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Dieses Thema hat 21 Antworten
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 II.3. Planen von Anfang an
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Fdl Triptis Offline




Beiträge: 418

21.01.2017 11:16
#16 RE: Triptis II - Planung eines Bahnbetriebswerks antworten

Hier noch ein Stimmungsbild vom Bw Triptis I, lang ists her ...-



LG - H.

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 418

13.06.2017 15:38
#17 Triptis II - Planung eines Bahnbetriebswerks - Zwischenbericht antworten

Hallo, liebe Forumer, das Bw ist mittlerweile so weit gediehen, dass sich ein Zwischenbericht lohnt. Was noch fehlt, ist die farbliche Gestaltung des Untergrunds, die Einschotterung der Gleise, die Ausstattung des Bws mit typischen Materialien (zB Kohle) und die direkte Umgebung auf der Bahnhofs-Seite.

Das Bw selbst und sein betriebsmäßiger Anschluss an den Bahnhof sind bereits voll funktionsfähig, so dass ich schon einige Probefahrten machen konnte. Dabei hat sich herausgestellt, dass es bei der (an sich hervorragend konzipierten) Roco-Drehscheibe einen kleinen Konstruktionsfehler gibt, den ich nur deshalb gut beseitigen konnte, weil die Gleise noch nicht eingeschottert sind.

Die Probefahrten wurden dadurch gestört, dass die Kontaktverbindung zwischen der Drehscheiben-Brücke und den Außenschienen bei zwei Brücken-Positionen sehr unzuverlässig war. Bei diesen beiden Positionen hatte ich mich beim Bau nicht an das übliche 15°-Raster der Gleisabgänge gehalten, sondern habe andere Winkel gewählt, was durch das Einfügen von verschiedenen Winkel-Füllstücken durchaus vorgesehen ist.



Auf dem Bild sieht man, dass die Unterkante des schmalen unbehandelten Füllstück (links) nicht mit den abgeschrägten Kanten der breiteren Nachbar-Füllstücke fluchtet. Wenn so ein unbehandeltes Füllstück direkt neben einer Schiene eingebaut wird, dann kann die Kontaktfeder der Brücke (die die Schiene von unten kontaktieren soll) die Schiene nicht sicher berühren. Ich konnte die Füllstücke also nochmal ausbauen und unten etwas abfeilen, danach war die Kontaktgabe einwandfrei.

Das nächste Bild zeigt den Haltepunkt Krölpa von hinten, man sieht die Böschung zum Bw Bereich und die Fußgängerbrücke, die ich auf Ratschlag von Gilpin eingebaut habe, um die 270° Kurve optisch zu entschärfen. Die Preiser-Fahrgäste hatten sich sowieso schon beschwert, dass sie keinen Zugang vom und zum Bahnsteig finden konnten. die beiden Gleise im Vordergrund gehören zur Hauptstrecke und führen über die Wendel nach Niederpöllnitz.



Auf der Gesamtansicht ist der Schuppen von hinten zu sehen, links die Brücke als Zufahrt für Straßenfahrzeuge.



Auf dem nächsten Bild fehlt noch das schwarze Gold im Kohlenbansen, im Vordergrund das Gleis 30 mit dem Schienenpflegezug mit Rotaclean und Gleisstaubsauger:



Hier der Einfahrbereich, der Schuppen vor dem Wasserturm kaschiert den Weichenantrieb der hinteren Einfahrweiche; an die vordere Weiche schließt sich das Bahnhofsgleis 15 an, das die Verbindung zum Bw herstellt.



Auf dem letzten Bild sehen wir im Vordergrund das Nebenbahn-Gleis (das "grüne") mit dem Haltepunkt Krölpa und die begrenzende Böschung zum Bw-Bereich.



Die Bedienung für Fahrten vom und zum Bw läuft so ab: Wenn der Rangierleiter eine Lok aus dem Bw anfordert, beispielsweise die Lok auf Gleis 31, dann stellt der Bw-Bediener die Lok im Handbetrieb auf das Ausfahrgleis und gibt dem Rangierleiter duch, dass er die Lok über die Fahrstraße 3115 (von Gleis 31 nach Gleis 15) abrufen kann. Der Rangierleiter teilt dem Stellwerk seinen Wunsch mit, der Wärter stellt die Fahrstraße 3115 und gibt den Fahrauftrag. Mit dem Festlegen der Fahrstraße wird die Fahrstromzuführung auf den rechnergesteuerten Teil der Anlage umgeschaltet und der Rangierer kann sich die Lok über sein Rangierpult herbeiholen; das Fahrstrom-Management erledigt ab jetzt der Rechner. Im umgekehrten Fall fragt der Rangierleiter die Einfahr-Fahrstraße (zB 1532, wenn die Lok auf Stand 32 abgestellt werden soll) beim Bw nach und stellt die Lok auf dem Einfahrgleis ab.

Der Schienenpflegezug kann ohne Zutun des Bw-Bedieners direkt über die Fahrstraße 3004 abgeholt werden.

