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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 118 Antworten
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 II.3. Planen von Anfang an
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Gilpin Online




Beiträge: 1.294

20.01.2018 21:49
#46 Einbinden von Draufsichten antworten

Hi Hubert, hallo Alle,

Danke - sehr hilfreich! Nachdem hier so verfahren wurde, habe ich das mit leicht schlechtem Gewissen auch so gemacht, wenn auch immer mit den "Karten", aber da wird das ähnlich sein.

Bleibt das von Edith* vermittelte

Zitat von Fischkopp im Beitrag #43
Bild ..., das mal die Wagenanzahl zeigt, über die wir uns in Bötzingen unterhalten
Autsch! Das hatte ich mir alles sehr viel weniger umfangreich ausgemalt. Und - schon mal Viel Spaß an Dich, Bill, beim Nachbau dieser Lok! Das meine ich ironisch, aber keineswegs entmutigend oder gar zynisch - bei solchen Themen kommt oft Hilfe aus völlig unerwarteter Richtung!

* Hi Alex: schön, dass Du auch bei der Edith mit -th mitmachst: wenn wir nun den Schöpfer dieses running gag zum Wiedereinstieg animieren können...

Gute Nacht erstmal,
Reiner

Gilpin Online




Beiträge: 1.294

20.01.2018 21:52
#47 RE: Peguform antworten

Yo, Alex, das (#45) ist der Hammer, den's gerade gebraucht hat!
Schönen Sonntag,
Reiner

Fischkopp Offline




Beiträge: 409

20.01.2018 22:25
#48 Diesellok antworten

Noch kurz zu der Lok:

Liliput hat lange eine MaK DE 1002 hergestellt.
Das sehe ich drei Varianten:
Entweder die Lok als V 101 der SWEG durchgehen lassen (da stimmt nur die Front nicht ganz),
die Front entsprechend umbauen,
oder man nutzt das Fahrgestell und macht doch die Gmeinder-Lok selbst.

Man kann natürlich auch annehmen, daß die SWEG halt DE 1002 resp. G1204BB anstatt der G1203BB beschafft hat.

Alex

OOK Offline




Beiträge: 4.036

21.01.2018 10:28
#49 RE: Was mache ich nun damit? antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #41
Ich sehe, bis auf die Ausnahme Wendel, da nur jeweils ca. 4 m "Strecke", mal 45 gleich 200 Meter! Da ist der Abstand der Haltestellen bei einer Straßenbahn größer!
Hubert, aber das wussten wohl die meisten von uns schon, genaus so, wie wenn Helko uns immer vorgerechnet hat, wie groß der geplante Radius umgerechnet wäre.
4m Strecke ist für viele Modellbahner, die max. zwei Bahnhöfe darstellen können, schon ein Traumwert.
Wollen wir jetzt eine Mindesanforderungsliste aufstellen: r-min 200cm (bei H0), Bahnhofsabstand 10m etc.? Und so großartig diese Werte klingen, sind sie umgerechnet doch wieder nur pillepalle. Nein, so geht es definitiv nicht. Die Anforderung kann immer nur heißen: so groß wie irgend möglich.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

21.01.2018 10:55
#50 RE: Was mache ich nun damit? antworten

Zitat von OOK im Beitrag #49
4m Strecke ist für viele Modellbahner, die max. zwei Bahnhöfe darstellen können, schon ein Traumwert.
Otto, wir reden hier aber auch nicht über eine Anlagenecke von 2 mal 3 Meter! Hier ist der Raum für die Anlage ca. 90 m² groß!
Und da würde ich schon anstreben dass eine Strecke länger ist als der kleinste Bahnhof!
Du sagst es schon richtig:
Zitat von OOK im Beitrag #49
Die Anforderung kann immer nur heißen: so groß wie irgend möglich.
Und dies gilt auch für Strecken!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 4.036

