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 II.3. Planen von Anfang an
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Kabees240 Offline




Beiträge: 178

08.01.2018 00:31
#61 RE: Deutz OMZ 117 R antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag Bahnhof Motharshausen und Kalkwerk Hohlenfels
[quote="517 008"|p16488]
Wenn sie nicht so unverschämt teuer wäre, dann wäre diese OMZ 122 die optimale Kandidatin:
https://www.real-modell.de/product_info.php?products_id=247



Ich habe nun mal hin und her verglichen zwischen der OMZ 122 und der OMZ 117 R im Stahlwerk Rötzel . Mir fällt kein äußerer Unterschied auf. Weiß das jemand besser?

fragt
Hans

Gilpin Offline




Beiträge: 999

08.01.2018 10:41
#62 RE: Deutz OMZ 117 R antworten

Hallo Hans,

wenn Du am gleichen Ort die Typbeschreibungen miteinander vergleichst, wirst Du unterschiedliche Längen und Radstände feststellen. Würde man die beiden Loktypen nebeneinander stellen, würde das auffallen. Das muss man ja nicht tun... Aber dass die Lok in einem Museum noch existiert, ist ja wohl ein glücklicher Umstand!

Bleibt das Problem, dass es sich da wohl um ein Gleichstrommodell handelt.

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

Kabees240 Offline




Beiträge: 178

08.01.2018 14:47
#63 RE: Deutz OMZ 117 R antworten

Hallo Rainer,
danke für den Hinweis,
manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Zitat von Gilpin im Beitrag #62

Bleibt das Problem, dass es sich da wohl um ein Gleichstrommodell handelt.



Das ist ja kein wirkliches Problem. Dafür müsste ich ja nur die Außenschienen hinter der Weiche in den Werksbereich elektrisch trennen und nach Bedarf zuschalten. Die DB - Lok darf nur bis zur Mitte der Werksumfahrung und die Werkslok darf nicht aufs DB-Gleis. Eine Gestaltung der Werksgleise in der Straße und in den Hallen ist ohne Mittelleiter ohnehin einfacher.
Bleibt noch der stattliche Preis. Vielleicht finde ich ja ein gebrauchtes Modell.

Gruß aus Herne
Hans

P.S.
Nach Angaben des schlesischen Eisenbahnmuseums (ganz nach unten scrollen) ist die Maschine die älteste Diesellok in Polen, die aktiv im Einsatz steht.

Kabees240 Offline




Beiträge: 178

13.01.2018 23:47
#64 RE: ETA 150 + ESA 150 antworten

Hallo Reiner,

Zitat von Gilpin im Beitrag Startpackung für Modell- und nicht für Spielbahner
Der ETA 150 hat hier auch seine Fans, wenn auch Gleichstrom-Weinertgleis-geneigte...

Ich kenne da einen C-Gleis-geneigten, der auf den ETA 150 + ESA !50 schon lange gewartet und heute vorbestellt hat.
Davon fuhren 5 Zugpaare täglich im Sommer 1966 auf der Strecke Mönchengladbach - Kaldenkirchen, davon eines durchlaufend bis Venlo.
Die 4 lokbespannten Bummelzugpaare fuhren zu dieser Zeit wahrscheinlich überwiegend mit der BR 23 und Umbauwagen. Da meine beiden BR 23 - Exemplare seit über 50 Jahren ihren Dienst verrichten, kennst du auch meine andere Vorbestellung.

Gruß
Hans

Gilpin Offline




Beiträge: 999

14.01.2018 09:44
#65 RE: ETA 150 + ESA 150 antworten

Hallo Hans,

... und Du kannst mit der einen Garnitur ETA+ESA 150 die gesamten 5 Zugpaare darstellen. Und da frag' ich mich: wieviele Garnituren hat denn das Vorbild gebraucht? Und wenn wir schon mal dabei sind: wurden die 23-er gewendet, oder fuhren die in einer Richtung rückwärts?

