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Dieses Thema hat 81 Antworten
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 II.3. Planen von Anfang an
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Gilpin Offline




Beiträge: 1.456

02.12.2016 22:18
#46 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Hi Martin,

besten Dank für die Karte - plötzlich funktioniert's! Auch wenn ich mir's schon gedacht hatte: Danke auch für den Pfeil mit der Blickrichtung. Langsam wird's Zeit für einen groben Entwurf... - abwarten!

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin und Edith*

*Ein alter Witz eines diesellokgeneigten Kollegen...

Helko Offline




Beiträge: 315

03.12.2016 00:20
#47 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Zitat von mobama im Beitrag #44
Roche fendue bei Graveson

das Ding ist ja noch geiler als der alte Märklin Tunnel !

VG
Helko
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Der "."!

Fischkopp Offline




Beiträge: 447

03.12.2016 01:17
#48 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Dann kondensieren
wir doch mal ein paar Ideen hier.
Basierend auf meinem Plan, enthält Bereich 5 oben Teile von Arkema, und unten ein Landschaftssegment.
Vom Landschaftssegment geht's weiter vor dem Verteiler längs in eine Einmündung in die Schattenbahnhofsspirale.
Mit einem Gleisdreieck dort wäre sowohl Ringverkehr als auch Last/Leer-Verkehr über den Schattenbahnhof möglich.

mobama Offline



Beiträge: 41

03.12.2016 21:34
#49 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Hi Alex,

Zitat von Fischkopp im Beitrag #48
Dann kondensieren
wir doch mal ein paar Ideen hier.
Basierend auf meinem Plan, enthält Bereich 5 oben Teile von Arkema, und unten ein Landschaftssegment.
Vom Landschaftssegment geht's weiter vor dem Verteiler längs in eine Einmündung in die Schattenbahnhofsspirale.
Mit einem Gleisdreieck dort wäre sowohl Ringverkehr als auch Last/Leer-Verkehr über den Schattenbahnhof möglich.


Also doch den Gedanken an Doppelstock weiterdenken? Hmmm, prinzipiell hier eine Loesung, aber ich bin mir nicht sicher,
wie das wirkt: meine normale Schienenoberkante liegt auf 75cm (an dieser Stelle einen herzlichen Dank an die
Dachschraege, grrrr). Und der SBH unter Puget liegt auf 40cm. Durch die ca. 10cm hohe Segment-Vorderkante habe ich also
nur ca. 25cm Sicht[1]. Ob diese 25cm reichen? Da beneide ich die Leute, die sich fragen wie hoch die Schienenoberkante
dann maximal sein sollte - solche Probleme haette ich auch gerne!

Gruss Martin

[1] Das ist beim SBH uebrigens nicht die Eingriffshoehe, die ist echte 34cm, denn er ist nach hinten versetzt und ich kann
den Kopf in die Segmentkaesten von unten hochnehmen und so auch mal etwas Uebersicht beim Reingreifen haben.
Achso: Fiddlen kann ich da nicht wirklich, aber ich habe vor, den SBH um ein paar Fiddle-Gleise unter
Bereich 3 zu erweitern. Aber das wollte ich von Anfang an nicht auch noch in die Runde werfen...

Gilpin Offline




Beiträge: 1.456

03.12.2016 23:00
#50 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Hi Martin,
hallo alle Mitdenker,

kurz noch einmal die Vorbildsituationen, die ich als Kernelemente zur Darstellung von "Chateau" und Arkema erachte. Zunächst der Bahnhof und die zweite, wohl interne Rangiergruppe (jeweils rot umrahmt), die ich gern integrieren möchte; außerdem habe ich noch ein einzelnes internes Gleis markiert, das wohl schon für Ent- oder Beladung dient (grün):



Außerdem habe ich die vermutete Befüllungsstation in die Richtung des vorigen Fotos gedreht:



Vorsicht: für die folgende Skizze habe ich den Grundriss des Dachbodens um 180 Grad gedreht. Auf diese Weise stimmen die Blickrichtungen auf die Vorbildsituationen und die Anlagensegmente 3 und 4 überein. Links sieht man die integrierten Bahnhofsgleise/Aufstellgleise und das einzelne interne Gleis, rechts folgt die Befüllungsstation und in graubraun der Bahndamm der ehemaligen Linie nach Digne:



