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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 32 Antworten
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 II.6. Planungsdetails unabhängig vom Gesamtplan
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517 008 Offline



Beiträge: 162

05.10.2016 15:34
Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Hallo zusammen,

Entlang meiner ehemalige Heimatstrecke gab es Industriebetriebe, die eigene Aufstellgleise neben der Strecke hatten, auf denen die DB Wagengarnituren zustellte und wieder abholte. Die Wagen wurden dann von Werksloks an die einzelnen Ladestellen des Werks verteilt und wieder zu Zügen zusammengestellt.

Ein solches Werk mit den dazugehörigen Anlagen ließe sich in H0 nicht einmal ansatzweise abbilden auf dem mir zukünftig verfügbaren Raum. Daher kam mir die Idee, ob es nicht auch eine Möglichkeit sein könnte, diese Aufstellgleise darzustellen vor einer Fassade und dem fotografierten Hintergrund des Werks und so einen Anschließer ins Arrangement zu integrieren, der zusätzlich zum normalen Nahgüterzug oder Durchgangsgüterzug auch noch einen täglichen Zug zu dem Werk erzeugt, ohne die "freie Strecke", die parallel wie beim Vorbild verläuft, zu reduzieren.

Die Wagen umrangieren / beladen könnte man entweder per Werkslok, womit ein zusätzlicher Spieler sich beschäftigen könnte, oder per Fünffingerkran / "Hand Gottes".

Hat sowas schon jemand ausprobiert bzw. umgesetzt oder Links / Bilder von Analgen mit solchen ausgestalteten Fiddleyards?

Grüße, David

PS: Eine Skizze zu den Gleisanlagen des Industriebetriebs kann ich bei Interesse nachreichen.

hwunderlich Offline




Beiträge: 508

05.10.2016 19:07
#2 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

N' Abend,

eine Skizze wäre absolut hilfreich! Bitte einstellen.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

517 008 Offline



Beiträge: 162

05.10.2016 19:44
#3 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Hallo Hartmut,

dann hier mal der schematische Gleisplan der Werksanlagen und der vorbeiführenden Strecke.



Die Gleise 1 und 2 wurden zum Abstellen der seitens DB zugestellten bzw. seitens Werkslok zur Abfuhr zusammengestellten Wagengruppen genutzt. Gleis 3 diente als Verkehrsgleis innerhalb der Aufstellgleisanlage. Gleis 31 war separat abgezäunt, hier wurde Gas aus Wagen entladen in die direkt angrenzenden Tanks. Gleis 32 hatte Schuppen mit Rampe, an der geschlossene Wagen beladen und entladen wurde (innerhalb des Werksgeländes auf der Rückseite des Schuppens ungefähr war das Magazin). Gleis 33 wurde benötigt, um von den Gleisen vor dem Werk ins Werk hinein zu kommen.

Unikum war hier, dass dazu quasi eine Spitzkehre benötigt wurde, die dazu auch noch mit einem kurzen Tunnel die Bundesstraße unterqueren musste. Auf der anderen Straßenseite lag der Prellbock. Die Länge dieses Gleises ermöglichte es, gerade mal zwei bis drei 2-achsige Wagen zu rangieren. Im Werk gab es dann wieder einen Schuppen mit Rampe, wo Produkte in geschlossene Wagen verladen werden konnten (Gleis 42) sowie ein Gleis, welches zur Verladung von Kalk und Bruchgestein verwendet wurde (Gleis 41). Es könnte auch ein weiteres Gleis gegeben haben, konnte ich bisher aber nicht verifizieren. Schließlich wurden im direkt angrenzenden Steinbruch schwere Fahrzeuge und Maschinen benötigt die ggf. auch per Bahn transportiert wurden.

Soviel zu diesem speziellen Fall. Mir geht es aber nicht nur unbedingt um dieses konkrete Einzelbeispiel, sondern um den generellen Ansatz, Aufstellgruppen darzustellen, um mehr Güterbetrieb zu generieren und diese wie einen Fiddleyard zu handhaben.

