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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 96 Antworten
und wurde 5.448 mal aufgerufen
 VI.7. Animation
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OOK Offline




Beiträge: 3.597

25.01.2009 22:05
#46 Eingefrorene momente antworten

Zitat von Michael Sterna
Anderes Beispiel: ich hatte ein paar biertrinkende Punks an einer stillgelegten Fabrik positioniert. Eine Hausecke weiter kam schon die Polizei mit Blaulicht angefahren. Na ja, d.h. eigentlich stand sie da immer nur mit Blaulicht rum. Für den Moment, für ein Foto war diese Szene wie ich fand ziemlich gut gelungen. Auf Dauer eher öde.

Ich stelle mal die These auf, dass je 'bewegter' eine Szene ist, je mehr Dynamik sie enthält, desto ermüdender und auf Dauer unglaubwürdiger wird sie. Wir warten darauf, dass sie quasi zu einem Ende geführt wird, einem Ende, dass aber nicht kommt, da der Moment statisch eingefroren ist


Ich hole diesen älteren Beitrag von Michael nochmal nach vorn. Auf den eingefügten Bild habe ich auch so eine Szene, die einzige bisher auf der BAE III, wo der Moment eingefroren ist.

Schon seit fast einem Jahr. Noch stört es mich nicht, weil wir wegen der Bauarbeiten an der Anlage kaum hinschauen. Wenn aber der Betrieb losgeht, könnte es schon negativ ins Auge fallen. Möglicherweise reicht es, die Arbeiter im Steinbruch Königskopf zwischen zwei BAE-Wochenenden einfach ein wenig umzugruppieren? Denn dass die da arbeiten müssen, ist doch klar, oder?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Rainer Offline



Beiträge: 39

05.02.2009 00:39
#47 RE: Eingefrorene momente antworten
Klar ist das klar!
Und deshalb wird die Szene auch wohl kaum auf Dauer nerven. Auch ohne Umstellen.
Außerdem werkeln die Jungs "unaufdringlich" im Hintergrund, da geht der bewußt sehende Blick nur hin, wenn gerade mal im Vordergrund nichts los ist, sprich: gerade kein Zug da ist, der behandelt werden will.

Nervig wäre es wahrscheinlich, wenn die Lore alle paar Minuten auf dem Gleisstück hin- und herfahren würde; natürlich geschoben von einem Arbeiter. Das glaubhaft darzustellen wäre eine technische Glanzleistung, die bestimmt Ah's und Oh's erzeugen könnte, zumindest beim ersten Mal. Aber auf Dauer wäre es eben doch nervig.

Zu Michaels Blaulichtfahrzeug:
Es wäre besser nicht im fahrenden Zustand, sondern stehend, mit ausgestiegenen, und mit den Missetätern diskutierenden, Polizisten dargestellt worden. Dadurch verliert die Szene zwar ihre Dynamik, gewinnt aber an Glaubwürdigkeit, weil man keine Bewegung erwartet.
Das Blinken hätte wohl trotzdem irgendwann genervt.

Und die Moral von der Geschicht: Bewegen und Blinken bringt es nicht!?

Kann mal einer von positiven Erfahrungen mit Animation berichten? Langsam drängt sich mir der Eindruck auf, dass alles, was nicht direkt mit dem Eisenbahnbetrieb zu tun hat, als "Still-Leben" dargestellt werden sollte. Denn wenn auf Dauer sogar eine Ölpumpe, die sich wie im richtigen Leben bewegt und damit alle Erwartungshaltungen befriedigt, anfängt als störend empfunden zu werden, was soll dann als Animation funktionieren?

Ist es die ständige oder sich regelmäßig wiederholende Bewegung und nicht die Bewegung als solche, die anfängt zu nerven?
Oder ist es die Vordergründigkeit der Bewegung/Animation die aufdringlich nach Beachtung verlangt?
Würden subtilere Animationen, wie sich leicht im Wind bewegende Bäume (falls darstellbar), eine andere Wirkung erzeugen?

