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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 26 Antworten
und wurde 1.998 mal aufgerufen
 II.5. Diskussion veröffentlichter Anlagenpläne
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OOK Offline




Beiträge: 3.844

28.11.2016 18:26
Usnabrück und umzu antworten

Heute stelle ich hier eine Anlage zur Diskussion, die schon gebaut und in einer Fchzeitschtift veröffentlicht ist. Vor einiger Zeit habe ich das mit einer Anlage getan, die im Sspur Null-Magazin veröffentlicht war; der Anlagenbesitzer hat davon Kenntnis erhalten - und war nicht erbaut, dass wir ungefragt an seinem Werk herumkrittelten. Aus diesem Grunde spezifiere ich einmal die generelle Netiquette für dieses Unterforum:

Wenn in der Presse veröffentlichte Anlagen hier zur Diskussion gestellt werden, ohne dass der Anlagenbesitzer vorhehr gefragt wurde/werden konnte, sollte mit besonderer Vorsicht und freundlichem Ton kritisiert werden. Am besten tun wir so, als sei der Plan vor Bau der Anlage hier zur Diskussion gestellt worden, und wir geben dem Planer "Optimierungsvorschläge". Natürlich benennen wir auch Nachteile der Planung, aber stets wohlwollend und immer konstruktiv. Ich werde auf die Einhaltung dieser Sonder-Netiquelle speziell achten und ggf. moderieren.

Hier nun also die heutige H0-Anlage Usnabrück:




Wie es jeweils hinter dem Pfeilen in der Unterwelt weiter geht, weiß ich nicht, denn das Magazin, in dem die Anlage veröffentlicht war, hat keinen Plan der Unterwelt veröffentlicht. Im Text sind jedoch nur Strecken erwähnt, von Schattenbahnhöfen war keine Rede.

Nota bene: Wir sind hier ein spezielles Forum mit dem Schwerpunkt Betrieb. Der Betrieb stand aber beim Planer vermutlich nicht weit oben auf der Prioritätenliste, vielleicht hier und da "Rangierspaß". Das sollte uns aber nicht davon abhalten, betriebsrelevante Verbesserungsvorschläge anzubringen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.710

28.11.2016 18:56
#2 RE: Usnabrück und umzu antworten

Sorry:
- Anlagentiefe zu groß
- Bw zu groß und unmotivert
- Industriegebiet sehr ungünstig angebunden
- Im "Hauptbahnhof" Güterbereich zu klein
- Strecken unlogisch (linear?)
- Nebenstreckenbahnhof zu kurz, mit seltsamen Gütergleisen
- kein PAN
- zu viel Käselöcher (Tunnel), Landschaft unglaubwürdig
Mann, war Ich wieder höflich!

PS: Wer keine Kritik verträgt sollte halt nichts veröffentlichen!
Oder hat Marcel Reich-Ranicki die Autoren immer gefragt .... ?

Grüße Hubert

Edit: Habe grade die Quelle entdeckt ...

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

hwunderlich Offline




Beiträge: 456

28.11.2016 20:05
#3 RE: Usnabrück und umzu antworten

N' Abend,

das BW an sich lässt sich ja vielleicht(!!) noch begründen: Ende der zweigleisigen Hauptbahn mit 20t-Achslast, Weiterführung
als eingleisige Strecke mit 18t-Achslast (vielleicht auch kriegsbedingt..) lässt ggf. einen Lokwechsel nötig werden.

Die Lage des BW auf der Anlage ist sicherlich suboptimal...

Den Rest hat Hubert sehr höflich auf den Punkt gebracht

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

JBS Offline




Beiträge: 144

28.11.2016 20:42
#4 RE: Usnabrück und umzu antworten

Moin,

war das diese Fachzeitschrift?

Im Ernst: Ohne den verschlungenen Untergrund zu kennen, kann man sich allenfalls über den Bahnhof und das BW Gedanken machen.

Etikette hin oder her,
Johann

P.S.: und Osnabrück ist ein Turmbahnhof

http://null.4jbs.de

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.710

28.11.2016 20:45
#5 RE: Usnabrück und umzu antworten

Zitat von hwunderlich im Beitrag #3
... das Bw an sich lässt sich ja vielleicht(!!) noch begründen: Ende der zweigleisigen Hauptbahn mit 20t-Achslast, Weiterführung als eingleisige Strecke mit 18t-Achslast (vielleicht auch kriegsbedingt..) lässt ggf. einen Lokwechsel nötig werden.

