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 II.3. Planen von Anfang an
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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

17.08.2018 23:41
#61 RE: Ein Sägewerk für Unterschulenberg antworten

Blöde Frage! Warum hat man das Sägewerk nicht gleich an die Oker gebaut?! Bzw. den Bahnhof auf den Graben?

Grüße Hubert

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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

18.08.2018 00:18
#62 RE: Ein Sägewerk für Unterschulenberg antworten

Erwischt! Vielen Dank für Deinen Einwurf, Hubert. Da musste ich erstmal nachdenken.

Das Sägewerk stammt in seinen ältesten Bauten, dem Mühlenkeller, aus dem Jahr 1867. Damals gab es noch keine Bahn, und die Ok8er floss noch Oberhalb der Mühle vorbei.

Um 1890 kam der Bahnbau: die Pioniere kamen durch den Abendrother Tunnel und standen vor dem Problem, dass die Oker quer über das zukünftige Bahnhofsgelände floss. Kurzer Hand würde die Oker umgeleitet in ein neues Bachbett, direkt an den steilen Hängen östlich und nördlich (Im Modell unten und rechts) des Bahnhofs. Der würde mit einer Stützmauer abgetrennt. Für die Sägemühle wurde ein Kanal für den Obergraben verlegt.

So weit meine Erklärung.

LG

Jörn

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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

26.08.2018 21:49
#63 RE: Ein Sägewerk für Unterschulenberg antworten

Moin,

am Wochenende wurden 2/3 des Geländes von Unterschulenberg ins Regal eingepasst und die Trasse von Oberschulenberg her hierher verlängert.


Heute Abend ist Lok 6 erstmals mit ihrem Bauzug angekommen. Es war die erste Fahrt im Leerlaufmodus mit quietschenden, angelegten Bremsen. Die neuen ESU-features Last und Leerlauf sind echt klasse.


Der Zug für die Rückfahrt ist zusammengestellt.


Lastbetrieb: Schwer arbeitend geht es bergan.

Während des Baus habe ich noch eine weitere Planänderung vorgenommen. Die Strecke nach Oberschulenberg wird nicht in der Chaussee, sondern auf eigenem Bahndamm verlaufen.

LG

Jörn

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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

02.09.2018 12:40
#64 Autofrog von Gaugemaster: Störfall!! antworten

Moin,

ich möchte auf ein unangenehmes Ereignis verweisen, was mir heute widerfahren ist:
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=21&t=161877

LG

Jörn

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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

09.09.2018 19:39
#65 Bahnhof Unterschulenberg antworten

Moin,

dieses Wochenende ging es an den Bahnhof Unterschulenberg. Die Spitzkehre zum Schattenbahnhof war zwar ein Meilenstein, aber ein einsames befahrbares Gleis schränkt den vorbildgerecht Betrieb doch ein.


Der aktuelle Stand. Der nördliche Bahnhofskopf wird auf einem herausnehmbaren Segment sein - der nächste Arbeitsschritt. Aktuell ist hier Schluss, und die beiden linken Gleise (Streckengleis Oker-Altenau sowie das Ausweichgleis) sind noch nicht angeschlossen. Grund: eine fehlende Spezial-Weiche...




Hier nochmal der südliche Bahnhofskopf.

LG

Jörn

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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

21.10.2018 16:51
#66 Fakultativa: Jahreszeit antworten

Moin,

als Fakultativa hatte ich den "Herbst" angegeben. Wer so einen Goldenen Herbst, wie wir ihn dieses Jahr im Harz erlebt haben, kennt, der weiß um die Schönheit: immergrüne Tannenwälder, vereinzelt gelbe Lärchen darin und an den Straßen die roten, orangen, gelben und grünen Laubbäume - einfach nur herrlich. Die Farbenvielfalt vom Herbst ist natürlich eine modellbauerische Herausforderung und ich frage mich, wo der Goldene Herbst den Oberharz so langsam verlässt: besteht nicht die Gefahr, dass man sich diesem Farbenfeuerwerk sattsieht?

LG

Jörn

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OOK Offline




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21.10.2018 18:34
#67 RE: Ein Sägewerk für Unterschulenberg antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #61
Blöde Frage! Warum hat man das Sägewerk nicht gleich an die Oker gebaut?!

Zackel hat war eine weitschweifige Begründung erlogen, aber das ist gar nicht nötig.
Wenn man Wasserräder an Flussläufen betreiben will, gibt es sie einfache Möglichkeit, das Rad direkt in das Fließwasser tu tauchen und von der Stömung antreiben zu lassen. Damit wird jedoch die Energie nur zum geringen Teil ausgenutzt. Wo es möglich ist, staut man daher das Fließgewässer oberhalb des zu betreibenden Werkes und leitet das Wasser mit geringem Gefälle zum Werk. Dort hat man dann einen größeren Höhenunterschied herausgekitzelt und kann das Gewicht des Wasser zum Antrieb des Rades ausnutzen, was wesentlich mehr Energie ausnutzt.


Links ein unterschlächtiges Wasserrad, das nur die Energie der Strömung ausnutzt, rechts ein oberschlächtiges, das die Energie des größeren Gefälles über das Gewicht des Wassers ausnutzt. Es sind nur einige Schaufeln eingezeichnet, und zwar so, dass man sie sieht. Normalerweise überragen sie das Rad nicht.