Demnächst werde ich noch eine Beschreibung einstellen, wie der inzwischen realisierte Rangierbetrieb im Bahnhof Triptis organisiert ist und wie er abgewickelt wird.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

Kabees240 Offline




Beiträge: 237

22.03.2018 15:11
#18 Triptis antworten

Hallo Helmut,

da habe ich doch auf DSO was über Triptis und Umgebung gesehen:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,8507626
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,8505775

Grüße von Ruhr und Nette

Hans

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 418

23.03.2018 10:16
#19 RE: Triptis antworten

Hallo Hans, danke für die beiden Links, die Bilder kannte ich noch nicht. Im zweiten Link, Bild 11, findet sich ein Vorbild für mein Viadukt-Bauwerk:


In Ziegenrück gibt es zwei Viadukte dieser Bauart: Das längere am Hemmkoppentunnel habe ich als Bauvorlage gewählt. Der unter dem Brückenbogen sichtbare "Waldgasthof Rodaborn" hat auch ein existierendes Vorbild, das steht heute noch halb verfallen an der Autobahn A9 zwischen Triptis und Hermsdorfer Kreuz und war eine der ersten Autobahn-Raststätten.

Um wieder zum Thema des Strangs zurückzukommen: Die versprochenen Bilder des inzwischen fertiggestellten Bws kommen demnächst!

Mit Hp1-Gruß - Helmut

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 418

20.04.2018 19:19
#20 Planung und Realisierung des Bw Triptis II - Bilder antworten

Hallo liebe Forumer, hier sind endlich die versprochenen Fotos. Sie sind mit einer einfachen Kompaktkamera (Panasonic Lumix DMC-ZX1) aufgenommen; leider stand mir als Beleuchtung nur eine 500 W Halogen-Werkstattleuchte zur Verfügung, deshalb war eine kleinere Blende als 3.3 nicht möglich, die Schärfentiefe ist entsprechend gering. Die Bilder sind bearbeitet (Bildausschnitt, Entzerrung, Farbtemperatur, Schärfe) und auf eine Breite von 1024 pix verkleinert.

Hier nochmal die ursprüngliche Planung, der Gleisplan ist fast so geblieben, unten ist ein Gleis und eine Einfahrweiche dazugekommen.


Die Sortiergleise am linken Bahnhofskopf von Triptis, der Zufahrtsweg führt ins Bw.


Auf der rechten Seite der Straßenzufahrt steht die Denkmalslok 05 003 auf dem Sockel


Blick von der Zufahrts-Brücke auf die Gleise hinter der Lokleitung; am inneren (Nebenbahn-)Gleis ist der Hp Krölpa.


Die gleiche Stelle von der anderen Seite aus gesehen


Die alte 64er wartet auf die Behandlung am Rohrblasgerüst


Der Einfahrbereich; das linke Gleis ist in der Planung noch nicht vorhanden.


Lokschuppen


Die 93 374 ist ausfahrbereit


Die Drehscheibe beim Vorbild hatte nur 16 m Bühnenlänge (das kann man heute noch in g**gle Earth nachmessen); meine alte Drehscheibe mit der passenden Länge tut allerdings nicht mehr, deshalb musste ich auf diese Version von Roco zurückgreifen.


Links Sand, Mitte Kohle, rechts Schlacke


Der Gütertriebwagen an der Dieseltankstelle


Schwarzes Gold




Schlackengrube


Rohrblasgerüst, gleich wird die Rauchkammertür geöffnet


Ein Bierchen nach Feierabend, rechts der Hp Krölpa


Nochmal: Hp Krölpa hinter dem Bw-Bereich


Damit ist dieser Thread von der Planung bis zur Realisierung des Bws einigermaßen vollständig. Man kann sicher noch dieses oder jenes Detail verbessern; beispielsweise die Übergänge vom Mauerwerk zum Boden, da fehlt noch etwas Sand. Oder die Straßenränder der Zufahrt. Oder die Inneneinrichtung des Schuppens.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

Gilpin Offline




Beiträge: 1.345

20.04.2018 20:30
#21 RE: Planung und Realisierung des Bw Triptis II - Bilder antworten

Hallo Helmut,

wunderbar! Meine Favoriten sind die Bilder, die quasi von einem Fußgänger aufgenommen worden sind. Ein besonderes Gefühl vermittelt aber die Abbildung "aus dem Lokführerstand" auf die Drehscheibe - eine Perspektive, die Dir ja nicht fremd sein dürfte.

Seh' ich das richtig, dass Du weitestgehend auf Kadee-Kupplungen umgerüstet hast?

Mit den Besten Wünschen für ein Schönes Wochenende,
Reiner

Fdl Triptis Offline




Beiträge: 418

21.04.2018 10:09
#22 RE: Planung und Realisierung des Bw Triptis II - Bilder antworten

Hallo Reiner,

ja, ich habe alle Fahrzeuge, mit denen rangiert wird, auf Kadee umgestellt. Damit habe ich schon bei Triptis I angefangen, als man die Kupplungen noch aufwendig aus USA importieren muste.

Damit das hier nicht zu stark ins OT abgleitet, werde ich in den nächsten Tagen im Abschnitt VI.8. Modellbahn-Technik einen Beitrag über meine langjährigen Erfahrungen mit H0-Kupplungen einstellen.

Mit Gruß - Helmut

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