Mit nachdenklichen Grüßen
Rainer

Michael Sterna Offline




Beiträge: 92

05.02.2009 13:02
#48 RE: Eingefrorene momente antworten

Zitat von Rainer
Ist es die ständige oder sich regelmäßig wiederholende Bewegung und nicht die Bewegung als solche, die anfängt zu nerven?

Ja!
Zitat von Rainer
Oder ist es die Vordergründigkeit der Bewegung/Animation die aufdringlich nach Beachtung verlangt?

Ja! Ja!
Zitat von Rainer
Würden subtilere Animationen, wie sich leicht im Wind bewegende Bäume (falls darstellbar), eine andere Wirkung erzeugen?

Na ja!?

Wäre auszuprobieren. Klingt irgendwie verlockend, so ähnlich wie die Idee mit dem dezenten Rauschen der Wälder - so dezent, dass man es erst dann wahrnimmt, wenn es fehlt. Hat nicht Otto Schouwstra solcherlei Effekte recht erfolgreich bemüht?
Den fernsteuerbaren Kran, der im Hafen Schüttgüter vom Kahn auf die Bahn verlädt, den finde/fand ich klasse. Das ist Animation mit hohem ('tschuldigung, dass ich das so sage:) Spielwert und bringt auch dem vorbildgerechtem Betrieb einiges.
Ich kann mich auch sehr mit der Idee anfreunden die Granitsteinverladung im Knacker von Oderteich dereinst mit der passenden Geräuschkulisse zu untermalen. Ist dann für den Moment etwas aufdringlich (je nachdem wie laut wir das machen), kommt aber nicht permanent in der Betriebssession vor.
Aber vielleicht bin ich ja viel zu kritisch?
Man müsste das ein oder andere ausprobieren und dann später -natürlich sehr subjektiv- entscheiden, was auf Dauer nervt. Ich erinnere mich, dass Otto in grauer Vorzeit das Soundgequäke, das aus den ersten damit ausgerüsteten LGB-Loks kam, sogleich wieder abgeschaltet hat, eben weil es nervte und mit dem Original so gar nüscht zu tun hatte. Heute sind wir ja beträchtlich weiter und bald (oder jetzt schon?) empfinden wir 'lautlose' Loks als irgendwie 'falsch'. (nochmals 'Tschuldigung, diesmal dafür, dass ich schon wieder das beispiel 'sound' beim Thema 'Animation' bemühe)

Gruß
Michael

Liebe Grüße aus Ostwestfalen!

Michael

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OOK Offline




Beiträge: 3.597

26.03.2009 19:02
#49 RE: Eingefrorene momente antworten

Michael hat neulich zum BAE-Bautag die neue MIBA-Messeheft mitgebracht. Darin ist zu sehen, wie es weiter geht mit der Animation. Die Fa. Viessmann geht mit gutem Beispiel voran: die Teppich klopfende Magd, der Hobbygärtner, der die Gießkanne schwenkt, Der Holzhacker der, ja was wohl?, die Hebebühne für Autos, die immerfort rauf und runter geht. Kein Eisenbahner dabei? Doch, nur falsch etikettiert: der "Landarbeiter mit der Kreuzhacke" ist natürlich ein Rottenmitglied beim Stopfen. Aber das konnte die Werbeagentur, die mit der Anzeigengestaltung beauftragt war, wohl nicht wissen.
Zu dumm nur, dass die Lack- und Lederdamen vom Ritter v. Krauthauser ihre Titten nicht wackeln lassen. Na, vielleicht nächstes Jahr. Falls es dann die Nürnberger Messe noch gibt.

OOK
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Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

26.03.2009 20:40
#50 RE: Eingefrorene momente antworten

Hallo Otto,

Du musst nicht zur nächsten Messe warten.
Guck mal da.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Mundl Offline




Beiträge: 57

26.03.2009 20:57
#51 RE: Eingefrorene momente antworten

Muss ja furchtbar sein; den ganzen Tag pempern!

Meine Animation wird sich auf blinkende Sendemasten beschränken, brauchbar?

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.524

26.03.2009 21:07
#52 RE: Eingefrorene momente antworten

Man beachte den Hinweis in der Gebrauchsanleitung:

Nicht geeignet für Kinder unter 18 Jahren.

