Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Modellbahnanlagen
Planungs- und Design-Forum

für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 615 mal aufgerufen
 IV.3. Praxis des Modellbahnbetriebes
OOK Offline




Beiträge: 4.138

05.10.2016 12:00
Fdl Sonnenberg: Arbeitsunterlagen antworten

Ein Fdl bei einer Modell-Schmalspurbahn arbeitet im Prinzip genau so wie ein richtiger. Der Unterschied ist die Zeitraffung. Bei keiner richtigen Schmalspurbahn hat der Fdl zehn Züge in der Stunde zuzüglich Rangierfahrten zu verwalten. Deshalb muss sichergestellt werden, dass er diesen schnellen Job auch schaffen kann. Da gibt es sicher unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten, ich kann nur beschreiben, wie das bei der BAE geht.

Der Zl hat einen Bildfahrplan der gesamten BAE. Den haben wir anfangs dem Fdl auch gegeben. Der brauchte aber länger, um aus dem Plan herauszulesen, was jetzt für ihn relevant war, als zur Verfügung stand. Dann haben wir ihm nur noch einen schmalen Ausschnitt aus dem Bildfahrplan hingehängt, der nur "seinen" Bahnhof zeigt und die Zufuhrstrecken soweit, dass die Zugnummern untergebracht werden konnten. So z.B.:



Das war schon um einiges übersichtlicher. Aber das war bei Hochbetrieb mit fünf Zugmannschaften ein ziemlich langer Streifen. Und der Fdl musste immer noch interpretieren, was bei einzelnen Zügen in seinem Bf gemacht werden sollte. Daher gingen wir dann zu einer ordentlichen BFO über, die das Vorbild ja auch kennt, aber natürlich sieht unsere anders aus. Hier eine schlichte Variante für Betrieb mit drei Zugmannschaften:



Der Fdl bringt dann eine Klammer an der Zeile an, die als nächste dran ist und kann sich leicht orientieren. Auf die Angabe der Zuggattungen wurde verzichtet: kursive Zugnummern = Güterzüge und Übergaben, rote Zugnummern = Hochharz-Express,alles andere normale Pz. Übergaben sind in diesem Beispiel nicht enthalten.
Die Kürzel sind dem Fdl bekannt, hier aber vielleicht erklräungsbedürftig: Kw = Kurswagen, Sk = Stückgutkurswagen, Sk + = Sk aufnehmen, Sk - = Sk aussetzen und an den Gs setzen

Soviel mal heute aus der regulären BAE-Betriebspraxis. Wie schon Hartmut im Strang Fdl-Anlagen schrieb, geht das hier alles nur mit mehreren realen Mitspielern: mehrere Zugmannschaften und ein Zl. Künftig wird es auch bedarfsweise einen Fdl Sieber geben - wenn ausreichend Personal vorhanden ist.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

Fdl Triptis Offline



Beiträge: 422

05.10.2016 16:33
#2 Fdl Triptis: Arbeitsunterlagen antworten

Hallo Otto, in Triptis I haben wir die gleiche Erfahrung gemacht: Der Bildfahrplan eignet sich nur für die übergeordneten Instanzen, für den Fdl ist er nur schlecht lesbar.

Deshalb hatten wir auch eine Bahnhofs-Fahrordnung, hier ein Auszug:



Vorbild war der Original-Fahrplan, den D403 gab es tatsächlich, einen TEE11 gab es auf DER Strecke natürlich nicht, aber der Vt11 existierte in den 50er Jahren schon, warum sollte der also nicht in Leipzig starten?

Dass die beiden vorgestellten BFOs sich ziemlich ähnlich sehen, liegt wohl daran, dass wir beide die gleiche (Original-)Vorlage hatten.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

OOK Offline




Beiträge: 4.138

05.10.2016 18:14
#3 RE: Fdl Triptis: Arbeitsunterlagen antworten

Ja, Helmut, die Ähnlichkeit kommt nicht von ungefähr. Wobei man natürlich sieht, dass deine Bahn eine ganz andere Kategorie ist! Heavy metal.
Gruß

Otto

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

OOK Offline




Beiträge: 4.138

18.03.2019 11:50
#4 RE: Fdl Triptis: Arbeitsunterlagen antworten

Wichtigster Bilderlink im Eröffnungsposting erneuert
(Das andere Bild habe ich nicht gefunden, ist aber auch minder wichtig)

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/
www.0m-Blog.de

 Sprung  

 

Harz-Bahn-Forum

BAE-by-OOK

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de
Datenschutz