21.01.2018 11:14
#51 RE: Was mache ich nun damit? antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #50
Otto, wir reden hier aber auch nicht über eine Anlagenecke von 2 mal 3 Meter! Hier ist der Raum für die Anlage ca. 90 m² groß!
Und da würde ich schon anstreben dass eine Strecke länger ist als der kleinste Bahnhof!
Wir geraten hier in eine Grundsatzdiskussion, die eigentlich ein eigenes Thema wäre, aber andererseits ist sie am konkreten Beispiel besser zu führen als frei im Raume schwebend. Bill, das musst du notfalls überlesen.
Neben anzustrebenden Minimalwerten gibt es ja weitere: z.B. die angestrebte Zahl der Zwischenbahnhöfe. Da kann ich mal meine Anlage (auch 1:45) als Beispiel nehmen. Zwischen Braunlage und Sieber habe ich fünf Zwischenstationen. Die Abstände von Bahnhofsmitte zu Bahnhofsmitte (!) betragen Brl - Kkg 6,5m, Kkg - Odt 9m, Odt - Dhö 6m, Dhö - Son 7m, Son - Shü 7,5m, Shü - Sft 6,5m und Sft - Sin 9,75m. Hört sich gewaltig an, aber man muss durchschnittlich 3 - 4m für die Bahnhofslängen abziehen.
Und dann - auch in diesem Forum nicht so ganz neu - ist noch zu unterscheiden zwischen der realen Entfernung und der Illusion von Entfernung. Letztere wird durch eine Zungenanlage befördert. Da ist aber für Bill eine große gestalterische Aufgabe.
Bei einer gegebenen Streckenlänge muss ich also zwischen min. Streckenlänge zwischen Bahnhöfen und gewünschter Anzahl von Zwischenstationen jonglieren und einen Kompromiss finden, der zu mir passt. Da gereift dann der abgenudelte Satz "Es muss dir gefallen", also dem Planer. Hat ja auch damit zu tun, ob ich lieber Zügen bei der Fahrt zuschaue oder lieber in Bahnhöfen rangiere.
Und dann macht es natürlich einen Unterschied, ob ich mit einem Schmalspurzügle mit 30 km/h über die Strecke zuckele oder mit einem Eilzug mit ner 78 vorne dran drüberweg rausche. Insofern, da gebe ich dir dann doch Recht, Hubert, müsste Bill größere Bahnhofsabstände haben als ich bei meiner Anlage.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

21.01.2018 11:30
#52 RE: Was mache ich nun damit? antworten

Zitat von OOK im Beitrag #51
Und dann macht es natürlich einen Unterschied, ob ich mit einem Schmalspurzügle mit 30 km/h über die Strecke zuckele oder mit einem Eilzug mit ner 78 vorne dran drüberweg rausche. Insofern, da gebe ich dir dann doch Recht, Hubert, müsste Bill größere Bahnhofsabstände haben als ich bei meiner Anlage.
Apropos Rauschen . Bei der SWEG findet man unter anderem eine Streckenbeschreibung der Kaiserstuhlbahn:
Maximale Zuglänge 275 m, Personenzüge 100 m, Vmax = 80 km/h, Bremswege 400m.
Nur mal so zum Vergleich ...

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

hwunderlich Offline




Beiträge: 508

21.01.2018 15:46
#53 OT: MaK DE 1002 vs. MaK G 1203/1204 antworten

Schuur ihr Jonge,

ohne jetzt auf die gesamten Detailunterschiede der Aufbauten eingehen zu wollen
(G 1203:
http://www.loks-aus-kiel.de/index.php?nav=1400722,
DE 1002
http://www.loks-aus-kiel.de/index.php?nav=1400727&lang=1):

Da unterscheidet sich deutlich mehr, als die Stirnseite des langen Vorbaus...

Also entweder eine DE 1002 in SWEG-Livree mit einer "passenden Phantasienummer" im Prototype-freelance oder in einer neutralen
Lackierung als Leihlok einsetzen

Aber eigentlich tut diees Detail bei Planungen in 1/45 nur wenig zur Sache!!

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Solwac Offline



Beiträge: 60

21.01.2018 15:59
#54 RE: Was mache ich nun damit? antworten

Das sind für mich die falschen Vergleichswerte. Wir reden hier von einer privaten Modellbahn und da steht einer maßstäblichen Verkleinerung selbst einer Nebenbahn doch einiges im Weg.
Für mich wären die wichtigen Punkte:
- Strecke zwischen zwei Bahnhöfen lang genug um in einem Bahnhof zu rangieren ohne den nächsten Bahnhof zu stören, bei Zwei(Mehr-)mannbetrieb also eventuell Strecke länger als zwei Ausziehlängen.
- Bei Paradestrecken, d.h. voll einsehbar, sollte ein Zug erst ausfahren und dann erst einfahren.

