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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 65 Antworten
und wurde 3.753 mal aufgerufen
 II.5. Diskussion veröffentlichter Anlagenpläne
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OOK Offline




Beiträge: 3.501

13.06.2016 10:49
Pläne von Alexander Schlauberger, pardon Schleberger antworten

Irgendwo erwähnte ich schon, dass ich ein formidables Anlagenplanungsbuch aus der Stadtbibliothek mitgebracht habe:
Alexander Schleberger: Modellbahn-Gleispläne zum Nachbau – 50 Pläne für kleine, mittlere und professionelle Anlagen der Spuren H0 und N, 312 sw und 48 Farbseiten Format A4

Aus diesem Buch werde ich einige Anlagen vorstellen. Hier kommt gleich die erste:



Es handelt sich um den Gleisplan 2 in besagtem Buch. Die Bildunterschrift unter dem Plan lautet: "Gleisplan der zweigeschossigen Anlage". Wie es hinter den Pfeilen aussieht, überlässt der Autor der Phantasie des Lesers. Allerdings schreibt er, dass die beiden in den Untergrund gehenden Strecken sich in einem gemeinsamen Schattenbahnhof treffen.
Ich muss noch erwähnen, dass der Plan im Buch mit Wintrack gezeichnet ist und als Screenshot incl. Stüfchen abgedruckt ist. Und natürlich sieht man, im Gegensatz zu meiner Nachzeichnung, die originalen Stückgleise
Die Plattengröße von 70 x 120 ist auf Minitrixgleise abgestimmt.
Besonders interessant ist der Abschnitt "Fahrbetrieb", den Schleberger jedem Plan beigibt. Hier heißt es: "Folgen Sie einem Zug aus dem Untergrund hinauf zum Bahnhof. Es ist ein Personenzug mit angehängtem Güterwagen, in dem Düngemittel für die umliegenden Bauern angeliefert wird. Der Zug fährt über die Kreuzung auf das Bahnsteiggleis des Bahnhofsgebäudes ein. Die Zuglok koppelt ab und bringt den Güterwagen auf das kurze Freiladegleis, wo schon die Bauern aufgeregt auf die Düngemittel warten. ... In der Zwischenzeit kommt aus der anderen Richtung ein Güterzug mit Rungenwagen, der im Bahnhof mit Holz beladen werden soll. ... Trotz der kleinen und überschaubaren Anlage ist hier viel los."

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Silbergräber Offline



Beiträge: 303

13.06.2016 16:52
#2 RE: Pläne von Alexander Schlauberger, pardon Schleberger antworten

Kommt das dabei raus, wenn man eine Kiste mit M-Gleisen in ein Paviangehege stellt?

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.487

13.06.2016 17:02
#3 RE: Pläne von Alexander Schlauberger, pardon Schleberger antworten

Jörn! 10 €, wenn Du das bei Gelegenheit im Nachbarforum postest!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

hwunderlich Offline




Beiträge: 350

13.06.2016 17:20
#4 RE: Pläne von Alexander Schlauberger, pardon Schleberger antworten

Hehe, der war böse, aber gut Hubert

Ist die Kreuzung eine DKW oder wirklich nur eine Kreuzung frage ich mich gerade...

Allerdings finde ich die prosaische Beschreibung der Betriebsabläufe recht putzig.
Vor meinem geistigen Auge laufen gerade die "aufgeregten Bauern" auf der Ladestrasse Amok.

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Silbergräber Offline



Beiträge: 303

13.06.2016 17:41
#5 RE: Pläne von Alexander Schlauberger, pardon Schleberger antworten

Is' doch wahr! Das waren noch Zeiten in den 1970ern, wo man bei der EK-Buchrezension keine Hand vor den Mund nahm und solche Ergüsse gnadenlos niedermachte. Heute wird so etwas höchstens hochgelobt.

OOK Offline




Beiträge: 3.501

13.06.2016 18:05
#6 RE: Pläne von Alexander Schlauberger, pardon Schleberger antworten

Zitat von hwunderlich im Beitrag #4
Ist die Kreuzung eine DKW oder wirklich nur eine Kreuzung frage ich mich gerade...

Damit ihr nicht denkt, ich hätte beim Nachzeichnen geschludert, stelle ich für kurze Zeit ein Scan des Originalplans im Buch ein:

Plan gelöscht.

In Kürze ein paar weitere Beispiele.

PS: Die Stückliste verzeichnet 1 Kreuzung 15° Tr 14973

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.487

13.06.2016 18:24
#7 RE: Pläne von Alexander Schlauberger, pardon Schleberger antworten

Kleinanlage mit Spitzkehren hatten wir auch schon! Mal zum Vergleichen:

Zitat von Nebenbahner aus Sachsen im Beitrag RE: H0-Kleinanlage mit Spitzkehre auf Platte
Hallo und guten Abend,

zuerst einmal vielen Dank für das Interesse an meinem Gleisplan. Ich hatte damals 2010 in kurzen Abständen zwei verschiedene Spitzkehren-Gleispläne vorgestellt, der hier im Strang diskutierte mit einer Größe von 2,00 m x 1,20 der etwa 2007 entstand und der hier im Bild vorgestellte mit einer Größe von 1,60 m x 1,25 m aus 2010. Irgendwie sind Bild und Forumstext aber durcheinander geraten.
Mittlerweile sind auch nicht mehr alle Bilder der verschiedenen Planungsphasen bei mir vorhanden, so dass ich in den Ursprungsbeiträgen nicht alle Bilder einfügen und zuordnen kann. Ich fasse daher beide Pläne in diesem Posting zusammen.

