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Dieses Thema hat 78 Antworten
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 II.3. Planen von Anfang an
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517 008 Offline



Beiträge: 162

07.01.2018 14:20
Bahnhof Motharshausen und Kalkwerk Hohlenfels antworten

Der zur Verfügung stehende Raum von 2,60 m x 3,09 m macht die ursprüngliche Idee, einen Abschnitt der Aartalbahn als Vorbild zu nehmen, zumindest im gewünschten Maßstab 1/87 unmöglich. Der Maßstab ist nicht verhandelbar, daher muss ein anderes Vorbild gewählt werden. Nach weiterer Recherche ergibt sich mit der Nassauischen Kleinbahn eine Möglichkeit:

Im Bf Zollhaus zweigte von der Aartalbahn ehemals die NKB ab, eine Schmalspurbahn mit Spurweite 1000 mm. Die Bahn verlief von Zollhaus nach Nastätten, von da aus führte eine Strecke nach Oberlahnstein und eine nach St. Goarshausen weiter. Der Personenverkehr war nie von großer Bedeutung (max. 3-4 Zugpaare täglich), aber der Güterverkehr spielte eine Zeit lang eine nicht unwesentliche Rolle. Hauptgüter waren Eisenerz, Kalkstein und Holz.

Allerdings endete der Betrieb schon früh, 1962 war auf der Strecke Nastätten - Zollhaus mit dem letzten Güterverkehr endgültig Schluß, der sich zuletzt auf die Abfuhr von Kalkstein aus der Grube Hibernia bei Hohlenfels nach Zollhaus beschränkte. Der Personenverkehr war hier bereits 1953 eingestellt worden.

Betriebsstellen entlang der Strecke
43,9 km Bf Zollhaus (154 m über NN), Übergang zur Aartalbahn
41,5 km Bf Mudershausen (265 m über NN)
39,8 km Bf Hohlenfels (231 m über NN)
Anschlussgleis zu einem Steinbruch bei Mudershausen / Hohlenfels sowie einer Ziegelei
38,3 km Dachskaute
37,2 km Maiblumenlai
36,2 km Bf Allendorf Taberg
34,4 km Bf Katzenelnbogen
31,8 km Bf Mittelfischbach
27,8 km Bf Berndroth – Rettert (420 m über NN)
24,9 km Römerkastell
22,8 km Bf Holzhausen
21,8 km Bf Martenroth
16,1 km Bf Nastätten (248 m über NN) , Übergang zur Strecke nach Oberlahnstein oder St. Goarshausen

Zwischen Zollhaus und Mudershausen müssen auf 2,4 km Strecke 76 m Höhendifferenz überwunden werden, was zu einer Steigung von gemittelten 31‰ führt.

Mudershausen / Hohlenfels
- Der Ort hatte einmal zwei Bahnhöfe, Mudershausen und Hohlenfels
- Der Name stammt vom fränkischen Edelmann Mothar ab, Endung –hausen deutet auf eine vormittelalterliche Waldsiedlung hin
- Es gab in der Gegend Bergbau mit Abbau von Magnetit, Phosphorit, Ocker und Brauneisenstein, Einstellung des Abbaus 1960; der Barbarastollen war am Ende 4,3 km lang
- Außerdem Abbau von Marmor und Kalkstein
- Burg Hohlenfels mit Pension in der Nähe des Haltepunktes Hohlenfels bei Mudershausen
- Anschlussgleise zur Grube Hibernia (Kalkstein) und einer Ziegelei

Und noch der ZOFF:

Zwänge:
- Raum, mehr Platz ist nicht vorhanden; aber keine Fenster, keine Heizkörper;
- Lage des Fiddleyards ermöglicht auch Fortführung auf zweiter Ebene, in dem der Fiddleyard dann als Hubmechanik ausgeführt wird und 40cm Höhenversatz überwindet.