Grüße, David

Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

05.10.2016 21:54
#4 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Hi David,

ich bin ein wenig verwirrt: Ein Fiddle Yard war für mich bisher eine Gelegenheit außerhalb der eigentlichen Anlage, mehrere Rangierungen in nicht ganz prototypischer Weise auf kleinstem Raum vorzunehmen (Genaue Definitionen und Quellen wären natürlich hilfreich), um auf der ausgestalteten Anlage möglichst vorbildgetreuen Verkehr (an die Bundesbahn) zu generieren. Mithin geht's da reichlich bunt zu, und womöglich wird mal händisch eingegriffen. Im gestalteten Anlagenbereich scheint beides zu vermeiden wünschenswert - und gerade in einen Industrieanschluss gehören nur die Waggons, die diese Industrie braucht! Wo es Dir

Zitat von 517 008 im Beitrag #3
um den generellen Ansatz, Aufstellgruppen darzustellen, um mehr Güterbetrieb zu generieren und diese wie einen Fiddleyard zu handhaben
geht, scheint mir das eine dem anderen zu widersprechen. Bevor ich nun ausrufe "You can't have and eat the cake" - klär' mich und uns noch ein wenig weiter auf, bitte - was ist der Zweck Deines Bemühens? Was soll erreicht werden, was vermieden? Völlig klar - Schattenbahnhöfe an die frische Luft zu holen ist (auch) mir ein Anliegen!

Ganz leicht quer zu alledem: dieses Werk ist ein Fundstück allererster Güte, Danke! Der Tunnel unter der Bundesstraße, bloß damit das Auszieh-/Spitzkehrengleis lang genug wird...

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

517 008 Offline



Beiträge: 162

05.10.2016 22:12
#5 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Hallo Gilpin,

Für die Darstellung dieses oder ähnlicher Anschlüsse fehlt einfach der Platz auf der heimischen Anlage. Auch der innerhalb des Werks entstehende Rangierverkehr mit der Werkslok ergibt soviel Betrieb durch das kurze Spitzkehrengleis, dass die hier täglich umgeschlagenen Mengen eine Person allein während einer Session vollständig beschäftigen würden. Reell gesehen werde ich aber mehrheitlich allein zu Gange sein. Sowohl Platzbedarf als auch internes Verkehrsaufkommen sind also zu groß für meine Verhältnisse.

Jetzt war die Idee, nur die Aufstellgleise darzustellen und den Rest als Relief angeschnitten darzustellen, die vorne vorbeilaufende Strecke würde damit als freie Strecke erhalten bleiben. Man könnte also einen Zug abholbereit auf Gleis 2 stellen. Der Güterzug mit leeren Waggons kommt, stellt diese in Gleis 1 ab und holt die beladenen Wagen in Gleis 2 ab. Da Kalk in abgedeckten Wagen transportiert wird, sieht man den Ladezustand nicht. Es könnte also sogar noch ein späterer Zug wieder Wagen austauschen.

Damit wäre zusätzlicher Betrieb generiert, der durch einen Spieler weiterhin handlebar bleibt.

Ist die Idee so nachvollziehbar? Macht es aus betrieblicher Sicht Sinn?

Grüße, David

Fischkopp Online




Beiträge: 409

05.10.2016 22:30
#6 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Ja David,
das ergibt total viel Sinn, mach das bloß. Es schafft Abwechslung im Verkehr, trägt zur Identitätsbildung bei
und erfordert keine manuellen Eingriffe. Immer nur einen Ganzzug ins Aufstellgleis zu schieben und ihn wieder
abzuholen ist aber irgendwie auch wieder recht eintönig.
Deshalb jetzt mal als Frage an alle: Es wäre doch plausibel, dass dem Kalkwerk sowohl Ganzzügen zugeführt werden
als auch Einzelwagen, die allerdings mit einem Nahgüterzug oder einer Übergabe aus und in die weite Welt kommen, oder?