Die Zuglänge ist hier also wichtiger als die Bahnhofslänge.

Mein Kritikpunkt richtet sich aber bei den Gleisplänen an die (zu) große Anzahl von Bahnhöfen, insbesondere Oberrotweil ist nicht betriebsfähig. Breisach kann keinen Zug speichern wenn in Oberrotweil rangiert werden soll (bei der Lage der Weichen soll es ja wohl nach links gehen). Jegliche Fahrt über die linke Einfahrtweiche hinaus geht ins Unsichtbare. Die Einfahrt aus Sasbach ist auch nicht sichtbar und durch die Kurve muss man sich sputen um bei Fahrten zwischen Sasbach und Oberrotweil als Personal die Position zu wechseln.

Trapeztafel Offline



Beiträge: 63

21.01.2018 17:47
#55 RE: Was mache ich nun damit? antworten

Ganz allgemein:
Bezugnehmend auf den Plan in Antwort 34 würde ich mindestens einen Bahnhof rausnehmen, eher zwei.
Und dafür mehr "Strecke" und "Landschaft" verbauen.

LG Rene

Bill Offline



Beiträge: 93

21.01.2018 21:56
#56 RE: Was mache ich nun damit? antworten

Hallo,
ich sehe schon Platz hilft auch nicht.

Jetzt kamen schon viele Tipps und gut Links zu Fahrzeugen. Das merke ich mir gerne, stelle es aber noch hinten an.

Ich habe jetzt mal versucht mehr Strecke in der Anordnung zu schaffen und noch einen Bahnhof gestrichen.
Dann sieht das mit fast 90 m Hauptgleis so aus:


Bötzingen hat immer noch das Problem, dass es dreigleisig zweimal durch die Wand geht. Hier könnte höchstens Eichstetten wieder wegfallen und Bötzingen an die Stelle gehen. Der Peguform Anschluss wäre dann wo jetzt Bötzingen ist. Dann kann Gottenheim auch wieder in den linken Keller und ich spare mir die Klappbrücke, um reinzukommen.

Endingen ist jetzt auf das BW reduziert. Wenn in den verkehrsarmen Zeiten nur noch Einfachtraktion gefahren wird, muss der Rest der Triebwagen ja abgestellt werden.

In Riegel-Malterdingen habe ich die DB Strecke jetzt als Wechselkassette geplant, ein FY passt da nicht wirklich hin.

Das Layout geht sicherlich auch gut in H0. Dann wird es noch großzügiger. Da kommen dann vielleicht die Überlegungen zu den Fahrzeugen wieder zum tragen.

Grüße
Till

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

21.01.2018 22:25
#57 RE: Was mache ich nun damit? antworten

Hallo Till,

es geht in die richtige Richtung. Ich wäre für die minimale Version, mit dem Rest hat man genügend zu tun.

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Gilpin Online




Beiträge: 1.294

21.01.2018 22:31
#58 Auswahl derB - und die Gmeinder-lok antworten

Hi Bill, vielmehr hallo Till,

mit dem neuen Entwurf nimmst Du mir glatt den Wind aus den Segeln! Das ist auch gut so; ich habe mich heute tief in das Thema eingelesen und mich gründlich geärgert, dass ich Wolff Bd.2 "Baden" schlicht nicht habe und eigentlich nicht vorangekommen bin.

Mir war immer klar, dass Du zu den Bahnhöfen viel weiter ausgearbeitete Gleispläne in der Hinterhand hast als zu Anfang gezeichnet - ich habe das gut gefunden, weil die Auswahl der Bahnhöfe, ja fast noch der Streckenteile (Du selbst bzgl. Breisach:Neuf-Brisach, Otto brachte die Verbindung Breisach-Gottenheim in's Spiel...) gar nicht abgeschlossen ist. Mir kommt es wie gesagt darauf an herauszuarbeiten, welchen Verkehr Du dort darstellen könntest und solche Bahnhöfe auszusuchen, die diesbezüglich interessant sind. Größtes Fundstück heute war die Riegeler Brauerei - nur um später zu lesen, dass du sie im selben Beitrag wie Peguform selbst schon erwähnt hattest. Aber: mindestens zwei Brauerei-eigene Bierwagen... Später mehr.