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 3.597

26.03.2009 21:53
#53 RE: Eingefrorene momente antworten

Na, ich schätze mal, dass die Dinger weg gehen wie nix. Is mir Wurscht. Nur einmal hats mich geschockt: da kam ich auf eine Schmalspur-Ausstellung und da winkt mich sogleich ein mir gut bekannter Modellbahner herbei, auf dessen modellbahnerische Arbeit ich immer viel gegeben habe (hervorragende Schmalspur-Anlage). Schau mal hier, rief er mir zu. Ich sollte in ein H0-Campingzelt schauen und da fand genau das statt, wie da von Viessman angeboten. Immerhin hatte er es selber konstruiert.
Trotzdem fand ichs lächerlich. Na gut, wenn man anders nicht zum Sex kommt ...

Ach Raimund, ob deine Sendemasten blinken oder nicht, ist nicht so relevant. Aber wozu brauchst du sie? Sendemasten sind hoch, und alles was hoch ist, macht eine Anlage kleiner, kürzer, zerstört die Illusion von Entfernung, für die wir uns doch mit allen Mitteln einsetzen. Ist zwar hier OT, aber da sie grad erwähnt hast ...

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Mundl Offline




Beiträge: 57

26.03.2009 22:03
#54 RE: Eingefrorene momente antworten
Schön, mit so einfachen Worten klare Aussagen machen zu können - Da hast Du recht.

Ich lerne....

Danke, und *OT aus*

OOK Offline




Beiträge: 3.597

27.04.2009 08:16
#55 Sinn und Unsinn ... antworten

Mit liegt zur Zeit leihweise das MIBA-Spezial 76 "Bahn, Betrieb und viel Bewegung" vor, Hauptthema: Animation.
Darin werden u.a. folgende Animationen vorgestellt:
# F-dz-72 der DB: die beiden Hälften des Wagenkastens kippen zur Mitte zum Entleeren.
# Waggonkipper für offene Wagen, die über die zu öffnende Stirnwand entladen werden
# Live-Beladung von Getreidetransportwagen (Selbstenlader mit Klappdeckel)
# Funktionsfähiger Bockkran in N
# Drehende Lüfter auf Kühlwagen-Dach
# Wagendrehscheibe mit manuellem Antrieb
# motorisierte Spill-/Seilzuganlage
# Schrankenantrieb mit Memory-Draht

So, das wäre die erste Gruppe, Animationen die direkt oder indirekt mit dem Bahnbetrieb zu tun haben und von daher a priori Sinn machen. Wobei es natürlich persönlicher Geschmack ist, ob ich eine viertel Stunde lang eine Kabelrolle mit einem mechanisierten Kran verladen will.

Nun zur zweiten Gruppe:
# Bauarbeiter auf dem Bahnsteig von Petershausen dreht ab und zu den Kopf
# Straßenwalze fährt auf Baustelle ständig in und her
# Ramme rammt Stahlträger ein (mit entsprechendem Lärm)
# Frau schüttelt am offenen Fenster Tischdecke aus
# Kran senkt Kübel mit Beton wieder und wieder in die Baugrube
# Kind schaukelt mit Hängeschaukel
# Grabdeckel auf Friedhof mit zwei Gräbern öffnet sich knarrend von Zeit zu Zeit
# Gabelstapler fährt aus Güterschuppen auf LKW-Ladefläche (wieder und wieder)
# Autobastler bringt Motor eines Oldtimers ab und an zum Anspringen
# Bastler lässt Fesselflugmodell kreisen

Ich muss es sicher nicht betonen: die zweite Gruppe sehe ich mit einer gewissen Distanz, eine Beispiele davon sogar als ausgemachten Schmarren. Aber: jedem das Seine, mir das Meine.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

ow Offline




Beiträge: 245

27.04.2009 12:58
#56 RE: Sinn und Unsinn ... antworten

Zitat von OOK
........mir das Meine.

