Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 106 Antworten
und wurde 6.501 mal aufgerufen
 VI.7. Animation
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
Michael Sterna Offline




Beiträge: 92

15.01.2009 22:56
#31 RE: Kirmes & Co antworten

Liebe Animateure,

ich hatte auf meiner OHE-Anlage selig nur wenige bewegte 'Spielereien', z.B. eine Ölpumpe (Pferdekopf), eine moderne Windkraftanlage und eine alte Windmühle. Allle waren über kleine Schalter vom Anlagenrand aus einzuschalten
Es hat sich irgendwann gezeigt, dass ich die Dinger eigentlich nur noch dann in Betrieb genommen habe, wenn 'unkundiges' Publikum da war. Da konnte ich mir auch der 'Aahs' und 'Oohs' sicher sein. Mich selber begann das recht bald zu nerven, und das obwohl die noch nicht mal Krach machten (außer dem Brummen des Faller-Getriebemotors).

Anderes Beispiel: ich hatte ein paar biertrinkende Punks an einer stillgelegten Fabrik positioniert. Eine Hausecke weiter kam schon die Polizei mit Blaulicht angefahren. Na ja, d.h. eigentlich stand sie da immer nur mit Blaulicht rum. Für den Moment, für ein Foto war diese Szene wie ich fand ziemlich gut gelungen. Auf Dauer eher öde.
http://i191.photobucket.com/albums/z156/...terna_H0-20.jpg

Ich stelle mal die These auf, dass je 'bewegter' eine Szene ist, je mehr Dynamik sie enthält, desto ermüdender und auf Dauer unglaubwürdiger wird sie. Wir warten darauf, dass sie quasi zu einem Ende geführt wird, einem Ende, dass aber nicht kommt, da der Moment statisch eingefroren ist (und dies zur feinen Unterscheidung zu unserer Modellbahn, die ja genau das Gegenteil macht oder machen sollte, nämlich sinnvolle Bewegunsabläufe darstellen).
Glaubwürdiger erscheinen mir deshalb heute die eher 'stillen' Szenen, also z.B. die geduldig Wartenden auf dem Bahnsteig oder die im Gespräch vertieften Landmenschen am Gartenzaun. Und mein Fischer preist immer noch seinen Hummer an das junge Pärchen an, auch das lasse ich noch durchgehen.

Ein letzter Satz: natürlich ist erlaubt was gefällt, sogar das MiWuLa (er kanns nicht lassen!). Ich denke nur, dass wir alle in diesem Forum versammelt sind, um voneinander zu lernen, was eine wirklich gute, gelungene Anlage ausmacht. Die Sache mit der 'action' auf der Anlage scheint mir in den allermeisten Fällen der Tod dafür zu sein.

meint zumindest
der Sterna

Liebe Grüße aus Ostwestfalen!

Michael

http://kleinbahn-spur0.jimdo.com/
http://kleinbahnfreund.jimdo.com/

eisenhans Offline




Beiträge: 390

16.01.2009 09:18
#32 RE: Kirmes & Co antworten

Zitat von Michael Sterna

Ich stelle mal die These auf, dass je 'bewegter' eine Szene ist, je mehr Dynamik sie enthält, desto ermüdender und auf Dauer unglaubwürdiger wird sie. Wir warten darauf, dass sie quasi zu einem Ende geführt wird, einem Ende, dass aber nicht kommt, da der Moment statisch eingefroren ist (und dies zur feinen Unterscheidung zu unserer Modellbahn, die ja genau das Gegenteil macht oder machen sollte, nämlich sinnvolle Bewegunsabläufe darstellen).
Glaubwürdiger erscheinen mir deshalb heute die eher 'stillen' Szenen, also z.B. die geduldig Wartenden auf dem Bahnsteig oder die im Gespräch vertieften Landmenschen am Gartenzaun.

