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Dieses Thema hat 8 Antworten
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 II.6. Planungsdetails unabhängig vom Gesamtplan
Fdl Triptis Offline




Beiträge: 505

13.11.2016 13:52
Überbrückung von Türöffnungen Antworten

In vielen Fällen bilden die Türöffnungen in den Modellbahnräumen ein Planungshindernis; viele Modellbahner scheuen sich, diese Lücke durch ein geeignetes Bauwerk zu überbrücken.

Ich habe es gewagt, und heute, nach etlichen Jahren Betrieb, kann ich sagen, dass es gut funktioniert. Deshalb möchte ich meine Erfahrungen hier weitergeben.



und eingebaut:



Es gibt allerdings zwei wichtige Voraussetzungen: Die Türöffnung muss sich in einer gemauerten Wand befinden, außerdem muss die Tür nach außen aufgehen.

Die wichtigsten Bauteile sind vier gleichgroße Bretter quer zur Fahrtrichtung. Zwei davon werden auf beiden Seiten fest mit dem Mauerwerk verschraubt, die beiden anderen bilden die Außenzargen des Brückenkastens. Die Zargen werden durch das Trassenbrett und weitere Längsbretter verbunden, wichtig für die Stabilität ist außerdem die Rückwand. Als Material sollte man hochwertiges mehrschichrtiges Sperrholz wählen, meine Quer- und Längsbretter sind aus 12 mm Sperrholz, Für die Rückwand reicht eine Stärke von 6 mm.

Die Querbretter für eine Seite des Bauwerks sollte man (mit allen Öffnungen für die Gleise) gemeinsam aussägen, sie müssen genau gleiche Maße haben. Die unteren Ränder der Gleis-Öffnungen bilden die Auflageflächen für die später zu montierenden Trassenbretter.

Auf der Skizze sind die beiden Bretter für die rechte Seite dargestellt. Das ganz rechte wird genau rechtwinklig zur Fahrtrichtung fest mit dem Mauerwerk verschraubt, das darf sich später nicht mehr bewegen können. Vor dem Verschrauben müssen allerdings die PassStifte platziert werden. Oben wird der PassStift im beweglichen Brett eingesetzt, er zeigt nach außen und soll beim Einsetzen des Brückenkastens in die korrespondierende Nut einrasten. Der untere PassStift wird in das feste Brett eingesetzt und zeigt nach innen, die korrespondierende Nut ist diesmal am beweglichen Teil.



Als Material für die PassStifte wählt man zB Messing-Rundstäbe ab 6 mm Durchmesser, die Länge sollte genau das Doppelte der Holzstärke betragen. Die PassStifte sollten ziemlich stramm in die Bohrungen passen. Um die Bohrungen einzubringen, fixiert man beide Bretter passgenau übereinander und bohrt genau senkrecht durch beide Bretter. Die Bohrungen sollten oben bzw unten etwa 20 mm vom waagerechten Rand entfernt sein. Jetzt werden die PassStifte in die richtigen Bohrungen eingeklebt, die korrespondierenden Bohrungen werden so weit aufgefeilt, dass sich die PassStifte ohne Klemmen einschieben lassen. Dann werden die Bohrungen V-förmig zu einer Nut erweitert. Bei der oberen PassNut muss die untere Häfte der Bohrung erhalten bleiben, so dass der PassStift von oben her genau in der unteren Hälfte der Bohrung positioniert werden kann. Bei der unteren Passung zeigt die V-förmige Nut (am beweglichen Brett) nach unten, hier bewegt sich beim Einsetzen des Brückenkastens die Nut von oben gegen den festsitzenden PassStift.



Wenn dieser Einfädelungsvorgang an den noch losen Bretter-Paarungen sauber funktioniert, dann werden die festen Bretter im Mauerwerk der Türlaibung befestigt und zwar in genau gleicher Höhe und genau rechtwinklig zu Fahrtrichtung. Wenn das erledigt ist und nichts wackelt, dann kommt der nächste Schritt:

Die beweglichen Bretter werden nun mit 2 mm Abstand (Pappe dazwischenlegen) an den festen Brettern fixiert. Jetzt kann man die Maße der Rückwand, der Trassenbretter, und der sonstigen Längsbretter ermitteln. Die Rückwand wird von hinten an die Querbretter geschraubt, die Trassenbretter kommen auf die unteren Ränder der Gleis-Öffnungen, die sonstigen stabilisierenden Längsbretter werden zwischen die Querbretter geschraubt, die sind also um zwei Materialdicken kürzer als die Trassenbretter und die Rückwand. Die Rückwand wird jeweils mehrmals mit den Trassenbrettern und mit den stabilisierenden Längsbrettern verschraubt, damit wird der Kasten verwindungssteif.