Ich habe die Gleisabstände Pugets eingehalten und musste dennoch die vorgegebene Tiefe ziemlich ausreizen. Außerdem sieht das alles ziemlich wie mit dem Lineal gezogen aus, ist es ja auch, die ganz leichte Krümmung der Bahnhofsgleise lässt sich aber sicher realisieren, und die Gleise der Befüllungsstation lassen sich ein wenig schrägstellen. So gedrängt alles erscheint - es ist doch eine dramatische Reduktion der wirklichen Gleisentwicklungen. Aber einige realistische Rangierbewegungen ("Spielmöglichkeiten") lassen sich ausführen.

Insgesamt hätten wir auf diese Weise potenziell eine realistische Abfolge der Szenen: (1) Puget, (2) nicht gestaltet, (3-4) Arkema, (5) weitere "Gegend" (Sisteron?).

Das ist gerade ein wenig in Arbeit ausgeartet... Die Skizze bringt etliche Implikationen mit sich, über die wir aber ein andermal reden können. Völlig klar ist auch, dass sich die identifizierten "Kernelemente" anders im Raum verteilen lassen, siehe Alex' Ansatz.

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

Fischkopp Offline




Beiträge: 447

04.12.2016 00:32
#51 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Ok, dann
will ich jetzt noch mal auf meinem Konzept herumreiten

Hinter der nördlichen Ausfahrt ist jetzt aber alles anders. Die SNCF bleibt niveaugleich, wohingegen die Werksbahn ziemlich in die
Knie geht. In Bereich 5 schließlich verlaufen Staatsbahnens auf einem Damm durchs Werk, unter dem ganz rechts an der Kulisse auch die Werksbahn
durchtaucht - scheinbar. Denn eigentlich bewegen sich jetzt beide direkt übereinander vor dem Verteiler lang, um dann um je eine Ebene
versetzt in den Wendel zum Schattenbahnhof einzumünden.
Kein Doppelstock, eine sehr prägnante Vorbildsituation umgesetzt, Last/Leer-Verkehre sind sowohl bei der SNCF als auch bei der Arkema möglich,
die Konstruktion sollte baubar sein, und Bereich 3 kann jetzt mit so vielen spektakulären Landschaften gefüllt werden, wie reinpasst.
Den Rest hake ich um diese Uhrzeit mal unter "Kompromisse" ab.

Bis denn dann,
Alex

Gilpin Offline




Beiträge: 1.456

04.12.2016 07:55
#52 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Hi Alex,

ich habe gestern auf die harte Tour lernen müssen, wie schwierig es ist, auf den schmalen "Brettern" mehr als eine Szene hintereinander unterzubringen. Insofern hat Dein Bahnhof-plus-Rangiergleise-und-sonst-nichts-Ansatz im Segment 4 sehr viel für sich. Wie mir scheint, hast Du ja auch dieselbe Stelle wie ich im Segment 5 realisiert, die vermutete Befüllungsstation. Insofern liegen wir nur um winzige Details auseinander, bis eben auf die 180°-Kurve zwischen diesen beiden Szenen bei Dir. Auch das mehr an Strecke zwischen Puget und Chateau bei Dir ist womöglich deshalb spannender, weil dort noch die Ganzzüge verkehren, während bei mir im Abschnitt 5 nur noch Kurzzüge fahren würden. Dafür könnte man bei mir in 5 eine der optisch attraktiven Szenen nördlich von Chateau realisieren, das Viadukt z.B.. Tja nun, lassen wir Martin mal weiter sinnieren.

Noch an Martin, hallo,

die große Schwierigkeit beim Blick vom Fluss über das Werk auf die SNCF-Gleise ist, dass quasi die hoch bauenden Anlagen des Werks den Blick auf die Bahn versperren (würden). Ich habe deshalb vor der Bahnhofsszene nur ein werksinternes Gleis untergebracht, das vom Bahnhof nur mit schmalem Brachland, einem Zaun und ein paar niedrigen Armaturen abgegrenzt werden kann, dafür ist es aber nun möglich, das Bahnhofsgebäude, das doch Verortung schafft, als Relief auf der Hintergrundkulisse unterzubringen. Alex und ich haben die Befüllungsstation an den vorderen Anlagenrand gerückt; rechts davon ist jeweils etwas Luft, um ein paar Gebäude und Anlagenteile unterzubringen. Vor einem halben Jahrhundert hätte man da Vollmer-Chemieanlagen-Modelle hingestellt, heute wird man wohl Plastruct-Röhren etc. verbauen... Ganz rechts wird dann der Blick auf die weiterführende SNCF-Strecke verstellt - gut so, so ist der Bahnhofsbereich optisch von der Strecke abgesetzt.