Diese These könnte man fast schon zur Regel erheben, wobei auch diese, wie immer, Ausnahmen duldet, die dann vermutlich auch gut wirken werden.
Bei der Zafra-Anlage hatte Michael ja schon angemerkt, dass der Radfahrer mit der Chica auf dem Gepäckträger ewig vor dem Bahnübergang steht, ohne den Fuß an die Erde zu setzen, eingefrorene Zeit sozusagen. Vermutlich würde es wesenltlich realistischer Wirken, wenn er einen Fuß am Boden hätte, denn dann ist es durchhaltbar.
Meint

Der Eisenhans

jimknopf Offline




Beiträge: 170

16.01.2009 09:58
#33 RE: Kirmes & Co antworten
Guten Morgen,

Ihr alle scheint Erfahrungen mit bewegten Modellen gesammelt zu haben, die nicht wirklich positiv waren. Ich habe diese Erfahrung noch nicht erlebt, könnte mir aber vorstellen, dass ich nach ein paar Monaten mit einer sagen wir zumindest betriebsbereiten Anlage der selben Meinung sein werde. Dann werden die Kirmesmodelle auf ein Diorama ausweichen und der Platz auf der Anlage anderweitig genutzt werden.
Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass es mir doch Spaß macht, eben nicht nur die Eisenbahn zu betreiben, sondern auch einfach mal dem Treiben auf dem Rummel zuzuschauen.. mal wohlgemerkt...;-)

so long

der Jim
MainstreetUSA Offline




Beiträge: 25

16.01.2009 10:48
#34 RE: Kirmes & Co - Flashback antworten

Die Herrn,

beim Lesen Eurer Beiträge habe cih unwillkürlich an meine Zeit in den USA Mitte/Ende der 80er gedacht. Der Gegensatz zu den hierzulande gängigen "vollen Bretern" und den "wide open spaces" drüben ist m.E. auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass bei uns schon vor Jahrzehnten ein Show-Off mit den Eheim-Seilbahnen, dem Trolleybus, dem Fernsehturm mit Blinkefffekten (ich hatte einen von Preiser), Faller AMS und so weiter üblich war, jedenfalls bei denen, die protzten. Ich kannte einige solche Anlagen bei seinerzeitigen Schulfreunden. Drum herum kreiselten auf den bekannten 3 Ovalen möglichst viele Züge; alles rasselte vor sich hin, ohne dass die Konzentration auf einen bestimmten Zug erfolgte.
Was uns - im Gegensatz dazu - bei den Amis als nüchtern und skurril zugleich erschien war das typische Hot-Wheels-Auto, das einsam neben dem Bahnhof stand. Erst später ist mir bewusst geworden, dass bei einer Konzentration auf den Betrieb die peripheren Dinge in den Hintergrund rücken, bzw. an Bedeutung verlieren oder diese a priori gar nicht haben. Beim Aussetzen von Wagen an einer Ladestelle kommt es in erster Linie darauf an, ob ich mit dem richtigen Wagen am richtigen Ort bin, und ob es gelingt, den Wagen korrekt zuzustellen, oder wie viele Rangierbewegungen dazu erforderlich sind.
Dass das Auto (z.B. ein Holztransporter an einem Ladegleis, oder ein Kipplaster an einer Kohlensturzbühne) in diesem Fall hauptsächlich Symbolcharakter hat (und mich davor bewahrt, hier einen Bierwagen abzustellen) ist mir erst viel später klar geworden. Einer hatte statt der Brauerei halt ein paar Bierbüchsen hingestellt.
Das andere Extrem wurde jedoch offenbar, nachdem man das Dach eines Gebäudes abnahm und darunter eine komplette Inneneinrichtung zum Vorschein kam - damit wurde für denjenigen, der dies zu schätzen wußte, ein Schatzkästlein präsentiert, das sich dem unkundigen, zufälligen Besucher jedoch weise verbarg und das Gesamtarrangement nicht aufdringlich zum Platzen brachte.
Es gibt in den USA übrigens eine rührige Gemeinde von Circus Modelers, die sich nur mit der Darstellung von Rummelplätzen, Zirkussen, usw. befasst. Die Circus Trains mit ihren Spezialwagen fließen da auch mit ein, sind aber nur ein Bindeglied zur Modellbahn und eine Synthese von beidem ist ehrlich gesagt selten.

