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Dieses Thema hat 113 Antworten
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 II.3. Planen von Anfang an
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Silbergräber Offline



Beiträge: 589

12.05.2019 21:41
#106 RE: Fahrplanbetrieb eröffnet Antworten

Das Streckengleis von W3a/b liegt provisorisch bis zur Okebrücke. Sobald die Wslter-Doppelweiche 1/2 ankommt, werden auch hier Schienennägel mit Köpfen gemacht, die Oker überquert und der FY Oker gebaut.

Das heute gebaute Provisorium war nötig, da Gleis 2a zum Ausziehen von langen Zügen nicht ausreicht - ursächlich ist hieran der Lokschuppen schuld, der ja eigentlich gar nicht geplant war.

Das Behelfsstellwerk macht sehr viel Laune. Hier werde ich demnächst Outbus-Schlösser bestellen.

Pfifi macht mir Kummer, da das Fahrwerk sehr anfällig ist für Schmutz und Unebenheiten im Gleis. Ich spiele mit dem Gedanken, auf den freien Durchblick im Führerhaus zu Gunsten eines Speicherbausteins zu verzichten. Langfristig werde ich wohl um einen "Hirsch" (1'E1'h2t von Borsig) nicht herum kommen.

Und dann muss ich den Fahrplan, den ich im Kopf habe, zu Papier bringen und das Frachkartensystem einführen.

LG

Jörn

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 506

13.05.2019 10:14
#107 Gleis-Verschmutzung Antworten

Hallo Jörn, das Schmutzproblem ist in der Bauphase besonders deutlich, weil da doch ziemlich viel Staub anfällt. Wenn alles fertig ist, wirds besser. Der Speicherbaustein ist m. E. keine nachhaltige Lösung, denn die Auswirkungen des Schmutzes sind am schlimmsten, wenn das Fahrzeug steht und anfahren soll. Wenn dann kein Kontakt da ist, dann hilft auch der Speicherbaustein nichts.

Ich habe schon viele Gleisreinigungsmethoden auspobiert, die besten Ergebnisse habe ich mit meinem Rotaroll-Wagen, der mit einem rotierenden Schleifstein arbeitet. Das Ding ist furchtbar laut, man kann genau hören, wo der Reiniger gerade rumfährt, auch im tiefsten Schattenbahnhof. Von der Firma Lux gibt es so ein Gerät auch in H0m. Ich habe auch einen Lux-Gleis-Staubsauger, es ist erstaunlich, wieviele Fusseln der so aus dem Gleisbett rausholt. Für die Fahrzeuge habe ich eine "Fahrzeugpflege-Einrichtung", die besteht aus einer gepolsterten Liege, einem feinen scharfen Schaubendreher, einem Schleifschwamm, einem Kästchen Ohr-Reiniger, einer Flasche Reinigungsbenzin und einem geladenen 9 V-Akku, damit sich die Räder drehen können.

Und natürlich: Alle Herzstücke polarisieren. Selbst im Schattenbahnhof, wo die Ausfahrweichen eigentlich keine Antriebe brauchen (weil sie immer stumpf befahren werden und aufgeschnitten werden dürfen), habe ich Relais zur Polarisierung eingebaut. Aber das ist sicher modellbahnerisches Allgemeinwissen.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

Silbergräber Offline



Beiträge: 589

15.05.2019 20:44
#108 RE: Gleis-Verschmutzung Antworten

Moin,

vorgestern habe ich alle Gleise gesäubert und das Fahrwerk der Lok gesäubert - mit minimalen Verbesserungen. Heute habe ich mich dann getraut, den Speicherbaustein am Decoder anzulöten. Das Ergebnis überzeugt, ich kann mit dem brettharten Fahrwerk sogar Kreuzungen überfahren, bei denen die Herzstücke stromlos sind. Man merkt zwar noch, wenn die Lok den Saft aus dem Kondensator zieht, aber ständiges Stehen bleiben und anschieben gehören jetzt der Vergangenheit an.