Schönen Sonntag erstmal,
Gilpin

tuxlover Offline



Beiträge: 159

04.12.2016 08:42
#53 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Hallo,

mir ist zu Alex Plan noch eine Idee gekommen. Die Anbindung des Schattenbahnhof links über zwei Ebenen gefällt mir, allerdings die Beschreibung der Steigungen eher nicht so.
Wie wäre es, wenn die Strecke auf den Segmenten 2 und 3 z.B. auf -50mm fällt. Dann steigt die SNCF Strecke auf dem Damm wieder auf +-0mm an, um so in die Wendel zu münden.
Die Werkbahn muss dann nur auf -60mm bis -80mm fallen, so wirkt der Teil 4 und 5 nicht wie eine Berg- und Talfahrt und entspricht mehr den tatsächlichen Höhenverhältnissen.

Gruß Michael

Helko Offline




Beiträge: 315

04.12.2016 09:38
#54 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Zitat von Fischkopp im Beitrag #51
will ich jetzt noch mal auf meinem Konzept herumreiten

Egoist! wir wollen auch auf den Hoppereiter.

Solch lange Räume erinnern mich an die früheren Clubanlagen in alten Bahnwagen, irgenwie schnell langweilig.
Dazu hatten sie (platzbedingt) die ekelhaften Strassenbahnradien an allen möglichen und unmöglichen Ecken.
Jetzt sehe ich bei dir auch solche "runde Ecken".
Werden die noch weggetarnt oder sind die Möbel Pflicht? Wieso nicht dann alle in eine Ecke und die Bahn fährt hochkant hinten vorbei?

Ein weiterer Punkt wäre der Querschnitt des Dachgeschosses, mit Angabe der 80 / 100 / 120 / 200 cm "Höhenlinien".
Je nachdem liesse diese "andere" Plattenkanten zu.
Kannst Du auch nochmals dei Raummaße angeben, sind schlecht zu lesen.

Willst Du die Chemieanlage selbst bauen? Mir fiel nämlich ein, dass solche Industriemodelle als verkauft/versteigert wurden.
Eventuell eine Möglichkeit, größere Flächen zu belegen.
Oder auch mal bei Firmen nachfragen, ob bei denen solche Dinger aus der Vergangenheit rumstehen.
Die angeboteten "Modell"Bausätze sind auf alle Fälle nur mit Spielzeug(einzel-)HAFT ertragbar, da viel zu klein für einen Industriekomplex.

Anderenseit könnte auch ein Indutriegebit als Brache/Abrissobjekt Vorbild für größere freie Flächen werden.

VG
Helko
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tuxlover Offline



Beiträge: 159

04.12.2016 11:51
#55 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Hallo Helko,

schau mal in das PDF von Seite eins, da hast auch einen maßstäblichen Querschnitt.

Ich hab auch noch ein paar Anmerkung, Fragen:
- was ist rechts unten in der Ecke? Ein weiterer Kamin, oder könnte man die Kurve dort evtl. weiter ausfahren?
- im Bereich 4 könnte ich mir gut vorstellen, direkt neben der Treppe die Anlagentiefe zu verbreitern und dort mehr Chemie darzustellen.
- welche Höhe hat der Tisch? Soll die Bahn über oder unter der Tischplatte verkehren?
- wie wäre es Tisch und Sofa zu tauschen?
- wenn es um die Ausgestaltung der Chemie geht, würde ich auf jeden Fall auch einen Blick zu Walthers werfen. Aber dürfte klar sein, dass es auf viel Selbstbau hinaus läuft.