In den bisherigen Beiträgen hat sich die Schizophrenie, die mit der Animation einhergeht, zweifelsfrei offenbart. Solange wir für uns bauen und der Orientierung auf den Betrieb das Hauptaugenmerk schenken, müssen wir uns vor ausufernder "Belebung" und letztlich absurden optischen Gimmicks nicht fürchten. Ist die Präsentation der Anlage in der Öffentlichkeit (sprich Publikumsmessen und allgemeine Ausstellungen) aber ein wichtiger Aspekt für die Existenz der Anlage, wird man, um Publikumsakzeptanz und Wirkung zu erheischen, um derlei Schnickschnack nicht wirklich herumkommen. Das Geheimnis ist dabei aber, Dinge zu präsentieren, die nicht an jeder Ecke wiedergekäut werden. Kopulierende Pärchen, den Befehlsstab hebende Aufsichtsbeamte, blinkende Polizeiautos, rote Reklame fürs älteste Gewerbe, etc. sind so allgegenwärtig, dass sie schon keiner mehr wahrnimmt. Hier hat (ja auch bei mir schon wieder, sorry) das Gag-Wunderland dem Massenpublikum so einiges geboten, das zuvor in dieser Form nicht existiert hat. Dass dabei die fahrenden Züge eher eine unbedeutende Kulisse darstellen, ist halt eine Art modellbauerische Inversionswetterlage - und wie man sieht: Die Massen stört das gar nicht. Panem et circenses, q.e.d.

Martin

OOK Offline




Beiträge: 4.036

16.01.2009 11:00
#35 Bewegte Spielereien antworten

Zitat von Michael
ich hatte auf meiner OHE-Anlage selig nur wenige bewegte 'Spielereien', z.B. eine Ölpumpe (Pferdekopf), eine moderne Windkraftanlage und eine alte Windmühle. Allle waren über kleine Schalter vom Anlagenrand aus einzuschalten
Es hat sich irgendwann gezeigt, dass ich die Dinger eigentlich nur noch dann in Betrieb genommen habe, wenn 'unkundiges' Publikum da war. Da konnte ich mir auch der 'Aahs' und 'Oohs' sicher sein. Mich selber begann das recht bald zu nerven, und das obwohl die noch nicht mal Krach machten (außer dem Brummen des Faller-Getriebemotors).

Zitat von jimknopf
Ihr alle scheint Erfahrungen mit bewegten Modellen gesammelt zu haben, die nicht wirklich positiv waren.


Es geht nichts über Empirie, also selber Erfahrenes und Erlittenes. Wenn Michael nicht wirklich Freude an seiner Pferdekopfpumpe hatte oder an seiner Windmühle, dann sagt das wohl einerseits, dass sein Hobby eben Modelleisenbahn ist und nicht Animateur, andererseits gibt es Hinweise auf die sinnvolle Dauer von Animationen. Wenn Michaels unkundige Gäste über das Auf und Ab der Pferdekopfpumpe staunten, war das für einen Moment lang die Situation, die derjenige dauernd erlebt, der sein Animationsdiorama auf einer Ausstellung vorführt. Da ist es der Fluss der Besucher, der alle paar Minuten ein neuerliches Ah und Oh erzeugt. Da hat dann auch der Erbauer selber stundenlang Freude dran.

Zuhause, einsam im Mobakeller funzt das nicht. Da lenkt das ab und nervt auf die Dauer. Oder soll man selber alle paar Minuten auf die Pferdekopfpumpe schauen und ihr eine bewunderndes "Boah äy!" spendieren?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Wolfgang Offline




Beiträge: 74

17.01.2009 11:27
#36 RE: Bewegte Spielereien antworten

Ich hatte schon mit Naumburg und den beweglichen Toren bei den Treffen einen Hingucker erzielt. Man konnte bis drei zählen, dann ging der Kopf des Zuschauers unter das Modul - oder er hatte gerade nicht aufgepasst.

Wolfgang

Michael Sterna Offline




Beiträge: 92

18.01.2009 20:15
#37 RE: Bewegte Spielereien antworten

Nur so als Ergänzung zu meinem letzten Beitrag - die Sache mit dem Fischverkäufer:

http://i191.photobucket.com/albums/z156/...9/200901042.jpg

Schönen Sonntag noch
Michael

Liebe Grüße aus Ostwestfalen!