LG

Jörn

Silbergräber Offline



Beiträge: 589

17.06.2019 13:54
#109 Die neue Doppelweiche Antworten

Es ist vollbracht: die Doppelweiche von Weichen-Walter liegt:


saubere Arbeit! Im Hintergrund erkennt man zwei meiner neuen Wagen:


Ein als DEV 13 beschrifteter zweiachsiger Oberlichtwagen von Spieth. Ein sehr schönes Modell - leider habe ich keine Ahnung, wer. Der Wagen war in einem Konvolut aus zwei als "Egger anhänger H0e" bestehendem Ebay-Angebot.


Hier ist der Beifang: ein schlecht laufender Packwagen der HSB von Schlosser. Leider die lieblose Reko-Variante - also zurück in die Bucht mit dem Teil.

LG

Jörn

OOK Offline




Beiträge: 4.300

18.06.2019 06:57
#110 RE: Die neue Doppelweiche Antworten

Aha, du bist das, der die Kapazitäten beim Weichen-Walter okkupiert. Und ich wundere mich ..

Nee, im Ernst, da hast du dir was Gutes geleistet. Und der Spieth Personenwagen ist eine Kreuzung aus DEV 13 und 14 (beide Görlitz). Fensterteilung wie 14, alles andere wie 13.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Silbergräber Offline



Beiträge: 589

18.06.2019 07:41
#111 RE: Die neue Doppelweiche Antworten

Zitat von OOK im Beitrag #110
Aha, du bist das, der die Kapazitäten beim Weichen-Walter okkupiert. Und ich wundere mich ..


Nicht wirklich. Geordert im November, angekündigt für April/Mai, geliefert in der ersten Junohälfte. Außerdem hat die Weiche Standard-Peco-Geometrien, die hat WW schon öfter gebaut so dass die Zeit für Planung sinnvoller genutzt werden konnte. Da okkupiert noch jemand anders.

Der nächste Auftrag wird umfangreicher: die Doppelbogenweiche für die Südeinfahrt von Unterschulenberg, welche im vordereren Bereich in der Straße liegt...

LG

Jörn

OOK Offline




Beiträge: 4.300

27.03.2020 16:27
#112 RE: Hohe Tannen stehen... Antworten

Zitat von hmmueller im Beitrag #82

In Bayern, der Schweiz [bis heute] und Österreich [bis in die 1930er Jahre] wurde ein eigenes Signal mit kreuzenden Balken, die "Jäger'sche Weichenlaterne", verwendet. Das Cauer'sche Signal kam in Bayern erst mit der Reichsbahn in den 1920ern in Gebrauch, in Österreich ab den frühen 1930ern.
H.M.

Ergänzend dazu ein Bild, das ich vermutlich schon mal in anderem Zusammenhang gezeigt habe:



Bei der RhB in Thusis eine DKW mit nur zwei Stellungen, wie bei manchen Modellbahnfirmen (Fleischmann?) Und nur einer Weichenlaterne.Sparsamer geht's nimmer.

Gruß

Otto

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 506

27.03.2020 16:51
#113 RE: Hohe Tannen stehen... Antworten

für das Bild; ich hätte nie geacht, dass es das auch beim Vorbild gibt! Gruß H.

hmmueller Offline



Beiträge: 437

27.03.2020 18:00
#114 RE: Hohe Tannen stehen... Antworten

auch - ich kannte das zwar prinzipiell, auch weil es dafür eigene Weichensignale gab (z.B. das Signal 13c aus dem Signalbuch der Preußisch-Hessischen Eisenbahnen von 1907, das damals schon praktisch im ganzen Deutschen Reich galt; auch in Österreich gab's vereinzelt solche DKWs bis in die 1950er). Aber so eine schöne Aufnahme davon hab ich noch nie gesehen.

Heute liegt das gute Stück in Thusis ja nicht mehr ... Interessant ist, dass das Gleis daneben das Streckengleis ist, und dass diese DKW dorthin keinen Flankenschutz bieten kann, wie man sie auch dreht und wendet - was ja ein triftiger Grund hätte sein können, sowas dort nicht einzubauen. War's aber wohl nicht ...

H.M.

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