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 II.3. Planen von Anfang an
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Helko Offline




Beiträge: 315

12.02.2017 21:15
#16 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

wieder nur ein paar kurze Anmerkungen:
- satt einem Riesenloch als Durchbruch durch die Wand, mache doch, wie das Vorbild, 2 Kleinere. Vermutlich ginge auch ein dreigleisiges "Loch", wenn der Bahnhof schräger gelegt wird. Oder auch nur 2 gleisig, also die beiden weißen vorher zusammführen.

- am Ende des Ausziehgleises die Weiche in eine Linksweiche tauschen wegen S-Bogen
- das ist vermutlich auch ein Tunnelportal danach Richtung Wand, da die Strecke (noch) nicht als Tunnel markiert

- der "grüne" Bogen sieht immer noch schlimm aus, nur um ein paar cm mehr Strecke zu erzielen?? Die könnte auch am BÜ der weißen Strecke vorbeigeführt werden, wäre dann auch auf dem gleichen "Trassenbrett", die Strasse würde dann überbrückt.
- die Grüne muss wegen des Höhenunterschiedes auch weiter von der Weissen entfernt sein, eventuell die Grüne die Weiße überqueren lassen und hinten an die Wand legen

VG
Helko
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Kabees240 Offline




Beiträge: 238

13.02.2017 23:32
#17 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Die große Kurve in die Einfahrt zu Grüben ist kein Problem, nimmt aber tatsächlich ca. 50 % der freien Strecke der Nebenbahn weg.
Das Tunnelportal von WT ist kaum sichtbar. Hab da jetzt mal was gebastelt.
Die Einfahrtsweiche unten links für das Überholgleis ist m.E. so als Rechtsweiche richtig, auch wenn das zu einem Gegenbogen führt. An Gleis 1 in Leyber liegt der Hausbahnsteig. Überholende und kreuzende Züge durchfahren Leyber auf Gleis2 mit unverminderter Geschwindigkeit.

Die "weißen" Gleise sind nicht einsehbar.
Bezüglich des Wanddurchbruchs habe ich mit den beiden oberen weißen Gleisen kein Problem, die liegen hinter der Hintergrundkulisse. Ich hatte deinen Vorschlag so verstanden, dass eine oder mehrere Einfahrtsweichen aus Richtung Külden in den Nachbarraum gezogen werden. Dann habe ich ein zwei- bis viergleisiges Loch, in dem die Bahnhofsgleise verschwinden.

Helko Offline




Beiträge: 315

14.02.2017 09:40
#18 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Sieht doch schon viel flüssiger aus. Aber irgendwann muss diese Strecke wieder vor die andere.
Wieso bindest Du Grüben nicht dan den Bahnhof an?

"Tunnle" WT-mäßig doch die Strecken, das erleichert den Überblick, und gebe den Ebenen verschiedene Farben; ich nehme z.B. grün(e) für aufwarts und blau(e) für abwärts.

Wenn Du "diese" Weiche bebehalten willst, solltest Du sie ein wenig zurückziehen, damit auf der spitzen Seite nach ein ausreichend langes (ca 200mm) gerades Gleisstück zur Vermeidung von unschönen S-Kurven kommt; kann dann auch im Tunnel liegen.

Das mit dem Wanddurchbruch waren nur Optionen, die müsste man einzeln durch- spielen/-malen. Ich würde mit einem "schrägem" Bahnhof beginnen.

VG
Helko
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Fischkopp Offline




Beiträge: 423

14.02.2017 11:37
#19 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Moin moin,
eine kurze Anmerkung nur zu Grüben:
Lass doch vielleicht die östliche Verbindung zwischen Gleis 1 und 5 weg,
der westliche Teil von Gleis 5 sieht irgendwie arg kurz aus.
Längst nicht jeder Güterschuppen war separat erreichbar.
Das ganze würde den Bahnhof noch etwas mehr "entzerren".

Grüße
Alex

Kabees240 Offline




Beiträge: 238

14.02.2017 18:17
#20 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Zitat von Helko im Beitrag #18
Wieso bindest Du Grüben nicht dan den Bahnhof an?

Als Trennungsbahnhof käme mir Leyber gleismäßig zu klein vor.
Zitat von Helko im Beitrag #18
"Tunnle" WT-mäßig doch die Strecken, das erleichert den Überblick,

guck mal genau hin: in den Flügelmauern "versteckt" sich das WT-mäßige Tunnelportal

Kabees240 Offline




Beiträge: 238

14.02.2017 18:21
#21 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #19

Lass doch vielleicht die östliche Verbindung zwischen Gleis 1 und 5 weg,
der westliche Teil von Gleis 5 sieht irgendwie arg kurz aus.

Stimmt, dieses Stück ist kaum als Ladegleis nutzbar und zum Abstellen habe ich noch Gleis 3.

Kabees240 Offline




Beiträge: 238

14.02.2017 20:11
#22 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Einen besser lesbaren Bahnhofsgleisplan von Grüben, alias Brüggen/Rhld habe ich nun auch.