Schönen Sonntag weiterhin - vielleicht bringen Dich Huberts neueste Fundstücke (swr3...) zum Schmunzeln,
Reiner

OOK Online




Beiträge: 3.831

14.01.2018 11:13
#66 RE: ETA 150 + ESA 150 antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #65
wurden die 23-er gewendet, oder fuhren die in einer Richtung rückwärts?
Die Frage kann ich für den konkreten Fall nicht beantworten, aber eins ist sicher: die 23 war speziell für die Rückwärtsfahrt konzipiert und konstruiert, von daher war drehen überhaupt nicht notwendig.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Udo Offline




Beiträge: 79

14.01.2018 11:13
#67 RE: ETA 150 + ESA 150 antworten

Hallo,

Zitat von Gilpin im Beitrag #65
Und wenn wir schon mal dabei sind: wurden die 23-er gewendet,

Kaldenkirchen hatte zum Wenden der Dampfer ein Wendedreieck da auch die Güterzuglok gedreht wurden:


(Klick ins Bild führt zu Google Maps)

Kaldenkirchen ist Grenzbahnhof zu den Niederlanden und hier fand zeitweise der Lokwechsel DB / NS statt.

Viele Grüße ÷ Udo

Gilpin Offline




Beiträge: 999

14.01.2018 11:49
#68 RE: ETA 150 + ESA 150 antworten

Hallo Hans und alle, die der Aufforderung zum auf's-Bild-Klicken gefolgt sind,

das Dreieck ist eine Sensation! Es erinnert mich and die Gleisfünfecke in Südtirol. In der Karte sind weitere geschwungene Linien sowie Flächen zu erkennen, die frühere eisenbahnerische Nutzung erahnen lassen. Und es gibt die Straße "An der Kleinbahn" - nur nicht die Kleinbahn selbst...

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

@Otto: deswegen (letztlich liegt's wohl an der 1'C1'-Achsfolge) hatte ich gefragt. Und: wieder 'was gelernt!

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.690

14.01.2018 12:25
#69 RE: BR 23 antworten

Die Baureihe 23 der DB hatte eine für Schlepptenderlokomotive eine relative große Rückwärtsgeschwindigkeit von 85 km/h, vorwärts könnte sie 110 km/h fahren. Drehen also nicht unbedingt nötig.
Die Laufruhe soll aber nicht so toll gewesen sein für eine Neubaulokomotive.

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Udo Offline




Beiträge: 79

14.01.2018 15:14
#70 RE: ETA 150 + ESA 150 antworten

Hallo,

Zitat von Gilpin im Beitrag #68
Und es gibt die Straße "An der Kleinbahn" - nur nicht die Kleinbahn selbst...

Das war die Kleinbahn Kaldenkirchen - Bracht - Brüggen-West.
Die endete zuletzt im Munitionsdepot der NATO.

Viele Grüße ÷ Udo

Kabees240 Offline




Beiträge: 178

14.01.2018 16:43
#71 Dampfer drehen in Kaki antworten

Die Dampfloks wurden in Kaldenkirchen gewendet. 85 km/h wäre etwas wenig gewesen. Dafür stand ursprünglich "1 Drehscheibe mit 17,6 m 0 ( Hand- und Luftantrieb" zwischen dem Gbf ("Im Güterbahnhof können täglich bis zu 850 Wagen be­handelt werden. Eine Aufstellungsmöglichkeit für Wa­gen besteht nicht, auch nicht für kürzere Zeit.") und dem Pbf in der Bahnhofsinsel zur Verfügung.
Gleisplan vom 14.4.1947 mit Korrekturen zum 1.1.1952:

Man beachte das nach WWII abgebaute 2. Gleis nach Venlo.
Außerdem die zwei Übergabegleise zur KKB an der ortsbedienten DKW ganz oben.
Die Drehscheibe habe ich selbst nie gesehen, da später das Gleisdreieck mit Entschlackungsbansen eingebaut wurde.
Im Bahnhofsbuch Kaki findet sich dazu ein Vermerk vom 1.4.1955, dass der Plan wegen umfangreicher Umbauten mit der Wirklichkeit nicht mehr übereinstimmt. Im Oktober 1955 wurde daher ein neuer Gleisplan gezeichnet mit Gleisdreieck, ohne Drehscheibe aber mit wieder aufgebautem 2. Gleis nach Venlo.(Plan wird nachgeliefert)
Die Güterzüge wurden in Kaki übergeben. Die niederländischen Dampfloks, später Dieselloks kamen also bis Kaki, Während der grenzüberschreitende Personenverkehr E-, D- und F-Züge von der DB abgewickelt wurde. Deren Loks kamen also rückwärts nach Kaki zurück und wurden dort gedreht sowie gegebenenfalls wieder rückwärts nach Venlo gefahren.
Da Kaki kein Bw besaß, wurden täglich 18 Lz von und nach Köln, MG, Neuß und Rheydt durchgeführt, dazu ca. 10 per Woche für Züge, die nur ein- oder zweimal per Woche verkehrten (Autoreisezug, Turnussonderzüge, Wartung der Köf etc. Nach der Elekrifizierung wurden die E-Loks dagegen auf der Zufahrt eines unbenutzten GA in Kaki geparkt.