Gruß Michael

Helko Offline




Beiträge: 315

04.12.2016 12:25
#56 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Zitat von tuxlover im Beitrag #55
schau mal in das PDF...

die verstecken Dinger übersieht man einfach (viel zu leicht), zuwas gibt es den Direktlink??
Dann stellen sich gleich die nächsten Fragen:
- Höhe Kniestock
- Breite der Treppe
- Höhe Unterkannte Fenster
- Stolperfalle Rohre?
- hat es hinter dem Kamin "Platz", wenn ja in welcher Höhe, für Zugspeicher oder für Streckenplanung (Tunnel), dann könnte es auch großes "U" geben und die Möbel kommen nach rechts in den Erker
- gibt dies eine Pickelbahn, nur wegen der möglichen Radien

VG
Helko
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mobama Offline



Beiträge: 41

04.12.2016 17:48
#57 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Hallo zusammen,

Also zuerstmal ein dickes Danke, dass ihr alle so fleiss euch euren Kopf
mitzerbrecht! Auch euch, Helko und Michael, danke fuers Mitplanen!

Hier der neue Raumplan

Ihr habt viel Neues aber auch eines bereits irgendwo Erwaehntes gefragt, daher
habe ich mal zusammengefasst; auch sind mir im Laufe der Planung einige Dinge
klarer geworden, die hier mit erwaehnt sind:

Thema Raum:

- Raum-Masse: sind jetzt aktualisiert, mit Details zu Fenster und Kamin
- Ecke zw. Bereich 3 und 4: die ist da wirklich, sprich, das sind Aussenmauern
- der Tisch ist zwar auf den Fotos von #1 nicht zu sehen, aber er ist bereits
da, nur war das Foto halt etwas aelter. Er ist direkt in die Ecke eingepasst,
wie im Plan eingezeichnet. Ich moechte, auch wegen der Wand dahinter, an der
ein paar Regalbretter haengen, nicht darauf verzichten, denn die Werkstatt ist
2 Stockwerke tiefer.
- die Couch: Die Position ist flexibel, man sollte einen moeglichst guten
Ueberblick von dort aus haben, daher steht sie erstmal dort
- das Fenster: hier kann man sehr gut ein schmales Trassenbrett mit max 2-3
Gleisen direkt unter dem Fensterbrett vorbeifuehren
- Stolperfalle: ja, die verkleideten Rohre, ca. 20x20cm auf dem Fussboden
verlaufen quer rueber
- der Tisch hat eine Plattenhoehe von 75cm, so dass die Gleise auf dem Tisch
und unter dem unteresten Regalbrett verlaufen. Die werden spaeter dann
huebsch, aber zugaenglich verkleidet. Hier habe ich dann z.B. auch die Option
fuer ein Programmiergleis o.ae.
- im Bereich neben der Bodenluke moechte ich auf keinen Fall Rangier-Bereiche;
auch will ich noch eine kleine Absturzsicherungstuer vorne einbauen.

Thema Schattenbahnhof:

- der bereits unter Bereich 1 existierende Schattenbahnhof ist nicht
ueber eine Wendel, sondern ueber 2 Rampen angebunden; ich habe sie grob in
den Plan eingezeichnet, aber wenn es um genaue Centimeter geht, muesste ich das
nochmal genauer ermitteln
- d.h. man kommt am Kamin fuer einen Gleisanschluss an den Schattenbahnhof in
der Hoehe von 75cm und 40cm ran
- unter Bereich 3 rechts moechte ich noch 2-3 Fiddlegleise als SBH Erweiterung
anbauen, die dann ev gegenueber dem Segment darueber etwas nach vorne gesetzt
sind, so dass man auf dem Hocker am Tisch sitzend auch mal reingreifen kann.
Eine Anbindungsstrecke an den SBH exsistiert unter dem Tisch noch aus der
ersten Phase der Anlage

Thema Optik:

- Gleise sollen natuerlich wenn moeglich alle leicht im Bogen gefuehrt werden;
das ist bei Puget auch schon so (siehe Foto, nicht Plan)
- die Kulisse sollte natuerlich an den Seiten auch ausgerundet werden, wie das
auch bei Puget so gemacht ist (das habe ich jetzt auch noch im Plan so in
etwa eingezeichnet)
- ich bin ein Fan von grossen Radien[1], daher kam fuer mich bisher immer den
Ansatz in Frage, einen Abschnitt vor einer Biegung an der Kulisse enden zu
lassen, die Bahn um die scharfe Ecke zu bringen und dann einen neuen Abschnitt
zu beginnen