Michael

http://kleinbahn-spur0.jimdo.com/
http://kleinbahnfreund.jimdo.com/

OOK Offline




Beiträge: 4.036

18.01.2009 21:21
#38 RE: Bewegte Spielereien antworten

Boah Michael, das Bild macht total an. Nicht nur der Fischverkäufer - und die Deern lassen wir mal außen vor.
Was die Atmosphäre bringt, ist der olle Bauwagen, das Gras, das durch die Spalten im langsam aufbrechenden Beton sprießt, die Säcke und Dachpappenrollen auf den Paletten und der Krebs auf der Fischkiste. Und aus meinem Bildschirm strömt ein fischig-modderiger Geruch.
Insofern ein absolutes OT-Bild, denn wir sind hier beim Thema Animation und nicht Atmosphäre, Herr Sterna!

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

sieben_k Offline



Beiträge: 111

18.01.2009 21:31
#39 RE: Bewegte Spielereien antworten

...nicht zu vergessen die tolle gemalte Birke im Hintergrund. - Nicht so häufig, Bäume, wo man nicht drunterschreiben muß, was es ist. Kompliment! Ansonsten schließe ich mich dem Vorposter an.

Peter

fgee Offline



Beiträge: 118

20.01.2009 21:00
#40 RE: Bewegte Spielereien antworten

Im Prinzip mit allem einverstanden.

Und doch: Es geht. Wenn es einen Bezug zur Eisenbahn hat und dezent ist. Ich glaube, beide Kriterien sind wichtig!

So habe ich auf meiner Anlage einen unbeschrankten Bahnübergang. Da ist unten drunter ein Busch Soundmodul, dessen Lokpfeife-Ton rechtzeitig durch den sich nähernden Zug ausgelöst wird (Reflex-Lichtschranke). Und die Lautstärke ist dezent eingestellt: Man hört es, wenn man aufpasst, aber es erschlägt einen nicht.

An der Pfeife freue ich mich auch heute noch. Es steckt einiges an Handwerkskunst drin, es ist ein lustiges Gadget, und es hat etwas mit dem Eisenbahnbetrieb zu tun.

Felix

OOK Offline




Beiträge: 4.036

20.01.2009 22:38
#41 RE: Bewegte Spielereien antworten

Ja Felix, genau so sehe ich es auch. Bezug zur Eisenbahn und dezent, das sind die richtigen Kriterien. Deine Bahnübergangspfeife erinnert mich an die einzige Animation, die ich auf der BAE II in Bremen hatte:

Zwischen den Bahnhöfen Schluft und Schlufterhütte fuhr der Zug - wie demnächst auch wieder auf der BAE III - in der Schlufter Dorfstraße entlang. An Anfang der Dorfstraße stand von beiden Seiten eine Durchläufetafel. Und ich wollte gern, dass geläutet wird, aber Sound in dem Sinne wir heute gab es noch nicht.

Ich ersann folgende low-tech-Lösung: ich nahm mit dem Kassettenrecorder das "Läuten" auf, indem ich mit einem Messingrohr gegen ein teilweise mit Wasser gefülltes Weinglas schlug - in der richtigen Frequenz versteht sich. Und zwar machte ich eine sehr lange Aufnahme, fast eine halbe Stunde.

Den Recorder mit diese Kassette positionierte ich genau unter der Dorfstraße. Dann installierte ich eine Wechselschalteranlage (wie beim Treppenhauslicht). Nun konnte man beim Einfahren in die Dorfstraße den Schalter betätigen, der Recorder bekam Saft und fing an, das Band mit dem "Läuten" abzuspielen. Am Ende der Dorfstrassendurchfahrt betätigte man den anderen Schalter und schaltete damit den Recorder aus. Das war dezent und sehr bahntypisch. Hat viel Freude gemacht.

Aber es gibt Spitzbuben, auch unter den BAE-Freunden. so hat einmal einer, der auch in diesem Forum postet, das Band nicht ausgeschaltet und in der Mittagspause weiterlaufen lassen, ohne dass ich das wusste, dann aber rechtzeitig abgeschaltet, bevor ich wieder von Essen zurückkam. Als ich wenig später mit dem Triebwagen in die Dorfstraße einfuhr und den bewussten Schalter betätigte, erscholl leider kein Geläut, sondern Musik von James Last. Die war vorher auf dem Band gewesen und nur teilweise von meiner Weinglasaufnahme überspielt. Meine schöne Animation ...