Wenn alles schön verschraubt ist, dann kann man die Fixierung an den festen Brettern lösen. Den Kasten um ca 30 mm anheben und nach vorne bewegen, das müsste jetzt ganz leicht gehen!

Die Trassenbretter, die "von außen" kommen, dürfen nicht zu lang sein, weil auch das wertvollste Holz einen gewissen Ausdehnungskoeffizienten hat, das heißt: Bei hoher Luftfeuchtigkeit (im Sommer, wenns draußen gewittert) werden die Trassenbretter länger und schieben die festen Querbretter in Richtung Türöffnung! Deshalb ist der 2 mm-Abstand auch sehr wichtig. Also, gönnen wir dem Trassenbrett nach ca. 30 cm eine Dehnungsfuge, dann lässt sich der Brückenkasten auch im heißen Sommer gut einsetzen.

Als elektrische Verbindung habe ich eine 25 polige D-Steckverbindung eingebaut; die Fahrstrom-Verbindungen habe ich auf jeweils zwei Kontakte gelegt, weil im Bereich der Türbrücke Fahrstrom-Kurzschlüsse auftreten können, die zu einem erhöhten Strom führen.



Die schwarze Markierung am Mauerwerk zeigt, wie weit ich den Brückenkasten anheben muss, damit er nach vorne herausgehoben werden kann.

Die Schutzstrecken in den Zufahrtsgleisen werden bei mir über Relais gespeist, die über eine Brücke im Stecker aktiviert werden. Wenn man genügend Kontakte frei hat. kann man das auch über den Stecker selbst verdrahten.

Bei der Montage der Gleise ist es wichtig, dass die Schienenoberkanten gut fluchten; Höhendifferenzen führen möglicherweise zum Springen eventuell vorhandener Kupplungsbügel und im Extremfall zu Zugtrennungen. Geringe horizontale Anweichungen können durch leichte Abschrägung der Schienen (innen) entschärft werden. Die Lücken in den Schienen sind kein Problem, sie führen nur zu sehr typischen Schienenstoß-Geräuschen, die von vielen Eisenbahnfreunden eher positiv empfunden werden.



Bei meinen sieben Gleisen, die über die Türbrücke führen, hat es in den letzten Jahren keine Entgleisungen an den Trennstellen gegeben. Ich hatte einmal einen Absturz eines ganzen Zuges mit ziemlichen Fahrzeugschäden, weil die Türbrücke nicht eingesetzt war und weil die an sich vorhandene Abschaltstrecke fehlerhaft angeschlossen war. Was dagegen öfter vorkommt: Ein Zug bleibt auf freier Strecke stehen und bringt den Fahrplan durcheinander, weil ich das erst merke, wenn der Zeitablauf schon nachhaltig gestört ist. Was ist los? Kontaktprobleme? Software-Fehler? Tippfehler in der Fahrstraßentabelle? NEIN! Die Türbrücke fehlt, und das mit der Abschaltstrecke hat wieder mal funktioniert!

Mit Hp1-Gruß - Helmut alias Fdl Triptis

BerndK Offline



Beiträge: 255

02.02.2017 19:38
#2 RE: Überbrückung von Türöffnungen Antworten

Hallo Helmut,

ich hab den Beitrag leider erst jetzt gesehen. Ganz herzlichen Dank, daß Du Dir die Zeit genommen und so eine detaillierte, bebilderte und anschauliche Anleitung verfasst hast - inkl. reichlich langjährigen Erfahrungswerten. Gefällt mir gut. Im Vergleich zum "Gartentürchen" bleibt einem die Unsicherheit einer genau herzustellenden Trapezfläche sowie einer präzise einzustellenden Scharnierkonstruktion erspart.

Wie lange ist die komplette Anlagenseite mit dem herausnehmbaren Teil und was würdest Du sagen wäre das Minimum an Spalt von den Schienen auf diesem Teil zur Anlage? Sind es 2 mm pro Seite oder insgesamt?

Viele Grüße
Bernd

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 505

03.02.2017 17:44
#3 RE: Überbrückung von Türöffnungen Antworten

Hallo Bernd, die Wand mit der Türöffnung ist bei mir etwa 8,30 m lang, die Streckenlänge an dieser Wand ist entsprechend, Abzweigungen gibt es hier nicht, siehe auch #9ff in der Beschreibung Triptis II in IV.3.

