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Dieses Thema hat 97 Antworten
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hwunderlich Offline




Beiträge: 354

30.07.2017 15:08
#91 Post von VGB antworten

Moinsen,

ich bekam vorgestern Post von der VGB . Seitdem schmökere ich mich durch's BAE-Buch .

Beim Lesen der ersten Kapitel bin ich durchaus versucht, den einen oder anderen Ansatz meines "Wilden-Projekts"
neu zu überdenken und ggf. anzupassen. Insbesondere die Intuition eine "projektierte, aber nie gebaute Strecke"
im Modell zu "realisieren" lässt da durchaus ein paar neue "was wäre wenn" Ideen entstehen...

Keine Angst, das Thema rund um den Freien Grund wird dabei nicht aus den Augen verloren, und eine Spitzkehre wird
ebenso wie das Transportgut Erz weiterhin eine Hauptrolle spielen

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

OOK Offline




Beiträge: 3.599

03.08.2017 11:03
#92 BAE-on-tour im Einsatz für das Buch antworten

Seit dem 13.7. steht das BAE-Diorama bei der Fa. Modellbahncenter Hünerbein in Aachen im Schaufenster:


Foto: Joachim Küchen

Aus meiner Sicht soll es natürlich in erster Linie als Werbeträger für das Buch dienen, das ja mit ins Fenster gekommen ist. Hünerbein wiederum nutzt das Dio für die Ausstellung von BEMO 0m-Artikeln, die sonst immer ein Mauerblümchen-Dasein fristen.
Also, Wanderer, kommst du nach Aachen, schau mal bei Hünerbeim am Markt vorbei und verkünde, dass du dich für 0m interessierst.

In zwei Wochen hole ich das Dio wieder heim, um es für die Herbstausstellungen fit zu machen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

eisenhans Offline




Beiträge: 376

06.08.2017 14:59
#93 RE: BAE-on-tour im Einsatz für das Buch antworten

Oh là là, was machen denn BEMO-0m-Modelle nach Schweizer Vorbild auf dem BAE-Diorama? Vermutlich hat OOK sich gedacht, wenn es nix anderes in 0m gibt, dann besser diese als keine, oder sehe ich das falsch? Na, vielleicht bringt das tatsächlich mal die Frage auf, wiese es eigentlich keine 0m-Modelle nach deutschem Vorbild zu kaufen gibt. Es muss ja nicht gleich OOK's Harz sein. Meint

Der Eisenhans

Klaus Weibezahn Offline



Beiträge: 18

09.08.2017 01:05
#94 RE: Neues Modellbahnbuch von OOK antworten

Moin aus dem Harz,
der einzige verbliebene Buchhändler hier in Clausthal kommt auf mich zu, als ich am Freitag seinen Laden betrete und stellt mir direkt OOK's Werk vor:"Toll, hier hat einer ein Buch geschrieben über eine Bahn im Harz, die's gar nicht gibt; wie fake-news." Mein Hinweis, dass ich den Autor noch schon ziemlich lange kenne (und schätze) und das die Bezeichnung fake-news doch etwas unpassend wäre hat mir doch etwas erstaunte Blicke eingebracht.
Nun gut, nun kann man nicht erwarten, dass Buchhändler wirklich nachvollziehen können, was eine Anlage mit RICHTIGEM Betrieb von einer Märklin-Platte mit 2 Kreisen und einer 8 unterscheidet ... als fake-news würde ich das Buch in keinem Fall bezeichnen ... dazu kann ich OOK's Gedankengänge (die sich nebenbei gesagt trotz des Alterunterschiedes von 14 Lenzen nur unwesentlich unterscheiden) nur zu gut nachvollziehen ... nur ich habe etwas abweichende Schlussfolgerungen für mich daraus gezogen (dazu später mehr hier im Forum).

mit freundlichem Glückauf aus dem Harz und dem Pott

Klaus Weibezahn (der das Buch schon komplett durchgelesen hat)

OOK Offline




Beiträge: 3.599

09.08.2017 08:44
#95 RE: Neues Modellbahnbuch von OOK antworten

Na, da ist er ja einem GROSSEn Irrtum unterlegen.
Ja, echt Klaus, klasse Story - und danke für die Blumen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

hmmueller Offline



Beiträge: 187

09.08.2017 09:30
#96 RE: Neues Modellbahnbuch von OOK antworten

Zitat von Klaus Weibezahn im Beitrag #94
... über eine Bahn im Harz, die's gar nicht gibt ... nicht erwarten, dass Buchhändler wirklich nachvollziehen können, was eine Anlage ...

Vielleicht hat der gute Mann hat das mit der Anlage nicht kapiert - die Fotos sind so gut, dass er das für Fotos einer großen (anderen?) Bahn gehalten hat?

H.M.

