benutzenden Signale des gleichen Herstellers, auch wenn sie etwas "gedrungen" wirken.

Zum Thema Zweitmarkt und Verwertung: Haben wir da irgendwo schon einen Thread (ist ja kein Thema der Anlagenplanung)? Ich habe da einiges, und bekam erst gestern eine lange Liste aus dem Nachlass eines verstorbenen Märklinisten, dessen Witwe nun ebenfalls um a) Entsorgung und b) vielleicht ein Taler sucht. Der Schilderung sind es zum Großteil auch INsidermodelle etc. Ich habe aber weder Zeit, Geld, Muße noch Verwertungsideen ausserhalb von Ebay (wenig Ertrag, viel Zeit), "Pommes Paul"(kaum Ertrag aber schnell) und Modellbahnbörsen (viiiiel Zeit,?).

P.S. Gute Besserung!

Beste Grüße

Stefan -Eingleisig-


Lippstadt geplant

Lippstadt im Bau

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

23.02.2019 18:09
#59 RE: Einen Schritt weiter antworten

Hallo Stefan,

erstmal Danke für die Info! Ich habe sofort den Fahrweg eines WLE-Zuges gemäß #46 nachgezeichnet (und mich beim ersten Versuch gleich mal "verfahren") und muss sagen: Ja, die Behinderung des Zugverkehrs auf der zweigleisigen Strecke ist wunderbar nachgebildet:



Alle weiteren Planungsschritte kann ich gut nachvollziehen. Zum Schnittbild für die Höhen auf der Halbinsel habe ich zunächst ein Mini-Bedenken: das höher liegende einzelne Gleis "Nebenbahn" (in grün) könnte das Fiddeln in Hamm (blass rot) ein wenig erschweren. Allerdings hätte ich überhaupt noch eine Idee: der umrandete Bereich des Rangierbahnhofs ...



... sieht doch aus wie die Gleise auf der Peninsula. Wäre es nicht attraktiv, dort ein paar gestaltete Abstell- sowie Freiladegleise zu haben, vielleicht nicht über die ganze Breite, sondern nur bis zu einer Trennkulisse?

Zur Märklin-Oberleitung: geht es da um die gestanzten Blechstreifen? Die würde ich in die zu verschenkenden Artikel einreihen! Und aufpassen, dass Du nicht den Beschenkten als Freund, Bekannten oder was immer verlierst! Da fällt mir ein: die Entscheidung Deinerseits, ob Du überhaupt die Oberleitung nachbilden möchtest, scheint noch auszustehen. (Ich glaube, auf der Strecke gab es sogar eine Übergangszeit, in der Dampf- oder wenigstens Dieselloks einfach mitrollenden Elektroloks "Vorspann" leisten mussten...)

Schönes Wochenende wünsch' ich,
Reiner

(Edith hat eine Abb. ausgetauscht.)

Silbergräber Offline



Beiträge: 558

23.02.2019 20:53
#60 RE: Einen Schritt weiter antworten

Moin,

ich habe mich zunächst zurückgehalten, weil ich das Thema für einen Fall fürs AUS (Archiv unerquicklicher Stränge) gehalten habe: zweigleisige Hauptbahn mit Bw und Nebenbahn - ein klassischer Kandidat. Was Ihr daraus gemacht gehabt, ist klasse!

LG

Jörn

H0m ist ein Ponyhof!
--------------------------
Mein Planungsthread:
"Auf schmaler Spur in den Oberharz"
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=144119

Mein Wagenschnitzer-Thread:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=50&t=139641

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5
 Sprung  

 

Harz-Bahn-Forum

BAE-by-OOK

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de
Datenschutz