Für den Spalt (auf jeder Seite) würde ich 1,5 bis 2 mm empfehlen, dann kann sich da noch etwas dehnen. Wenn du im Trassenbrett so etwa im Abstand von 1 m ein kleine Lücke lassen kannst, dann kann der Spalt vielleicht kleiner ausfallen, weil der Dehungseffekt dann sicher kleiner ist. Für die Entgleisungssicherheit ist der Höhenabgleich wichtiger, damit die Radsätze nicht springen (das hängt natürlich auch von der Fahrgeschwindigkeit ab, langsamer ist immer sicherer).

Die Abschaltstrecken auf beiden Seiten sind m. E. unerlässlich, denn irgendwann startet man den Betrieb, ohne an die Türbrücke zu denken, bei mir gab es schon erhebliche Fahrzeugschäden, weil die Schutzschaltung einen Fehler hatte!

Ich verfolge deinen Planungsfortschritt im Strang "Beilburg - Sauschwänzle ..." laufend, das muss einfach gut werden! Du hast natürlich eine Menge Platz, das erleichtert die Sache offenbar gar nicht so sehr, weil die Variationsbreire dadurch enorm zunimmt. In diesem wunderbaren Raum käme ich auf die Idee, Triptis III zu bauen, aber nicht mehr in HaNull, sondern in 1:45.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 505

03.02.2017 18:02
#4 RE: Überbrückung von Türöffnungen Antworten

Hallo Bernd, hier noch eine Anmerkung zum Thema Gleiswendel, die du in #40 kurz angedacht hast: Meine Hauptstrecken-Wendel hat einen Aufwärts-Radius von 700 mm, Steigung etwa 21 o/oo, die wird von einem etwa 3,70 m langen Güterzug befahren, allerdings in Doppeltraktion. Die Roco-BR 44 mit Kardanantrieb (also Antrieb im Tender und auf den Kuppelachsen) schafft das gerade nicht mehr, deshalb wird sie von ener PIKO-BR 95 unterstützt, das geht gut, auch bei vorbildgerecht langsamem Tempo. Dass der Zug dabei fast die ganze Runde in der Wendel einnimmt, ist kein Nachteil, Entgleisungen hat es in der Wendel deswegen noch nicht gegeben.

LG - H.

BerndK Offline



Beiträge: 255

04.02.2017 17:29
#5 RE: Überbrückung von Türöffnungen Antworten

Hallo Helmut,

besten Dank für die Infos! Die Raumlänge hat mich interessiert wegen der sich aufsummierenden Lägenausdehnung.

Freut mich, wenn mein Thread auf Dein Interesse stößt, danke für die motivierenden Worte. Was die Raumgröße angeht hast Du Recht. Vor der Planung dachte ich immer so groß wir möglich. Während der Planung wurde klar - keinesfalls übertreiben, sonst wird das Projekt nie fertig. In der derzeitigen Lebensphase genießt die Familie zeitlich Priorität. Mal ganz davon abgesehen, daß die ganze Sache auch finanziert werden will. Da muß ich allerdings sagen, daß in meinem Fall der betriebsbahnerische Ansatz nach Vorbild zumindest die zunächst erwachte Sammelleidenschaft wieder erheblich eindämmen konnte. Was nicht halbwegs passt wird nicht gekauft bzw. wurde bereits in der Bucht versenkt zwecks Freisetzung von Hobbybudget bzw. Bereinigung des Fuhrparks.

Eine untere Ebene wird wohl eher ein Rentenprojekt. Durch die Teilbarkeit (Segmente) der Anlage bleibt eine gewisse Flexibilität erhalten, dann kann ein Teil abgeschraubt und überarbeitet angedockt werden. Sehr interessante Infos bzgl. Deiner Wendel. Die Steigung ist sanft, der Radius sehr groß - dennoch hat eine BR44 mit einem langen Zug zu kämpfen. Gut zu wissen, ich wäre eher in Richtung 3% und 50 cm Radius gegangen.

Fahrzeugdetails und Soundoptionen wären in 1:45 natürlich legendär! Bin allerdings ein H0 Freund, da geht mehr "Weite". Kleiner bräuchte ich die Fahrzeuge frickeltechnisch allerdings nicht.

Ich bin übrigens sprachlos vor Hochachtung ob Deiner Triptis II Anlage! So gut habe ich den Vollautomatik-Ansatz noch nie nachvollziehen können. Ich habe nicht gesehen wie lange Du schon dran bist, aber mit Interesse, Talent und seeeehr viel Ausdauer arbeitest Du an etwas Großartigem. Hut ab!

Viele Grüße
Bernd

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 505

20.11.2017 18:35
#6 RE: Überbrückung von Türöffnungen: Auch als ZAK-Anschluss nutzbar Antworten

Hallo Forumer, bei der Arbeit an der Awanst Gütterlitz (deren Anschlussweiche sich auf der Türbrücke befindet) ist mir die Idee gekommen, die Öffnung im Gleis als Anschluss für eine Zug-Aufbewahrungskassette (ZAK) zu nutzen.