Thema Rundum-Gleisfuehrung:

- was auf jeden Fall moeglich ist, ist ein durchgehendes Gleis von Bereich
1,2,3,4,5
- von Bereich 5 koennte man es in die Kurve Richtung SBH mit einem kleinen
Trassenbrett ueber dem Elektroverteiler vor dem Kamin anschliessen
- vor dem Fenster ist allerdings ein gestalter Bereich nicht so gut, aus
folgenden Gruenden:
- Tiefe sehr eingeschraenkt, da man ans Fenster kommen muss, und man sich auch
machmal weit aus dem Fenster lehnen will (ein Schelm, wer den doppelten Sinn
im Wort sucht!)
- die einzige Tageslichtquelle moechte ich nicht zubauen mit Kulisse, zumal man
die dann immer leicht abnehmbar gestalten muesste

Thema Chemieanlagen:

- Selbstbau: ja, auf jeden Fall. Ich habe kein finanzielles Polster, etwas
Fertiges in der Art zu kaufen
- Aufwand: der sollte natuerlich nicht zu gross werden. In diesem Sinne sind
die Brachen, die Helko anspricht, recht gut geeignet
- und auch nochmal an dieser Stelle: wenn ihr den Eindruck habt, dass Arkema
wirklich zu gross ist (auch wenn man es stark komprimiert und vereinfacht),
dann haben wir noch die Option Sanofi

Thema Anlagentiefe:

- hier bin ich flexibel, hatte als Ziel im Plan mal die 40cm eingezeichnet.
Aber wie auch Gilpin und Alex schon gemerkt haben, ist das wirklich zu knapp
- Wichtig sind mir handliche Segmente von max 1mx60cmx30cm, damit ich sie in
der Werkstatt fertigen kann; die muessen die Leiter durch die Bodenluke
durch, das sollte man im Hinterkopf haben!
- mit groesserer Tiefe habe ich keine gute Erfahrung, hier sollte dann hinten
nichts mehr wirklich zum Eingreifen/Rangieren sein
- was ich mir aber gut vorstellen kann, sind einzelne Minizungen, die selbst
schmal sind

Thema Gangbreite:

- da ich viel auf den Hockern sitze und unser kleiner Sohnemann auch ordentlich
Tempo drauf hat, moechte ich den Innenraum nicht zu sehr verkleinern. Auch
muss ich dran denken, dass ein Segment herausgenommen werden muss, etc. Das
fuehrte dann auch zu der 40cm-Standardtiefe

@Gilpin: Auch Dir ein dickes Danke fuer Deinen Gleisplan-Vorschlag! Auch Du
hast sicher die 40cm-Breite verflucht... jetzt wird mir klar, dass Du Bereich 3
dazunehmen moechstest: Du hast alle betriebsrelevanten Gleise des Vorbilds
(fuer die gewaehlten Kernelemente) vorgesehen!

Ausgehend von deinem radical selective compression habe ich mich mal
an einem Gleisplan versucht:



Legende:

Gleis 1: Einfahr-/Ausfahrgleis
Gleis 2: Umfahrgleis, auf altem (angenommenen) Salzentladebunker
Gleis 3: eines der Kernelemente
Gleis 4: Rangiergleis aus den Kernelementen
Gleis 5,6,7: Gleisharfe, ebenfalls Kernelement
A: Tanklager
B: Gebaeude zu Tanklager, Endpunkt der Rohre
C: Werkstor
D: Mauer mit Stacheldraht oben drauf
E: LKW-Befuellstation, siehe Vorbild-Fotos
F: Gebaeude, ev mit Chemieanlagen, Rohre

Der Bahnhof ist weggelassen - mein Ansatz von "radical". Das Streckengleis ist
hinter der Kulisse. Die Tiefe betraegt minimal 50cm (eine Einheit = 10cm), ganz
links 70cm. Die Zunge rangt 85cm heraus. Allerdings nur fuer 40cm...
In Teilen muesste ich hier wohl 2 Segmente hintereinander setzen, oder schraeg,
das muss man sehen.

