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 II.3. Planen von Anfang an
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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

28.01.2018 16:51
#31 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung Unterschulenberg antworten

Moin,

ursprünglich hatte ich ja geplant, in Unterschulenberg das Empfangsgebäude "Kupferzell" von Busch oder Kibri zu platzieren. Vom Stil her erinnert es mich an Harzgerode. Jetzt bringt Busch als Neuheit die Ilfelder Bahnofsbauten heraus: Empfangsgebäude, Wartehalle (huch?) und Güterschuppen. Da muss ich noch mal in mich gehen.

LG

Jörn

H0m ist ein Ponyhof!
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"Auf schmaler Spur in den Oberharz"
http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=144119

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Silbergräber Offline



Beiträge: 534

27.02.2018 11:22
#32 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Moin,

heute möchte ich Euch meine Gedanken zum Schattenbahnhof/Fiddleyard Altenau vorstellen. Der FY befindet sich unter Oberschulenberg und stellt den südlichen Abschnitt der Nordharz-Eisenbahn dar. Er ersetzt die Bahnhöfe Gemkenthal, Altenau-Silberhütte und Altenau Stadt und ist daher etwas größer ausgebildet.

Ein Zwang ist die geringe Eingrifftiefe von ca. 12 cm, welche durch die eh schon als ziemlich große Steigung von 5 % von Unterschulenberg nach Oberschulenberg vorgegeben ist. Ich verwende hier ausschließlich das Tillig TT-Bettungsgleis, da hier Betriebssicherheit und einfacher Auf- und ggf. Abbau vorrang haben.


Die maximale Breite con 22 cm erlaubt das Verlegen von fünf parallelen Gleis, von denen im Augenblick noch alle als reine Abstellgleise ausgeführt sind.


Hier sieht man es: durch die geringe Eingriffshöhe will ich hier möglichst wenig mit dem Fünffingerkran rumkaspern sondern möglichst viel wie in echt rangieren. Daher soll der FY im Im Endausbau wie folgt aussehen:



Personenzüge kehren i.d.R. fast unverändert zurück, für sie ist Gleis 2 gedacht (Einfahrt, Abstellen und Ausfahrt). Triebwagen werden auf Gleis 3a abgestellt, Einfahrt und Ausfahrt über Gleis 3 oder als Sägefahrt über 1/1a/3. Güterzüge fahren auf Gleis 1 ein, werden von der Zuglok über Gleis 3 umfahren und anschließend von dieser über Gleis 6 (Verlauf unter dem Berghang der Strecke nach Oberschulenberg) zurückgezogen und auf die Abstellgleise 4 und 5 verteilt. Nicht benötigt Loks werden entweder auf dem Triebwagengleis oder vor dem Prellbock von Gleis 1a geparkt.

Neu zu bildende Güterzüge werden auf Gleis 1 rangiert, wenn die Ladung angepasst werden muss.

LG

Jörn

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OOK Offline




Beiträge: 4.036

01.03.2018 17:44
#33 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Mutig, mutig, mein Lieber. Eine Eingrifftiefe von 12 cm hätte ich jedem abgeraten. Aber du bist ja nicht jeder. Und wenn du es tatsächlich gemacht hast und es immer noch richtig für dich ist, dann ist es richtig.Ich hoffe, mir das bald mal anschauen zu können, wie du dir dort "einen Wolf rangierst".

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

01.03.2018 19:15
#34 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Ich kann auch nur jedem davon abraten - aber es ist leider ein Zwang, der sich aus der abentuerlichen Steigung von 5 % und der geringen Strecke zwischen den beiden Schulenbergs ergibt. Das von mir jetzt vorgestellte Konzept hat sich ergeben, nachdem ich feststellte, dass tatsächlich fünf Gleise nebeneinander passen. Da kann man schon eine Menge Holz unterstellen. Bevor ich mir den Wolf rangieren kann muss aber erst mal den Lückenschluss vollziehen, d.h. die Strecke nach Unterschulenberg bauen, das Regal umbauen, Ordner wälzen und aussortieren und wegräumen - planfestgestellt ist das ganze schon, jetzt heißt es Fakten schaffen.

LG

Jörn

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

01.03.2018 19:34
#35 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Hallo Jörn,

kann man Fiddelen oder nicht?
Und wären ZAKs keine Alternative?

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

01.03.2018 19:42
#36 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Natürlich kann man fiddeln. Nur eben mit der Lok. Was mir bei ZAKn nicht gefällt ist das ständige begrabschen der Fahrzeuge. Und dann muss man die gekuppelten Fahrzeuge ja irgendwie aus den Kassetten herausprokeln. Daher mein Ansatz mit einem vollwertigen, nicht ausgestaltetem Kopfbahnhof.

LG

Jörn

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

01.03.2018 20:06
#37 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Hallo Jörn,

es wird also rangiert und nich gefiedelt!
Klappt da das Entkuppeln? Und wie wird das Rangierverhälnis ober- zu unterirdisch sein?

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

01.03.2018 20:20
#38 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Das Verhältnis von oberirdisch zu unterirdisch ist ein gute Frage. Das hängt vom Fahrplan ab. Und wie detailliert die Ng gebildet werden, d.h. wie setzt sich der Teil zusammen, der nicht in Unterschulenberg ausgesetzt wird? Das könnte man natürlich im Spuk machen, möchte ich aber eigentlich nicht. Daher wird das Wagenrepertitieren, und damit zumindest in Altenau, recht umfangreich sein.

Für das Entkuppeln habe ich mehrere Entkupplungsgleise vorgesehen.

