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 IV.1. Modellbahnbetrieb als Ideologie
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hwunderlich Offline




Beiträge: 455

21.04.2018 17:52
#226 Der "Rühenbeck" angepasst (V10.1) antworten

Schuur, ech noch emool,



BTW: Alle Beiträge sind wieder bebildert. War wohl ein Problem bei directupload.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Gilpin Offline




Beiträge: 1.009

22.04.2018 11:31
#227 RE: Der "Rühenbeck" angepasst (V10.1) antworten

Hi Alle,

ein Späßchen zwischendurch: Märklin offeriert gerade in den "Sommerneuheiten 2018" eine Üg aus Köf II, einem Rungenwagen Kbs mit Beladung (Betonelemente) und einem Schiebewand-/-dachwagen Tbis. Eine schöne Garnitur für unsere erste oder zweite Ergänzungspackung! Ich habe zunehmend den Eindruck, dass Märklin hier mitliest. Nur die Beiträge (#79 u.v.a.) zur Preisgestaltung werden scheinbar überlesen: die Zugpackung kostet ohne Gleise oder Steuergerät 359,99 €.

Schönen Sonntag noch,
Reiner

Gilpin Offline




Beiträge: 1.009

22.04.2018 14:27
#228 Vollbach 5.0 angepasst antworten

Hallo Hartmut,

ich habe mich beim Überarbeiten von Vollbach 5.0 wieder nicht getreu an mein eigenes Konzept gehalten. Ich habe die Idee mit den beiden Weichen, die die Dkw ersetzen sollen, verabschiedet und am rechten Anlagenrand nur eine EWR verbaut und schlage vor, ein Stumpfgleis wegzulassen. Die BWR, die es noch zu verbauen galt, habe ich in die Kurve auf der anderen Seite eingesetzt und dort ein neues Industriegleis ausgefädelt. Dort ließe sich vielleicht auch die übrig gebliebene EWL verwenden.



Ich schlage noch vor, eine der beiden gebogenen gelben Stichstrecken in den Innenraum zu kürzen und zu begradigen, etwa als Freiladegleis für den hinteren Bahnhof. Auch so hätten wir noch genügend Anschließer.

Dann wären wir "durch" - Zeit, die (doch nicht ganz so) "geniale Idee" in eine stimmige Erzählung einzubauen, ein wenig zu illustrieren, und die Kapitel des (digitalen) BBL zu skizzieren.

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

hwunderlich Offline




Beiträge: 455

22.04.2018 16:23
#229 RE: Vollbach 5.0 angepasst antworten

Schuur Reiner und Rest,

dann wären wir in der Tat soweit durch. Allerdings würde ich an Vollbach nicht weiter rumexperimetieren wollen,
die V5.0 entspricht dem blauen Buch...

Letztlich könnte man die "Schattenseite" rechts vereinfachen und die Umfahrung rausnehmen. Die beiden Anschlüsse
für die Speicherkasetten würde ich aber beide drin lassen.

Die rechte Bogenweiche links würde ich auch nicht auf Krampf installieren wollen; führt zu nichts und macht zudem
eine szenische Trennung von Vorder- und Rückseite durch eine Kulisse nahezu unmöglich macht.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Gilpin Offline




Beiträge: 1.009

22.04.2018 17:31
#230 RE: Vollbach 5.0 angepasst antworten

Hallo Hartmut,

jetzt hab' ich schnell im Blauen Buch gespickt und die Anlage gefunden. Mir war nicht klar, dass Du eigentlich den dortigen Werdegang nachvollziehen wolltest. Demgegenüber kam es mir darauf an, Anlagen aufeinander folgen zu lassen, die (nach einer allerersten auf dem Boden) auf der Platte möglichst einfach zusammenzustecken wären. Ohne viel Landschaft und auch ohne Trennkulisse, dafür mit einigen Industrien, die einen sinnvollen Betrieb ermöglichten - "Aus Freude am Fahren". Nachdem wir eine Vielzahl von Entwürfen vorliegen hatten, kam ich auf die Idee, unseren Einsteiger mit unterschiedlichen Gleisplänen zu beglücken, sodass er ein paar mal umstecken kann, sobald ihm eine Version ausgespielt (falls es das Wort gibt) erschiene. Daher meine Absicht, fünf Stufen, also Startpackung und vier Erweiterungen, zu generieren, die jeweils die gleiche Anzahl Weichen, Schienen etc. "verbrauchen" würden. Klar könnte auch etwas übrig bleiben, schade wär's nur.