Ev. ein oder 2 der kleineren Schornsteine wuerden sich im Vordergrund gut
machen. Der Betrachter hat nun aufgrund des knappen Abstands Mauer/Kulisse den
Eindruck, dass er nicht hochgenug steht, um in den Bahnhof zu blicken.

Und wie laeuft jetzt der Betrieb hier ab?

- Rangierlok sammelt leere Wagen und stellt sie auf Gl3 oder Gl4 ab
- Rangierlok wartet rechts der Leerwagen
- Zug kommt von Bereich 3 und faehrt direkt in Gleis 1 ein
- Zuglok faehrt auf Gl2 nach links
- Rangierlok schiebt Leerzug auf Gl2
- Zuglok kuppelt und faehrt weg
- Rangierlok zerlegt nun den Zug und verteilt ihn auf die Gleise
3, 5, 6, und 7

Zugegeben, das ist nicht mehr die "grosse" Arkema Variante, die Alex und Gilpin
vorgeschlagen haben. Aber dafuer passt sie in Bereich 5 rein und, auch nicht
unwichtig, der Bauaufwand haelt sich in Grenzen...

Gruss Martin

[1] Gross ist relativ; so gross wie moeglich; bei den Weichen kann ich momentan nicht ueber
90cm gehen (schlanke K-Gleis Weichen)

PS: Apropos Pickelbahn: Heute wuerde ich auch 2L machen. Aber vor 4 Jahren habe
ich mich leider zu schnell festgelegt, bevor ich tief genug drin war. In der
Zwischenzeit hatte ich alles auf "Pickelbahn" optimiert:

- Loks mit jeiweils 2 Schleifer ausgestattet (bei einem musste ich noch putzen,
jetzt geht das seit 2 Jahren auch ohne Putzen)
- die Achsen aller Wagen durchgehend leitfaehig, entweder mittels Tauschachsen
oder mittels Leitsilber
- die selbstgebaute Elektronik (basierend auf bereits zu einem anderen Zweck
entwickelten CAN-Bus-Knoten Platinen) mit Gleis-Belegtmeldern

Das alles zu aendern kaeme einem Abriss inkl. Rollmaterialtausch recht nahe.
Ich bin Pragmatiker und mir kann auch keiner erzaehlen, dass er heute nicht
dies oder das anders machen wuerde, wenns nur nicht so aufwaendig oder teuer zu
umzubauen waere.

Ich bin mit dem K-Gleis zufrieden, allein die Optik ist nicht perfekt. Aber wer
ist das schon? Im sichtbaren Bereich habe ich nur Flexgleis liegen. Bleibt der
Pferdefuss: die Weichenabzweigwinkel von ca. 15 Grad. Als Pragmatiker halte ich
mich damit aber nicht wirklich auf. Denn ehrlich gesagt kann ich keine x-hundert
Euro fuer eine Nobelweiche ausgeben.

Fischkopp Offline




Beiträge: 447

04.12.2016 18:55
#58 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Dir ist aber schon klar,
dass Du damit 25% der sichtbaren Streckenlänge vergeudest?

Edith fragt noch, wie es denn dann in Bereich 5 aussieht, läuft Gleis 4 da weiter, oder hört es vorher auf?
Was passiert eigentlich mit den Salzzügen und den T111-Zügen, die haben ja nun gar kein Ziel mehr?

PPS: Ich glaub, ich geh da falsch ran. Ich trimme jeden Plan auf maximale Rangiernotwendigkeiten (das ist hier, glaub ich, die offizielle Sprachregelung),
aber wie sieht das bei Dir aus?

Helko Offline




Beiträge: 315

04.12.2016 19:36
#59 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Zitat von mobama im Beitrag #57

- Pickelbahn: Heute wuerde ich auch 2L machen.
- Raum-Masse: sind jetzt aktualisiert, mit Details zu Fenster und Kamin


Das mit der "Zahnradbahn" war kein Vorwurf, nur eine Frage, da die Weichen eine bestimmte "Gefälligkeit" der Streckenführung vorgeben. Du kennst aber hoffentlich die Ersatzpickel für Peco und Tilligweichen? So wären zumindest 1350 bzw 1500mm Weichen auf den Hauptstrecken möglich.

