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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 136 Antworten
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 II.3. Planen von Anfang an
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Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

25.06.2017 09:37
#46 RE: KKB antworten

Hallo Hans,

besonders zur Feldbahn: Danke für die Aufklärung! Ich bin gerade nicht zu Hause, fürchte aber jetzt schon, dass Nachschlagen schwierig werden wird!

Das Schild mit der Achsstandsbegrenzung wäre als Foto eine Sensation - so etwas war eben so normal, dass man es nie fotografierte, und nun ist es weg!

Bis dann,
Reiner

Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

15.07.2017 11:31
#47 Feldbahnen antworten

Hi Hans und Alle,

nachdem ich schon vermutete, dass

Zitat von Gilpin im Beitrag #46
dass Nachschlagen schwierig werden wird
, kann ich nur sagen: so isses (und seufz). Immerhin: zur Feldbahn in Brüggen gibt Andreas Christopher: Die Feldbahn, Band 4, Gifhorn: Zeunert 1995 an: Röben Brüggener AG, Ziegelei, 1994 in Betrieb, 600mm, 2 Verbrennungslokomotiven. Schon im Band 5 von 2001 kommt die ungute Nachricht: "Das Ziegelwerk der Brüggener AG hat den restlichen Feldbahnbetrieb um 1996 eingestellt ... Im März 1998 waren nur noch sechs abgestellte Kipploren vorhanden (Martin Schiffmann/Ulrich Völz, S. 28). Eine Spur zu den Loks ist vielleicht http://www.kipplore.com/t10050-mir-unbekannte-lokomotiven, auf's Werksgelände http://www.kipplore.com/t10106-nochmal-lok-identifikation.

Ich glaube Dir, Hans, kann man sowieso nichts Neues zum Thema erzählen. Aber das Mitdenken macht Spaß!
Schönes Wochenende,
Reiner (und Edith)

Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

18.07.2017 13:03
#48 RE: Feldbahnen antworten

Hi Hans, hallo Gemeinde,

weitere Infos zu der Schöma-Lok finden sich hier: http://www.werkbahn.de/eisenbahn/lokbau/...res_schoema.htm Einfach "Bearbeiten / Suchen" aufrufen und "2232" eingeben.

Mal zurück zur Anlagenplanung: wenn ich den Plan zur KKB (#43, Abb. 4) über den zur DB-Strecke (Abb. 1) lege, frage ich mich, ob die Anlagenzunge nicht das PAN bzgl. der unteren Ebene stört. Wäre es nicht sinnvoll, Brüggen über den Bahnhof Breyell zu legen, oder noch besser: an die Wand zwischen den beiden Räumen? Letztere Idee würde verhindern, dass sie bei Breyell allzuviele Bediener im Weg stehen.

Irgendwas muss ich ja tun im Sommerloch...
Reiner

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

18.07.2017 13:13
#49 RE: Feldbahnen antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #48
Irgendwas muss ich ja tun im Sommerloch..

Basteln?

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

18.07.2017 13:19
#50 RE: Feldbahnen antworten

Da haste recht!

Kabees240 Offline




Beiträge: 237

18.07.2017 23:46
#51 RE: Feldbahnen antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #47

Mal zurück zur Anlagenplanung: wenn ich den Plan zur KKB (#43, Abb. 4) über den zur DB-Strecke (Abb. 1) lege, frage ich mich, ob die Anlagenzunge nicht das PAN bzgl. der unteren Ebene stört. Wäre es nicht sinnvoll, Brüggen über den Bahnhof Breyell zu legen, oder noch besser: an die Wand zwischen den beiden Räumen? Letztere Idee würde verhindern, dass sie bei Breyell allzuviele Bediener im Weg stehen.
Irgendwas muss ich ja tun im Sommerloch...
Reiner


Erst mal danke für die Spurensuche der Feldbahnen. Ich hatte mich damit noch nicht eingehend beschäftigt, da ich einen 100 %igen Nachbau der KKB nicht beabsichtige.

Zu der Lage der Nebenbahn (in 1,55 m Höhe):
Momentan habe ich da sicher keine Schwierigkeiten drunterherzutauchen - und später auf einem Bürorollstuhl à la OOKs Felsentalbahn - und die Wand über dem Bahnhof Breyell habe ich bisher vermieden wegen des Fensters.
Andererseits:
Das Fenster kann man auch von außen putzen oder das Streckenstück vor dem Fenster herausnehmbar machen und einen Endbahnhof an die Zwischenwand legen. Dann könnte die ganze Nebenbahn auch auf 1,45 m Niveau verlaufen, also 50 cm über der ersten Ebene.
Da werde ich über die KKB noch mal nachdenken (müssen). Zum Glück verkehrten dort ja nur 2 bis 3 Zugpaare pro Tag. Nicht, dass der Betrieb dort noch interessanter wird als auf der Hauptbahn, sonst müsste ich mir da bei Ein-Mann-Betrieb noch eine Automatik für Kreisverkehr installieren.
Danke für die Anregung.

