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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 80 Antworten
und wurde 5.100 mal aufgerufen
 II.3. Planen von Anfang an
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Fischkopp Offline




Beiträge: 447

11.12.2017 18:50
#46 RE: Güterverkehr in den 60ern Antworten

Moin Rene und Hubert,
ich modifiziere gerade Euer Güterverkehrsleitsystem für
meine Planung aus dem Industriebahn-Thread und frug mich,
ob Ihr auch einen Mechanismus habt, der einen Kunden mal die Ladefristen
überschreiten lässt, sodass der Wagen erst vom "übernächsten" Zug mitgenommen wird.

Gruß
Alex

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.911

11.12.2017 19:09
#47 RE: Güterverkehr in den 60ern Antworten

Einen Mechanismus gibt es nicht. Beim Frachtzetteltauschtermin muss halt entschieden werden ob der Wagen in den Ausgang geht oder da bleibt. Allerdings müsste der Frachtzettel beim Bleiben markiert werden.
https://www.fremo-net.eu/praxis/betrieb/wagen-bleibt-hier/

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Fischkopp Offline




Beiträge: 447

11.12.2017 19:29
#48 RE: Güterverkehr in den 60ern Antworten

Okay,
danke für die Antwort.
Eigentlich OT: Dann muss man aber aufpassen, daß es nicht SPUKt....

Gruß
Alex

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.911

11.12.2017 19:36
#49 RE: Güterverkehr in den 60ern Antworten

Siehe auch Frachtzettel-Tausch-Termine

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Trapeztafel Offline



Beiträge: 65

11.12.2017 21:07
#50 RE: Güterverkehr in den 60ern Antworten

Hallo Hubert!

Da hast Du mir, wohl unbewußt, noch einmal eine kleine Denkaufgabe gestellt!

Jedenfalls habe ich beschlossen, bei der Jahreszeit auch konsequent zu sein- es würde ja seltsam aussehen, neben reifen Getreidefeldern bereits das Getreide abzufahren...

Damit es mit der Erdäpfelernte zusammenpaßt, habe ich Ende August/Anfang September als Zeitraum gewählt. Hat auch nicht jeder ;-)

LG Rene

Trapeztafel Offline



Beiträge: 65

23.12.2017 14:26
#51 RE: Die Lokalbahn Retz-Drosendorf in H0 Antworten

Ein Stiegenhaus für Züge

Na gut, auch von mir was zum Stopfen des "Winterloches".
Ihr müßt heute ganz stark sein, denn ich zeige Euch diesmal etwas hier nicht gern gesehenes, fast schon unerhörtes ...
...eine Gleiswendel!

Grundsätzlich versucht man beim betriebsorientierten Modellbau Gleiswendeln zu vermeiden. Sie bringen viel Lärm unter Tage, sind aber manchmal trotzdem unverzichtbar.
Im Fall meiner Anlage hätte ein Verzicht auf eine Gleiswendel unzulässig hohe Steigungen bedeutet. Schließlich muß vom Schattenbahnhof in den gestalteten Bereich eine Höhendifferenz von etwa 30 cm überwunden werden



Meine Methode die ich vorstelle, ist vielleicht handwerklich etwas aufwendiger, überzeugt aber mit hoher Stabilität und Genauigkeit. Hier habe ich keine Lösung mit Gewindestangen realisiert, hier ist alles aus Holz!


Wie auch bei den anderen unterirdischen Strecken beträgt der Radius der Wendel 54,3 cm. Dieser Radius ist klein genug, um eine Wendel noch platzsparend unterbringen zu können, aber groß genug, um betrieblich keine Probleme zu bekommen.



Das Segment mit der Wendel ist das "unhandlichste" der ganzen Anlage. Deshalb habe ich versucht, die Abmessungen so knapp wie möglich zu halten, um gegebenenfalls auch die Kellerstiege "zu schaffen". Und da kann es durchaus auf Zentimeter ankommen...



...die durch so manchen Trick herausgekitzelt wurden

LG Rene

Gilpin Offline




Beiträge: 1.456

23.12.2017 15:50
#52 RE: Güterverkehr in den 60ern Antworten

Hallo Rene,

ich bewundere Deine Disziplin

Zitat von Trapeztafel im Beitrag #50
bei der Jahreszeit auch konsequent zu sein
, werfe aber gern ein, dass der Betrieb zur Rübenernte genau so interessant sein könnte. Und es muss auch nicht zwingend
Zitat von Trapeztafel im Beitrag #50
seltsam aussehen, neben reifen Getreidefeldern bereits das Getreide abzufahren
- nicht, wenn Felder außerhalb der Anlage gemäht wurden und die Dreschmaschine gerade auf dem Gelände des Maschinenrings übernachtet, um tags drauf die noch stehenden Felder anzugehen. Will sagen: ein in sich stimmiger jahreszeitlicher Betrieb könnte doch Spaß machen, auch wenn die Saison jenseits des rollenden Materials nicht konsequent umgesetzt wäre. Du musst den Frevel ja nicht dokumentieren...

Die Wendel ist ein Meisterwerk!

Schönen Samstag noch,
Reiner

OOK Offline




Beiträge: 4.300

23.12.2017 15:59
#53 RE: Güterverkehr in den 60ern Antworten

Respekt,
du hast sicher die einzelnen Ständer genau berechnet und ebenso genau abgelängt, dass ist dann beim Zusammenbau schneller und präziser als die Gewindestangenmethode. Natürlich nix für Leut,

Zitat
die nie Schreiner werden.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Trapeztafel Offline



Beiträge: 65

23.12.2017 20:12
#54 RE: Güterverkehr in den 60ern Antworten

Hallo Reiner!