Gruß
Hans

Fischkopp Offline




Beiträge: 423

14.02.2017 20:56
#23 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Ahhhhhhh
Brüggen erklärt einiges über Grüben.
Allerdings halte ich Interpretation von Brüggen auf 2,50 m für ambitioniert,
auch wenn wir uns auf ein passendes Maß zu bewegen.
Könnte sich die Ausgangsbasis auch eine Liga darunter bewegen? (ist wirklich nur ne Frage)

Gruß
Alex

Helko Offline




Beiträge: 315

14.02.2017 22:59
#24 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Zitat von Kabees240 im Beitrag #20
guck mal genau hin: in den Flügelmauern "versteckt" sich das WT-mäßige Tunnelportal

Es gibt eine WT-Einstellung "Tunnelstrecken gestrichelt"

VG
Helko
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Kabees240 Offline




Beiträge: 238

15.02.2017 11:12
#25 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Zitat von Helko im Beitrag #24
Es gibt eine WT-Einstellung "Tunnelstrecken gestrichelt"

Danke. Wie man die benutzen muss, habe ich nun auch gut versteckt im 3D-Teil des Handbuchs, obwohl ich den damals nicht mitgekauft hatte, gefunden.

Kabees240 Offline




Beiträge: 238

15.02.2017 21:04
#26 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #23

Allerdings halte ich Interpretation von Brüggen auf 2,50 m für ambitioniert,
auch wenn wir uns auf ein passendes Maß zu bewegen.

Beide Bahnhöfe haben gegenüber den Vorbildern Brüggen und Breyell nur etwa 1/3 der Längenentwicklung. Das stört mich eigentlich nicht, da die Länge des Hausbahnsteigs in Leyber mit 170 cm ausreicht, um 10 3-achsige Wagen oder 6 4-achsige Umbauwagen plus Lok aufzunehmen. In der späten Epoche III wurden auch Wendezüge mit 2 - 4 Silberlingen gebildet. Die Züge nach Brüggen waren sicherlich kürzer.
Zitat von Fischkopp im Beitrag #23
Könnte sich die Ausgangsbasis auch eine Liga darunter bewegen? (ist wirklich nur ne Frage)


Die Frage habe ich mir auch schon gestellt und eigentlich hatte ich mir ursprünglich ohne Kenntnis des Brüggener Gleisplans einen Endbahnhof à la Winzlingen mit 4 - 6 Weichen vorgestellt. Aber der Appetit kommt bekanntlich mit dem Essen.
Und schon Schiller wusste: Leicht beieinander wohnen die Gedanken,// Doch hart im Raume stoßen sich die Sachen;// Wo eines Platz nimmt, muss das andre rücken,
War wohl ein früher Modelleisenbahner.
Wir sind dann ja bei der Eingangsfeststellung von OOK:
a) das Gesamtkonzept der Anlage,
b) die Einfügung dieses Konzeptes in den vorhandenen Raum und
c) Gleisplan und Funktion von Grüben.
Konzept war: eingleisige Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein (also Flachland) mit je einem Bahnhof. Und "natürlich" hatte ich den Abschnitt von Dülken, alias Külden, bis Kaldenkirchen der Strecke Köln - Mönchengladbach - Roermond - Hoek van Holland im Kopf, die ich jahrelang fast jedes 2. Wochenende von MG bis Kaki benutzt habe. Ebenso verkehr(t)en hier G-Züge aus Richtung Krefeld/Ruhrgebiet (Hohenbudberg) nach Kaki.
Ich war ja der festen Überzeugung, dass dieses Konzept in dem vorgesehenen Raum umsetzbar ist, wenn auch mit Abstrichen bei den Bahnhofsdimensionen.
Als Hauptbahn-Bahnhof könnte ich mir auch eine weniger üppige Ausstattung von Leyber vorstellen:
-Wegfall der zusätzlichen Weichenverbindung zwischen Gleis 3 und 4.
-Wegfall der doppelten Gleisverbindung zwischen Gleis 1 und 2 in der Mitte des Überholgleises. Rangieren dauert dann etwas länger.
-Nur noch einseitiger Anschluss der Gleise 3 und 4 in Richtung Kerkroer.
All das hat die DB Stück um Stück vorgemacht und heute ist dort nur noch ein superlanges Überholgleis vorhanden. Den Anschließer gibt es heute nicht mehr, eine Zeitlang fuhr seine Ware am Werk vorbei bis Kaki, wurde dort auf LKW verladen und wieder zurückkutschiert.
In Grüben kann man natürlich auch noch einiges streichen:
Die zusätzliche Gleisverbindung zwischen Gleis 1 und 5 vor dem Güterschuppen (s.o.)
Das zweite Ladegleis Gleis 6 mit der Rampe. Die Rampe könnte man auch am Ende von Gleis 2 platzieren.
Die Gleisverbindung am Ende der Gleise 2 und 3 ist nicht notwendig. Gleis 3 kann als Abstellgleis stumpf enden.