Gruß

Hans

Kabees240 Offline




Beiträge: 237

19.07.2017 01:23
#52 RE: Feldbahnen antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #48
Hi Hans, hallo Gemeinde,

weitere Infos zu der Schöma-Lok finden sich hier: http://www.werkbahn.de/eisenbahn/lokbau/...res_schoema.htm Einfach "Bearbeiten / Suchen" aufrufen und "2232" eingeben.


,Reiner.
In der Liste befinden sich 3 Loks im Umfeld der KKB:
1993, 2232 beide für die Brüggener AG in Brüggen-Oebel am Endpunkt der KKB bei km 12,4 und 2569 für Gebr. Naus Ziegelei in Bracht.

Ich habe nochmal bei Wolfgang Naß nachgelesen:
Bei Bahnkilometer 5,934 am südlichen Ende des Bahnhofs Heidhausen wurde die Kleinbahn von der Feldbahn, parallel zur Straße "Heidhausen", gekreuzt.
Bei Bahnkilometer 6,939 am südlichen Ende des Bahnhofs Bracht kreuzte die Kleinbahn die Stiegstraße mit dem südlichen Zweig der Feldbahn in Seitenlage.
Auch in Oebel gab es eine Kreuzung mit der dortigen Feldbahn der Brüggener AG.

Gruß

Hans

Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

19.07.2017 18:49
#53 RE: Feldbahnen antworten

Hi Hans,
die Gefahr

Zitat von Kabees240 im Beitrag #51
dass der Betrieb (auf der KKB) noch interessanter wird als auf der Hauptbahn

sehe ich gar nicht: Hauptbahn-action hier, Zustellbetrieb da - wozu Du eben Lust hast! Beides scheint mir allein etwas schwierig; kein Problem, das jeweils andere einfach nicht zu tun oder auf einen Rumpfbetrieb zu reduzieren, der keine Eingriffe erfordert. Im Fall der KKB wäre das eine V36, die da hin und her fährt. Ich habe ohnehin das Gefühl, dass Du im Endausbau viererlei Betrieb zu bewältigen hast: die Hauptbahn, die Nebenbahn, die stahlverarbeitenden Firma, die Feldbahn - das erfordert wohl drei Personen. Und den Platz für diese...

Dass sich In der Liste 3 Loks im Umfeld der KKB finden ist natürlich super, jetzt müssen wir nur noch anhand der Nummern Fotos finden - nur noch... Und dann hast Du ja noch diverse Kreuzungen 1435mm : 600mm entdeckt - auch wenn's noch einige Zeit bis dahin ist: Viel Spaß beim Basteln! Es gab aber auch Feldbahn-Klappbrücken über die Vollspurgleise hinweg. Irgendwann in der MIBA war ein Schwarzweiß-Foto...

Mit freundlichem Gruß,
Reiner

Kabees240 Offline




Beiträge: 237

24.07.2017 01:21
#54 Historische Karten antworten

Nachdem nun, wie ich am Samstag feststellen konnte, die Trasse der KKB an vielen Stellen überbaut wurde, habe ich mich erneut auf Spurensuche im Netz gemacht und TIM-online gefunden.
http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_inter...line/index.html
Sowohl Karten bis in Voreisenbahnzeiten als auch Luftbildaufnahmen bis 1997.
Der Bahnhof Bahnhof Breyell war da schon zurückgebaut und das Gebäude abgerissen; die Gleise und Gebäude im dortigen Walzwerk sind jedoch gut zu erkennen, sogar die werkseigene Rangierlok:

Die Gleise der KKB und der diversen Feldbahnen sind auf dem Kartenwerk 1936-1945 vermerkt. Der Verlauf der Feldbahn parallel zu den Wegen und Straßen ist nicht ganz einfach zu erkennen.


Gruß

Hans

Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

23.08.2017 21:07
#55 RE: Historische Karten antworten

Hallo Hans,

nur Kleinkram: im Bahnhofsbuchhandel gibt es gerade ein Sonderheft des EK zu den Zügen der Alliierten in D nach dem WWII. Darin kommt auch die KKB zu Ehren, besonders mit einem Farb(!)bild der V36 in britischen Diensten in Bracht! (Von Bracht ist praktisch nichts zu sehen.) Ich nehm's mal vorweg, die Farbe ist wenig aufregend irgendwo zwischen dunkelblau und dunkelgrün - British Racing Green ist etwas anderes!