Alex

517 008 Offline



Beiträge: 162

06.10.2016 07:14
#7 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Hallo Alex,

Danke für Deine Rückmeldung. Im Kalkwerk werden ja auch noch Ommis mit Bruchstein, geschlossene Wagen mit Material, Werkzeug und verpackten Produkten sowie die Gaskesselwagen be- und entladen. Die Wagen für die Gastanks könnte man auf jeden Fall separat zustellen. Je nach Gleisplan der Aufstellgleise könnte man ggf auch zwei geschlossene Wagen an den Schuppen separat befördern und zustellen. Diese könnten dann in den Nachbarbahnhof per Ng gebracht werden und von dort per Üg an den Anschluss zugestellt bzw. abgeholt werden.

Man könnte auch in einer Session leere Ommis per Üg zustellen, in der nächsten Session volle Ommis abholen. Die hat es ja auch nicht jeden Tag, sondern nur bei Bedarf.

So richtig gedacht?

Grüße, David

Edit: Hier ein Bild aus der Nassauischen Neuen Presse, welches die Aufstellgleise und die Tanks, im Vordergrund die Strecke und im Hintergrund das Kalkwerk zeigt.
Anschluss Schäfer Kalk

Edit2: noch mehr Bilder hier:
Bilder vom Anschluss Firma Schäfer Kalk

Edit3: Ganzzug fürs Kalkwerk
Ganzzug bei Holzheim unterhalb der Burgruine Aardeck
Die große Menge Wagen wurde während der Erneuerung der Öfen benötigt, um große Mengen vorgebrannten Kalk zwischenzulagern.

Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

07.10.2016 16:25
#8 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Hallo David,

Besten Dank für die Bilder! Und klar zeigt der dritte Link einen Ganzzug par excellence. Und doch: ich glaube nicht an den Einsatz solcher Ganzzüge.

Denn die anderen Bilder zeigen nicht nur die zu erwartenden Schüttgutwagen, sondern insbesondere fünfständige Behältertragwagen und einen Schiebewandwagen. Weiter sehen wir diverse Rangierungen einzelner Waggons, besonders beim Bild der Nassauischen. Auch die Bilder des Bahnindianers zeigen immer nur Gruppen von zwei bis vier Schüttgutwagen.

(Beim Indianer erkennen wir auch, wie kurz das "Ausziehgleis" unter dem Straßendamm gewesen sein muss. Wenn ich Deine Gleisplanskizze und Deine Einleitung #1 richtig verstehe, dienten die Gleise 1 und 2, bei Gelegenheit auch 3 als Ein- und Ausfahrgruppe – dann müssten alle Wagen, die nach 41 und 42 verschoben werden sollen, über den kurzen Stummel. Leider haben wir keine Bilder von diesem internen Betrieb – gut möglich, dass dort quasi der Ganzzug oder Teile davon wieder enstanden.)

Ich habe eine andere Erklärung für das Bild unterhalb der Burg: ich halte es für eine gestellte Werbeaufnahme, wohl für die Firma Schäfer Kalk.

Wenn das aber so wäre, gälte umso mehr Alex' Aufmunterung:

Zitat von Fischkopp im Beitrag #6
das ergibt total viel Sinn, mach das bloß.

Denn: die Gleise 1 bis 3 könnten gekürzt werden und nur noch kurze Übergaben entgegennehmen und absenden, Gleis 33 sogar deutlich reduziert. Läge die Szene in einer Zimmer- und Anlagenecke, würden die Gleise 41 und 42 dort hinpassen – wie die Bilder zeigen, liegen die Rangiergleise auch beim Vorbild zum Teil in einer Kurve. Unabdingbar ist natürlich der Ausziehstummel! Auch wenn er den Blick auf die Weiche verstellt. – Die Ügs bringst Du ja selbst ins Spiel, und Alex tut's auch. Ansonsten gilt zur Ausgestaltung Deine eigene Ansage: Relief!