Gruß
Hans

Kabees240 Offline




Beiträge: 178

14.01.2018 18:21
#72 EG Breyell antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag Startpackung für Modell- und nicht für Spielbahner


Glückwunsch zum Avatar - ich nehme an es ist Breyell?



Gut beobachtet, Reiner. Das Photo ist leider undatiert, das EG ist schon reichlich verwahrlost, das Bahnsteigdach ist entfernt und der Anstrich nicht so sandfarben, wie ich ihn Erinnerung hatte.
Das Photo habe ich kürzlich bei einem großen Internetanbieter gesehen und sofort zum stolzen Preis von 1,40 € plus 0,70 € Versandkosten gekauft. Leider ist dem Verkäufer, der mir nach Kontaktaufnahme noch andere Photos kostenlos überlassen per email geschickt hat, auch der Name des Photographen unbekannt.



Das Abrissphoto aus der Slg. Mellen ist mit 03_1980 benannt.



Ob 1980 tatsächlich das Abrissdatum ist, weiß ich nicht. R. Gessen http://www.gessen.de/str/mgvenlo.html schreibt dazu, dass es noch im Plan von 1986 eingezeichnet war, was aber auch nicht viel zu bedeuten hat.
Auf dem Photo ist noch das Sicherungsgeländer des Schüttbahnsteigs für Gleis 2 zu erkennen.



Das Photo der südlichen Giebelseite des GS stammt ebenfalls aus der Slg. Mellen, ist zur gleichen Zeit aufgenommen und trägt ebenfalls das Datum 1980. Auf beiden Photos sind im Hintergrund Hallen sowie die Kranbahn vom Walzwerk Rötzel zu sehen.

Auch davon hat H. Mellen mir ein Bild geschickt:



Die ehemalige Zufahrtsstraße zum bereits abgerissenen EG ist mit einem Zaun dem Walzwerk zugeschlagen. Früher parkte hier rechts quer und links längs zur Fahrtrichtung ein PKW nach dem anderen. Auf dem Bahnsteig sind bereits moderne Leuchten installiert. Im Hintergrund gut erkennbar die Kranbahn.
Aber: Die Fassaden der Walzwerkshallen gefallen mir in ihrer schlichten Modernität überhaupt nicht.

Hans

Kabees240 Offline




Beiträge: 178

14.01.2018 18:35
#73 RE: EG Breyell antworten

Auf meinem Bahnhofssegment steht vorläufig (für lange Zeit, wie ich mich kenne) dieser Platzhalter.



Gruß
Hans

OOK Online




Beiträge: 3.831

14.01.2018 19:24
#74 RE: EG Breyell antworten

Zitat von Kabees240 im Beitrag #73
...steht vorläufig (für lange Zeit, wie ich mich kenne) dieser Platzhalter.
Dafür sind Platzhalter ja da, dass man in deren Standzeit andere Dinge vorantreiben kann, z.B. den Gleisbau. Kein Grund zum schämen. Auf der BAE standen die Pappe-Platzhalter des EG Sonnenberg und des Hammers in Schlufterhütte auch viele Jahre, bis sie durch den definitiven Bau ersetzt wurden.
Also: Willkommen im Club!

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Gilpin Offline




Beiträge: 999

14.01.2018 19:47
#75 RE: EG Breyell antworten

Hallo Hans,

- Platzhalter? Das EG ist doch toll! Möglicherweise "sehe" ich da Tiefe, die nicht vorhanden ist, aber das Gebäude zerrt keine Aufmerksamkeit auf sich, belässt sie vielmehr bei dem kleinen Rangiervorgang davor. Wenn Du mit Deinem ETA 150 mitläufst, hast Du auch gar keine Zeit, Details am Gebäude zu vermissen. (Und während ich das schreibe hat sich Otto schon ähnlich geäußert.)

Ein Platzhalter ist höchstens der Bus. Sehr schön die Kameraperspektive: so hätte ein Preiserlein die Szene fotografieren können. Deshalb hat man auch eine Chance, auf dem Klappdeckelwagen die Kreideanschrift zu entdecken.

Danke noch für die Fotos vom Bahnhof und seiner Umgebung - Achtung: die Bäume dürften in der Epoche 3 deutlich jünger gewesen sein. Schön, dass sich Deine ohnehin superbe Quellenlage ständig verbessert!

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

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