Vielleicht macht's Dir ja Spaß,
mit freundlichem Gruß,
Reiner

Kabees240 Offline




Beiträge: 237

24.08.2017 10:13
#56 RE: Historische Karten antworten

Danke für den Hinweis; ich sehe mir das Heft mal an.
Auf DSO gibt es etliche Fotostrecken zur KKB und Fahrzeugen der Britischen Rheinarmee(BAOR). Ein Teil dieser Loks war auf DB-Strecken zugelassen.
Nicht so leicht zu finden waren die Photos von Joerg Seidel auf flickr aus 1983:
https://www.flickr.com/photos/34148515@N...in/photostream/
oder auch hier:
http://www.fluidr.com/photos/34148515@N0...157632427239520
Ist schon witzig, wo manche Leute, insbesondere Profis, ihre veröffentlichten Photos verstecken.
Gruß
Hans

Kabees240 Offline




Beiträge: 237

13.09.2017 20:05
#57 RE: Historische Karten antworten

In einem ebenso kühnen wie erfolgreichen Unternehmen überquerte heute Lokführer Frank Kauwertz mit seiner 52 und einem Ng aus Hohenbudberg die Behelfsbrücke über die Zimmerschlucht zwischen Breyell und Kaldenkirchen.

Und nein, Hubert, Schreiner werde ich auch nie.
Aber ab dem Wochenende kann ich mit Betrieb nach Fahrplan beginnen, auch wenn die Landschaft nur Abwechselung zwischen Sperrholz- und Styrodurwüste bietet.
Gruß
Hans

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

13.09.2017 20:19
#58 RE: Historische Karten antworten

Daumen hoch!

Grüße vom Nichtschreiner!

Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 4.036

13.09.2017 21:32
#59 RE: Historische Karten antworten

So ist es richtig. Das Mögliche tun. Sofort.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Kabees240 Offline




Beiträge: 237

11.11.2017 19:55
#60 Aktueller Gleisplan antworten

Nach den ersten Fahrversuchen mit Hauptbahngüterzügen, die ihren Namen verdienen, habe ich den Gleisplan im rechten Raum wegen der erforderlichen größeren Radien geändert:


Das Problem wird, wie man auch andernorts lesen kann, durch die möwenförmige Kulissenführung der Kurzkupplung verursacht. Die Kupplungen der Lok und der ersten Wagen stellen sich bei langen Zügen (je nach Wagengewicht beginnt das Problem ab ca. 3 m) nach einer Kurvenfahrt nicht mehr gerade und führen zu Entgleisungen.
Da ich nun nicht bei allen Güterwagen die Kupplungsführung modifizieren will - bei kurzen Wagen kann man die Kupplung auch bei 430 mm Bogenradius einfach festsetzen, so lange man keine Gegenbögen (Weichen!) einbaut - habe ich mich dazu entschlossen, 643 mm als Mindestradius (R5 C-Gleis) auf den von Zügen befahrenen Gleisen festzulegen und dort nur schlanke Weichen zu verwenden.
Leider ließ sich damit der Bau des Gleiskreises für 2 ineinanderliegenden Wendeschleifen für die Schlepptenderdampfloks in der Raumecke rechts oben nicht vereinbaren. Also kam meine alte, ziemlich laute und 1974 eingemottete Drehscheibe wieder zu Ehren. Das Drehen dauert damit naturgemäß "etwas" länger.
Die zahlreichen kurzen Gleisstummel dienen dem Abstellen der Loks, da ich auf meine ZugAufbewahrungsKassetten einfachster Bauart (2 Aluwinkel 20 mm x 20 mm x <2000 mm aufgeschraubt auf ein Holzbrett 56 mm x 10 mm x <2000 mm und mit 2 Rollladengurten zum Tragen versehen) nur die Wagen aufschiebe. Die Loks kommen dagegen nach 1 - 2 Echtzeitstunden mit einem anderen Zug wieder zurück.
Die etwas längeren Abstellgleise sind für die Triebwagen, die ich nicht auf meinen ZAKs abstellen kann: VT 95 und ETA 150 und manchmal erfordert der Streik französischer oder belgischer Eisenbahner die Umleitung des SBB RAm TEE Zürich-Amsterdam über die Strecke Köln Eindhoven.
Zur Zeit habe ich an der Wand über der Drehscheibe bis zum Fenster Platz für 12 ZAKs, was nicht ausreichend ist, die verschiedenen Züge einer Woche im Sommerfahrplan 1966 darzustellen. Regierungsverhandlungen auf höchster Ebene zur Entfernung von Schrank oder Gästebett haben bisher meine Ziele nicht erreicht. Aber der Platz über dem Bett lässt sich an 360 Tagen im Jahr auch zum Aufbewahren von ZAKs nutzen.
Mein bisheriges Fazit:
1. Zur Zeit fahre ich mehr als zu bauen. Als nächstes wäre die Verkabelung für Fahrstromversorgung (die Gleisabschnitte will ich alle abschaltbar ausführen), Signale und Beleuchtung (ob überhaupt und in welchem Umfang weiß ich noch nicht) dran, bevor ich an die Ausgestaltung im linken Raum gehe.
2. Die real existierende Hauptbahn mit vielen unterschiedlichen Reisezügen und regelmäßig langen Güterzügen erfordert einige andere Lösungen als eine Nebenbahn mit wenigen kurzen Zügen auf einer erfundenen Strecke. Aber wem sag ich das...

Ein schönes Wochenende wünscht der
Hans

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