Fischkopp Offline




Beiträge: 423

15.02.2017 21:21
#27 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Ok, Grüben wirkt jetzt wirklich aufgeräumt,
ich wollt Dir da um Gottes Willen nicht zu nahe treten.
(Das zweite Ladestraßengleis würde ich fast schon wieder mit reinnehmen)
Die Verbindung zwischen Gleis 1 und 2 in Leyber würde ich drin lassen,
bei der zwischen Gleis 3 und 4 musst Du das mal mit ner Stellprobe herausfinden, ob das
Verhältnis Weichenlänge/Gleisnutzlänge noch hinkommt. Computerbilder sind für mich da meist Trugbilder.
Könntest Du btw die Anschließer in Leyber noch mal etwas genauer erläutern?

Gruß
Alex

Helko Offline




Beiträge: 315

16.02.2017 08:15
#28 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #27
Computerbilder sind für mich da meist Trugbilder.

Zumindest bei WT verlasse ich mich sehr wohl auf diese "Bilder"; wesentlich besser als Handskizzen.

Mit WT kann übrigens auch die Gleislänge berechnet, und der Wert in ein Gleis eingetragen werden.

Bei der Nutzlänge kämpfe ich schon eine Weile dafür, dass das Grenzeichen eingetragen werden kann, vielleicht in WT 14 oder WT 15?

VG
Helko
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Kabees240 Offline




Beiträge: 238

16.02.2017 11:46
#29 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Ich habe dann mal über das Einfügen des Anlagenkonzeptes in die Räumlichkeiten nachgedacht. Mit je einer Brücke im Flur und im rechten Raum könnte das so aussehen. Da der rechte Raum als Abstellraum genutzt wird, muss die Brücke dort nur zum Fensterputzen herausgenommen werden. Und der Haushaltungsvorstand hat keine schwerwiegenden Einwände.

Für Grüben in der Raummitte könnte man nun die Anlagenhöhe relativ frei wählen, wenn man im rechten Raum eine Wendel einbaut.
Ich empfinde die Diskussion bisher für mich als sehr hilfreich.
Zum Thema Anschließer in Leyber komme ich noch.
Gruß
Hans

Kabees240 Offline




Beiträge: 238

17.02.2017 00:43
#30 RE: Haupt- und Nebenbahn am Niederrhein antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag Wiesbaden Waldstraße, -Ost und -West
ich habe nun die Wiesbaden-Karte hochinteressiert betrachtet. ..
Wenn man im Plan sehr scharf hinschaut, kann man die Gleise zählen!


Das funktioniert leider auf der "Waldniel"-Karte für Breyell und Brüggen nicht. Die Bahnhöfe lagen vielleicht zu nah an Feindes-Grenze.
Zitat von Fischkopp im Beitrag #27

Könntest Du btw die Anschließer in Leyber noch mal etwas genauer erläutern?


Zum Vorbild:
Der Gleisplan von Leyber gleicht dem von Breyell, wenn er gespiegelt wird, in Breyell sind die Gleise 1-4 allerdings schnurgerade.


Die Spiegelung habe ich wegen der Lage der Anschließer zum Innenraum des Zimmers vorgenommen und, damit der Bahnhof an die obere lange Anlagenseite zu liegen kommt.
Ein bisschen Info zu den Anschließern Genenger (Dachpappenfabrik) und Rötzel (Eisen- und Stahlwalzwerk) habe ich hier gefunden: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/nett...r-aid-1.6356050
Zu den beiden Werksloks hatte ich auch Infos gefunden: http://www.bahn-express.de/archiv/41334-01.htm sowie mehrere Photos, auf denen die Köf einen werkseigenen Wagen mit Bündeln von 100 mm x 100 mm Vierkantstäben zieht bzw. die Deutz abgestelt ist.

Laut im Gleisplan verzeichneten Signal "Halt für DB Lok" hat eine DB-Lok die Wagen nur schiebend in den Anschluss gedrückt.
Bei Besuchen in Kaldenkirchen in den neunziger Jahren habe ich gesehen, wie dort Rollen mit warmgewalzten Draht ex Dillinger Hütte/Saar auf LKW für Breyell verladen wurden.
Für das Modell habe ich mich noch nicht entschieden, wie der Stahlverarbeiter dargestellt werden soll. Ein Außenlager mit warmgewalztem Vormaterial jedenfalls. Vorbilder kenne ich aus privater und beruflicher Erfahrung reichlich.
Bei dem Teerpappenhersteller, dessen Teernachlass im Boden derzeit Gegenstand von Grundwassersanierungsmaßnahmen ist, tappe ich weitgehend im Dunkeln, wie so etwas aussieht. Landschaftstypisch wäre aber auch z.B. eine Papierhülsen- und -spulenfabrik oder eine Textilfabrik, wie sie ja auch früher auf diesem Gelände existierte.

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