Ich hatte das Vollbach-Kapitel im Blauen Buch als Gedankengang verstanden, nicht als eine Abfolge von Anlagen, die Stück für Stück zu realisieren wären. Da muss ich wohl noch einmal nachlesen...

Noch kurz zu einem älteren Einwurf von Dir:

Zitat von hwunderlich im Beitrag #209
ich denke, das wir nach der V.2 der Startpackung dem geneigten Neueinsteiger, auch anhand der Herstellerkataloge mit der
einen oder anderen Hilfestellung..., so einige Entscheidungen selbst überlassen können!
Das können und müssen wir, es ist ein Teil der Freude! Wie ich unseren Neueinsteiger kenne, wird er bald eine ordentliche Streckenlok kaufen, 01, 44, V200... Aber wenn er merkt, dass ihm auf diesen (!) Anlagen eine Schnellzuglok oder eine schwere Güterzuglok eher Bewunderung beim Zuschauen bringt als zunehmend interessante und schwierige Rangieraufgaben, dann soll er wieder etwas geboten bekommen wollen.

A propos "geboten bekommen": nachdem die CD einstimmig als altbacken verworfen wurde, was hältst Du denn von je einem Link pro Packung, der zu genau passenden Hinweistexten, Tutorials und eben Deinen Gleisplänen führen würde?

Ansonsten müssten wir uns einmal überlegen, wie wir diesen thread wieder für Alle interessant machen - nicht dass wir hier eine Produktfamilie ersinnen, die nur ein paar Insider interessiert.

Bis dann,
Reiner

hwunderlich Offline




Beiträge: 455

22.04.2018 18:20
#231 Vorläufiges Fazit antworten

Schuur Reiner und Rest,

um Deinen Begriff "ausgespielt" zu nutzen: "Ausgeplant".

An diesem Punkt haben wir jetzt die Gleis- und Fahrzeugausstattung ausreichend beleuchtet und Ansätze aufgezeigt.

Jetzt kommt der Punkt, an dem dieses Ergebnis transportiert werden. Also müssen jetzt die Leute mit den Kontakten
zu Presse und Industrie (OOK ) weitere Schritte anschieben. Insbesondere wäre hier zu klären, in wie weit
Arbeiten von Otto und Ivo Cordes aus der Vergangenheit genutzt werden können.

Weiterhin wäre wichtig zu wissen, wer noch hier was einbringen kann und will.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Gilpin Offline




Beiträge: 1.009

01.05.2018 13:09
#232 RE: Vorläufiges Fazit / Status Quo antworten

Hallo zusammen,

ich möchte gern den Status Quo zusammenstellen, wie er sich für mich darstellt. Dabei möchte ich so viele Beiträge einbauen wie möglich, kürze, gewichte und wandle noch einmal subjektiv ab, um eine kohärente Geschichte zu erhalten:

Unser erster Adressat sind die wesentlichen Systemanbieter, Märklin, Roco/Fleischmann, Piko, Tillig. Eine Nutzenargumentation fällt da unterschiedlich aus:

Märklin ist einerseits Marktführer, andererseits ein relativ geschlossenes System aus Strom-, Steuerungs-, Gleis-, Kupplungsnormen. Für Märklin ist es besonders wichtig, dass sich Startpackungskäufer auf dieses System festlegen. Eigentlich müsste unsere Idee hier auf besonders offene Ohren stoßen – wir werden nur besonders intensiv für die 399 Euro argumentieren müssen. Ein gewisses Sponsoring durch die Firma wäre hier wünschenswert: der Beitrag zur Systementscheidung seitens der Käufer ist gar nicht zu bemessen!

Roco, Piko und Tillig haben als Vertreter des sehr viel offeneren Gleichstromsystems weniger vom Verkauf einer Startpackung. Wenn überhaupt, legt sich der Käufer nur auf das Gleissystem fest. Allerdings: eine gewisse Markenbindung entsteht auf diese Weise.