1. Adlerstein – Bad Grünau (2,00 m x 1,20 m)


Die Nebenbahn führt vom verdeckten Schattenbahnhof Adlerstein (eine Wendeschleife, in der mehrere Züge hintereinander abgestellt werden können und drei Stumpfgleise für Triebwagen bzw. Wendezüge) über die Spitzkehre Silberberg zum Endbahnhof Bad Grünau.
Hier etwas Originaltext von damals:
Wir befinden uns in Sachsen an der Grenze zwischen dem Vogtland und dem Erzgebirge. Die Strecke Chemnitz – Aue – Adorf ist schon seit 1875 in Betrieb. Das Städtchen Silberberg war beim Bau der Strecke nicht berücksichtigt wurden. 1895 war es endlich soweit und vom 14 km entfernten Adlerstein wurde eine Nebenbahn bis Silberberg in Betrieb genommen. Der Bau der Strecke war wegen der Geländeverhältnisse eine Herausforderung, so dass ein Tunnel und einige größere Brücken nicht zu vermeiden waren. Der Bahnhof von Silberberg wurde am nördlichen Stadtrand errichtet.

Das benachbarte Grünau entwickelte sich um die Jahrhundertwende zu einem Kurbad und erhielt 1907 den lange gewünschten Bahnanschluss. Da sich die Strecke wegen der städtischen Bebauung von Silberberg nicht ohne weiteres verlängern lies, musste die Strecke über ein weiteren Tunnel in Richtung Norden ausgeführt werden, so dass Silberberg zum Spitzkehrenbahnhof umgestaltet wurde.
Vom Bahnhof Silberberg entwickelte sich ein umfangreicher Berufsverkehr zur Hauptbahn Chemnitz-Adorf. Aber auch der Ausflugsverkehr in die landschaftlich schöne und waldreiche Gegend ist von großer Bedeutung. Die in Silberberg vorhandene Industrie (Holz, Spielzeugwaren, Glas) macht auch einen umfangreichen Güterverkehr in G-, O- und R-Wagen im Bahnhof Silberberg notwendig.

In Bad Grünau ist der Reiseverkehr vor allem für die Kurgäste und Ausflügler vorherrschend. Fünf Zugpaare (meist als Triebwagen) davon 3 bis Adlerstein durchgebunden sind ausreichend. Einmal am Tag wird von einem GmP ein Stückgutwagen für den kleinen Güterschuppen mitgeführt, der vom nächsten Zug wieder mit zurück genommen wird. Auf der Ladestraße wird Kohle und ab und zu auch Holz verladen.


Wie weiter oben beschrieben wird, ist natürlich die fehlende Eingriffsmöglichkeit in große Bereiche der verdeckten Bereiche der entscheidende Kritikpunkt. Auch wirkt die Anlage etwas überladen.


Die Vorbildsituation (der markierte Bereich stellt den Anlagenbereich dar)


Ursprungs-Gleisplan im sichtbaren Bereich


Gleisplan im sichtbaren Bereich nach den Hinweisen aus dem Forum


Gleisplan im verdeckten Bereich


3D-Ansicht der Gleis- und Höhenlage

2. Spitzberg (Harz) (1,60 m x 1,25 m)

Werner, nun zu dem Plan, um den es dir wahrscheinlich geht.

Diese Kleinstanlage in H0 zeigt einen einfachen Spitzkehren-Bahnhof einer regelspurigen Kleinbahn im Mittelgebirge. Einfachste Verhältnisse lassen trotzdem einen umfangreichen Betrieb zu. Beide Hauptgleise im Bahnhof sind mit kurzen Bahnsteigen ausgerüstet, so dass auch ein Kreuzen von zwei Zügen in Spitzberg möglich ist. Für die in PmG oder GmP wenigen beförderten Güterwagen bis hier hoch auf dem Gebirgskamm sind zwei Ladegleise mit Ladestraße, Rampe und einem Privatschuppen vorhanden. Das wenige Stückgut wird direkt am Bahnsteig entladen und mit Handkarren zu dem am Empfangsgebäude angebauten Güterschuppen gebracht. Für den letzten Nachtzug, der nicht bis zum Endbahnhof durchfährt, sondern schon in Spitzberg endet gibt es eine Übernachtungsmöglichkeit für die kleine Tenderlok oder den Triebwagen.

Die Planung wurde damals von mit für H0 gemacht. Da du in H0e bauen willst, sollte eine Wendeschleife im verdeckten Bereich kein Problem darstellen. Diese hat in H0 auf dieser kleinen Fläche natürlich keinen Platz, so dass ich einen verdeckten Abstellbahnhof mit einfacher Schiebebühne zum Umsetzen der Zugloks vorgesehen hatte.