Nur: folgenden link wollte ich heute noch los werden, auch wenn Du solcherlei hintanstellen möchtest - wer weiß, ob ich den je wieder finde.

Schönen Start in die Woche,
Reiner

Gilpin Online




Beiträge: 1.294

23.01.2018 22:16
#59 RE: Was mache ich nun damit? antworten

Hallo Till,

ich bin da gespalten:

Zitat von Bill im Beitrag #56
Das Layout geht sicherlich auch gut in H0. Dann wird es noch großzügiger.
Logisch - und doch: Irgendwie geht's ja in beiden Größen. Klar, in 0 wird's für den einen oder anderen Bahnhof und Streckenabschnitt knapp, was aber die Konzeption nicht verunmöglicht. Allerdings:
Zitat von Bill im Beitrag #56
Da kommen dann vielleicht die Überlegungen zu den Fahrzeugen wieder zum tragen.
Ich denke, dass mögliche Grundsatzüberlegungen zu Loks und Wagen pro 0 (die Fahrzeugmasse und der Impuls aus Masse und Geschwindigkeit kommen besser 'rüber, feinere mögliche Details, insgesamt günstiger für älter werdende Augen und Hände) oder pro H0 (sehr viel größeres Industrie-Angebot, Begünstigung längerer Züge) früher oder später abgewogen werden müssen, aber nicht sofort, siehe oben. Nur: eine so kleine und spezielle Bahn ruft doch sehr nach "Identität durch Triebfahrzeuge" - ich möchte mich da sehr bald melden, aber in einem eigenen thread, der die Diskussion der Streckenauswahl und -entwicklung hier nicht stört.

Mit freundlichem Gruß,
Reiner*

*der sich hier gar nicht einmischen wollte (weil ich eigentlich nichts zur KB weiß oder wusste), dem aber der Erkenntnisgewinn großen Spaß macht.

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 388

24.01.2018 10:10
#60 RE: Was mache ich nun damit? antworten

Hallo Till, dein letzter Entwurf gefällt mir sehr gut, ich würde dir zu HaNull raten, dann wären die Entfernungen zwischen den Bahnhöfen schon recht ordentlich. Legt man (in HaNull) einen Strecken-Maßstab von 1:261 (also dreifach gestaucht) zu Grunde, dann bekommst du eine Gesamt-Streckenlänge von etwa 23 km! Das würde auch zu einer Zeitraffung für die Fahrpläne von 3:1 passen.

Außerdem bekämst du mehr Freiheit in der relativen Anlagenbreite, die (jetzt natürlich vorläufig) ziemlich geradlinige Streckenführung könnte eher durch sanfte Bögen aufgelockert werden als im Null-Maßstab.

Die mittlere lange Zunge könnte auf den beiden Höhenlagen auf verschiedenen Seiten durch Kulissen abgeschlossen werden, die in HaNull durch die relativ breitere Anlagenfläche wohl besser wirken könnten.

Und Bötzingen müsste nicht auf beiden Seiten dreigleisig durch die Wand!

Einen weiteren Vorteil hättest du bei der Wendel: Der Abstand zwischen den Runden kann viel geringer sein (Bei H0 ohne Oberleitung ca 8 cm), damit bekommst du eine weitaus geringere Steigung und möglicherweise einen kleineren Wendel-Durchmesser, dafür aber bei gleichem Höhenabstand mehr Windungen. Diese Fahrerei durch die Wendel ist ziemlich langweilig, weil es kaum Abwechslung gibt, das kann dir jeder Video-Lokführer bestätigen, der bei mir schon zwischen Niederpöllnitz und Triptis unterwegs gewesen ist!

mit Hp1-Gruß - Helmut

P.S. (edit): Und die Radien! Ein Meter in HaNull, das ist für viele HaNuller traumhaft. Da kann Helko nicht über Straßenbahnradien motzen. Gruß H.

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