Unsere Argumentation muss aber den Kunden-Kunden-Nutzen adressieren: inwieweit hilft unsere Idee dem Anbieter, ein oder das wesentliche Problem seines Kunden zu adressieren?

Diesen Kunden identifizieren wir wie folgt:

- den Wiedereinsteiger um die Fünfzig, dessen Kinder "aus dem Haus sind", der deshalb Raum, als im Beruf stehender das Geld und, weil er diesen beherrscht und keinen großartigen Karriereträumen nachhängt, auch die Zeit,
- den Vater Mitte dreißig, der sich selbst und dem Sohn etwas bieten möchte und evtl. noch vorhandenes altes Material verkauft, weil ihm an digitaler Steuerung gelegen ist – Achtung: hier fehlt's an Zeit!
- Den alten Herrn als Neueinsteiger, der wieder Raum, Zeit und Geld hat, aber zunächst keine großen Digitalambitionen hat, vielmehr zu einem weniger sportiven Hobby finden möchte.
- Weitere sind denkbar, aber mit diesen lässt sich's gut denken.

Das drängendste Problem all dieser Herren ist, siehe oben, die Systementscheidung, die sich als Hemmschwelle, überhaupt einzusteigen, ausdrücken kann. Zunächst ist hier Märklin im Vorteil: der Markenwert ist außerordentlich hoch. Die Attraktivität einer Startpackung läge aber in der Aussicht auf sinnvolle Unterhaltung von Anfang an! Die wäre natürlich auch bei Piko gegeben – die weniger bekannte Marke muss Piko eben über den Preis ausgleichen...

Das "zweitdrängendste Problem" ist der überschaubare "Spielwert" der Startpackung, der rasch spürbar werden wird. Deswegen sind wir in diesem Strang sehr rasch auf Ergänzungspackungen gestoßen, die einen zunehmend interessanten Betrieb ermöglichen sollen. Wir wollen auf diese Weise nichts vorschreiben und schon gar nicht Auswahlmöglichkeiten einengen: wenn der Käufer zwischendurch eine exotische D-Zug-Lok kaufen möchte, bitte – er wird nur feststellen, dass die in einem so frühen Stadium außer Bewunderung wenig bringen wird.

Unser Vorschlag geht dahin, Güterverkehr darzustellen: anhand Gemischter Güterzüge mit passenden Loks, Anschlussgleisen samt günstig aus der Packung auszuschneidender Industriegebäude, und von Gleisplänen, die diese vorbildgerecht anordnen.

Unser Gleisplan für die Startpackung sieht wie folgt aus:



Der bescheidene Gleisplan sollte sich noch auf dem Fußboden zusammenstecken und variieren lassen. Im Begleitbuch (BBL) könnte das Oval als weite Welt eingeführt werden; beispielsweise wäre die Regel zu etablieren, dass zum rangieren nicht um das Oval gefahren werden darf. Der Zweck einer Übergabe wäre zu vermitteln.

Als Fahrzeugausstattung ergibt sich: V100, 1 G (G20, Oppeln, Nachkriegs/um/bauarten), 1 Rungenwagen Rlmms, 1 Hochbordwagen (Ommr Villach, E 035)



Erste Industrie wäre ein holzverarbeitender Vertrieb, der Einschlag/Rohholz erhält und Bretter und Kisten zum Empfänger versendet.

Ab der ersten Erweiterungspackung bieten wir zwei Gleispläne; die kann man nacheinander verwirklichen oder auch nur einen von ihnen. Von nun an empfehlen wir eine "Platte".



Die nun hinzukommende Industrie ist ein Stahlhandel. Nachdem nun wirklich Güterzüge verkehren können, wird ein Gpw nötig. Zum Umfang gehören ein Weichenpaar und diverse Gleise und folgende Fahrzeuge:

V36 oder V60, ein Pwg pr 14 oder Pwgs 41, 1 Flachwagen Klmmp, 1 Coiltransporter auf SSkm49-Basis oder Shimms



Das BBL hätte nun zu vermitteln, worin das spezifische Vergnügen eines timesaver's besteht – ohne Oval. Rangiervorschriften wären zu vermitteln, aber (für den Alternativplan) auch die Kreuzung zweier Züge sowie Überholungen. Technisch ginge es um das nicht-permanente Verlegen von Gleisen und evtl. um das Versenken von Weichenantrieben u.a.