Gib es da irgend wo eine Referenz beim Vorbild? Mir fällt keine ein!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.710

28.11.2016 20:49
#6 RE: Usnabrück und umzu antworten

Zitat von JBS im Beitrag #4
... war das diese Fachzeitschrift?
Fast!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 3.844

28.11.2016 21:14
#7 RE: Usnabrück und umzu antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #5
Zitat von hwunderlich im Beitrag #3
... das BW an sich lässt sich ja vielleicht(!!) noch begründen: Ende der zweigleisigen Hauptbahn mit 20t-Achslast, Weiterführung als eingleisige Strecke mit 18t-Achslast (vielleicht auch kriegsbedingt..) lässt ggf. einen Lokwechsel nötig werden.

Gib es da irgend wo eine Referenz beim Vorbild? Mir fällt keine ein!
Ich könnte mir eine Situation in der DDR vorstellen, wo bei einem Teil der Strecke das zweite Gleis abgebaut wurde zugunsten der "Freunde". Soll ja nicht so selten vorgekommen sein.
Aber das BW hat neun überdachte Lokstände und fünf im Freien, ne Menge Holz. Das ist sicher kaum anders zu begründen, als dass der Anlagenbesitzer halt entsprechend viele Loks hat (je eine pro Baureihe versteht sich), die auch mal alle zusammen dort aufgestellt werden sollen.

Die Idee mit der unterschiedlichen Achslast ist eine sehr gute, die ich mal für spätere Planungsideen ins Hinterstübchen speichere. Kann mir allerdings kaum vorstellen, dass der Anlagenbesitzer die Loks mit 20 t Achslast dann nur auf dem zweigleisigen Abschnitt einsetzt.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

OOK Offline




Beiträge: 3.844

28.11.2016 21:16
#8 RE: Usnabrück und umzu antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #6
Zitat von JBS im Beitrag #4
... war das diese Fachzeitschrift?
Fast!

Die Diskretion der Pfälzer ist weltberühmt.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.710

28.11.2016 21:55
#9 RE: Usnabrück und umzu antworten

Zitat von OOK im Beitrag #7
Die Idee mit der unterschiedlichen Achslast ist eine sehr gute, die ich mal für spätere Planungsideen ins Hinterstübchen speichere. Kann mir allerdings kaum vorstellen, dass der Anlagenbesitzer die Loks mit 20 t Achslast dann nur auf dem zweigleisigen Abschnitt einsetzt.

Im Allgemeinen wurde eine Strecke durchgängig auf eine Achslast umgenagelt.
Eine Drehscheibe würde eher zu einem Grenzbahnhof (Länderbahnen!) passen, allerdings braucht es da keine großen Lokschuppen bzw. Lokbehandlungsanlagen. Zug abkuppeln, Lok drehen und mit dem Gegenzug geht's zurück ins Ländle ...
Solche Grenzbahnhöfe haben allerdings ein paar Gleise mehr! Beispiel: Holzminden

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 3.844

29.11.2016 03:32
#10 RE: Usnabrück und umzu antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #2

- Anlagentiefe zu groß
Ja, Hbf mit BW zusammen 1,43 m tief. Keine Ahnung, wie der Mann das händelt. Die Landschaftsseite ist von mir mit gestauchter Tiefel gezeichnet. Im Original sind es an der tiefsten Stelle auch 1,40 m. Allerdings ist in der Mitte dieses Teils ein herausnehmbares Stück für den Türdurchgang, das hift natürlich.

Zitat
- Industriegebiet sehr ungünstig angebunden

Ja, wenn dort zugestellt und abgeholt wird, ist die Strecke für mindestens eine Stunde gesperrt, da kein Ziehgleis vorhanden.

Zitat
- Strecken unlogisch (linear?)

Schwer zu sagen, aber vermutlich hast du Recht. Wird schon einen Grund haben, dass auf die Wiedergabe des Untertageplans verzichtet wurde.