Obligationen:
- 1/87 Regelspur
- Weinert Weichen R1450mm 8,6° Abzweigwinkel
- Zweileiter Gleichstrom
- Möglichkeit, den Bahnhof später herauslösen zu können (Modulbauweise)

Favoriten:
- Fahrzeugeinsatz gemäß Vorbild Aartlabahn, BW Limburg stationierte Typen
- Steinbruch / Kalkwerk
- Endbahnhof mit Spitzkehre
- Ende Epoche 3, Anfang Epoche 4; Dampf noch nicht vollständig verschwunden, aber mehrheitlich abgelöst
- Hintergrundkulisse
- NEM bis RP25 Radsätze
- Loks mit Sound, Rangieren in Vorbildtempo
- Betrieb auch zu zweit möglich

Fakultativa:
- zweite Ebene vielleicht, zumindest Möglichkeit vorhalten beim Bau


Daraus entsteht die folgende Idee:

Der Kalksteinbruch bei Hahnstätten, der heute noch besteht und von der Firma Schäfer Kalk zum Abbau von Kalkstein genutzt wird, wird in seiner Größe reduziert. Das größere Vorkommen wird zur Grube Hibernia bei Hohlenfels umverlegt (nur wenige Kilometer), was dieser eine erheblich größere Bedeutung gibt.
Mudershausen hat dadurch im Laufe der Jahrzehnte auch eine wesentlich größere Einwohnerzahl erlangt als heute, der Name des Ortes wird in „Motharshausen“ abgewandelt, um damit auch anzudeuten, dass es sich nicht um einen exakten Nachbau handelt. Die Burg Hohlenfels mit der dort bestehenden kleinen Pension hat sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt, welche mit einer kurzen Wanderung von Motharshausen aus zu erreichen ist.
Die NKB wurde nicht als Kleinbahn beibehalten, sondern nach dem 2. Weltkrieg zur Regelspur ausgebaut, um den Abtransport des Kalks und Kalksteins zu erleichtern. So entstand eine Stichstrecke der Aartalbahn nach Motharshausen. In Motharshausen zweigt die Strecke zum Kalkwerk Hohlenfels bei der Grube Hibernia ab. Die Hauptstrecke fällt ab dem Abzweig mit ca. 20-30 ‰ und verschwindet dann hinter dem Kalkwerk zwischen Bäumen, um dann unter dem Kalkwerk durchzutauchen. An der Vorderseite tritt das Gleis dann wieder hervor nach einem 90° Bogen. Hier kann der Fiddleyard angeschlossen werden, der im angesetzten Zustand allerdings die Tür versperrt (durchtauchen möglich).

Der Brokkoli:


Der Plan:


Die Modell-Umsetzung spielt im Sommer des Jahres 1972. Es gibt außer dem regulären Personenverkehr nach Motharshausen je noch eine Zugverbindung zum Schichtwechsel in den Kalkwerken Hohlenfels. Im BW Limburg sind sind neben den Baureihen 211 und 216 auch noch alte Dampfloks der Baureihe 50 sowie Akkutriebwagen der Baureihen 515 und 517 sowie VT98 stationiert.

Die Grube Hohlenfels wird mit 2 Güterzugpaaren je Tag bedient, die über Motharshausen fahren. Zusätzliche 1 bis 2 Nahgüterzüge bringen die restlichen Waren nach Motharshausen sowie weitere Lieferungen von Fertigprodukten und Betriebsmitteln, die per Übergabe zum Kalkwerk Hohlenfels gebracht werden. Die Belieferung der Kalkwerke Hohlenfels findet immer vom Bahnhof Motharshausen aus statt, die Güterzüge teilweise geschoben, da es innerhalb der Kalkwerke keine Umfahrmöglichkeit gibt. In Motharshausen wird Holz verladen, ebenso landwirtschaftliche Erzeugnisse und Stückgut sowie sonstige Waren. Außerdem gibt es ein Anschlussgleis im Bahnhof, welches ehemals der Ziegelei gehörte und heute zur Verladung von Baustoffen, sowie Kohle / Heizöl genutzt wird. Hier steht ein Lagerhaus.

Ein Fahrplan ist noch offen und wird mit der Zeit entstehen.

Unsicher bin ich mir noch bei den Signalen. Im Kalkwerk Hohlenfels gibt es einen Behelfsbahnsteig, in dem ein Triebwagen die Arbeiter zum Schichtwechsel absetzen kann. Macht das Sinn oder wäre die Verlegung des Haltepunkts auf das Streckengleis neben / hinter dem Kalkwerk sinnvoller?
Sind die Trapeztafel etc. korrekt aufgestellt?