Sichtbarer Bereich


Gleiswendel


Schattenbahnhof


Gesamtgleisplan

Ich würde mich freuen, wenn die schon einige Jahre alten und "verstaubten" Pläne noch das ein oder andere Interesse finden.

Danke

Micha

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

OOK Offline




Beiträge: 3.501

13.06.2016 18:32
#8 RE: Pläne von Alexander Schlauberger, pardon Schleberger antworten

Schleberger zum Zweiten.(Diesmal H0)



Dazu schreibt Schl.: "Dieser Plan ist etwas für geborene Rangierer. In der chemischen Fabrik müssen die verschiedensten Ladestellen angefahren und Güterwagen be-oder entladen werden. Mit einer Modellbahnanlage im herkömmlichen Sinn hat das hier nichts zu tun, es kann nicht im Kreis gefahren werden."

Unter "Bauanleitung" steht: "Viele Loks benötigen Sie nicht, nur eine oder zwei Streckenloks und zwei Rangierloks."

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.487

13.06.2016 18:35
#9 RE: Pläne von Alexander Schlauberger, pardon Schleberger antworten

Immerhin er macht Fortschritte!
@Silbergräber : Lass die arme Paviane aus dem Spiel ...

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

Silbergräber Offline



Beiträge: 303

13.06.2016 18:42
#10 RE: Pläne von Alexander Schlauberger, pardon Schleberger antworten

Otto, you messed my day, old fellow. Was hat der Schlauberger nur geraucht? Da gucke ich jetzt lieber freiwillig EM.

LG

Jörn

hwunderlich Offline




Beiträge: 350

13.06.2016 19:43
#11 Schlauberger, die Erste... antworten

Moinsen,

ich habe den "Schlauberger 1" mal schnell in einen Stückgleisplan gegossen, somit sollte es dann keine
Probleme mit den Urheberrechten mehr geben.



Boaaah eeey, DAS wollte ich immer schon mal bauen; ich glaube, morgen gehe ich Holz kaufen

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Silbergräber Offline



Beiträge: 303

13.06.2016 20:07
#12 RE: Schlauberger, die Erste... antworten

Frei nach Grönemeyer: "Was soll das?!?"

OOK Offline




Beiträge: 3.501

13.06.2016 20:15
#13 RE: Schlauberger, die Erste... antworten

Zitat von Silbergräber im Beitrag #12
Frei nach Grönemeyer: "Was soll das?!?"
Das frage ich mich auch die ganze Zeit.
@ Hartmut: für den Stückgleisplan. Er ist nur zu professionell, also richtig durchgestylt mit parallelen Gleisen, schin etwas anderes als der Originalplan.

OOK
http://ferrook-aril.jimdo.com/

hwunderlich Offline




Beiträge: 350

13.06.2016 20:35
#14 RE: Schlauberger, die Erste... antworten

Guude Otto,

das ist "quick and dirty" ins WinRail geklimpert... Mir ging's darum das (definitiv nicht vorhandene) Prinzip
hinter diesem Entwurf (nein, das kann kein Gleisplan sein) darzulegen und eine Alternative zur temporär von Dir
eingestellten Schlaubergerschen Stückgleisansammlung dauerhaft verfügbar zu machen.
Ich hab' echt keine Lust einen solchen Blödsinn mit kunstvoll hingeklöppelten Flexgleisen auch noch "stimmig"
darzustellen!!
Es kommt sicherlich auch immer auf die genutzte Software und die Gleisplanbibliothek an. Mein Plan basiert auf
PIKO-A-Gleis. Mit dieser Geometrie komme ICH am besten klar, wenn es darum geht auf die Schnelle etwas darzustellen.
Die "Originalgleiszusammenwürfelung" ist auf Basis der suboptimalen Minitrixgeometrie einfach nur gedankelos ohne
Kenntnis elementarer betrieblicher Notwendigkeiten dahin gerotzt! Ich frage mich ernsthaft, wie bescheuert
man sein muss, in einem "Bahnhof" den Wechsel von der einen zur anderen Strecke so dämlich auszuschliessen...

Auf dieser Fläche könnte durchaus etwas Stimmiges geplant werden und entstehen!

Grüsse aus Höchst am Main

Hartmut

Silbergräber Offline



Beiträge: 303

13.06.2016 20:44
#15 RE: Schlauberger, die Erste... antworten

Mich regt ja nicht die Sinnlosigkeit und Unprofessionalität der bisher veröffentlichten Pläne auf. Was mich auf die Palme bringt ist, das man mit so einem Unfug auch noch Geld verdienen kann. Ich finde, wir sollten uns nicht auf das Schlauberger-Niveau herablassen und stattdessen wirklich GUTE Pläne diskutieren. Andernfalls besteht die Gefahr, dass wir uns gegenüber unserer Zielgruppe als Meckerfritzen, Besserwisser und Theoretiker etablieren.

LG

Jörn

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