Noch ein paar Randbemerkungen: der beim Bahnindianer dokumentierte Rangiervorgang mit dem Schiebewandwagen dürfte durchaus den Otto (OOK) interessieren – "Buch geplant...".) Der dabei engagierten Werkslok sieht man die schwere und staubige Arbeit an; ich tippe auf eine O&K.

Und: nachdem wir zunächst aneinander vorbeigeredet hatten (#1 vs. #4), hat sich das Thema Fiddle Yard wohl erledigt. Mir fiel nicht sofort ein, wo eine kompakte Darstellung herkommen könnte, empfehle ich nunmehr MIBA spezial 106, S. 6 ff.

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

517 008 Offline



Beiträge: 162

07.10.2016 16:53
#9 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Hi Gilpin,

Danke für Deine Rückmeldung!

Ich habe noch etliche Bilder mehr, die auch den Betrieb innerhalb des Werkes besser zeigen, aber leider nicht die Rechte daran, so dass ich diese nicht zeigen / hier veröffentlichen kann. Die Züge wurden in den Aufstellgleisen 1-3 zusammen gestellt, innerhalb des Werkes maximal 2-3 kurze Wagen auf einmal bewegt wegen des kurzen Stumpfgleises der Spitzkehre.

Stimmt, reine Ganzzüge gab es wenige. Das Bild mit dem Ganzzug stammt von einem Sonderereignis (keine Werbeaufnahme im eigentlichen Sinn, sondern die Wagen wurden als Zwischenlagerung während der Ofensanierungen benötigt), ansonsten waren immer noch ein paar geschlossene Wagen bzw. Schiebewandwagen und Behältertragwagen mit dabei. Mit einer Verkürzung habe ich schon etwas rumexperimentiert, aber selbst stark gekürzt waren es immer noch etwas mehr als 4m bei wirklich schon sehr kurzen / steilen Weichen mit 15 Grad und Radius 866mm.

Miba Spezial 106 habe ich da, blättere mal den von Dir benannten Beitrag durch.

Grüße, David

Pfalzbahn Online




Beiträge: 1.829

07.10.2016 17:05
#10 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Berühmtestes Beispiel für einen durchgestalteten Speicherbahnhof ist David Barrow's Cat Mountain and Santa-Fe RR.
Fiddeln könnte man in East Hill / West Mesa durchaus!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

517 008 Offline



Beiträge: 162

07.10.2016 17:36
#11 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Hallo Hubert,

Danke für die Links! Ich bin immer wieder beeindruckt von der Größe der Layouts, die man aus USA sieht.

Grüße, David

Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

07.10.2016 17:53
#12 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Hallo Hubert,

ich kann mich an die Berichte im MR gut erinnern - womöglich war die Anlage mein erster Anstoß, über gestaltete Zugspeicher unter freiem Himmel statt im Hades nachzudenken. Danke für die Links! Allerdings möchte ich einwerfen, dass man in East Hill / West Mesa nicht rangieren kann: in Richtung West erkenne ich zwar ein zweites Gleis parallel zum durchgehenden Gleis, halte es aber nicht wirklich für ein Ausziehgleis. Aber man kann dort, wie Du ja schreibst, tüchtig fiddeln, nämlich zwischen den Betriebssessions unter Nutzung der Streckengleise oder gleich händisch. Ich erinnere mich vage, dass David Barrow begründete, dass auch beim Vorbild oft für längere Zeit Züge in den Aus- und Einfahrgruppen stehen, engines idling. Bis je fünf Züge Richtung Ost (rechts) und West (links) über die Anlage mit ihrer eingleisigen Strecke gefahren sind, dürfte einige Zeit vergehen bzw. vergangen sein - Barrow hat ja wieder etwas Neues gemacht...

Ich denke, wir sind uns aber einig, dass ein Anschluss dafür nicht taugt, oder?