Grüße, David

Fischkopp Online




Beiträge: 409

07.01.2018 14:35
#2 RE: Bahnhof Motharshausen und Kalkwerk Hohlenfels antworten

Moin David,
um gleich mal konstruktiv zu werden:
Hast Du in Motharshausen schon mal über ein drittes Durchgangsgleis
nachgedacht? Der Bahnhof sieht angesichts des "großen" Kalkwerks ein bisschen klein aus, finde ich.
Man könnte natürlich auch doch noch ein Umsetzgleis in die Anschlussbahn setzen.
Letzteres würde ob Deines anspruchsvolles Gleismaterials wohl besser hinkommen.

Gruß
Alex

hmmueller Offline



Beiträge: 307

07.01.2018 15:23
#3 RE: Bahnhof Motharshausen und Kalkwerk Hohlenfels antworten

Ein paar Anmerkungen, die mir so einfallen:

Zitat von 517 008 im Beitrag #1
Im Kalkwerk Hohlenfels gibt es einen Behelfsbahnsteig, in dem ein Triebwagen die Arbeiter zum Schichtwechsel absetzen kann. Macht das Sinn ...

Die Frage ist zuerst, ob das rechtlich so funktioniert hätte. Typisch ist so eine Anschlussbahn ein eigenes Unternehmen (heute würde man sagen EIU - aber auch in den letzten 150 Jahren war das i.d.R. so = der Anschließer war ein eigener Eisenbahnunternehmer - auch wenn der Betrieb [vulgo EVU] von der "Bahn davor" gemacht wurde); und dorthin Personenzüge zu fahren, würde m.W. beliebig viele Probleme aufwerfen. Es mag solche Fälle gegeben haben (ich kenne in Österreich keinen einzigen), aber die Kosten (für Rechtsanwälte und auch für die Sache selber) für die entsprechenden Vorschreibungen und Bescheide und Abmachungen und Einhaltung von Vorschriften würden m.E. in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen - lieber den Bahnsteig an die Bundesbahn legen.

Die Trapeztafeln (wenn ich sie richtig erkenne) stehen so, als ob die Abzweigung eine eigene Betriebsstelle wäre. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das jemals so gemacht hätte - sogar auf großen Hauptstrecken war so ein Anschluss eben eine Anschlussstelle - höchstes der Gefühle war eine Awanst, aber schon das wird sich hier, am Ende einer Stichstrecke, niemals ausgezahlt haben.

Was es hingegen geben muss, ist eine Trapeztafel, die die Einfahrt in den Bahnhof M.hausen schützt (oder, wenn Du daran Vergnügen hast, ein einflügeliges Einfahrsignal). Und da kann man sich die Frage stellen, ob man diese(s) 50m vor der Anschlussweiche aufstellt, sodass diese noch im Bahnhof abzweigt; oder ob man Streckenlänge zwischen Bahnhof und Anschluss simulieren will = Anschluss auf der freien Strecke, dann würde die Tafel/das Signal ca. 100m vor der Spitzenweiche des Bahnhofs stehen - wobei bei der großen Streckensteigung nach M.hausen auch ein geringerer Abstand argumentierbar wäre ...

Vor der Anschlussweiche der Anschlussbahn ist in dieser ein Flankenschutz nötig - eben aus dem Grund, dass irgendwo in diesem Gleis zwei Unternehmen aufeinanderstoßen und das eine (die Bundesbahn) keinesfalls die Gefahr eines von der Anschlussbahn herausrollenden Wagens akzeptieren wird. Ob als Flankenschutz
- eine Weiche
- ein Sperrschuh
- oder vielleicht doch die Steigung des Gleises vom Kalkwerk zur Anschlussweiche (weil die Strecke ja auch Richtung M.hausen ansteigt)
ausreicht, muss "aufgrund der Örtlichkeiten" bestimmt werden.

H.M.

517 008 Offline



Beiträge: 162

07.01.2018 15:48
#4 RE: Bahnhof Motharshausen und Kalkwerk Hohlenfels antworten

Hallo zusammen,

zunächst schon mal Danke für die ersten beiden Rückmeldungen.