Die zweite Erweiterungspackung umfasst eine Links- und zwei Rechtsweichen, ein Paar Bogenweichen und eine Kreuzung K15 sowie diverse gerade und gebogene Gleise, Prellböcke etc. Erneut gibt es zwei Gleiskonfigurationen, die man durchspielen kann, oder nur eine davon:



Ein weiterer metallverarbeitender Betrieb kommt hinzu: Blechkisten oder Geräte (oder Felgen), am liebsten einer, der auch ein wenig Guss zu formen hat. Ein besonderer Witz könnte darin bestehen, einmal keine Lok zu bieten – auch, um die Geldbörsen aller Beteiligten zu entlasten. Aber: es wird langsam Zeit, die Karton-Baulichkeiten zu überwinden - der Betrieb könnte als Kunststoffbausatz umgesetzt werden, nachdem sich ins allgemeine Sponsoring auch der Verband IGEMA oder eine seiner Mitgliedsfirmen einreihen würden. Die Packung enthält über die Gleise hinaus einen Behältertragwagen mit pa-Behältern für Formsand, einen Hbis, einen Schwerlastwagen Rmms, und einen Kunststoffbausatz eines Fabrikgebäudes.

In der dritten Ergänzung wird's Zeit für ein wenig Personenverkehr: er gehört einfach dazu, und wir haben auch erkennbar Personenbahnhöfe geplant. Nachdem die Packung immerhin zwei Weichenpaare und eine Dkw plus wie immer diverse Gleisstücke umfasst, zzgl. ein kleines Bahnhofsgebäude mit integriertem Schuppen, sollte nun ein VT98 (wegen der Stoßvorrichtung) mit Steuerwagen kommen und nur ein weiterer G für Stückgut.



Im BBl wäre bspw. zu vermitteln, was in einem Pbf. passiert, was ein PmG oder GmP ist und welche Funktion das Freiladegleis hat.

Die vierte Erweiterungspackung stellt einen großen Hub im Wortsinne dar: zumindest ein Entwurf verlangt nach unterschiedlichen Ebenen und Steigungen. Mithin muss man Rampen bauen oder gleich zur offenen Rahmenbauweise übergehen. Für das BBL gibt es genug Neues zu vermitteln!

Eine große (!) Mühle könnte nun folgen – vielleicht wieder aus der Pappe der Schachtel zu falten.



Damit könnte der Packungsinhalt so aussehen: KöfII, vierachsiger Selbstentladewagen mit Schwenkdach, zweiachsiger Selbstentladewagen mit Schwenkdach, Güterzugbegleitwagen, eine Weiche links, zwei Weichen rechts, eine Bogenweiche rechts, diverse gerade und gebogene Schienen etc.

- - Achtung: ich habe hier viele Ideen Anderer verbaut, Hartmuts und Helmuts Gleispläne wiederholt und mit neuen Bezeichnungen versehen, aber zugunsten der Lesbarkeit auf Zitate und Querverweise verzichtet. (Eine Aufstellung der Pläne im Beitrag #215 möge als Quellenangabe dienen.) Beigaben passender Wiking-Modelle halte ich nach wie vor für sinnvoll, habe sie aber weggelassen, um den Beitrag nicht zu überfrachten. Mir kam es darauf an, eine schlüssige Geschichte zusammenzufassen. Zur Präsentation bei den Adressaten wäre eine knappe Argumentation nach dem Muster Ziel des Adressaten – Hindernis – Lösung durch unsere Idee zu kürzen.

Beim Schreiben ist mir aufgefallen, dass wir uns um Sicherungstechnik (Signale, Gleissperren) nicht gekümmert haben – da besteht ein gewisser Nachholbedarf. Den sollte aber ein Anderer bedienen. Außerdem haben wir das Thema Epoche nach dem Beitrag #86 von Hartmut nicht mehr weiter verfolgt...

Ein schöne Woche wünsche ich,
Reiner

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