Das meinige wäre schon, hin und wieder, aus lauter Lust am Konstruieren und Fummeln, schließlich war ich in einem ganz früheren Leben einmal Feinmechanikermeister (daher vielleicht auch meine Vorliebe für die Baugröße N ), eine kleine Animation zu basteln. Nicht um sie beim Bahnbetrieb zu verwenden, sondern als Gag für diverse Besuche ( die oft benannte Tante Frieda, bzw. Kinder) oder einfach zur eigenen Belustigung. Kaufen? Ich glaube kaum.
meint Otto (ow)

jimknopf Offline




Beiträge: 170

27.04.2009 14:14
#57 RE: Sinn und Unsinn ... antworten

Hallo,

ich mach mir mal ein wenig Mühe und nehm mal das ein wenig unter die Lupe.

Zitat von OOK

# F-dz-72 der DB: die beiden Hälften des Wagenkastens kippen zur Mitte zum Entleeren.


Leider falsche Epoche, sonst könnte ich mir das sehr gut vorstellen und es macht in meinen Augen sogar Sinn.
In Antwort auf:

# Waggonkipper für offene Wagen, die über die zu öffnende Stirnwand entladen werden


Richtige Epoche und mit Sicherheit ein tolles Element, aber leider hab ich keinen Platz für ein entsprechendes Vorbild. Die Rübenkampagne wäre eines davon, aber die findet hier (Vorbildgegend) nicht statt
In Antwort auf:

# Live-Beladung von Getreidetransportwagen (Selbstenlader mit Klappdeckel)


Zusammen mit dem Waggonkipper bestimmt ein tolles betriebsorientiertes Ensemble, wobei dann der Kipper an einer Großmühle gut läge...
In Antwort auf:

# Drehende Lüfter auf Kühlwagen-Dach


Naja, eher was für die "Pufferküsser"...
In Antwort auf:

# Wagendrehscheibe mit manuellem Antrieb


erinnert mich sehr an einen Kibri-Bausatz und an den Herrn mit der "Spielzeug"-Microanlage;-)
In Antwort auf:

# motorisierte Spill-/Seilzuganlage


Interessant allemal, ab H0 aufwärts wohl auch machbar...
In Antwort auf:

# Schrankenantrieb mit Memory-Draht


Auf jeden Fall sehenswerter Bewegungsablauf und damit wohl eine Sache zum Nachbauen
In Antwort auf:

# Bauarbeiter auf dem Bahnsteig von Petershausen dreht ab und zu den Kopf


Überflüssig, aber vielleicht wenigstens nicht störend
In Antwort auf:

# Straßenwalze fährt auf Baustelle ständig in und her


Standard von Faller, auch zu sehen in Hamburg.... langweilig und an dem Vorbild vorbei, da fahren die auch nicht hin und her bis zum bitteren Ende.
In Antwort auf:

# Ramme rammt Stahlträger ein (mit entsprechendem Lärm)


Anfangs vielleicht ein Hingucker, aber auf Dauer nervts bestimmt..
In Antwort auf:

# Frau schüttelt am offenen Fenster Tischdecke aus


Nicht animiert mit Sicherheit ein Stück Athmosphäre, mit Animation... naja... nicht wirklich sehenswert
In Antwort auf:

# Kind schaukelt mit Hängeschaukel


siehe Frau mit Tischdecke
In Antwort auf:

# Grabdeckel auf Friedhof mit zwei Gräbern öffnet sich knarrend von Zeit zu Zeit


Für merkwürdige Menschen wie mich ein absoluter Hingucker, wenn auch der Friedhof zu klein ist.. aber für den "Normalo" reinster Kitsch
In Antwort auf:

# Gabelstapler fährt aus Güterschuppen auf LKW-Ladefläche (wieder und wieder)


Faller Car System in Reinkultur... nervt auf Dauer bestimmt gewaltig... immer dieselbe Kiste auf der Gabel kein Abladen im LKW oder im Schuppen... völlig neben dem Vorbild
In Antwort auf:

# Autobastler bringt Motor eines Oldtimers ab und an zum Anspringen


Für Freaks ok, sonst nerviger Effekt, da Sound, der mehr stört (Wromm, wromm, wromm) als nützt.
In Antwort auf:

# Bastler lässt Fesselflugmodell kreisen


Leise, daher wenig nervend, aber irgendwie langweilig.. als Stilleben vielleicht besser geeignet?