@H.M.:
Dann wird es einen Haltepunkt Hohlenfels nah beim Werksgelände geben, der von den Triebwagen angefahren wird. Der Flankenschutz wird ein Sperrschuh sein, denn ein Gefälle wird es dort nicht geben (Grube Hibernia und Mudershausen liegen im Original auf ähnlicher Höhe). Eine Trapeztafel sollte für Motharshausen reichen, aber ein Formsignal wäre optisch schön. Packen wir das Formsignal unter Falkultativa. Genauer Standort ist dann noch zu klären, hängt von den Zuglängen beim Rangieren in Motharshausen ab.

@Alex

Zitat von Fischkopp im Beitrag #2
Hast Du in Motharshausen schon mal über ein drittes Durchgangsgleis
nachgedacht? Der Bahnhof sieht angesichts des "großen" Kalkwerks ein bisschen klein aus, finde ich.
Man könnte natürlich auch doch noch ein Umsetzgleis in die Anschlussbahn setzen.
Letzteres würde ob Deines anspruchsvolles Gleismaterials wohl besser hinkommen.


Ein zusätzliches Durchgangsgleis passt einfach auf den verfügbaren 2,5m nicht rein. Auch der echte Bahnhof Mudershausen war sehr klein und wurde von den großen Anschlüssen dominiert (Ziegelei und Steinbruch). Das Kalkwerk ist letzten Endes ja auch der Grund dafür, dass Motharshausen noch einen Bahnanschluss hat und dieser sogar knapp 25 Jahre zuvor auf Regelspur ausgebaut wurde, während der Rest der meterspurigen Kleinbahn verschwunden ist und abgebaut wurde. Von daher darf das Kalkwerk auch groß wirken. Der Anschluss Schäfer Kalk war auch im Vergleich zu den umliegenden Bahnhöfen der Aartalbahn sehr groß. Ein Umsetzgleis innerhalb des Anschlusses muss ich mal durchspielen, könnte eventuell gehen. Aber da Bahnhof und Anschluss sehr nahe beieinander liegen, wäre eine geschobene Übergabe auch kein Beinbruch. Ich denke mal beide Varianten durch und stelle mal pro / contra gegenüber.

Grüße, David

517 008 Offline



Beiträge: 162

07.01.2018 17:07
#5 RE: Bahnhof Motharshausen und Kalkwerk Hohlenfels antworten

Hallo,

für alle Interessierten findet sich hier nochmal in Gleisplan von Mudershausen, wie er zu Zeiten der NKB mal aussah:
http://ig-nassauische-kleinbahn.npage.de...dershausen.html

Hier der Bereich der Übergabe auf die Aartalbahn mit Sturzbühne:
http://ig-nassauische-kleinbahn.npage.de...dershausen.html

Und ein paar Bilder von Gebäuden sowie eine Karte:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,3146934

Grüße, David

hwunderlich Offline




Beiträge: 508

07.01.2018 17:13
#6 Bahnhof Motharshausen und die Hauptsignale antworten

Schuur ihr Jonge,

ich habe mal im Gleisplan ein wenig rumgemalt



Vor dem Tunnel ist blau der Bahnsteig "Motharshausen-Kalkwerk" markiert.

Im Bahnhof als Gruppenausfahrsignal und vor der Anschlussweiche je ein zweibegriffiges Hauptsignal, im Anschluss
eine Schutzweiche; der Flankenschutz könnte auch durch eine Gleissperre realisiert werden.

ICH würde dan Bahnhof so lassen, allerdings im Kalkwerk eine Umfahrmöglichkeit einplanen.

Als Endbahnhof mit erheblichem Frachtaufkommen ist die Besetzung mit einem Eisenbahner der Fahrdienstleiter und
Chef der Güterabfertigung in Personalunion sein kann durchaus vorbildgerecht.

Ach so, auf den Lokschuppen würde ich zu Gunsten eines Anschlusses der Frachtaufkommen generiert verzichten!!