OOK Offline




Beiträge: 3.599

28.09.2017 11:26
#97 RE: Neues Modellbahnbuch von OOK antworten

Zu den zahlreichen positiven Rezensionen ist jetzt eine weitere recht markante hinzugekommen. Dr. Peter Höhn, Voritzender der Arbeitsgemenschaft Schmalspur, hat das BAE-Buch im ArGe-Schmalspur INFO Heft 3/17 sehr ausführlich besprochen:

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

OOK Offline




Beiträge: 3.599

19.11.2017 14:17
#98 RE: Neues Modellbahnbuch von OOK antworten

Kürzlich erschien die Nr. 3/2017 der HARZBAHN-Post, der Zeitschrift der Interessengemenschaft Harzer Schmalspurbahnen (IG HSB). Darin über zwei Seiten eine Rezension des BAE-Buches mit großem Cover und einem halbseitigen Bild des Steinbruchs Königskopf.
Hier der Text:

Die Braunlage-Andreasberger Eisenbahn

Viele Leser werden sich jetzt fragen: Braunlage-Andreasberger Eisenbahn (BAE)? Die gab es doch gar nicht! Es gab sicherlich einmal eine Eisenbahn (die Südharzeisenbahn (SHE) nach Braunlage, es gab auch einmal eine Eisenbahn nach bzw. in (Sankt) Andreasberg (die Odertalbahn bzw. die St. Andreasberger Kleinbahn), aber es gab niemals die genannte Strecke.
Es hätte sie aber geben können, und sie hätte sogar für die Wirtschaft des Harzes in der Zeit vor dem II. Weltkrieg eine Bedeutung und damit wahrscheinlich auch ihr wirtschaftliches Auskommen gehabt.
Andererseits – die BAE gab und gibt es wirklich. Die BAE I und BAE II sind inzwischen Geschichte, die BAE III existiert, dort findet sogar mehr oder weniger regelmäßig Fahrbetrieb statt mit allem „Drum und Dran“ – Personen- und Güterzüge nach Fahrplan, Betriebsbediensteten wie einem Zugleiter, Bahnhofsfahrdienstleiter und mehreren Zug- bzw. Lokführern.

Die Auflösung dieses „Rätsels“ kann man nachlesen in dem gerade erschienenen Buch „Die Braunlage-Andreasberger Eisenbahn“ von Otto O. Kurbjuweit (auch unter „OOK“ bekannt), aus der Verlagsgruppe Bahn (VGB), ISBN-Nr. 978-3-8375-1780-4 zum Preis von 29,95 Euro. In diesem Buch beschreibt OOK seinen Werdegang als Eisenbahn- und Modellbahnfreund von den „Anfängen“ als Kind bzw. Jugendlicher bis heute und die Gründe, die zum Bau der BAE I im Keller einer Mietwohnung über die BAE II zur heutigen BAE III im Keller eines Einfamilienhauses führten.

Die BAE ist eine Modellbahn im Maßstab 1:45 (O bzw. Om). Sie stellt eine fiktive Meterspurbahn im Harz dar zwischen den genannten Orten Braunlage und Andreasberg, mit fiktiven weiteren Stationen wie Sonnenberg, Schluft und Sieber. In den Stationen bzw. als Anschließer an der Strecke gibt es Betriebe wir z.B. Kohlen- und Baustoffhandel (gab es damals in fast jedem größeren Ort), mehrere Steinbrücke, ein Sägewerk und auch ein Bergwerk mit eigener Grubenbahn. Die Zeit, in der die BAE angesiedelt ist, sind die 1930er Jahre – eine Zeit also, wo es noch viele Betriebe im Harz gab, die die natürlichen Reichtümer des Harzes wie z.B. Holz, Gestein (unter und über Tage) gewannen und weiterverarbeitet haben. Der Transport dieser Güter erfolgte damals – wie übrigens auch der Personenverkehr – überwiegend mit der Eisenbahn. Der Übergang von Güterwagen zwischen einzelnen Bahnge-sellschaften und auch der Einsatz von Kurswagen war damals üblich – dies findet sich z.B. im Betrieb mit dem Kurswagen von St. Andreasberg nach Wernigerode wieder.

Die BAE ist keine „klassische“ Modellbahn im Sinne von mehr oder weniger ineinander verschlungenen Schienenkreisen, sie führt – wie eine „richtige“ Eisenbahn auch – zu verschiedenen Punkten („Point to Point“). Der Güter- und Personenverkehr zwischen diesen Punkten einschließlich des notwenigen Rangierbetriebes wird an den mehr oder weniger regelmäßigen Betriebstagen mit mehr oder weniger beteiligten Betriebseisenbahnern nachgestellt – „nachgespielt“ wäre hier wohl der verkehrte Ausdruck.
Das Buch „Die Braunlage-Andreasberger Eisenbahn“ ist sicherlich kein Buch für den „Massenmarkt“. Interesse für die Eisenbahn im Allgemeinen und für die Modellbahn sollte ein Leser schon mitbringen. Dann kann dieses Buch eine sehr interessante Lektüre sein, welche auch Tipps für den Modellbahnbau an sich wie z.B. zum Gleisbau, zur Anlagengestaltung, zum Bau von Fahrzeugen und nicht zuletzt zum Betrieb auf einer Modellbahn enthält. Das Ganze wird illustriert durch Dutzende Fotos und Skizzen, welche viele Details, aber auch die Personen zeigen, die neben OOK dazu beigetragen haben, daß es die BAE als Modellbahn in der Spurweite Om mit immerhin 57 m Streckenlänge gibt. Mir persönlich hat am besten die ausführliche Erläuterung für den Bau der BAE gefallen. Die BAE wurde nicht „einfach so“ gebaut - jeder Bahnhof, jeder Betrieb, jedes Fahrzeug und sogar jede Weiche in einem Bahnhof erfüllt einen Zweck und hätte auch „im richtigen Leben“ genau so existieren können. Holger Prochnau

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

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