Der Versuch war erfolgreich. Als mechanischen und elektrischen Gleisanschluss verwende ich schlichte Gleisverbinder, die ich etwas aufgeweitet habe, damit sie sich leicht auf die bauseitigen Schienen schieben lassen. Eine Nase in der vorderen Plexiglas-Abdeckungn schützt vor dem Absturz der Kassette beim Einfädelungsvorgang.



Jetzt kann ich endlich diesen etwas deplatzierten Berliner S-Bahnzug von der Anlage nehmen und in einer Vitrine an der Wand präsentieren.



Hier finden auch meine bis zu 60 Jahre alten Loks aus meiner modellbahnerischen Anfangszeit ihren Ehrenplatz. Die beiden Kesselwagen in der obersten Kassette sind die Whisky-Transportwagen aus meiner Anlage Nr. 2, wo der Whisky von Studentenbude #1 nach Studentenbude #2 transportiert wurde.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

OOK Offline




Beiträge: 4.298

20.11.2017 21:04
#7 RE: Überbrückung von Türöffnungen: Auch als ZAK-Anschluss nutzbar Antworten

Das mit den ZAKs als wegnehmbare Brücke hat natürlich was. Dennoch gibt es Nachteile. Das Teil muss vorsichtig herausgenommen werden und ebenso vorsichtig und sehr präzise wieder eingesetzt werden. Ist also nicht geeignet, um eben mal schnell durchzugehen.
Das aber ist mit der Lösung möglich, die das Spur 0 Team Ruhr-Lenne in Hagen gewählt hat:



Die zweigleisige Brücke ist so konstruiert, dass man sie einseitig einfach hochheben kann. Zum Schließen könnte man sie theoretisch fallen lassen. Aber man lässt sie mit Gefühl sinken, sie rastet von allein ein, und zwar so präzise, dass ohne weitere Aktion sofort Züge drüber fahren können. Bei gehobener Brücke ist in den benachbarten Gleisabschnitten kein Fahrstrom.

Ich habe erstaunt gesehen, dass jemand bei herannahendem Zug die Brücke hob, schnell durchschlüpfte und die Brücke schnell sinken ließ, und wupp, fuhr der Zug drüber. Wenn ich mal wieder nach Hagen komme, werde ich vorschlagen, Deckungssignale einzubauen.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

HFy Offline



Beiträge: 494

21.11.2017 19:20
#8 RE: Überbrückung von Türöffnungen: Auch als ZAK-Anschluss nutzbar Antworten

Eine meiner Ideen, die ich nicht selber ausprobieren kann, liefe darauf hinaus, vor der Tür ein an Schubladenauszügen oder dergleichen montiertes senkrecht verschiebbares Anlagenteil anzubringen. Wenn man es nach oben über die Tür schiebt, ist der Durchgang komplett frei. Man könnte damit sogar bei einer mehrstöckigen Anlage den Höhenunterschied zwischen den Ebenen überwinden. Selbstverständlich ist das schon eine etwas komplexere Heimwerkerarbeit, vor allem, wenn man noch eine Absturzsicherung einbauen möchte.





Herbert

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 505

16.12.2017 12:09
#9 RE: Überbrückung von Türöffnungen Antworten

Hallo Herbert, deine Idee mit dem senkrecht verschiebbaren Brückenteil ließe sich recht gut nach der hier vorgestellten Methode realisieren.

Wenn das Brückenteil nur eine oder zwei Gleisebenen enthielte, dann wäre bei hochgezogenem Brückenteil noch genügend Durchschlupfhöhe übrig. Die Einfädelung in die Durchfahrtposition könnte man wie beschrieben mit den vier PassStiften belassen; die Führung in der Senkrechten müsste dann nicht absolut präzise sein, den letzten Millimeter bringen die PassStifte. Der elektrische Anschluss müsste per Schleppkabel mit hochflexiblen Litzenadern passieren, dann entfiele die Steckverbindung.

Unbedingt notwendig ist eine Absturzsicherung, das müsste durch eine Relaisschaltung passieren, die bei hochgezogenem Brückenteil die Zufahrtsgleise abschaltet, das kann ganz leicht über einen Reedkontakt gesteuert werden, der bei positionierter Brücke anzieht und das Relais mit Strom versorgt. Durch zwei Deckungssignale (die mit der Absturzsicherung zusammenarbeiten) könnte die Sache noch optisch aufgewertet werden.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

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