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Kabees240 Offline




Beiträge: 237

01.03.2018 20:22
#39 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #36
... Was mir bei ZAKn nicht gefällt ist das ständige begrabschen der Fahrzeuge. Und dann muss man die gekuppelten Fahrzeuge ja irgendwie aus den Kassetten herausprokeln. Daher mein Ansatz mit einem vollwertigen, nicht ausgestaltetem Kopfbahnhof.



Das verstehe ich nicht. Die Zaks haben ja gerade den Vorteil, dass ich nicht Waggons sondern eine Kassette anfasse. Und das Rausziehen kann eine Lok übernehmen. Die Kassette übernimmt bei mir die Funktion der Gleise der Einfahr- und der Ausfahrgruppe der Start- bzw. Zielbahnhöfe im Rest der Welt.

Gruß
Hans

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

01.03.2018 20:28
#40 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Verstehe ich auch nicht so ganz, gerade für die Erzzüge voll/leer würden sich anbieten.

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

01.03.2018 20:44
#41 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Für Personenzüge - ja; für Erzzüge - ja, wenn man Vollzüge und Leerzüge hat. Ich muss das mangels Masse leider mit Einsätzen machen ;). Aber vielleicht habe ich das Konzept der ZAK ja nicht verstanden: wenn ich due Züge da rein fahre und nur die Lok umsetze, dann habe ich nicht viel gewonnen. Die Güterzüge müssen doch komplett zerlegt und neu zusammen gestellt werden!

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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.829

02.03.2018 20:32
#42 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Naja, eine ZAK kann auch aus vielen FAKs (Fahrzeugaufbewahrungskasette) bestehen.

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

02.03.2018 22:21
#43 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Hi Jörn,
zu #41: im Prinzip ja. Zwingend. Aber im Alltag, um abends zum Stressabbau ein wenig zu fahren und zu rangieren: genügt es nicht die ZAK zu drehen? Die meisten Wagen sind doch vollsymmetrisch! Wo es Drehscheiben gibt, kann man auch Dampfloks drehen, und einen Schlepptriebwagen erst recht.
Gruß,
Reiner und Edith

Fischkopp Online




Beiträge: 409

02.03.2018 22:41
#44 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung FY Altenau antworten

Ich seh,
daß da ein Regalpfosten vor dem Fiddleyard ist, aber wäre es nicht irgendwie möglich,
die Gleise, auf denen die Nahgüterzüge behandelt werden, auf Schubladenauszüge zu stellen
und nur für die Fiddlezeit aus dem Schatten heraus zu holen?

Gruß
Alex

Silbergräber Offline



Beiträge: 534

03.03.2018 14:28
#45 RE: Auf schmaler Spur in den Oberharz - Planung Schattenbahnof Altenau antworten

Hussa, hussa, heut' war NuSSA: diesen abgegriffenen Schlachtruf kennen die meisten Nuller zu genüge. Obwohl einige der Co-Veranstalter im Vorfeld Modellbahnkollegen ausgeladen haben, weil diese es wagten, die Toilettensituation zu kritisieren, war heute Morgen gut Betrieb in Stadtoldendorf.

Für mich als halbe Null ist das immer eine gute Gelegenheit, Schnäppchen zu machen. Neben Unmengen an Ruderer-Kleber, SchmalenSpuren und MIttelpuffern sowie einer zweiten Tischkreissäge kam die Nordharz-Eisenbahn heute unverhofft für 30,- € zu einem zweiten Personenzugstamm:



Was ich mit den vier Württembergern genau mache weiß ich noch nicht genau. Die Planungen gehen vom Ausschlachten bis zum Umbau: andere Bühnengeländer, vielleicht ein Oberlichtdach, zwei vielleicht rot-creme als Triebwagenanhänger. Schaun mer mal.

Beim Schmnökern in den Mittelpuffer-Heften (das wird wohl mein neues Sammelgebiet...) habe ich in Heft 44 einen interessanten Aufsatz von OOK gelesen, in der es um die Ausführung der großen, weiten Welt, sprich FY, Schattenbahnhof & friends geht. Genau genommen geht es nur um FY und Schattenbahnhof, schwarz oder weiß. Denn im FY wird gefummelt - sprich mit der Hand arrangiert. Im Schattenbahnhof wird abgestellt. Punkt. Was ist denn dann mein Konstrukt? Da ich ja explizit nicht fummeln will, ist es schon mal kein FY, d'accord. Aber ein Schattenbahnhof wäre es nach OOKs Deifntion ja auch nicht, da ich ja nicht bloß abstelle, sondern auch rangieren will/muss - und zwar bis die Schwarte kracht. Ist es etwas ganz neues, etwas, was noch gar nicht beschrieben wurde? Ein Schattenyard, ein Fiddlebahnhof? Mitnichten, denn nach meiner Meinung muss man hierfür kein neues Wort erfinden. Ich begehre daher hier und jetzt gegen die nunmehr 13 Jahre alte Ferrosophie des Meisters auf, dass im Schattenbahnhof nur abgestellt wird. Dann wäre es eine Tiefgarage (dieser Begriff fällt auch in der etwas abfällig wirkenden Zwischenüberschrift "Zaubverhafte Tiefgarage"). Im Referendariat hat man uns einen Grundsatz des Juristerei beigebracht: "Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung." - hier die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO), in der es in § 4 Abssatz 2 heißt:

„Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, ausweichen oder wenden dürfen."

Demnach ist das, was ich im Untergrund plane, ein waschechter, ausgewachsener Bahnhof. Und durch die Verwendung von dem Tillig-Bettungsgleis ist er zudem äußert flexibel sowie schnell auf- und abgebaut und kann den tatsächlichen Betriebserfordernissen angepasst werden.


LG

Jörn

H0m ist ein Ponyhof!
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