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

sieben_k Offline



Beiträge: 111

20.01.2009 23:11
#42 RE: Bewegte Spielereien antworten
Felix, Warum hast Du denn die Pfeife sozusagen automatisiert?

Es wäre ein weiterer großer Zugewinn sowohl an Spaß am Betrieb als auch an Vorbildtreue, wenn die Pfeife durch den Zug zwar (für eine gewisse Streckenlänge) aktiviert, aber nur durch einen bewußten Tastendruck des Lokführers ausgelöst wird (oder im schlimmsten Fall vergessen wird). So fällt auch die akustische Länge des Signals jedesmal anders aus und der Betreiber ist gezwungen, wesentlich konzentrierter zu "fahren" und seine Signaltafeln zu beachten und kommt gar nicht in Versuchung, seinen Zug einfach so vor sich hin fahren zu lassen wie eine Art "Hintergrundmusik".

Meine Einstellung ist vielleicht etwas extrem (das andere Extrem wären die unsäglichen "Vollautomaten", bei denen man nebenbei noch einem anderen Hobby nachgehen kann, während sich die Bahn selbst beschäftigt), aber m.E. ist das eigenhändige Durchführen möglichst vieler (gerne komplizierter) Bedienvorgänge des Vorbilds der beste - für mich persönlich der einzige - Weg, niemals Langeweile aufkommen zu lassen.
Schmutzige Finger beim Kuppeln - das wär's doch.

Peter
fgee Offline



Beiträge: 118

21.01.2009 02:00
#43 RE: Bewegte Spielereien antworten
In Antwort auf:
Warum hast Du denn die Pfeife sozusagen automatisiert?


Ich suchte einen einfachen Weg, überhaupt zu einem Pfeiftion zu kommen. "Selbstbau" des Klanges kam nicht in Frage. Das Busch Soundmodul mit fünf Klängen hat mich "gerettet" - auch wenn die übrigen vier Klänge aus meiner Sicht eher unbrauchbar sind.

Der Pfeifton auf dem Soundmodul ist "immer gleich", auch gleich lang, was dem Spass durchaus keinen Abbruch tut. Wenn jedoch beim Knopf drücken immer der selbe Klang ertönt, war es für mich naheliegend, diesen Klang auch gleich durch den Zug auszulösen.

Aber du hast recht: von Hand auslösen wäre auch eine gute Möglichkeit.

Felix
OOK Offline




Beiträge: 4.036

21.01.2009 07:52
#44 RE: Bewegte Spielereien antworten

Zitat von sieben_k
... m.E. ist das eigenhändige Durchführen möglichst vieler (gerne komplizierter) Bedienvorgänge des Vorbilds der beste - für mich persönlich der einzige - Weg, niemals Langeweile aufkommen zu lassen.
Schmutzige Finger beim Kuppeln - das wär's doch.

Das ist ein ganz interessanter Punkt, der uns zwar an den Rand des Themas dieses Freds führt, aber sei's drum:
In der mainstream-H0-Modellbahnerei gilt ja das manuelle Eingreifen in die Anlagenszene als absolutes Tabu. Am besten, wie sieben_k schon sagte, soll alles ganz allein funktionieren. In der 0-Schmalspurszene, in der ich seit fünfzehn Jahren unterwegs bin, war das nie so. Wir haben richtige Weichenhebel direkt an der Weiche und stellen sie dort vor Ort und wir entkuppeln mit einem kleinen Hilfsgerät direkt zwischen den Fahrzeugen. Das bringt zwar keine schmutzigen Finger , aber das Gefühl, bei der Eisenbahn zu sein und nicht an der Spielkonsole.

Aber, wie schon angedeutet wäre dies eigentlich ein eigenes Thema, ein eher philosophisches, und hätte ein eigenes Unterforum verdient. Hat jemand einen Vorschlag?

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

spreewaldbahner Offline



Beiträge: 29

21.01.2009 19:11
#45 RE: Bewegte Spielereien antworten

Ich verstehe unter Animation, das Be-und Entladen von Güterwagen. Beim fremo gibt es dafür sehr gute Beispiele.
Kalkverladung, Rübenentladung usw.

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
 Sprung  

 

Harz-Bahn-Forum

BAE-by-OOK

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de