Aber auch hier stimmt OOK's Bemerkung... Jedem das Seine, mir das Meiste... ups... meinte natürlich: mir das Meine... ;-)

in diesem Sinne


der Jim

Mundl Offline




Beiträge: 57

27.04.2009 15:57
#58 RE: Sinn und Unsinn von Animation antworten
Ich finde stationäre, sich ständig wiederholende Bewegungen wie das Kind auf der Schaukel grundsätzlich für Animationen geeignet.

Wobei der Gedankenanstoß, was davon alles nur vom Hauptgeschehen, nämlich dem Betrieb auf der Schiene, ablenkt, durchwegs interessant ist.

Jedoch würde ich die sich drehenden Lüfter auf dem Kühldach in dieselbe Kategorie wie z.B. funktionierende Scheinwerfer oder rauchende Schlote bei einer Lok einordnen - für mich ginge das in Ordnung. Dass sich diese Lüfter bei einer Diesellok dank Temperatursteuerung (in Ö: "Hydrostatik- oder Behr-Anlage, nach der Erzeugerfirma) einmal nicht und einmal schon drehen, und wenn, dann mit unterschiedlicher Drehzahl, lasse ich mal dahingestellt...

Gruß, R.

PS: Mir als Autoschrauber würde ein anspringender Motor bei meinem Oldtimer sehr wohl Freude bereiten; wenn er jedoch "immer wieder" anspringt, bedeutet das, dass er zuvor wieder ausgegangen sein muss - und das ist, wenns von allein passiert, wiederum eher schlecht...

OOK Offline




Beiträge: 3.597

27.04.2009 20:41
#59 RE: Sinn und Unsinn ... antworten

Zitat von jimknopf

In Antwort auf:

# motorisierte Spill-/Seilzuganlage


Interessant allemal, ab H0 aufwärts wohl auch machbar...


Da habe ich Zweifel. Letztes Jahr habe ich bei der Spur 0-Jahrestagung im Meschede zugeschaut, wie ein Wagen mit Spill bewegt wurde. Hart am Rande des Realismus. Im Modell haben die Fahrzeuge zu wenig Masse und damit zu wenig Beharrungsvermögen. Es ist wie wenn man ein Auto mit Seil abschleppt. mal düst es voran und das Seil hängt durch, dann bleibt es wieder zurück und ruckt heftig am Seil und wieder von vorn. Bei H0 haben die Fahrzeuge ja noch eine viel geringere Masse. Da dürfte es kaum noch machbar sein.

Ich fände ein Spillanlage auch interessant, zumal es in Wiedaerhütte an der Südharzbahn, dem Patenbahnhof meines Schlufterhütte, auch eine solche Anlage gab. Was aber auch spannend ist: Rangieren mit Seil, wenn der Wagen im Nebengleis steht oder über eine spitz zu befahrende Weiche ins Nebengleis verholt werden soll. Ist aber aus den o.g. Gründen ebenfalls grenzwertig. Tolle Animation wäre es allemal.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

ow Offline




Beiträge: 245

27.04.2009 22:54
#60 RE: Sinn und Unsinn ... antworten

Zitat von OOK
Zitat von jimknopf

In Antwort auf:

# motorisierte Spill-/Seilzuganlage


Interessant allemal, ab H0 aufwärts wohl auch machbar...


Da habe ich Zweifel. ............. Bei H0 haben die Fahrzeuge ja noch eine viel geringere Masse. Da dürfte es kaum noch machbar sein.


......bei Meßinstrumenten wird das geringe Verharrungsvermögen der Anzeigeelemente durch eine "Gegenkraft" sprich Feder ersetzt. Nur ein schneller, noch unausgereifter Gedanke: es müßte beim Spillbetrieb einfach unterirdisch, mit dem Wagen durch einen Perlonfaden verbunden, ein Gegengewicht verbunden werden??!!
Ist das jetzt OT, und gehört in ein neues Thema: Brainstrorming für Spillantriebe? oder lassen wir´s?

sinniert Otto (ow)

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