Ich hatte das große Glück, unlängst mit einem pensionierten Eisenbahner ("meiner" Strecke) ein längeres Gespräch führen zu können. Demnach wurde das ganze Jahr über Getreide abgefahren, war ja in Silos gespeichert. Im Frühjahr wurden die dann "leer gemacht", um Platz zu schaffen für die neue Ernte.
Aber im Spätsommer war trotzdem "High Noon" auf der Lokalbahn! Es wird wohl Ende August bei mir werden.

Die Rübenernte (Hauptsaison) ist mir persönlich etwas zu spät (Oktober/November), da ist die Vegetation schon ein wenig trist...

Trapeztafel Offline



Beiträge: 65

23.12.2017 20:15
#55 RE: Güterverkehr in den 60ern Antworten

Hallo Otto!

Ja, genau so habe ich es gemacht. Und es ging durchaus flott von der Hand.

Und ja, als gelernter Tischler (Schreiner) hab ich hier natürlich einen kleinen Vorteil...

LG Rene

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 506

25.12.2017 10:36
#56 RE: Güterverkehr in den 60ern Antworten

Die Methode geht auch für Nicht-Schreiner. Ich habe das in Triptis II auch genau so gemacht. Man muss nur die unterste Runde genau berechnen, der Abstand zwischen den folgenden Runden ist immer gleich, man kann also die Abstandshalter aus einem Brett (das die korrekte Breite hat) Stück für Stück absägen, dieses endlose Gefummel mit den Gewindestangen kann ganz schön nerven.

Mit Gruß Helmut

OOK Offline




Beiträge: 4.300

25.12.2017 11:22
#57 RE: Güterverkehr in den 60ern Antworten

Damit wären wir jetzt endgültig bei einem Thema für VII.2 "Anlagenbau konkret - Tipps" etc. angekommen. Der von Helmut eingebrachte Trick ist, die Abstandshölzer, die alle gleichlang sein sollen, nicht von einem langen Brett abzulängen, das würde bei händischer Methode zu ungenau, sondern von einem maschinengeschnittenen Brett, dessen Breite der Länge der Abstandsbretter entspricht, abzuschneiden. Saueinfach, aber gewusst wie.
Möglicherweise verschiebe ich tatsächlich nach VII.2

OOK
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www.0m-Blog.de

Trapeztafel Offline



Beiträge: 65

01.01.2018 10:28
#58 RE: Ein Stiegenhaus für Züge Antworten

@ Helmut und Otto: Jetzt habt Ihr meinen "Trick" voll durchschaut

Trapeztafel Offline



Beiträge: 65

01.01.2018 10:43
#59 Der virtuelle Weichenwärter Antworten

Hallo!
Ich wünsche Euch allen ein gutes, neues Jahr!

Gestern konnte ich endlich einen kniffligen Teilbereich des Anlagenbaues abschließen. Auf meiner Anlage ist der Kreuzungsbahnhof Nieder Fladnitz aus Platzgründen unterirdisch angeordnet (das hat ein gewisser OOK angeregt) Für sichere Zugkreuzungen braucht es daher etwas elektronische Unterstützung, denn mir war wichtig, daß die Anlage auch zu zweit (oder gar alleine) bespielbar ist.



Zum Betriebsablauf: Auf der Strecke Retz-Drosendorf fanden täglich vier Zugkreuzungen in Nieder Fladnitz statt. Es kreuzten hier Personenzüge untereinander und auch mit den Güterzügen. Das soll natürlich auch im Modell möglich sein. Aufgrund der verschiedenen Längen der Garnituren stellt dies natürlich besondere Anforderungen an eine teilweise Automatisierung. Deshalb wurde die Automatik bereits im Rohbau der Anlage implementiert, weil hier die verdeckten Abschnitte noch ungehindert zugänglich sind.



Die Elektronik ist selbst gebaut und besteht im Wesentlichen aus Gleisbesetztmeldern auf Optokopplerbasis und Relais. Sie stellt die Weichen automatisch und zeigt via Belegtmelder die Haltepunkte für dir Züge an (3färbige LED grün-gelb-rot)
Ich weiß nicht, ob Otto das so gedacht/auch so gemacht hätte, es ist meine Interpretation der Lösung und sie funktioniert sehr gut.
Im zweiten (sichtbaren) Kreuzungsbereich Weitersfeld finden die restlichen vier Zugkreuzungen des Tages statt, Nieder Fladnitz ist da eine große Entlastung. Es soll ja auch ein Betrieb nach Originalfahrplan von 1967 möglich sein.

PS: Für mehr Infos bitte auf die Fotos klicken

LG Rene

OOK Offline




Beiträge: 4.300

01.01.2018 11:17
#60 RE: Der virtuelle Weichenwärter Antworten

Zitat von Trapeztafel im Beitrag #59
Ich weiß nicht, ob Otto das so gedacht/auch so gemacht hätte, es ist meine Interpretation der Lösung und sie funktioniert sehr gut.
Die Ärzte sagen: "Wer heilt, hat recht." So ist es auch mit deiner Kreuzungsautomatik. Alles paletti.

OOK
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www.0m-Blog.de

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