Was "mir" noch fehlt, ist die Kniestockhöhe und die Dachneigung, bzw ersatzweise die Höhe der roten bzw grünen Linie.
Hinter dem Kamin ist wohl kein Platz auf einer vernünftigen Arbeitshöhe?
Ist die Treppe exakt eingezeichnet, das eine Geländer sieht nach "mittig im Raum" aus, aber wie lang ist es?

Lass die Gangbreite ruhig bei ca 100cm, du wirst oft genug über die Rohre stolpern, dann ist ein freies "Sturzfeld" bzw Hinfallzone hilfreich, zumindest was den Schitz des Fuhrparkes angeht.
Mache auch mal ein Bild der Treppe und der Lage des Tisches, dort ist ja kein Fenster? Du bist monentan ziemlich fixiert auf die Ausgangssituation, aber beim Querdenken können auch andere Varianten entstehen, nicht alles ist Alternativlos wie in der Politik.

Was sind eigentlich Deine Zuglängen??

VG
Helko
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Gutes Design ist, wenn nichts mehr entfernt werden kann. Beispiel gefällig?
Der "."!

Gilpin Offline




Beiträge: 1.456

04.12.2016 19:38
#60 RE: La Vallée de la Durance Antworten

Hallo Martin,

ich glaube, wir kommen langsam zu einem guten Schluss (der Grundsatzüberlegungen), wobei der Teufel sicher noch im Detail steckt! Zwei Fragen bleiben (mir):

- Du überschreibst die Abbildung mit "4" und sprichst dann davon, dass

Zitat von mobama im Beitrag #57
sie in Bereich 5 rein
passe - eigentlich kann aufgrund Deines Layouts nur "4" richtig sein, trotzdem...?

- Ist die 180°-Kurve vor Puget eigentlich schon gebaut? Wenn Du
Zitat von mobama im Beitrag #57
ein durchgehendes Gleis von Bereich 1,2,3,4,5
und dann vom
Zitat von mobama im Beitrag #57
Bereich 5 ... mit einem kleinen Trassenbrett ueber dem Elektroverteiler vor dem Kamin anschliessen
würdest, könntest du doch unter der Anlage einen weiteren Kreis aufbauen, der fast beliebig viele einzelne SBs hintereinander staffelt. (Natürlich ginge es dabei um je einen getrennten SB für Nordost und Südwest, die nur ganz, ganz ausnahmsweise "für Gäste und so" zu einem Kreis vereinigt würden.) Du würdest dann von 1 nach "unterhalb 5" und von "5 nach unter 1" je eine Rampe brauchen, hättest aber diese Zunge eliminiert... Und wo wir schon mal dabei sind: wenn Du die Schattenbahnhöfe ausziehbar auf Schubladen aufbaust, brauchst Du Dir über die Höhe zwischen den Ebenen/Eingreiftiefen weniger Sorgen machen.

Noch 'ne Anmerkung: wenn Du in Deinem Layout die Kulisse hinter die SNCF-Linie setzt, ändert sich nichts am Platzbedarf, nur die Sinnfälligkeit des Ganzen - aber ich bin da quasi the last man standing zu einer gefällten Entscheidung.

Yo, so gewinnst Du eine wieder verbesserte Balance Werk zu Landschaft, ein schon ganz früh im Thread "verabschiedetes" Design-Prinzip! Und die Ganzzüge fahren durch Segment 3, nur noch minder bedeutsame Kurzzüge durch Segment 5 - ich finde das sinnfällig: da geht's nach Avignon, dort immer tiefer in die Provinz/Provence. Ich würd' mir auch keine Sorge um die Gebäude und Anlagen machen: so viele können es garnicht mehr werden, und auch die musst Du noch gehörig schrumpfen. Um das K-Gleis auch nicht, oder wenn dann nur eine: gibt es das Flexgleis dazu noch? Lange nicht mehr gesehen - nur so ein Gefühl...!

Gute Nacht erstmal,
Gilpin

Noch zum "Sturzfeld" (Danke, Helko): Edith rät, sie ist wohl Karatelehrerin, beim Stürzen die Hände nach vorn zu strecken, nicht nach rechts und links Richtung Anlage - und dies im Freien schon mal zu trainieren!

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