Aus diesem Grunde sind kleine Flüsse häufig durch Wehre angestaut und oberhalb des Wehrs wird ein Teil des Wassers in einen Mühlgraben geleitet.
Bei der Hexenlochmühle, die hier schon mal eine Rolle spielte, ist das auch so.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




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22.10.2018 22:06
#68 RE: Ein Sägewerk für Unterschulenberg antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #65


Wenn Links die Oker so 2 bis 3 Meter unter dem Bahndamm liegt, folgt dann nicht daraus dass auch das oberschlächtige Mühlrad komplett unter dem Bahnhofsniveau liegt? So richtig kann ich mit die Höhenentwicklung hier nicht vorstellen.

Grüße Hubert

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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

23.10.2018 06:03
#69 RE: Ein Sägewerk für Unterschulenberg antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #69
So richtig kann ich mit die Höhenentwicklung hier nicht vorstellen.


Genau das konnte ich bisher auch nicht, aber ich glaube eine Lösung gefunden zu haben. Das Wehr wird weiter stromabwärts verlegt wo "Die Oker" steht und das Sägewerk kommt etwas tiefer.

LG

Jörn

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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

23.10.2018 20:33
#70 RE: Ein Sägewerk für Unterschulenberg antworten

Moin,

auch meine Nordharz-Eisenbahn kann sich dem Traktionswandel nicht verschließen. Als Ersatz für die ältesten Dampflokomotiven konnte ein neuwertiger MaK-Diesel erworben werden. MaK lieferte eine aus der bekannten 400 BB (Leer-Aurich-Wittmund, Brohltalbahn, RhB sowie Lizenzbau von Gmeinder als V51/V52) abgeleitete Maschine an die belgische Kleinbahnverwaltung SNCV. Dort konnte man mit ihr nicht wirklich was anfangen, so dass sie kurz darauf an die N.H.E. weiterverkauft wurde.



Hier konnte ich sie kurz vor Unterschulenberg als Triebwagenersatz ablichten. So was ist doch viel lieblicher und passender als ein auf Meterspur umgezimmertes Harzkamel, oder?

Irgend wann wird sie umlackiert: Vorbauten rot, Führerhaus rot-creme. Wie die Brohltal-Lok, nur rot statt grün.

LG

Jörn

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Silbergräber Offline



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31.10.2018 08:58
#71 RE: Ein Sägewerk für Unterschulenberg antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #68
So richtig kann ich mit die Höhenentwicklung hier nicht vorstellen.



Hier ist meine Lösung:


Rechts der Dummy für den Lokschuppen mit dem Feinstaubproduzenten davor, dann das etwa 1 cm tiefer gelegte Sägewerk und dann die wieder auf Höhe 0 befindliche Ladestraße mit dem Dummy für den örtlichen Kohlenhändler.


Hier ein Blick von der anderen Seite auf das Sägewerk: das Mühlrad sitzt tiefer in einem gemauerten Graben; der Obergraben wird gedacht knapp unter den Gleisen des Bahnhofs hierher geführt. Passt. Das ist jetzt alles Feintuning wo sich bei der Planung nicht berücksichtigte Sachen herausstellen.

Einen frohen Reformationstag - bzw. für die, die es nötig haben, Halloween - wünscht

Jörn

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OOK Offline




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31.10.2018 17:06
#72 RE: Ein Sägewerk für Unterschulenberg antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #71

das Mühlrad sitzt tiefer in einem gemauerten Graben; der Obergraben wird gedacht knapp unter den Gleisen des Bahnhofs hierher geführt. Passt.
Der Mühlradkanal sieht stimmig aus (das Sägewerk auch!), ich musste nur ein wenig grinsen, weil ich noch weiß, was du für Bemerkungen über die Wasserzuführung zu meinem Hammerrad gemacht hast.

OOK
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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

31.10.2018 18:09
#73 RE: Ein Sägewerk für Unterschulenberg antworten

Hallo Otto,

zu dem Mühlenrad bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kinde: ursprünglich sollte da die Kibri-Schwellensäge hin. Bis ich spontan das M+D-Sägewerk aus der Bucht fischte.

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Pfalzbahn Offline




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31.10.2018 22:22
#74 RE: Ein Sägewerk für Unterschulenberg antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #71

Hier ein Blick von der anderen Seite auf das Sägewerk: das Mühlrad sitzt tiefer in einem gemauerten Graben; der Obergraben wird gedacht knapp unter den Gleisen des Bahnhofs hierher geführt. Passt. Das ist jetzt alles Feintuning wo sich bei der Planung nicht berücksichtigte Sachen herausstellen.

Hallo Jörn,

schade dass man das Mühlrad im Normalfall nicht sehen wird!

Ich hätte es mir so vorgestellt:


PS: Otto hat als Erster hier mit Hexenloch angefangen … , ist aber die einzige gescheite oberschlächtige Mühle für 3D die WinTrack hat!


Grüße Hubert

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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

01.11.2018 07:09
#75 RE: Ein Sägewerk für Unterschulenberg antworten

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #74
schade dass man das Mühlrad im Normalfall nicht sehen wird!


Genau das hat meine Frau auch gesagt. Allerdings kann man durch das Kellerfenster draufschauen. Also für die ganzen neugierigen Gaffer, die sich am Fenster die Nase platt drücken werden

Aus Deiner Zeichnung werde ich irgendwie nicht schlau. Genau so habe ich es doch gemacht mit dem Unterschied, dass mein Sägewerk glücklicherweise diesen Mühlenkeller hat. Oder hättest Du das Sägewerk direkt an die Oker gesetzt? Das ging nicht; dazu war der Mühlenkeller spiegelverkehrt aufgebaut.

LG

Jörn

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