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Dieses Thema hat 134 Antworten
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 II.3. Planen von Anfang an
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Fischkopp Offline




Beiträge: 409

03.12.2018 00:09
#121 RE: Empfänger der Wechselbrücke... Ein Lösungsansatz... antworten

Hallo Reiner,
was hab ich bloß mit meiner kleinen Frage ausgelöst?
Danke für die ganze Arbeit, die Du Dir da machst, für mich zumindest sind Deine Ausführungen doch noch erhellend.
Was mich umtreibt: Die Versandabteilung bei Schäfer wird wohl drauf bedacht sein, alle gleichen Transporte
auf die gleiche Art und Weise abzuwickeln. Das war, den meisten Bildern nach zu urteilen, und da die meisten
Waren ja auch bekanntlich als Stückgut abgefertigt wurden, eben in G- und H-Wagen.
Es gibt anscheinend von allen Fotos die Schäfer-Verkehre zeigen nur dieses eine, was eine Wechselpritsche zeigt.
Welcher Umstand sollte Schäfer dazu veranlasst haben, nur dieses eine Mal, oder auch ganz ganz selten,
einen Tragwagen mit Wechselpritsche zu ordern?
So rum betrachtet ergäbe eine Wagen von einem selten bedienten Anschluss mehr Sinn, dort könnte man ja öfter
so verfahren sein, wenn man denn mal die Bahn benutzt hat.
Wobei ich nun grad nicht sagen kann, von welchem Anschluss der gekommen sein könnte, so gut bin ich grad nicht im
Streckenband drin. Vielleicht fuchs ich mich da nochmal rein.

Ich bin gespannt, ob sich noch weitere Hinweise für die eine oder andere Theorie finden,

Grüße
Alex

hwunderlich Offline




Beiträge: 508

03.12.2018 21:08
#122 RE: Empfänger der Wechselbrücke... Ein Lösungsansatz... antworten

Schuur Reiner,
schuur ihr Jonge,

in der "Halle West", gelegen an der früheren Ladestelle "Steimels Bock" zwischen Neunkirchen und Salchendorf
wurden immer nur Fertigprodukte zum Versand verladen. Wareneingang fand dort zu keiner Zeit statt!

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Gilpin Offline




Beiträge: 1.295

06.12.2018 23:21
#123 RE: Empfänger der Wechselbrücke... Ein Lösungsansatz... antworten

Ei guide wie,

sag' ich doch. "Steimels Bock" war ein Ausdruck des Volksmundes (Löttgers, S. 231) für Verladeanlagen der Grube Steimel, abgebaut 1932. Etwa an derselben Stelle hat man erst ca. 1973 den Gleisanschluss für das Schäfer-Werk II erstellt. Für mich ist lustig, dass sich dieser umgangssprachliche Ausdruck so lange hielt bzw. dass er fröhlich wieder auflebte. Nun kommt's: "Die Anschlussbedienung [des Werk II] erfolgte durch Übergabefahrten vom Bahnhof Salchendorf aus." (ebda., S. 235) Wenn nun die beiden ersten Wagen des Zuges eine Rangiereinheit (gibt's den Ausdruck?) bildeten und im Werk II immer nur Fertigprodukte verladen wurden, können die beiden ersten Wagen des Zuges (Bild 6) nicht von dort gekommen sein.

Zu Alex: es war halt ein Versuch des Cheflogistikers bei Schäfer, einmal und nie wieder.

Was machen wir nun damit? Immerhin gibt's aktuell einen Salchenberg-Anlagenentwurf hier...

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

cargonaut Offline



Beiträge: 99

07.12.2018 08:39
#124 RE: Empfänger der Wechselbrücke... Ein Lösungsansatz... antworten

Hallo Alex,

Ich stimme Reiners launiger Aussage „einmal und nie wieder“ zu.

Zitat von Fischkopp im Beitrag #121

Welcher Umstand sollte Schäfer dazu veranlasst haben, nur dieses eine Mal, oder auch ganz ganz selten,
einen Tragwagen mit Wechselpritsche zu ordern?



Ergänzen möchte ich aber, das sogenannte Testtransporte übliche Praxis im Schienengüterverkehr sind, um Machbarkeit, Bedienzeitfenster etc. auszuloten.
Hier hat man vielleicht KLV im Einzelwagenverkehr getestet.
Bevor es zu sehr OT wird belasse ich es dabei.

Gruß Kai-Nils

Die Kunst eine Lokomotive zu führen kann nur durch jahrelanges Studium, geduldiges Üben und Erfahrung erworben werden.
(The Australian Locomotive Enginedriver's Guide)

Gilpin Offline




Beiträge: 1.295

07.12.2018 10:18
#125 RE: Empfänger der Wechselbrücke... Ein Lösungsansatz... antworten

Hi Alle,

noch sind wir hoffentlich nicht OT - die reine Anlagenplanung (durch Hartmut) scheint im Moment abgeschlossen (#90), sodass es Sinn macht, weitere Vorbildinformationen zusammenzutragen, auf dass die Realisierung der Planung ebenso Spaß machen möge wie der anschließende Betrieb.

Für die, die das Löttgers-Buch nicht haben: das ist ein Wälzer in A4 von über 300 Seiten, den man nicht vor dem Einschlafen liest wie einen Krimi - da freut man sich über Anstöße, mal wieder ein neues Kapitel zu studieren. Hartmuts Bemerkung an anderer Stelle "Der 1928er Gleisplan beinhaltet insgesamt 8 Weichen..." war da wieder ein schöner Anlass hektisch zu blättern.