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Gilpin Online




Beiträge: 1.294

07.01.2018 17:26
#7 RE: Bahnhof Motharshausen und Kalkwerk Hohlenfels antworten

Hallo David,

wunderbar: die Aartalbahn bleibt als Thema erhalten, und doch bringst Du allerhand betriebliches Geschehen unter. Zur Illustration der Umspurung würde ich irgendwo einen Wagenkasten der Schmalspurplan als Schuppen o.ä. unterbringen.

Hartmuts Hinweise teile ich, ich hätte sie nur nicht so gehaltvoll begründen können. Der nun schon geplante Haltepunkt an der Strecke erinnert mich an eine ähnliche Situation auf der BAE. Achtung bei der Aufstellung von Signalen: eventueller Schatten könnte auf den Himmel-Hintergrund fallen - so, wie Hartmut das gerade eben vorgestellt hat, könnte das passieren.

Ich stutze wegen der Position des EG: sobald dort auch nur ein Triebwagen steht, blockiert er Umfahrungen im Bahnhof.

Und Danke für die Nutzung/Erarbeitung des Brokkoli!

Schönen Sonntag noch,
Reiner

517 008 Offline



Beiträge: 162

07.01.2018 17:37
#8 RE: Bahnhof Motharshausen und die Hauptsignale antworten

Hallo Hartmut,

Zitat von hwunderlich im Beitrag #6
Schuur ihr Jonge,

ich habe mal im Gleisplan ein wenig rumgemalt



Nur zu!

Die Verlegung des Bahnsteig an die Strecke als Haltepunkt Hohlenfels ist beschlossene Sache. Der Einsatz von Formsignalen an Stelle von Trapeztafeln noch offen, gefällt mir aber. Die Umfahrmöglichkeit im Kalkwerk wird spätestens morgen geprüft und bewertet.

Den Lokschuppen zu streichen, macht insgesamt betrachtet Sinn. Eine Rangierlokomotive wäre hier nicht stationiert worden und alle auf der Aartalbahn laufenden Triebfahrzeuge waren in Limburg oder Wiesbaden stationiert. Die DB hätte sicherlich in den 50ern keine Lokschuppen an einer solchen Stichstrecke gebaut. Also kommt hier entweder ein kurzes Gleis mit Anschluss hin oder die Weiche wird gedreht und ein weiteres langes Stumpfgleis parallel zu den Bahnsteigen verlegt mit Ladestraße und Kopframpe. Mal sehen, was besser wirkt. Auf keinen Fall sollte es im Bahnhof zu voll werden mit zu viel Gleis auf zu wenig Raum.

Der Lokschuppen könnte bei Variante 2 sogar als Gebäude stehen bleiben und ein Überbleibsel der Schmalspurzeit der NKB verkörpern zusammen mit ein paar cm restlichem H0m Gleis...

Grüße, David

517 008 Offline



Beiträge: 162

07.01.2018 17:43
#9 RE: Bahnhof Motharshausen und Kalkwerk Hohlenfels antworten

Hallo Reiner,

es freut mich besonders, dass der Plan Dir gefällt. Schließlich hatten wir uns zum Thema Aartalbahn schon stark ausgetauscht.

Die Idee mit dem alten Wagenkasten oder gar kompletten alten Güterwagen ist gar nicht schlecht, ähnliche Idee hatte ich gerade bzgl. des Lokschuppens.

Bezüglich der Signale gilt das natürlich zu prüfen mit Dummys während des Baus. Guter Hinweis!

Das ein Zug am Bahnsteig 1 das Umfahrgleis blockiert, sollte eher nicht zum Problem werden. Am Bahnsteig 2 halten nur Triebwagen. Lokbespannte Züge werden mehrheitlich Güterzüge sein, daher stört das nicht. Generell werden Zugkreuzungen eher selten am Tag stattfinden und die Ausnahme sein.

Grüße, David

PS: Die blaue Linie auf dem Plan soll die Hintergrundkulisse sein.

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

07.01.2018 17:45
#10 RE: Bahnhof Motharshausen und die Hauptsignale antworten

Zitat von 517 008 im Beitrag #8

Den Lokschuppen zu streichen, macht insgesamt betrachtet Sinn. Eine Rangierlokomotive wäre hier nicht stationiert worden und alle auf der Aartalbahn laufenden Triebfahrzeuge waren in Limburg oder Wiesbaden stationiert. Die DB hätte sicherlich in den 50ern keine Lokschuppen an einer solchen Stichstrecke gebaut.