Mit besten Grüßen nach Palatina,
Gilpin

Fischkopp Online




Beiträge: 409

07.10.2016 18:16
#13 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

WENN Du eh meist alleine bist, könnten die Übergabegleise doch einfach stumpf vor der Wand in der Anlagenecke enden.
Das spart eine Weichenstraße, ein Ausziehgleis, und eine Werkslok. Das verbaut zwar die Chance auf die Beschäftigung
eines zweiten Mitspielers, aber da finden sich bestimmt Jobs, bei denen Ihr mehr in Kontakt kommt als einer Strecke/
der andere Anschluss. Ich würde die Gleise unter einer Bundesstraßenbrücke enden lassen, die in der Anlagenecke entspringt
und auch die Kurve der Strecke überspannt, als so ne Art scenic divider.

Alex

Pfalzbahn Online




Beiträge: 1.829

08.10.2016 10:06
#14 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Zitat von Gilpin im Beitrag #12
... Ich erinnere mich vage, dass David Barrow begründete, dass auch beim Vorbild oft für längere Zeit Züge in den Aus- und Einfahrgruppen stehen, engines idling. Bis je fünf Züge Richtung Ost (rechts) und West (links) über die Anlage mit ihrer eingleisigen Strecke gefahren sind, dürfte einige Zeit vergehen bzw. vergangen sein - Barrow hat ja wieder etwas Neues gemacht...

Ich denke, wir sind uns aber einig, dass ein Anschluss dafür nicht taugt, oder?

Das komplette Züge längere Zeit in einer Ausfahrt- bzw. Abstellgruppe stehen gibt es auch bei uns. Zum Beispiel bei mir in der Gegend das Vorfeld von Ludwigshafen (Rhein) Hbf. Da stehen öfters Reisezügen die auf ihren Einsatz warten, sowie Güterzüge für die Anilin. Modellmäßig könnte ich mir 3 bis 4 längere Gleise mit einem Spiegel als Hintergrund und mit einer, wie oben erwähnt, Brücke als optischer Abschluß als offener Speicherbahnhof vorstellen.

Bzgl. Anschluß sind mir uns einig, allerdings ist die Darstellung nur der Übergabengleise gar nicht so unclever. Man hat quasi eine Art Interchange der den Verkehr eines größeren Anschließers bringt, spart sich aber die Darstellung des Industriekomplexes.

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Gilpin Offline




Beiträge: 1.294

08.10.2016 13:42
#15 RE: Aufstellgleise als gestalteter Fiddleyard antworten

Hallo Hubert, hallo David, hallo alle anderen Mitleser,

nach HMMuellers Ansage zu Ausziehgleisen (an anderer Stelle) würde ich gern die entsprechenden Sätze in #12 abändern: Allerdings möchte ich einwerfen, dass man in East Hill / West Mesa während der Sessions nicht rangieren sollte: dargestellt ist schließlich eine Art Doppelfunktion von Einfahr- und Ausfahrgruppe, in der schließlich keine Zugbildung betrieben wird. Aber man kann dort, wie Du ja schreibst, tüchtig fiddeln, nämlich zwischen den Betriebssessions unter Nutzung der Streckengleise oder gleich händisch.

Die Reduktion auf die drei Übergabegleise ist natürlich eine Alternative, wenn man sich die durch die Gleise 41 und 42 erzwungene Anlagentiefe sparen möchte oder falls man das Rangieren über das allzu kurze Ziehgleis nicht so lustig findet. "Spielwert" entsteht für mich auch dadurch, zwischen Sessions die Schüttgutwagen im Gleis 41 mit Ladungen zu versehen – nun, das kann man ja auch auf den Gleisen 1 – 3 tun.

Bleibt die Frage, wo und wie David nun den ZS gestalten will. Besonders lang müssen die Gleise ja nicht sein – zwei Limburger Zigarren hintereinander... So richtig dringend ist die Antwort nicht!

Danke noch für Ludwigshafen! Á propos - guxdu: http://stredax.dbnetze.com/Dokumente/ISR/BS/NBS/R/RL_NBS.pdf

Mit freundlichem Gruß,
Gilpin

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