Zitat
- zu viel Käselöcher (Tunnel), Landschaft unglaubwürdig

Modellbahnanlagen neigen immer dazu, mehr Tunnel zu haben als die entsprechende Realsituation. Auch die BAE hat ein paar Tunnelportale zu viel, wobei das bei der Landschaft gar nicht falsch aussieht.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

JBS Offline




Beiträge: 144

29.11.2016 08:18
#11 RE: Usnabrück und umzu antworten

Moin,

ich habe mir jetzt mal den Original-Artikel genauer angesehen. Im Text steht, dass es einen 6-gleisigen Schattenbahnhof gibt, der sich (wohl) kurz vor bzw. hinter dem 2gl-Tunnelpotal beim Bahnhof befindet.
Außerdem liegt der kleine Bahnhof an einer (nicht näher beschriebenen) Nebenstrecke.

Bw und Streckenteile sollen in der nächsten ****-Ausgabe beschrieben werden.

Zur Anlagentiefe: Die Anlage ist ja sehr schön und detailliert ausgestaltet, weshalb ich es nicht für ausgeschlossen halte, dass zumindest oben und unten noch Bedienungsgänge sind.

Viele Grüße,
Johann

http://null.4jbs.de

OOK Offline




Beiträge: 3.844

29.11.2016 09:12
#12 RE: Usnabrück und umzu antworten

Zitat von JBS im Beitrag #11
Im Text steht, dass es einen 6-gleisigen Schattenbahnhof gibt, der sich (wohl) kurz vor bzw. hinter dem 2gl-Tunnelpotal beim Bahnhof befindet.
Sorry, glatt überlesen. Lösche auf mein Haupt.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

hmmueller Offline



Beiträge: 215

29.11.2016 11:14
#13 RE: Usnabrück und umzu antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #5
Zitat von hwunderlich im Beitrag #3
... das BW an sich lässt sich ja vielleicht(!!) noch begründen: Ende der zweigleisigen Hauptbahn mit 20t-Achslast, Weiterführung als eingleisige Strecke mit 18t-Achslast (vielleicht auch kriegsbedingt..) lässt ggf. einen Lokwechsel nötig werden.

Gib es da irgend wo eine Referenz beim Vorbild? ...

Ein (sicher extremer) Fall eines "übergroßen" Lokschuppens war Vordernberg ...

H.M.

Udo Offline




Beiträge: 80

29.11.2016 12:28
#14 RE: Usnabrück und umzu antworten

Hallo,

Zitat von hmmueller im Beitrag #13
Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #5
Zitat von hwunderlich im Beitrag #3
... das BW an sich lässt sich ja vielleicht(!!) noch begründen: Ende der zweigleisigen Hauptbahn mit 20t-Achslast, Weiterführung als eingleisige Strecke mit 18t-Achslast (vielleicht auch kriegsbedingt..) lässt ggf. einen Lokwechsel nötig werden.

Gib es da irgend wo eine Referenz beim Vorbild? ...

Ein (sicher extremer) Fall eines "übergroßen" Lokschuppens war Vordernberg ...

H.M.


Für Vordernberg, einem Systemwechselbahnhof an der Erzbergbahn (Zahnstangen- / Adhäsionsbetrieb) eigentlich nicht. Die hatten da schwere Erzzüge über eine Steilstrecke zu bringen.
Da mussten zur Dampflokzeit ja ausreichend Maschinen beider Traktionsarten vorgehalten werden.


Viele Grüße ÷ Udo

JBS Offline




Beiträge: 144

29.11.2016 12:54
#15 RE: Usnabrück und umzu antworten

Moin,

wenn der Bahnhof am Randgebiet einer Großstadt wäre und die 2gl. Strecke dorthin elektrifiziert wäre, müssten für die Weiterfahrt Dampf- und Dieselloks bereitgehalten werden. Da die E-Loks vor Vorortzügen sofort zurückfahren brauchen die nichts im Bw und die E-Loks der Fernzüge auch nur ne kleine Ecke.

Beispiel wäre Itzehoe auf der Strecke Hamburg=Altona nach Westerland. Bis Itzehoe liegt Draht. Die Züge Westerland - Hamburg fahren heute zwar mit Diesel die ganze Strecke aber die IC's Richtung Berlin und Köln werden in Itzehoe praktisch immer umgespannt. Marschbahn

Viele Grüße,
Johann

http://null.4jbs.de

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