Das stimmt. Wo Du aber einen kleinen Lokschuppen hinbauen könntest, wäre am Ende der Güterschuppen im Kalkwerk. Eine kleine Werklok, keinenfalls größer als Köf II, sollte realistisch sein. Wenn sie nicht so unverschämt teuer wäre, dann wäre diese OMZ 122 die optimale Kandidatin:
https://www.real-modell.de/product_info.php?products_id=247

Zum Personenverkehr: wäre Schülerverkehr drin - z.B. 216 mit 2-3 4yg bzw. 3yg-Pärchen?

LG

Jörn

H0m ist ein Ponyhof!
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hwunderlich Offline




Beiträge: 508

07.01.2018 17:50
#11 Bahnhof Motharshausen mit Trapeztafeln antworten

Schuur, ech noch emol ,

wenn Du die Stichbahn im ZLB betreiben willst, dann kannst Du das Esig durch die Trapeztafel ersetzen. Auf das Asig
kann dann erstzlos verzichtet werden.
Die im Bahnhof "geschäftsführende" Zugmannschaft darf dort ohne Zustimmung des Zugleiters nicht abfahren. Bei einer
fallweise erforderlichen Zugkreuzung muss eben diese dafür Sorge tragen, dass alle Voraussetzungen, insbesondere auch
die grenzzeichenfreie Abstellung aller Fahrzeuge im Bahnhof, erfüllt sind.

Wenn das Kalkwerk eine Werkslok erhalten sollte (finde ich nicht gut!!), ist für den Flankenschutz im gewählten
Darstellungszeitraum zwingend eine Schutzweiche einzuplanen!!

Die Legende mit dem aufgelassenen Schmalspurlokschuppen gefällt mit ausserordentlich gut!!

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

07.01.2018 17:54
#12 RE: Bahnhof Motharshausen mit Trapeztafeln antworten

Zitat von hwunderlich im Beitrag #11

Die Legende mit dem aufgelassenen Schmalspurlokschuppen gefällt mit ausserordentlich gut!!


Mmmh, das würde aber auch den eh schon knapp bemessenen Platz wegnehmen. Eine Erinnerung an die Schmalspurbahn wäre die Ausführung des Streckengleises als Dreischienengleis, wobei das mittlere Gleis (also das für die Schmalspur) komplett rostig ist.

Die Umfahrung im Kalkwerk ist auch sinnvoll, dürfte aber nur schwer zu realisieren sein. Da würde ich eine verdeckte Umfahrung mittels Schiebebühne hinter der Kulisse überdenken; Ecki hat das bei seinem Kaliwerk gemacht: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=68271&start=225

LG

Jörn

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hwunderlich Offline




Beiträge: 508

07.01.2018 18:01
#13 Der aufgelassene Schmalspurlokschuppen... antworten

... steht doch eh in einer "toten Ecke"...

Finde ich zumindest!! Bisher war von einer komplett umgespurten Strecke, realisiert mit Weinertgleis, die Rede.
Da finde ich den Ansatz mit dem Dreischienengleis zwar nett, aber überzogen! Insbesondere bei Rolfs Gleis als Basis!

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

07.01.2018 18:02
#14 RE: Bahnhof Motharshausen und die Hauptsignale antworten

Zitat von hwunderlich im Beitrag #6
Im Bahnhof als Gruppenausfahrsignal und vor der Anschlussweiche je ein zweibegriffiges Hauptsignal, im Anschluss eine Schutzweiche; der Flankenschutz könnte auch durch eine Gleissperre realisiert werden.

Hallo Hartmut,

ein Gruppenausfahrtsignal finde ich hier etwas übertrieben! Was sind deine Gründe dafür?

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

07.01.2018 18:05
#15 RE: Der aufgelassene Schmalspurlokschuppen... antworten

Rolfs Gleis ist was für Oberbaufetischisten - is' aber wohl nun mal Obligation, dann sag' ich dazu mal nichts ;-) - eine Doppelweiche gibts bei Weinert seinem Gleis wohl (noch) nicht?

H0m ist ein Ponyhof!
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