Noch 'was: zu meinen wiederkehrenden launigen Bemerkungen gehören solche zur Rechtschreibkorrekturfunktion - gerade habe ich festgestellt, dass ich im Beitrag #110 'mit feindlichem Gruß' geendet habe: das ist dann nicht mehr lustig, und ich bedanke mich, dass mir das niemand übel genommen hat!

Also: mit freundlichem Gruß,
Reiner

hwunderlich Offline




Beiträge: 508

07.12.2018 17:50
#126 RE: Empfänger der Wechselbrücke... Ein Lösungsansatz... antworten

Schuur Reiner,
schuur Gemeinde,

meine Aussage zum 1928er-Plan stammt allerdings aus diesem Faden:

MIBA Gleisplanwettbewerb Rocoline (2)

und bezieht sich auf den Grubenbahnhof Pfannenberg

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

hwunderlich Offline




Beiträge: 508

27.01.2019 23:11
#127 Fahrzeuge antworten

Schuur ihr Jonge,

nach seeeehr langer Suche hat eine pr. T13 von Fleischmann den Weg zu mir gefunden.

Am vergangenen Samstag konnte ich auf einem von Freunden betriebenen Modularrangement
Fotos von ersten Probefahrten der zukünftigen "FGE Nr.5" anfertigen:









Edit(h) musste wie immer die Rechtschreibung anpassen...

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

hwunderlich Offline




Beiträge: 508

27.01.2019 23:21
#128 Fehlende Bilder antworten

Schuur Reiner,

Dein Bilderhoster hat, warum auch immer, fast alle Fotos aus Deinen Beiträgen in diesem Strang eliminiert!

Ich finde das sehr schade!!

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Solwac Offline



Beiträge: 60

28.01.2019 07:51
#129 RE: Fehlende Bilder antworten

Ich sehe die Bilder. Entweder der Schluckauf ist vorbei oder der Fehler lag nicht beim Hoster.

Gilpin Offline




Beiträge: 1.295

28.01.2019 11:28
#130 RE: Fehlende Bilder antworten

Hallo Ihr beiden,

ich sehe meine Bilder ab #120, die davor nicht. Ich nehme an, dass ich da den vorherigen Bilderhoster überstrapaziert habe - wobei unklar bleibt, warum jemand kostenloses hosting anbietet, später "Spenden" einfordert und beleidigt den Dienst einstellt wenn diese nicht kommen.

Aber: Rettung naht, einige Bilder müssen ja noch auf meinem Rechner sein - ich will aber erst einmal dem neuen Hoster "spenden"...

Die Lok ist schön, der Zug so richtig toll! Viel Spaß beim Abrubbeln der Beschriftungen...

Schöne Woche wünsch' ich,
Reiner

Kabees240 Offline




Beiträge: 237

08.02.2019 09:15
#131 Ladehöhe antworten

Hallo Hartmut,

da ich mich gerade mit dem Problem der Erzladung in Großraumgüterwagen beschäftige - die IIId Wagen sind ja leider vom Hersteller viel zu hoch befüllt - hast du dir vorher ausgerechnet, welche Ladehöhe bei deiner zulässigen Achslast realistisch ist bei einer Schüttdichte des Erz von ... ja wie hoch ist die eigentlich im Siegerland?
Oder kennst du die aus eigener Anschauung? Sieht ja bei dir ziemlich realistisch aus.
Ich war erstaunt, als ich das hier gesehen habe. Ist ja fast nichts drin.


Gruß von Ruhr und Nette
Hans

hwunderlich Offline




Beiträge: 508

08.02.2019 21:54
#132 RE: Ladehöhe antworten

Schuur Hans,
schuur Gemeinde,

die Ladungseinsätze waren bei den MTX-Wagen dabei Schön, dass diese den Eindruck einer
realistischen Beladunghöhe vermitteln.

Definitiv habe ich mich allerdings mit der Ladungshöhe im Zusammenhang mit den spezifischen Gewichten
im Detail noch nicht beschäftigt...

Als 1965 Geborener habe ich da im Siegerland keine eigenen Ansichten mehr bekommen können

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Gilpin Offline




Beiträge: 1.295

09.02.2019 11:04
#133 Ladehöhe in den drei Erzzügen antworten

Hallo Hans,

die (Hin-)Einsicht in die Erzzüge ist aufschlussreich, besonders das "blaue Erzpulver" (?) füllt die Wagen nicht allzusehr! Aber vielleicht sollten wir dem Minden-Fan alle zusammen ein Stativ schenken.

Bleibt die Frage, warum das Vorbild es nicht bei den ErzII bewenden ließ, wo die ErzIIId nur zu zwei Dritteln beladen werden?

Mit bestem Gruß,
Reiner

hwunderlich Offline




Beiträge: 508

09.02.2019 11:50
#134 RE: Ladehöhe in den drei Erzzügen antworten

Schuur Reiner,
schuur Gemeinde,

auf dem Weg von der Ruhr ins Siegerland brachten die Ootz nicht selten den in den siegerländer
Hüttenwerken benötigten Koks mit. Dafür war das grössere Volumen der "hohen" Ootz wie gemacht.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Gilpin Offline




Beiträge: 1.295

24.05.2019 18:45
#135 RE: Ladehöhe in den drei Erzzügen antworten

Hallo zusammen,

wie man aus gegebenem Anlass so surft, kommt einem noch einmal Pfannenberg unter. Nach meinem Dafürhalten das eine oder andere neue Foto...

Na denn,
Reiner

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